Ibanez AZ vs RG. warum ist die RG leichter zu spielen?

von coopera, 01.09.20.

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  1. coopera

    coopera Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.20   #1
    Hi

    ich hab zwei Ibanez, eine RG 4570 und eine AZ224F

    mir fällt jetzt auf das die RG viel leichter zu spielen ist, nur ich kann es nicht festsetzten warum.

    beide haben fast die gleiche saitenlage, die rg leicht tiefer, ca 1,5mm am 15 bund, die az am 1,5 13. bund, halskrümmung recht ähnlich...

    eklatanter (mir auffallender) unterschied ist
    RG * 9-42
    AZ *10-46

    RG*18/20 dicke und 43/58 breite mit compound an
    AZ*20,5/22,5 dicke und 42/56,4 breite mit 12" radius


    so warum spielt sich (für mich zumindest) die AZ deutlich schwieriger?


    die läufe gehen schwerer, die bendings treff ich deutlich schwerer, alles ist gefühlt bei der rg 30% leichter zu spielen!

    woran liegt das, ist das das griffbrettradius, sind das die 10er saiten? ist noch was an der einstellung nicht optimal?

    gruß
    roland
     
  2. -N-O-F-X-

    -N-O-F-X- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.20   #2
    Vergleiche die beiden Gitarren am besten mal bei gleicher Saitenstärke. Der Unterschied zwischen 9er und 10er Saiten ist bei gleicher Mensur sehr gut wahrnehmbar.
     
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  3. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.20   #3
    Pfuh... neben der offensichtlich unterschiedlichen Saitenstärke würde ich sagen, dass es einfach zwei unterschiedliche Klampfen sind:

    Anderes Halsprofil, anderer Radius, anderes Bodyshape, 24 Fret vs 22 Fret,... das sind alles Unterschiede, die das Spielgefühl beeinflussen.

    Letztendlich muss man selbst rausfinden, was einem besser gefällt. Unterschiede nur anhand von einem oder zwei Merkmalen festmanchen ist eigentlich unmöglich.
     
  4. Absint

    Absint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.20   #4
    Ja... Es sind halt unterschiedliche Gitarren.

    Ich, als fast ausschließlicher RG-Spieler, hatte mal eine AZ in der Hand und kam damit auch nicht zurecht. Da kam keinerlei Beziehung auf zu Hals und Griffbrett. So ein Wizard-Hals ist eben in jeder Variante was feines.
     
  5. BeWo

    BeWo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.20   #5
    Ganz viel ist der Kopf das Problem und das läuft unterbewusst. Es gib dazu genug Untersuchungen, umso mehr gewohntes Umfeld umso leichter. Wenn du viel mit unterschiedlichen Gitarren spielst merkst du das nicht mehr so. Auch wenn das erstmal unsinnig klingt würde ich an deiner Stelle die AZ eine Zeit lang als Nr. 1 verwenden um die Komfort Zone zu verlassen. Egal welchen Lehrer du fragst was die meistgehörte Ausrede ist wegen schlechter Perfomance: das ist nicht meine gewohnte Gitarre ...
    Grundsätzlich wirst du immer auf der RG besser sein, weil die grundsätzlich ein Top Konzept ist und nicht umsonst haben die ettliche Flitzefinger und Virtuosen (bevor sie ihre eigenen bauen lassen die auch nur leicht anders sind als RGs).
     
  6. Dietlaib

    Dietlaib Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.20   #6
    Der Unterschied kommt hauptsächlich durch die Saitenstärken zustande. Ich habe auch eine RG mit 009-042 bespannt, alle anderen Gitarren haben im Moment 010-046.
     
  7. KickstartMyHeart

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    Erstellt: 03.09.20   #7
    Hals ist dicker. Das muss man mögen. Vor allem die Saitenstärken machen m.E. den Unterschied:nix:.
     
  8. bemoll

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    Erstellt: 03.09.20   #8
    Ich glaube auch, dass es eher ne Kopfsache ist. Ich hab zwar noch nie eine RG gespielt, aber auf meiner AZ kann ich ‚flitzen‘ und auf meiner JSM20 bin ich- trotz dickerer Saiten und anders geformten Hals- mindestens genauso schnell, aber meine Hauptgitarre ist eh eine klassische Konzertgitarre, da sind alle e-Gitarrenhälse und Griffbretter eh wie Rennstrecken ;-)
     
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  9. Markusaldrich

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    Erstellt: 03.09.20   #9
    Ich denke auch, dass der größte Unterschied die Saitenstärke sein wird. Das fühlt sich für mich auch immer wie zwei Welten an. Ich habe 0.10 Saiten auf meinen Bandgitarren drauf, da wir einen Halbton tiefer spielen. Bei meinen Standard Tuning sind .09 Saiten drauf, da komme ich mit 0.10er nicht so gut klar.
     
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  10. BeWo

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    Erstellt: 04.09.20   #10
    Gerade mit Saiten hab ich viel rumexperimentiert. Kann man sicher nicht pauschal für jeden sagen, aber ich komme zB mit 95er oder 10er viel besser klar. Rein vom "Feeling" her von der Dicke finde ich die 10er am angenehmsten.
    Wenn ich in E statt 9er einen 95er Satz rauf tu bin ich sofort ein paar bpm schneller und sauberer bei den Max Übungen. Ich denke da die Saite bei höherem Zug weniger schwingt ist man bei Handsync präziser.

    Wenn du eher bei Bends und so Probleme hast und die Gitarren in unterschiedlichen Stimmungen sind. 9 in E ist 95 in Eb und 10 in D der gleiche Zug.

    Ich würde an deiner Stelle so oder so in der gleichen Stimmung die gleichen Saiten drauf tun und dann kannst du erst wirklich vergleichen, wie auch immer kann man auf ner AZ mit Sicherheit gut und schnell spielen.



     
  11. Adson

    Adson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.20   #11
    Für mich persönlich spielt auch die Bundhöhe eine große Rolle. Ich finde, es macht einen großen Unterschied, ob ich einen Ton einfach - ohne die Druckkraft groß zu dosieren - spielen kann, oder ob ich - gerade in den ersten Bünden - immer aufpassen muss, dass ich nicht durch zu festen Druck die Tonhöhe beeinflusse.
    Da ich viel Akustik spiele, fühlt sich das bei manchen Gitarren an, wie eine Bremse. Bei anderen - mit flacheren Bünden - geht das viel einfacher und flotter.
    Auch die Griffbrettwölbung ist für mich bei einigen E-Gitarren gewöhnungsbedürftig. Andere - mit flacherem Profil - fühlen sich für mich leichter zu spielen an.

    Das Ganze ist natürlich sehr subjektiv und man braucht auch Zeit + Fehlversuche, um die optimale Gitarre für sich zu finden.
    Das freut dann wieder die Hersteller und den Gebrauchtgitarrenhandel ... ;)
     
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