HSS Strat gesucht - Squier, Fender, Partscaster?

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Zutroy
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Hallo Zusammen,

ich suche eine Strat mit HSS oder HH Bestückung für Drop C# Tuning und Stoner Rock.
Preisrahmen bis 900€, ich schrecke aber auch vor günstigen Gitarren nicht zurück. (meine Lieblingsgitarre ist eine Harley Benton SC mit Nowaxx Classic PAFs).

Ich habe schon eine Squier CV, die mag ich sehr und reicht qualitativ voll aus - die möchte ich aber weder umbauen noch runterstimmen.
Option 1 wäre also noch eine davon zu kaufen und das Pickguard zu tauschen, die Fräsungen sind ja schon HSH.
Zusätzlich muss noch ein gutes Tremolo installiert werden, das ist die Schwachstelle an den CVs..

Pickguard (30€), Humbucker (ca. 150€) und Tremolo (160€) schlagen dann schon mit ca. 350€ zu buche, also gesamt 750€ für ne Squier.

Option 2: Für ein wenig mehr bekomm ich auch schon eine Player II (evtl. besserer Widerverkaufswert), wobei ich hier die Pickups nicht bewerten kann.

Option 3: ich habe noch einen entsprechenden Bodyrohling hier liegen.
Hier fehlt dann aber halt noch sehr viel und ich gehe davon aus dass ich hier doch einiges mehr an Geld investieren muss für eine komplette Gitarre.

Option 4 vergessen:
Hier müsste man vermutlich nur den Humbucker tauschen..


Was wäre hier euer Rat oder was habt ihr noch für Ideen?
 
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Eine klassische Strat bzw. eine Strat-Kopie oder Partscaster hat generell ein paar Schwachstellen, wenn du Drop C# Tuning realisieren willst.

Du bräuchtest definitiv ein anderes Tremolo-System. Ein Standard 2-Punkt oder 6-Punkt Trem in Kombination mit normalen Tunern und wahrscheinlich dickeren Saiten damit Drop C# gut klingt, wird am Ende nicht besonders stimmstabil sein. Das würde bedeuten neben ggf. PU-Tausch wäre auch die Installation eines Floyd(ähnlichen) Systems notwendig plus Locking-Tuner und evtl. auch einen anderen Sattel (bzw. Kerben bearbeiten) für die dickeren Saiten.

Warum dann nicht evtl. Option 4 in Betracht ziehen in Form einer Superstrat die bereits HH oder HSS bestückt ist und alle weiteren notwendigen Specs on Board hat? Im Preisbereich bis 900€ gibt es so viel Auswahl bei Ibanez, Schecter, Jackson, Ltd usw. die alles mitbringt.

Wenn das allerdings für dich keine Option ist mit einer Superstrat, dann gäbe es meines Erachtens derzeit nur die Fender Player II Mod Strat die bereits alles mögliche mitbringt (was aber bei Neukauf etwas über dein Budget geht) oder du dir aus deinem Body mit weiteren Parts eine Strat baust
 
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Genau diesen Weg habe ich gerade hinter mir:
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Eine Player II als „Hauptgitarre“ für Eb-Stimmung.
Bei der Player II Serie finde ich es toll, dass man sich hier im Grunde genau aussuchen kann, in welche Richtung die Strat tönen soll, da es die mit Mahagoni, Esche und Erlen Body, jeweils gepaart mit Ahorn oder Palisander Griffbrett gibt (gab?). Für mich stach da die Mahagoni/Ahorn Variante klanglich hervor. Optisch hätte ich lieber was anderes ausgesucht… aber der Tone… :love:
Aus Gründen der Redundanz, sollte dann noch eine 2. HSS her und gab es im Laden „nur“ eine SSS 50er CV, die mir aber auch auf Anhieb gefiel. Nach kurzem Überlegen, habe ich dann auch entschieden den Steg Single Coil in Humbucker (den hatte ich eh noch), Pickguard und evtl. Trem zu tauschen.
Zuhause habe ich erst dann bemerkt, dass es in DE kaum 50er 8-Loch Pickuards gibt und schon gar nicht in HSS.
Das kann aber Aliexpress besser und das in zig Farben…
Auch bei Replacement Trems muss man genau schauen, dass das alles passt. Das Babicz Trem hatte da entsprechend positive Bewertungen als Replacement für Squier CV Strats und konnte auch ohne Probleme montiert werden.
Das die CV ein Linde Body hat, löst bei mir keine Freudentänze aus. Linde ich halt ziemlich weich und die Tremolo Halteschrauben sitzen in dem Holz… immerhin sind es gleich derer sechs. Bei 2-Punkt Trems ist da ein härteres Holz beruhigender.
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Was ist nun mein Fazit im Vergleich? Beide Gitarren tönen sehr gut und machen ihren Job hervorragend!
Aufgrund der Ideen zum Design und der Bastelarbeit, macht die Squier optisch nun IMO mehr her. Für einen evtl. Wiederverkauf sind diese Basteleien erfahrungsgemäß eher nachteilig (was aber bei mir eher kein Thema ist).
Squier ist mehr Understatement; Fender ist halt Fender.
Beim letzten Gig, wurde die Zweitgitarre gespielt….
Es tut sich aber wirklich nicht viel.
 
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Zwar kein Drop C: Ich habe eine HSS Squier gekauft, damit ersparst Du Dir ein neues Pickguard ;). Hinten einen neuen Humbucker rein (Pearly Gates), vorne einen schmalen Humbucker rein (Pearly Gates, heisst aber anders) und das ist nun eine HSH geworden. Der mittlere Tonabnehmer ist noch der originale Squier und der kackt gegen die beiden Seymour Duncans gehörig ab. Die 2- und 4 Kombination des Sounds geht eigentlich, aber die 3 Position schrillt und kreischt ungemein gegenüber den warmen Humbuckern.

Zusätzlich habe ich dann den Hals zu einem dicken Vintage Hals getauscht. Und darüber würde ich - ganz ehrlich - die Gitarre wählen: Welche spielt sich leichter und besser und fühlt sich besser für Dich an. Squier Gitarren sind ganz cool, aber die Hälse mag ich nicht, die sind mir in der Form zu dünn und dafür zu dick lackiert. Weiß nicht, wie das bei den Playern ist. Der neue Hals ist auch noch roasted Maple und fühlt sich ganz fantastisch an und ich spiele die Gitarre unglaublich gern.

Es ist nicht so schlimm, Humbucker zu kaufen, aber einen neuen Hals für 300 Euro bei einer so billigen GItarre kommt mir halt total komisch vor. Hat sich total geloht, ist aber finanzieller Schwachsinn. 🤪
 
Aus meiner Sicht wären die Player II und die Harley Benton Modern Plus relativ gleichwertige Lösungen, die HB vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Vor allem aufgrund der fetteren Bünde, sogar aus Edelstahl, und dem massiveren Tremolo (vorausgesetzt, die Babicz-Reiter stören Dich nicht bei Palmmutes, die Meinungen sind da geteilt). Den matten Roasted Maple Neck fand ich beim Anspielen auch sehr ansprechend.

In dem von Dir genannten Sondermodell der Player Strat sind Duncans drin, der TB-4 bzw. JB dürfte für Stoner Rock durchaus brauchbar sein. Ordentlich Output, starke Mitten, er ist aber nicht so stramm wie die typischen Ceramic-Hotties wie Duncan Distortion oder Custom. In dem Genre ist aber straffe Präzision jetzt wohl auch nicht die wichtigste Eigenschaft, der etwas weichere Attack im Bass ist da vielleicht sogar passender. Auf jeden Fall sehe ich den nicht als Tauschkandidat. Der VR-Nitro der HB ist eher Vintagelastig bis Hot PAF. Es gibt aber durchaus viele, die weniger Output und evtl. ein OD/Distortion/Boost-Pedal besser finden, das ist einfach nur Geschmackssache. Ich finde solche PUs am vielseitigsten und spiele auch härtere Sachen ganz gerne mit PAF- bis Medium Output-HB.

Beide Gitarren würde ich dem Aufrüsten einer Squier vorziehen, zumal gerade die Tesla-PUs einen echt guten Job machen. Ist natürlich die Frage, ob das im tiefen Keller auch noch so ist, mehr als ein Halbton runterstimmen ist nicht so mein Ding. Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist dass die Edelstahlbünde das Martern mit dickeren Saiten besser wegstecken werden. Und dass ich die Farbe der Player schöner finde, aber das musst Du nun wirklich selber wissen...

Was ich in dieser Preisklasse immer im Auge behalten würde, wären die Charvels sowie die Ibanez AZ, falls die Form Dir nicht schon zu weit vom Strat-Gedanken weg liegt. Bei Charvel hat man halt meist entweder 24 Bünde oder ein FR, das mag nicht jeder. Ich persönlich bin musikalisch in den 80er damit sozialisiert worden, aber da wird mMn immer viel zu viel Aufhebens gemacht, wie kompliziert das sei. Wenn man sich mal ein Tutorial angeschaut hat und insbesondere gelernt hat, dass man beim Saitenwechsel was unterlegen sollte, ist ein Wechsel keineswegs so ein Riesending. Manches geht sogar schneller, z.B. dass man die Saite nicht mit der ganzen Länge durch den Block fädeln und den Durchlass im Saitenreiter suchen muss... Und vor allem: Wenn es dann mal gestimmt ist und die Saiten ein bisschen vorgedehnt und eingespielt sind, muss man kaum noch nachstimmen. Obwohl ich durchaus auch Les Pauls und Vintage-Tremolos schätze, habe ich mich live mit dem FR immer bei weitem am wohlsten gefühlt, weil das Ding einen ganzen Abend ohne Nachstimmen durchhielt.

Gruß, bagotrix
 
Du bräuchtest definitiv ein anderes Tremolo-System. Ein Standard 2-Punkt oder 6-Punkt Trem in Kombination mit normalen Tunern und wahrscheinlich dickeren Saiten damit Drop C# gut klingt, wird am Ende nicht besonders stimmstabil sein.
Naja, hatte mal eine Fender Player SSS Strat mit 2-Punkt Trem sowie Standardtuner. Mit dicken Saiten .011 - .054 bestückt und komplett auf C, hatte ich keine Stimmstabilitätsprobleme. Genauso geht es mir mit einer Player Plus HSS Strat. OK, die verfügt über Lockingtuner. Aber einen Unterschied bzgl. der Stabilität gibt es da nicht zur Player.
 
Du bräuchtest definitiv ein anderes Tremolo-System. Ein Standard 2-Punkt oder 6-Punkt Trem in Kombination mit normalen Tunern und wahrscheinlich dickeren Saiten damit Drop C# gut klingt, wird am Ende nicht besonders stimmstabil sein.

ok, das wäre dann fast schon ein No-Go.. ich FR mag ich echt gar nicht.
Aber grundsätzlich ist die Gitarre ja nur einen Halbton Tiefer, bis auf die E-Saite.
Saiten wären vermutlich 11-56er - zur Not blockiere ich gern das Tremolo, ich nutze es eh nie..

Zusätzlich habe ich dann den Hals zu einem dicken Vintage Hals getauscht.
Ja das wäre auch noch ein Minuspunkt, die CV Hälse liegen mir echt gut, aber eher für weiche Licks und gefühlvolles spielen, nicht unbedingt für Stoner Riffs..
Hals tauschen wäre dann schon in Richtung "den vorhandenen Body nutzen und ne Gitarre von Grund auf bauen".


Aus meiner Sicht wären die Player II und die Harley Benton Modern Plus relativ gleichwertige Lösungen, die HB vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.
Die zwei habe ich mir jetzt auch zur Ansicht bestellt.
Ich denke ums ausprobieren werd ich nicht rumkommen.

Eine Power / Superstrat von anderen Herstellern mit schon fertigem Setup wollte ich eigentlich nicht, weil mir die klassische Fender-Form schon sehr gut gefällt bzw. die modernen Abwandlungen zu sehr nach Metal aussehen.

Ich werde berichten wie sich die zwei Gitarren schlagen!

Danke für eure Inputs
 
stimmt Drop C# ist ja nur einen Halbton tiefer … geht doch mit Standard Trem :facepalm1:

Ich war gedanklich bei C# Standard was ja drei Halbtöne sind … da wäre ein Standard Trem dann doch das schwache Glied in der Stimmstabilität
 

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