Humbucker kaputt? kann das sein?

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Ja irgendwie ne deppen Frage aber trotzdem...

ich wollte an einem Humbucker das Cover ablöten, um zu schauen ob mir der Sound besser gefällt. Nun hab ich das Cover wieder draufgelötet. Da der Zinn nicht richtig wollte, wurde der Humbucker ziemlich heiß... lange rede kurzer Sinn - Irgendwie hört er sich jetzt dünner an, kann das sein? Oder Bild ich mir das nur ein? Kann es sein das er so heiß wurde das er zum single cool wurde? uä?

Sry aber ich weiß es wirklich nicht.

Grüße
 
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Wenn Du die Verbindung zwischen den zwei Spulen durch das cover oder Zinn auf Masse gelegt hast kann es schon sein daß er nur auf einer Spule läuft.. schon mal den Widerstand gemessen? Damit kannst Du schon kurz abchecken ob er noch ok ist oder die Ohren spinnen...
 
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Tut mir leid das hab ich nicht verstanden.. wie hätte das passieren können? Hab leider kein Messgerät hier... doof

---------- Post hinzugefügt um 21:47:35 ---------- Letzter Beitrag war um 21:36:43 ----------

ich hab ihn jetzt mal aus high rain gefahren, er brummt wie ein singlecoil GEIL wenn man mal eben nen neuen 250E PU schrottet! irgendeine Hilfe???
 
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Wie wärs mir Kappe wieder runter und checken ob noch alles ok ist? BTW: Wenn das Ding wirklich 250 Öcken pro Stück kostet wäre es vllt angebracht den Hersteller zur Reparatur zu kontaktieren...
 
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Ja "checken"... hab die Kappe nu runter... sieht alles ganz normal aus. Wenn nur eine Spule dran wäre würd die Ohm zahl sinken oder? Dann könnte ich morgen jemand nach dem Messgerät fragen... Klar könnte ich ThroBak bitten, aber das Ding hin und her zu schicken dauert wieder so ewig.. und unser ein will ja immer alles sofort :)
 
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ich denke auch, das du ausersehen eine Spule da abgelötet hast. Mach den Deckel runter und mach den Schraubenzieher Test, ob beide aktiv sind.

Allerdings ist es möglich, sowas per "rumbraten" zu zerstören. Billige Lacke (es gibt bei PUs keinen Grund teurer zu verwenden) auf dem Wickeldraht können ab 150° kaputt gehen. Magnete könne auch bei Hitze leiden, aber das eher langsamer und in Anbetracht der Größe bei einem Humbucker ist das wohl nicht möglich

Kennst du niemand, der sich mit Elektronik bisschen auskennt und das ausmessen kann?
 
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Was ist der Schraubenziehertest?

Aber wenn man normalerweise Pickup Kappen auf und ab lötet und der Zinn richtig haften soll, wird der Hummbucker doch zwangsläufig warm-heiß. 150grad glaub ich nicht... er war zwar unangenehm in der Hand aber nicht Schmerzhaft...
 
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einfach mit einem Schraubenzieher, oder irgendwas anders auf den PU Kern klopfen, es müsste im Verstärker in Klack zu hören sein. Ich denke auch nicht das du da im kritischen Bereich warst ( aber mein Wissen beziehe ich von Erfahrungen mit Brushlessmotoren, nicht Pickups, aber Spule ist Spule und Magnet, Magnet).

Und da sonst eigentlich nichts kaputt gehen kann, kanns doch nur die Verkabelung sein
 
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ganz dumm gesagt.. egal wo ich draufklopf es klackt... ich versuch es morgen mit nem Messgerät... wenn er kaputt ist ist der Ohm Wert kleiner als Soll richtig?

Danke euch!
 
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wenns bei beiden klackt, ist zumindest keine Spule ganz tot

Bist du wirklich sicher, dass es vorher anders war? ansonsten erfrag doch beim Hersteller die Ohm werte der er ca. haben müsste
 
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also.. ich hab jetzt nochmal alle Pole mit einem Schraubenzieher abgeklopft und es hat immer "Klack" gemacht... vllt bilde ich mir das alles auch nur ein... vllt sind auch die PU´s schei0e... aber ich denke, dass es zu dünn klingt und was noch wichtiger ist dünner als vorher!
 
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du, ich habe mich da grade auf der Hersteller Seite umgesehen, das sind dich alles vintage PUs oder? Die sind doch vom Gain eh niedriger als aktuelle "Brathumbucker", kann es sein das du da einfach was anderes erwartest hattest?
 
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Wenn es vorher dünn im Ton war, jetzt noch dünner, aber beide Spulen anscheinend funktionieren: Wie wäre es dann mal damit den Humbucker ein büschen näher an die Saiten zu drehen. Ich vermute mal der Abstand ist zu hoch.
 
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Ja es ist ja nich nur der dünne Ton... es brummt ja auch wie ein single coil... ich fahr gleich mal in nen laden und lass alles durchmessen... ich geb bescheid was rausgekommen ist :)
 
bagotrix
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Ja es ist ja nich nur der dünne Ton... es brummt ja auch wie ein single coil... ich fahr gleich mal in nen laden und lass alles durchmessen... ich geb bescheid was rausgekommen ist :)

Hi,

ein Messgerät kostet nicht viel mehr als einen Zehner. Kann nur wärmstens empfehlen, sich sowas als Stromgitarrist zu besorgen. Gerade in Fällen wie Deinem kann man dann oft schneller und billiger selbst für Abhilfe sorgen.

Zu Deinem Problem: Du hattest ja ziemliche Mühe beim Anlöten, wie Du schreibst. Es könnte natürlich sein, dass die Kappe oder die Grundplatte dabei so heiß geworden ist, dass sich innen entweder eine Lötstelle gelöst hat oder innen ein Stück Kabelisolierung geschmolzen ist. Wenn jetzt die interne Verbindung zwischen den beiden Spulen die Kappe von innen berührt, oder auch das Anschlusskabel an einer Stelle blank liegt, wirkt das wie eine unbeabsichtige Singlecoil-Schaltung. Das wäre am Anschlusskabel leicht nachzumessen. Es spricht viel dafür, weil der PU jetzt brummt. Dann hilft nur erneutes Aufmachen, den Fehler suchen und beseitigen.

Was aber auch passieren kann, ist eine teilweise Entmagnetisierung des PU-Magneten. Entweder durch die Hitze, wenn sie gar zu groß war, oder durch den Lötkolben. Falls Du nämlich eine Lötpistole benutzt hast: in der ist das Netzteil im Griff, und der Trafo erzeugt ein recht starkes Magnetfeld. Mit etwas Pech kann das den eingebauten Magneten dauerhaft schwächen. In dem Fall hilft nur noch der Einbau eines neuen Magneten, die kosten aber jetzt nicht die Welt und sind bei einem HB leicht zu tauschen.

Gruß, bagotrix
 
Fantus
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Was aber auch passieren kann, ist eine teilweise Entmagnetisierung des PU-Magneten. Entweder durch die Hitze, wenn sie gar zu groß war, oder durch den Lötkolben. Falls Du nämlich eine Lötpistole benutzt hast: in der ist das Netzteil im Griff, und der Trafo erzeugt ein recht starkes Magnetfeld. Mit etwas Pech kann das den eingebauten Magneten dauerhaft schwächen. In dem Fall hilft nur noch der Einbau eines neuen Magneten, die kosten aber jetzt nicht die Welt und sind bei einem HB leicht zu tauschen.
Magnetisch?
na also daran glaube ich ja nun nicht, denke da liegen Größenordnungen dazwischen bevor sowas Messbar wird.


Thermisch? schon eher, wenn der Curie Punkt des Materials erreicht wird, ist er hin.
Ich weiß nicht, wo der Curie Punkt bei diesen Magneten jetzt liegt, aber z.B. Ferrite fangen da bei 100° an.
Aber der Magnet hat ja nu doch ne deutliche Masse, und bis er sich wirklich soweit erhitzt hat, da gehört schon was zu
 
bagotrix
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Magnetisch?
na also daran glaube ich ja nun nicht, denke da liegen Größenordnungen dazwischen bevor sowas Messbar wird.

Hi,

ich will mich hier nicht als Fachmann ausgeben (der ich nicht bin), aber es ist mir vor Jahren mal selber passiert. Ich weiß nicht, obs am Gerät lag oder ich mich einfach zu blöd angestellt hab, aber seither nehme ich die Lötstation. Anderen ging es wohl auch schon so, hier nur ein Beispiel:

http://www.thegearpage.net/board/archive/index.php/t-433566.html

Seymour Duncan warnt in den Beipackzetteln ausdrücklich vor Lötpistolen und auch hier in der Antwort auf Frage 564:

http://www.seymourduncan.com/support/faq/seymours-q-a/551575/

Von daher würde ich halt sagen, man sollte lieber auf Nummer Sicher gehen. Was die Hitze betrifft, wird so ein Lötkolben über 350° C heiß, und wenn man ihn lang genug dranhält, könnte es vielleicht schon in den von Dir angesprochenen Bereich gehen. Immerhin liegt der Magnet ja direkt auf der Grundplatte auf, die man beim Anlöten der Kappe erhitzt. Der TE hat ja gesagt, dass er beim Anlöten so seine Schwierigkeiten hatte, deshalb bin ich drauf gekommen. Das Brummen spricht allerdings in erster Linie für einen Kurzschluss einer Spule, in sofern hast Du natürlich recht, dass der Magnet auch völlig in Ordnung sein kann.

Sehr schöne Gitarre in Deinem Avatar übrigens. Für mich die Schönste, die seit langer Zeit von Yamaha gekommen ist:great:. In der G&B ist sie ja auch schon recht gut besprochen worden, selber hatte ich sie aber leider noch nicht in der Hand. Willst Du sie nur oder hast Du sie schon? In letzterem Fall wäre ich natürlich sehr neugierig auf einen kleinen Erfahrungsbericht...

Gruß, bagotrix
 
Fantus
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Von daher würde ich halt sagen, man sollte lieber auf Nummer Sicher gehen. Was die Hitze betrifft, wird so ein Lötkolben über 350° C heiß, und wenn man ihn lang genug dranhält, könnte es vielleicht schon in den von Dir angesprochenen Bereich gehen. Immerhin liegt der Magnet ja direkt auf der Grundplatte auf, die man beim Anlöten der Kappe erhitzt. Der TE hat ja gesagt, dass er beim Anlöten so seine Schwierigkeiten hatte, deshalb bin ich drauf gekommen. Das Brummen spricht allerdings in erster Linie für einen Kurzschluss einer Spule, in sofern hast Du natürlich recht, dass der Magnet auch völlig in Ordnung sein kann.

Sehr schöne Gitarre in Deinem Avatar übrigens. Für mich die Schönste, die seit langer Zeit von Yamaha gekommen ist:great:. In der G&B ist sie ja auch schon recht gut besprochen worden, selber hatte ich sie aber leider noch nicht in der Hand. Willst Du sie nur oder hast Du sie schon? In letzterem Fall wäre ich natürlich sehr neugierig auf einen kleinen Erfahrungsbericht...

hm ... das mit dem Magnetfeld wundert mich wirklich, aber egal vorsicht schadet nie. aber 100° ist aber wirklich schon heiß. WIe gesagt, ich glaub nicht dran.
[OFFTOPIC]
Danke schön :D
Und ja, die Pacifica steht bei mir zuhause im Ständer http://www.flickr.com/photos/fantus/6985615323/in/set-72157629592928773
Anfangs war es ein Kampf mit dem Griffbrett, da es sehr trocken und direkt staubig war, aber nach einem Wochende spielen und ölen ist es jetzt perfekt.
Sie läst sich wirklich wunderbar geschmeidig zu spielen und grade der Sound vom P90 ist genial, ein wunderbar schöner warmer bluesiger Sound
[/OFFTOPIC]
 
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Erstmal vielen vielen Dank für eure schnelle und gute Hilfe! Dickes LOB!

Beim messen kam herraus das der PU wohl "oberohmisch" geworden ist. (800 statt 8,2) Der Typ meinte, dass die Wicklungen evtl beschädigt sind und somit der Pickup neu gewickelt werden muss.... Sch... :) Ich werd ihn mal zu ThroBak schicken, aber unter Garantie fällt das ja nun nicht mehr... oder ich kauf mir ein neues Set. Ich bekomme zur Zeit ein Tim Shaw Set für 390 angeboten, aber das ist ein anderes Thema.

Falls noch jemand eine Idee zur Reparatur hat?

Ansausten vielen Dank nochmal :)

Grü0e
 
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Anscheinend is er ja eh kaputt also mach doch einfach die Kappe runter, mach Detailaufnahmen und poste sie hier... zumindest dürfte dann erkennbar sein was da schief lief... und hak das Ganze als Lehrgeld ab.
BTW: Denkst DU wirklich das Du hörst ob da nun ein Gibson C57 oder ein TimShaw Set werkelt? Ich bezweifle es und denke Du hättest Dir nen Haufen Kohle sparen können...
 

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