polifonico
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Ich glaube es gibt schon eindeutig Instrumente, die zu schwer sind .
Das ist nicht unbedingt abhängig den den Herstelldaten sondern immer eine subjektive Erfahrung und fällt natürlich besonders bei einem Instrumentenwechsel auf.
Obwohl man heute (besser ist es ...) im Sitzen spielt , ist schon das Bugsieren des Akkordeons aus dem Koffer ,
das Umschnallen , oder dann das Notensuchen oft eine Qual.
Wer schon einmal an einem tollen Harmonium gesessen hat , weiß vielleicht, wie positiv die reine Masse den Klang
eines Instruments mit Stimmzungen beeinflussen kann. Ich glaube auch es gäbe von Seiten der Hersteller und der Spieler
noch viele Wünsche an die Konstruktion eines Akkordeons , die sich aber nicht so unterbringen ließen, daß es noch
spielbar wäre...
So bleibt immer der Versuch , durch neue Materialien Gewicht zu sparen etwas im Widerspruch zu dem akustischen Ideal.
Viele modernere 120bass Cassotto und/oder Convertorinstrumente wiegen heute so um die 12-13 kg.
Das will auch erst mal bewältigt werden. Viele Musiker/innen der Akkordeonszene sind auch nicht mehr die Jüngsten,
wie lange kann man sowas bewerkstelligen, braucht man irgendwann eine leichtere Alternative , auch evt. unter Inkaufnahme der Nachteile in Bässen/Registern/Klang ?
Meine Victoria wiegt 15,5 kg , davon durch den besonderen Convertor auffällig viel Gewicht in der Bassseite.
Trotz meiner knapp1,90 Körpergröße und 100+ Körpergewicht schwer zu stemmen. Noch nehme ich das als sportliche Herrausforderung. Muß aber auch eingestehen, daß diese Masse an Material auch die Flüssigkeit des Spiels beeinträchtigt.
Dabei ist nicht nur das Gewicht ein Faktor. Die Gehäuseabmessungen sind viel größer und tiefer , man kann schlecht drumherum agieren,
schlecht die Noten/Tasten/Mitspieler sehen . Ein kleineres Akkordeon umarmt man mehr, man verschmilzt mehr . Bei einem großen hat man gefühlt einen alten Röhrenfernseher auf dem Schoss...
Entschädigt wird man durch besseren Klang , deutlich mehr Balgvolumen , mehr Bässe und Register.
Ich habe früher , bei Anfragen den Leuten immer gepredigt , sich ein möglichst großes Akkordeon zu kaufen .
Inzwischen kenne ich aber auch 72 oder 96 bässige Instrumente , die mit guter Klangqualität punkten.
Ich würde die Morino auf jeden Fall weiterspielen , die wird dann zugleich Deine Muckibude !
Vielleicht gewöhnst Du Dich an das Gewicht , dann investiere noch Geld in die Spielbarkeit , durch eine Überholung ?
Falls nicht, schau Dich nach einem Instrument um , daß Deine kleine Hohner Quetsche ersetzen könnte.
Das ist nicht unbedingt abhängig den den Herstelldaten sondern immer eine subjektive Erfahrung und fällt natürlich besonders bei einem Instrumentenwechsel auf.
Obwohl man heute (besser ist es ...) im Sitzen spielt , ist schon das Bugsieren des Akkordeons aus dem Koffer ,
das Umschnallen , oder dann das Notensuchen oft eine Qual.
Wer schon einmal an einem tollen Harmonium gesessen hat , weiß vielleicht, wie positiv die reine Masse den Klang
eines Instruments mit Stimmzungen beeinflussen kann. Ich glaube auch es gäbe von Seiten der Hersteller und der Spieler
noch viele Wünsche an die Konstruktion eines Akkordeons , die sich aber nicht so unterbringen ließen, daß es noch
spielbar wäre...
So bleibt immer der Versuch , durch neue Materialien Gewicht zu sparen etwas im Widerspruch zu dem akustischen Ideal.
Viele modernere 120bass Cassotto und/oder Convertorinstrumente wiegen heute so um die 12-13 kg.
Das will auch erst mal bewältigt werden. Viele Musiker/innen der Akkordeonszene sind auch nicht mehr die Jüngsten,
wie lange kann man sowas bewerkstelligen, braucht man irgendwann eine leichtere Alternative , auch evt. unter Inkaufnahme der Nachteile in Bässen/Registern/Klang ?
Meine Victoria wiegt 15,5 kg , davon durch den besonderen Convertor auffällig viel Gewicht in der Bassseite.
Trotz meiner knapp1,90 Körpergröße und 100+ Körpergewicht schwer zu stemmen. Noch nehme ich das als sportliche Herrausforderung. Muß aber auch eingestehen, daß diese Masse an Material auch die Flüssigkeit des Spiels beeinträchtigt.
Dabei ist nicht nur das Gewicht ein Faktor. Die Gehäuseabmessungen sind viel größer und tiefer , man kann schlecht drumherum agieren,
schlecht die Noten/Tasten/Mitspieler sehen . Ein kleineres Akkordeon umarmt man mehr, man verschmilzt mehr . Bei einem großen hat man gefühlt einen alten Röhrenfernseher auf dem Schoss...
Entschädigt wird man durch besseren Klang , deutlich mehr Balgvolumen , mehr Bässe und Register.
Ich habe früher , bei Anfragen den Leuten immer gepredigt , sich ein möglichst großes Akkordeon zu kaufen .
Inzwischen kenne ich aber auch 72 oder 96 bässige Instrumente , die mit guter Klangqualität punkten.
Ich würde die Morino auf jeden Fall weiterspielen , die wird dann zugleich Deine Muckibude !
Vielleicht gewöhnst Du Dich an das Gewicht , dann investiere noch Geld in die Spielbarkeit , durch eine Überholung ?
Falls nicht, schau Dich nach einem Instrument um , daß Deine kleine Hohner Quetsche ersetzen könnte.
