Homestudio einrichten PC + Equipment

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claude clumsy
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Hallo liebe Leute,
ich bin neu hier im Forum, und hoffe auf einige Antworten :)

Also:
Ich wollte nun endlich beginnen "ernsthaft" Musik aufzunehmen und mir halbwegs ordentliches Equipment besorgen.
Ich hab bis zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich recht stümperhaft Musik gemacht, hier mein PC:

AMD Athlon 64 X2 Dual-Core 6000+ 3,00 GHZ
32 Bit Windows Vista Home Premium
3GB RAM
ASUS Xonar DS
1 TB HDD

Masterkeyboard: Korg C-520

Ich habe hauptsächlich mit Reason gearbeitet, und hatte eigentlich keine Ahnung von gar nichts,
im glauben, eine einfach ASIO fähige Karte würde das schon alles hinbekommen, hab ich mir die Xonar DS besorgt.
Ich will etwas in Richtung Filmmusik machen, das ging auch eigentlich ganz gut von der Latenz her usw.,
doch viele Spuren aufeinmal abspielen/aufnehmen (6+) funktioniert schon nur mehr bedingt.
Das geht für mich aber überhaupt nicht, ich brauch da etwas Leistungsfähigeres,
deshalb dachte ich mir, dass gleich zu beginn mal ein neuer PC/Mac her muss.

Budget: Am besten unter 2000€.

PC oder Mac, mein Hauptgrund für einen Mac wäre FireWire.
Stimmt es, dass FireWire so viel besser ist als USB?
Dass FireWire auf Mac besser und stabiler funktioniert als auf Windows?

iMac = will ich nicht.
MacPro = zu teuer.
MacBookPro = wäre eine Überlegung wert.
Alles andere ist wohl nicht so geeignet nehm ich an.

Das MacBookPro wäre einfach sehr praktisch weil ich auch Live Auftreten will,
und ichs mir einfach sehr interessant vorstelle wenn man seine "Workstation" da dabei hat.
Andererseits ists nicht unbedingt notwendig.

Deshalb schwanke ich zwischen einem Desktop PC oder dem MacBookPro.
Was würdet ihr mir empfehlen?
Überhaupt, Hardware mäßig, wie sieht ein Zukunftssicherer PC/Mac für Homerecording aus?
(Wieviel Ram, Prozessor etc.)

Ich weiß nicht ob schon klar ersichtlich ist, in welche Richtung ich mit meiner Musik gehen will:
  • ich will Orchestermusik schreiben, Filme vertonen
  • Vocals aufnehmen
  • später auch Schlagzeuge aufnehmen
  • Songs aufnehmen
  • und mir prinzipiell sehr viele möglichkeiten offen halten.
Im Musikhaus um die Ecke wurde mir folgendes Equipment empfohlen:

https://www.thomann.de/at/yamaha_hs80m.htm
https://www.thomann.de/at/maudio_projectmix_io.htm
https://www.thomann.de/at/avid_pro_tools_10.htm
https://www.thomann.de/at/rode_nt2a_studio_solution_set.htm

Budget: 2000€

Was sagt ihr dazu?

Freue mich auf antworten,
LG
 
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Das ist aber ganz schön viel. Arbeite Dich bitte erst mal durch die vielen Übersichtsartikel, die es hier im Forum gibt, damit dürfte das meiste schon zu beantworten sein.
Allein die leidige Mac Pc Frage würde Stunden für ihre Beantwortung brauchen.

Das, was Dein Musikhaus empfohlen hat, ist im Prinzip in Ordung.

Wenn zum Schluß noch Fragen existieren (das werden sie sicherlich), melde Dich noch mal
 
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PC oder Mac, mein Hauptgrund für einen Mac wäre FireWire.
Hmm, also davon würde ich die Entscheidung wirklich nicht abhängig machen.

Stimmt es, dass FireWire so viel besser ist als USB?
FireWire hat wohl bei Audiointerfaces gewisse technische Vorteile, die sich in der Praxis in niedriger Latenz oder niedriger Systembelastung auswirken können. Andererseist muss man aber feststellen, dass FireWire auf dem Rückzug ist. Auch bei großen und teureren Interfaces gibt es mittlerweile zunehmend auch USB. Die Hersteller scheinen das auch mittlerweile besser in den Griff zu bekommen. Noch aber haben viel interessante Interfaces nur FireWire. Aber immer weniger Computer haben einen FireWire-Anschluss. Ist gerade etwas schwieirge Situation, wurde noch vor kurzem ein Thread zu eröffnet:
https://www.musiker-board.de/plaude...12-firewire-audio-interfaces-pc-win-noch.html

Dass FireWire auf Mac besser und stabiler funktioniert als auf Windows?
Hab ich in der Form noch nicht gehört. Es kann wohl wirklich so sein, dass manche FireWire-Interfaces mit manchen FireWire-Chipsätzen nicht zusammen funktionieren. Manche Hersteller haben deshalb mal TexasInstruments-Chipsätze empfohlen bzw. den einwandfreien Betrieb nur damit garantiert. In der Praxis aber ist das wohl mittlerweile alles gar nicht so problematisch. Bei einem Desktop-PC ist es eh nichts wild, da steckt man dann eben eine FireWire-PCIe-Karte ein, von der man weiß, dass sie funktioniert. Bei einem Mac muss man sich da wohl wirklich keine Gedanken machen, was aber meiner Eisnchätzng nach eifnach daran liegt, dass die Hardwareauswahl da eben begrenzt und bekannt ist, und die Interfacehersteller da dann gezielter testen und entwickeln können.

iMac = will ich nicht.
Kann ich auf der einen Seite durchaus verstehen, auf der anderen Seite ist es wohl der Mac mit dem besten P/L-Verhältnis.

MacPro = zu teuer.
Ja :)

MacBookPro = wäre eine Überlegung wert.
Welches denn?

Alles andere ist wohl nicht so geeignet nehm ich an.
Wenn das MacBook 13" leistungsmäßig in Frage kommt, dann auch der MacMini.

Deshalb schwanke ich zwischen einem Desktop PC oder dem MacBookPro.
Hmm, merkwürdige Wahl. Die Frage "Desktop-Computer oder Notebook" halte ich für entscheidener als Mac oder Windows.

Überhaupt, Hardware mäßig, wie sieht ein Zukunftssicherer PC/Mac für Homerecording aus?
(Wieviel Ram, Prozessor etc.)
RAM ist bei der Überlegung das geringste Problem, den kann man ja auch nachrüsten. Wenn du mit dicken Orchesterbibliotheken arbeitest, dann wird da schon einiges gebraucht und man kann auch zu 8GB greifen. Wenn du dich für einen Mac entscheidest, solltest du übrigens den RAM nicht im Apple-Store dazu konfigurieren, das ist zu teuer :)

Hast du mal drauf geachtet, was bei dir der Flaschenhals ist? RAM, CPU, ... ? Oder sind die jeweils noch gar nicht Anschlag, und du hast nur Dropouts bei niedrigen Latenzeinstellungen? Und was waren das für sechs Spuren, bei denen das System schon an die Grenzen stieß? Denn ehrlich gesagt würde ich deinen Rechner jetzt nicht unebdingt als veraltete, lahme Krücke bezeichnen, mich wundert das etwas. Reason ist jetzt ja nicht gerade ein typischer Sequenzer, mit dem man Musik aufnimmt und Orchestermusik macht. Weil ansonsonsten würde ich da jetzt konkretz nach den benutzen VSTis fragen. Wenn Du aber wirklich Sachen machst, bei deinen ein Athlon X2 3GHz /3GB bei mehr als sechs Spuren an seine Grenzen kommt, und es auch wirklich an der zu schwachen Computerleistung liegt, dann solltest du meiner MEinung nach schon eine ordentlcieh Schippe drauflegen. Also schon einen Quadcore. Und Notebooks sind dann eher Kompromisse. Wenn du tatsächlich die Wahl zwischen MacBook Pro und Windows-Desktop-PC hast, dann bekommst du bei letzterem natürlich deutlich mehr "Computerleristung" fürs Geld bzw. zahlst für die gleiche Leistung deutlich weniger.

Einerseits verbreitet und oft genannt, andererseits habe ich auch schon gehört dass die recht speziell klingen und manche die gar nicht mögen. AM besten natürlich selbst hören.

Das ist momentan schon ein sehr interessantes Angebot. Das Teil war mal deutlich teurer und ist gerade sehr günstig zu haben (Abverkauf, weil es ausläuft?). Wenn du auch mal Schlagzeug aufnehmen willst bzw. dir generell viele Möglichkeiten offen halten willst, dann muss es natürlich schon ein Interface mit mindestens acht Mikrofoneingängen sein. Das würdest du aber mit der gleichen Qualität wohl auch rund 200€ günstiger bekommen . Hier bekommst du halt für einen recht geringen Aufrpeis noch einen Controller dazu. Der an sich nicht zwingend nötig ist sondern für einige eher Luxus, aber so günstig in der Qualität kommst du da wohl so schnell nicht ran, wenn du dir erst ein Interface und irgendwann noch einen Controller dazu holst. Ob das All-In-One-Konzept eher vor- oder nachteilig ist, muss jeder selbst wissen.

Hmm... ProTools ist im Grunde "Inustriestandard". Die haben damals quasi das "Computerbasierte Studio" erfunden, und manche benutzen "Pro Tools" fast synonym damit. Wobei der professionelle Ruf und die besonderen Vorteile sich meist auf das DSP-basierte HD-System beziehen. Seit Version 9 läuft die Software mit jeder Hardware zusammen, und somit muss sich das auch der mittlerweile recht großen Konkurrenz als Alternative stellen. Die Software selbst finde ich persönlich nicht besonders toll. Ist aber auch alles Geschmackssache. Auch wenn sich die Programme alle anhähern (Reason kann mittlerweile auh Audio aufnehmen, ProTools kann mittlerweile auch MIDI), so waren zumindest histotisch ProTools und Reason mal zwei vollkommen unterschiedliche Programme. Ich weiß nicht, was da so bei ProTools an Instrumente bei ist, aber in deinem Fall lohnt es sich ja offenbar eher, gezielt Geld in gute Softwareinstrumente zu stecken. Jetzt einfach so ProTools kaufen weil ein Verkäufer das geraten hat würde ich definitv nicht. Da würde ich erstmal überlegen, was du wirklich brauchst, was dir liegt, diverse Software ausprobieren usw. Kannst dazu auch diese Threads lesen:
https://www.musiker-board.de/aufnahmesoftware-rec/456744-k-r-ampf-daws.html
Am besten auch die:
https://www.musiker-board.de/news-produkte-rec/454951-pro-tools-10-ist-da.html
https://www.musiker-board.de/aufnah...n-brauche-dahingehend-ein-wenig-beratung.html

Und den dort verlinkten Testbericht lesen:
https://www.musiker-board.de/aufnahmesoftware-rec/79455-gute-aufnahmeprogramme-22.html#post5593155

Und wenn möglich die Testversionen installieren.

Das NT-1A wird hier oft empfohlen und scheint in dessen preisklasse wohl gut zu sein. Ich weiß jetzt nicht, ob das NT2A vond er Qualität her genauso ist, aber halt nur noch mehr Austattung hat. Und bei letztere ist Fraglich, ob du das brauchst. Trittschallfilter und Pads sind jetzt mehr Gimmicks, die in gewissen Situationen praktisch sein können, aber an sich nicht notwendig sind. Umschaltbare Richtcharakteristik ist da schon eher ein echtes Feature - wenn du dir "viele Möglichkeiten offenhalten willst" könnte man sagen, dass es nicht schlecht wäre auch mal eine Kugel zu haben. Gleichzeitig aber braucht man letztlich doch meistens nur Niere. Und für tolle Raumaufnahmen ist bei Homerecordings eh oft die Raumakutsik nicht so optimal (Raumaksutsik ist eh noch mal so ein Aspekt: Deie Hauptgründe dafür, dass eine professionelle Produktion entsprcehen professionell klingt, sind nicht unebdingt Computer, Interface und Mikro, sondern auch oder vielleicht sogar vor allem gute Musiker, gute Raumakustik, und ein Tonmensch der weiß was er tut, und das sehr gut). Denn wenn Niere reicht gibt es für das Geld fast schon das hier:
http://www.musik-service.de/sennheiser-mk-4-prx395776027de.aspx
Das wird hier auch letzterzeiot viel gelobt.
 
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Ich würde auch das Sennheiser MK4 in der Preisklasse nahelegen!
 
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claude clumsy
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Danke fürs antworten, hab mich mal ein bisschen schlau gemacht.

Von FireWire werd ich die entscheidung zwischen PC oder Mac nicht mehr abhängig machen.
Da diese FireWire-Karten ascheinend nur PCI-Steckplätze brauchen, auch kein problem.

Sollte es ein MacBookPro werden, dann einfach die 15" Version.
Würd die Power von dem Gerät ausreichen?

Warum kein Notebook? Ich weiß es eigentlich nicht, aber ich hab schon länger den Entschluss,
"sollts ein Notebook werden, wirds ein MBP."
Außerdem glaub ich, bringen andere Notebooks nicht so viel Leistung mit oder?

Ich will nämlich Filme vertonen, ich weiß nicht wie man das nennt,
aber zum laufenden Bild die Musik aufnehmen.
Deswegen, meine Entscheidung ProTools.
Hab da noch nicht so viel Programme durchprobiert,
aber eigentlich nur im zusammenhang mit ProTools etwas dazu gefunden,
hat sich alles nicht so schlecht angehört.
Können andere Programme sicher auch, aber welches Programm würdet ihr empfehlen?

https://www.thomann.de/at/steinberg_cubase_6_dfi.htm

Dazu wurde mir auch geraten...

Das alles führt auch zum eigentlichen Entschluss - MBP.
Weil da viel Grafikleistung drinnen steckt, und ich schon glaube, dass man die gut brauchen kann.

Momentan ist mein Pc hauptsächlich vom CPU her überfordert.
Die paar Spuren dann, sind eigentlich nur virtuelle Instrumente,
mehr oder weniger gleichzeitig führt das schon zu problemen.
Bis zum Abbruch aufgrund von zu wenig Leistung.

Ich glaube mit dem Equipment bin ich ganz zufrieden,
den Monitor werd ich versuchen noch irgendwie anzuhören.
Ist aber nicht so leicht bei mir in der Gegend...

Lg und danke
 
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Sollte es ein MacBookPro werden, dann einfach die 15" Version.
Würd die Power von dem Gerät ausreichen?
Das lässt sich so pauschal schlecht sagen, weil es eben darauf ankommt, was genau man damit macht.

Außerdem glaub ich, bringen andere Notebooks nicht so viel Leistung mit oder?
Das MacBook Pro 15 mit Core i7-2670QM leistet zunächst mal auch nicht mehr als jedes andere Notebook mit diesem Prozessor.

Weil da viel Grafikleistung drinnen steckt, und ich schon glaube, dass man die gut brauchen kann.
Wie schon bei der CPU gilt, dass da zunächst mal auch nicht mehr Grafikleistung drinsteckt als bei anderen Notebooks mit Radeon HD7650/6770, vor allem aber ist die Grafikleistung egal.

ICh möchte dir das MBP nicht ausreden, weil das natürlich schon ein geiles Teil ist. Aber eben auch nicht billig. Was aber jetzt noch nicht mal unbedingt daran liegt, dass es ein Apple ist.

Bei der Software musst du halt schauen. Ein Video laden, was dann synchron zum Rest läuft, ist auch mit der meisten anderen Software möglich. Aber ansonsten ist das auch nicht mein Spezialgebiet.
 

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