Höherwertige S-Style (Trem, HSS/HSH) für Blues, Jazz, Folk - max. 2.000€

von AlexV, 28.12.17.

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pedaltrain
  1. AlexV

    AlexV Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #1
    Ein erstes freundliches Hallo von mir an dieses tolle Forum. Meine Frage enthält ohnehin auch gleich eine Vorstellung.
    Ich fange gleich einmal mit dem Fragebogen an:

    1.) Spielerfahrung:

    Ich bin...


    [ ] Blutiger Anfänger (ohne jegliches Vorwissen)
    [ ] Ambitionierter Anfänger
    [X ] Fortgeschrittener (mit Vorwissen)
    [ ] Semi-Profi
    [ ] Profi (mit speziellen Wünschen und Anforderungen)
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    2.) Musikrichtung:

    Ich spiele...


    [X] Blues
    [ ] Rock
    [ ] Metal
    [ ] Funk
    [ ] Soul
    [X] Jazz
    [ ] Cover/Top40
    [X] Sonstiges: Folk, Flamenco, Bossa Nova, Klassik


    3.) Ist bereits anderes Equipment vorhanden?

    [ ] Nein
    [X] Ja, und zwar: akustisch: Konzertgitarre, Flamencogitarre, Westerngitarre (Grand Performance), elektrisch: Ibanez Roadstar II Stratkopie von 1983, Gretsch semiakustisch mit Centerblock, Verstärker: Fender Acoustasonic 15, Roland Jazz Chorus 22


    4.) Bauform:

    Ich suche...


    [X] Solidbody
    [ ] Semiakustik
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    5.) Mein Budget:

    [ ] 150-300€
    [ ] 300-500€
    [ ] 500-750€
    [ ] 750-1000€
    [X] 1000-1500€
    [X] 1500-2000€ (wenn es gar nicht anders geht und das Instrument gaaaanz perfekt ist)
    [ ] 2000-3000€
    [ ] über 3000€


    6.) Gebrauchtkauf:

    [ ] Ja
    [X] Nein
    [ ] Egal
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    7.) Einsatzort:

    Ich brauche sie für...


    [X] Zuhause
    [X] Proberaum
    [ ] als Zweit-Gitarre
    [X] Bühne
    [ ] Studio
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    8.) Saitenzahl:

    Ich will...


    [X] 6-Saiter
    [ ] 7-Saiter
    [ ] 12- Saiter
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    9.) Korpusform:

    [X] Strat
    [ ] Tele
    [ ] Les Paul
    [ ] SG
    [ ] Heavy
    [ ] Jazz
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    10.) Vibrato-System:

    [X] Ja
    [ ] Nein


    11.) Erwünschte Features:

    [ ] EMGs / Aktive Tonabnehmer
    [ ] Steg-Humbucker
    [ ] Singlecoils
    [X] HSH oder SSH Tonabnehmer-Bestückung
    [ ] Floyd Rose
    [ ] Geriegelte Decke
    [ ] Sonstiges: (bitte angeben)


    12.) Vorfeld

    [ ] Ich habe mich im Vorfeld noch nicht erkundigt
    [X] Ich habe mich im Vorfeld bereits erkundigt (Bitte Kaufvorschläge und/oder engere Kaufauswahl posten und/oder Links einstellen): siehe unten
    [X] Ich habe die boardinterne, erweiterte Suchfunktion bereits nach verwandten Suchbegriffen abgefragt und nichts Vergleichbares gefunden.



    Optional:

    13.) Klangliche Ansprüche:


    [ ] sollte halt zum Proben reichen
    [ ] sollte klingen
    [X] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)


    14.) Zukunftsfähigkeit:

    [ ] wir wechseln eh ständig
    [ ] mittelfristig sollts schon halten
    [X] wir halten ewig!

    Ich komme von der klassischen Gitarre und habe bisher fast ausschließlich akustisch gespielt, obwohl ich die alte Ibanez Roadstar II schon 30 Jahre lang zu Hause liegen habe. Außer ganz normalen klassischen Stücken war das hauptsächlich Begleitung für Folksongs, Blues- und Jazzstandards und ähnliches, teilweise auch Solo-Stücke, ausschließlich mit Fingerpicking, mit einem Plektrum kann ich bis heute nicht ordentlich umgehen. Zuletzt kam noch vermehrtes Interesse für Flamenco und Bossa Nova dazu.
    Ich will erstens experimentieren, was sich aus dem, was mir gefällt durch den Einsatz einer E-Gitarre alles machen lässt, andererseits möchte ich gern damit auch mit ein paar Freunden ein wenig Blues (in allen Härtegraden) aber auch mit Jazz-Anklängen spielen.
    Die Gitarristen, die bei mir wirklich Begeisterung auslösen, sind (in keiner bestimmten Reihenfolge) B.B. King, John McLaughlin, Eric Clapton, Jeff Beck, Paco DeLucia, Bill Frisell, Stephen Stills, Jimmy Page, George Harrison (ja, richtig gelesen), Richard Thompson und wie aus der Liste fast zwingend folgt, Mark Knopfler. Als ich mit 14 im Jahr 1979 das erste Mal "Sultans of Swing" im Radio gehört habe, war mein erster Gedanke: "Mist, da macht schon jemand die Musik, die ich machen wollte."
    Da ich es mir jetzt endlich leisten kann und weil erwachsene Männer auch nur kleine Buben sind, die glänzende schöne neue Spielsachen wollen, möchte ich auch ordentlich in eine neue E-Gitarre investieren, die möglichst viel von meinen Interessen abdecken kann. Also geht es wieder einmal um eine eierlegende Wollmilchsau.
    Eine Strat-Form wäre mir allein wegen der Bequemlichkeit sicher lieber als eine LP oder SG, aber im Moment stellen sich zwei Fragen:
    1) Fender oder Ibanez oder gibt es da noch viel anderes, was ich noch gar nicht auf dem Radar habe?
    2) Welche Argumente gelten wirklich für die Form von Hals und Griffbrett?
    Wegen meiner kurzer Finger und wegen meiner klassischen Technik scheint mir erstens ein Hals , der nicht tief und hinten flach ist, logisch. Meine Flamenco-Gitarre hat zB eine sehr flache D-Form und ist für mich ganz toll zu spielen. Also Ibanez? Außerdem denke ich, dass auch ein Griffbrett mit wenig Krümmung für mich besser sein sollte, also wieder Ibanez? Andererseits liest man wieder, dass für Fingerpicking auf der E-Gitarre eher mehr Radius helfen soll, also doch Fender? Und welche Modelle welcher Hersteller gibt es da noch?
    Ohne Probespielen kaufe ich sowieso sicher nichts, aber es wäre toll, wenn ich Tipps bekommen könnte, die die Suche einerseits eingrenzen, andererseits aber auch erweitern, weil ich wirklich nicht so recht weiß, was ich einmal alles probieren sollte.
    Ich wohne in der Nähe von Wien, also eine mittelgroße Auswahl von Fachgeschäften mit recht großem Lagerbestand ist gegeben, aber ich möchte eben nicht gezwungen sein, hunderte Modelle in die Hand zu nehmen.
    Die Favoriten, die ich mir schon herausgesucht habe wären die
    Ibanez RG6PCMLTD Premium Limited, falls die noch wo zu bekommen ist, und die IbanezRG655GK Prestige.
    Bei Fender bin ich auf die Classic Players 60s Strat gekommen, weil alle anderen mit eher flacherem Griffbrett oder mit D-Hals eigentlich über meinem Budget liegen (zB die Stevie Ray Vaughn). Aber die gibt es wieder nur mit drei Single-Coils.

    Danke an alle, die diesen langen Text gelesen haben und noch mehr Dank an alle, die mir Tipps geben können.
     
  2. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.12.17   #2
    Hallo und willkommen im Board! :hat:

    Schon mal die Fender American Professional überlegt? Gibt es in HSS, die könnte bieten was du suchst.
     
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  3. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #3
    Hallo!

    Um bei Fender zu bleiben: Die angesprochene Classic Player 60 Strat finde ich sehr gelungen, wenn es wirklich nötig sein sollte, lässt sich der Stegtonabnehmer ja auch austauschen.
    Die bereits genannte American Professional hatte ich gestern das erste Mal in der Hand, eben in der HSS Version, und auch diese Gitarre finde ich sehr gelungen.

    Ibanez ist sicher auch keine schlechte Wahl, nur wäre mir diese Firma bei den von dir genannten Gitarristen nicht als erstes in den Sinn gekommen.

    Ich wette, dass hier recht bald eine Liste mit allen möglichen Herstellern zu finden sein wird - eben weil jeder seine Favoriten hat. Deswegen solltest du einfach anspielen gehen! Übrigens: Ich würde zu Fender tendieren:-)!
     
  4. 6L6

    6L6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #4
    Ich tendiere auch eher zu einer Fender oder Fender-Clone.
    Verschiedene Gitarren solltest du auf jeden Fall wegen der Halsprofile ausprobieren.
    Bei dem Budget könntest du dich mal über eine Haar Strat erkundigen. Wirklich ausgezeichnete Instrumente.
     
  5. FretzeRipper

    FretzeRipper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #5
    Moin :-)
    Vielleicht schaust Du Dir mal Sandberg- Gitarren an. Die meisten kennen Sandberg über die Bässe, aber die machen auch richtig amtliche Gitarren. Ein Kumpel spielt eine HSS-California "Strat" von Sandberg. Unglaublich vielseitiges, toll verarbeitetes Instrument...auch sehr passend zu Deinen musikalischen Vorstellungen.
     
  6. Toxxi

    Toxxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #6
    Das kann man sehr einfach beantworten - es muss dir passen! :) Wenn du von der Konzertgitarre kommst, dann werde dir bestimmt alle E-Gitarrenhälse ungewöhnlich schmal vorkommen.

    Ich habe mich auch viel mit dem Thema beschäftigt, und kann mal aufzählen, was alles wichtig ist:

    - Sattelbreite (ist bei E-Gitarren zwischen 41 und 44 mm)
    - Saitenabstand - selbst bei gleicher Sattelbreite kann der verschieden sein!!!
    - Tiefe des Halses
    - Krümmung des Griffbrettes
    - Höhe der Bünde (Vintage, Medium, Medium-Jumbo, Jumbo, Extra-Jumbo)
    - Material des Griffbrettes (Ahorn, Palisander, Ebenholz) - mir persönlich vollkommen Wurst

    Und letzten Endes spielt der Saitenabstand an der Brücke ibs. fürs Fingerpickung auch noch eine große Rolle. Den Unterschied zwischen 50 oder 55 mm merke ich sehr deutlich.

    Rundung: Ich selbst bevorzuge etwas gerundetere Griffbretter. Da greifen sich Barrés für mich einfacher, weil ich den Zeigefinger nicht so überstrecken muss.

    Halstiefe: Flache und wenig gerundete Hälse machen sich für mich eher schlecht (ich habe selbst so eine Ibanez weiß deshalb, wovon ich rede). Tiefer Hals mit wenig Rundung mag gehen, flacher Hals mit stärkerer Rundung geht auf jeden Fall auch ganz gut bei mir. Dicker Hals mit viel Runde - weiß ich nicht, hatte ich noch nicht in der Hand.

    Sattelbreite und Saitenabstand
    : Grundsätzlich ist ein breiterer Saitenabstand für Fingerpicking besser. Allerdings merke ich, dass ich mich auch an einen schmalen Saitenabstand durchaus recht gut gewöhnen kann. Insofern ist der Punkt sekundär. Breiterer Saitenabstand bei schmalem Griffbrett heißt, dass zwischen den äußeren Saiten und dem Rand des Griffbrettes weniger Platz ist. Das kann gut oder schlecht sein je nach Spielweise (ich finde es für mich gut).

    Bundhöhe: Das ist der Punkt, der mir am allermeisten Problem bereitet. Heutzutage sind Jumbo-Bünde üblich, d.h. die Bundstäbchen sind sehr hoch. Drückt man die Saite zu stark, dann leidet massiv die Intonation. Von der Westerngitarre (und daher komme ich) kenne ich das Problem nicht (oder nur sehr schwach). Als ich meine erste E-Gitarre gekuft habe, hieß es "versteife dich nicht zu sehr auf die Bünde, daran gewöhnt man sich gaaanz schnell". Tja... nach einem Dreivierteljahr kann ich mich immer noch nicht mit den Jumbo-Bünden anfreunden und habe mich immer noch nicht daran gewöhnt. :( Mittlerweile spiele ich die billige Gitarre mit Medium-Bünden viele lieber als die teure mit Jumbo-Bünden...

    Medium-Bünde werden nicht mehr von so vielen Herstellern verbaut. Wer das noch tut, ist z.B. Fender und Yamaha.

    Zu den Modellen sagen ich lieber nichts, da fehlt mir noch Erfahrung. Die Ibanez Premium und Prestige sind auf jeden Fall gute Instrumente, aber ob du mit dem Hals dauerhaft klarkommst, musst du sehen. Aber das gilt für jede Gitarre.

    Auf jeden Fall gibt es noch unendlich viel mehr Hersteller von Strat-Modellen als Ibanez und Fender. :)
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.12.17 ---
    PS: Schau dir ggf. eine Yamaha Pacifica 612 an, aber die ist weit unter(!) deinem Budget...
     
  7. Bruce_911

    Bruce_911 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #7
    Ich würde da nicht zu sehr theoretisieren, was die optimale Halskontour für kleine Finger angeht, sondern ausprobieren.
    Habe gerade mal eine befreundete Basserin mit ebenfalls kleinen Fingern angerufen. Die meinte, für sie wären eher stärker gewölbte Hals- und Griffbrettradien besser, weil sie dann die Greifhand leicht um den Hals drehen kann, ohne dass der Daumen hinten den Halt verliert.
    Die Fender AM Pro von stoffl ist da schon ein guter Vorschlag. Ansonsten noch die 611 Pacifica und die Framus Diablo. Von Ibanez würde ich, wenn ich deine Musikstile so ansehe, die Finger lassen.
    Nimm aber beim Kauf auf jeden Fall jemand mit der sich mit Gitten auskennt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.12.17 ---
    Die 612 mit HSS, richtig. Danke, Toxxi!
     
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  8. Toxxi

    Toxxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #8
    Ich glaube, du liegst einem Missverständnis auf (ich komme wegen des Wörtchens "andererseits" drauf): Größerer Radius = weniger Krümmung = flacheres Griffbrett.

    Ibanez hat große Griffbrettradien (16 bis 17", d.s. ca. 400 bis 430 mm), also wenig gerundete Griffbretter. Fender hat kleine Griffbrettradien (10 bis 12", d.s. ca. 250 bis 300 mm), also stark gerundete Griffbretter. Die mehrfach angesprochene Yamaha Pacifica liegt mit 14" (ca. 350 mm) dazwischen.

    Ja, man liest immer wieder von flachen Griffbrettern (also flacher Hals und großer Radius) für Flitzefinger... daraufhin habe ich mir auch sowas angeschafft. Aber für mich kann ich das bisher nicht bestätigen. Gerundete Griffbretter spielen sich für mich auch bei Sololäufen besser. Ich passe einfach nicht ins Schema der Werbung...

    Wobei die 611 mit H-P90 durchaus sehr interessante Sounds macht (liegt mir persönlich mehr als HSS). Vielleicht wäre das auch was für den Frager. :)

    ---

    Und nicht zuletzt: Wer viel Fingerpicking spielt, stört sich vielleicht an einem mittleren Pickup? :confused: Vielleicht wäre HS, H-P90 oder HH mit Coil-Split dafür sogar besser?
     
  9. Petri

    Petri Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #9
    Spontan fallen mir Blade RH - 4 und Suhr Classic Pro ein.
     
  10. Gast98793

    Gast98793 Inaktiv

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    Erstellt: 28.12.17   #10
    Ich werfe einmal Haar Guitars und Maybach in die Runde. Beide handgebaut in Europe und z.B. mit Nitrolack... .

    Zu der Höhe der Bünde: Das macht dir zur Not auch der Gitarrenbauer etwas niedriger...
     
  11. AlexV

    AlexV Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #11
    Erst einmal herzlichen Dank an die Moderatoren, dafür dass sie dem Thread einen wesentlich aussagekräftigeren Titel gegeben haben.
    Und vielen Dank für die vielen Hinweise. Einige Namen waren mir ganz neu.
    Ich verstehe, warum sich viele über Ibanez Superstrats wundern, weil die ja doch eher als Shredder- und Metal-Gitarren bekannt sind. Ich bin einfach darauf gekommen, weil man bei Ibanez und Fender auf den Homepages halt wirklich die Specs bis ins kleinste Detail nachlesen kann und weil mir da die breiteren, flacheren Griffbretter und die dünneren Hälse der Ibanez aufgefallen sind. Damit tue ich mir auf Grund dessen, was ich gelernt habe, eben leichter. Barré-Griffe sind für mich auch auf den ganz geraden Griffbrettern der klassischen Gitarre kein Problem, eher auf stärker gekrümmten, weil ich "schulmäßig" mit der Seite des Zeigefingers greife.
    In ein paar Youtube-Videos habe ich auch gehört, dass diese Ibanez-Modelle schon auch ganz schön harmonisch "singen" können, wenn man sie entsprechend lässt, aber nur das will ich ja eh auch nicht, ich möchte ja mit Sounds ein wenig herumspielen können.

    Das:
    ist natürlich richtig. Es war aber kein Missverständnis, sondern eine falsche Wortwahl. Richtig hätte ich nicht "größerer Radius" sondern "größere", oder noch besser "stärkere" Krümmung schreiben sollen.
    Danke auch für den Hinweis auf die Jumbo-Bünde. Das mit dem Mittel-Pickup und Fingerpicking macht mir bei meiner alten Ibanez jedenfalls keine Probleme, aber die hat auch drei Singelcoils. Mit zwei HUmbuckern links und rechts des Mittelpickups könnte das tatsächlich schwierig werden, aber das werde ich auch sehen.


    Beim Ausprobieren verschiedener Modelle werde ich mir wohl auch Ausdrucke aus den Webseiten mitnehmen müssen. Gerade bei Fender sind die Variationen der Griffbrett- und Halsdimensionen und Formen extrem unübersichtlich.
    Ach ja, die FGN Expert Odyssey ist jetzt auch noch auf meinem Radar aufgetaucht. Ich hoffe, dass ich die auch irgendwo probieren kann.
     
  12. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #12
    Auch eine Idee wäre eine Godin XTSA, HSH Pickup Bestückung, Transducer für Akustik Sounds sowie einen Ausgang um Synthesizer anzusteuern.

    Dazu eine lange Fender Mensur + Vibratosystem + Ebenholzgriffbrett.

    Gibts in verschiedenen Ausführungen, auch einige Modelle mit Seymour Duncan Pickups.

    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Godin-xtSA-Synth-Access-Trans-Black/art-GIT0005848-002

    https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Godin-xtSA-Synth-Access-Trans-Red/art-GIT0005848-001

    Zwar keine Strat, aber eben ein Allround Arbeitstier, made in Kanada.



     
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  13. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #13
    @AlexV
    Ganz ehrlich? Das Mitnehmen von irgendwelchen Datenblättern würde ich mir sparen. Geh in den Laden, nimm einfach die Dinger in die Hand und du wirst sehr schnell merken, ob dir die Form des Halses und des Griffbretts liegt oder nicht. Ich würde das nicht zu sehr "verkopfen".

    Nimm eine Gitarre, spiel sie und du wirst merken, ob das was für dich ist!
     
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  14. AlexV

    AlexV Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.17   #14
    Das war auch eher ironisch gemeint. Allerdings würde es mich schon nachträglich interessieren, wie viel "Unterschied" ich tatsächlich merke, bzw. ob ich es an irgendetwas festmachen kann, ob mir eine Gitarre so richtig gut gefällt oder nicht.
     
  15. Toxxi

    Toxxi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.17   #15
    Das stimmt, Ibanez ist da sehr vorbildlich. Und wenn dir die Ibanez passt, dann spricht überhaupt nichts dagegen, dass du damit die Musik spielst, die dir gefällt. Ganz egal was andere sagen. :)
     
  16. notbad

    notbad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.17   #16
    Was ist denn mit der Roadstar? Ich habe davon eine 1300er, die hat alle Features, die man sich wünschen könnte (sehr gute PUs, splitbar, Locking Tremolo, gewölbte Vogelaugenahorn-Decke,...); die würdest du heute nicht für unter 2000€ kriegen.
    Das Tremolo ist zwar nicht optimal, aber ansonsten müsste es schon eine MM Luke III sein.
    Vielleicht reicht deine Roadstar ja auch, wenn du sie etwas aufpeppen lässt?
     
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  17. JM0

    JM0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.17   #17
    Bei gehobenen S-Modellen fällt mir immer wieder Suhr ein. Wenn es F sein muss, dann vielleicht eine gebrauchte CS, liegen auch um die 2000€ oder drunter wenn nicht gerelict. Ansonsten gibt es dutzende gute S-Clones aus "Manufakturen".

    Ich habe meine damals von einem sehr freundlichen Forenmitglied "auf den Leib" geschneidert bekommen. Bei Interesse gerne mehr.
     
  18. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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    Erstellt: 29.12.17   #18
    Nur mal ein kleiner Einwurf, weil mich diese Halsdiskussion regelmäßig hier im Board amüsiert:
    Du spielst seit Jahren klassische Gitarre? Dann mal ganz ehrlich, mach dir doch keinen Kopp wegen Barreegriffen auf der E-Gitarre, egal welches Profil der Hals hat, es dürfte für dich lächerlich einfach sein.
    Und wenn du auf der E-Gitarre auch picken willst, sollte das Griffbrett eben nicht flach und schmal sein, und auch eine ultraflache Saitenlage ist dort nicht optimal.
     
  19. AlexV

    AlexV Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.17   #19
    Wegen der Barré-Griffe mache ich mir eh am wenigsten Sorgen, eher wegen des Treffens der einzelnen Saiten und darüber, wie ich meine dicken Finger zwischen den Seiten wieder raus kriege, wenn sie so ungewphnt eng beisammen sind. :D
    --- Beiträge zusammengefasst, 29.12.17 ---
    Darüber habe ich kurz nachgedacht, aber es ist wirklich das Basismodell, also die RS100. Da müsste man einiges tun, um sie aufzupeppen, und ich selbst kann das nicht, weil Löten schon im Werkunterricht in der Schule immer meine schwächste Disziplin war. Da verkaufe ich sie lieber samt meinem alten Crate-Verstärker an einen hoffnungsvollen jungen Menschen, der für ein bissl über 100 Euro eine Basisausstattung bekommt, die solide und in gutem Zustand ist.
     
  20. schmendrick

    schmendrick R.I.P.

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