Ibanez SR600, Batterie entleert sich

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apenn

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Hallo Musikerkollegen,

ich habe an meinem Ibanez* SR600 vor ca. 1/2 Jahr die Stereo Klinkenbuchse gewechselt (Pure Tone Buchse). Seither stelle ich jedoch fest, dass ich die Batterie ständig wechseln muss, da völlig leer. Der Bass selbst funktioniert super.

Kann mir jemand mal den Verdrahtungsplan zusenden, damit ich prüfen kann, ob ich die Buchse auch wirklich richtig angeschlossen habe?
Ich habe die Schaltung mit 1x Volumen, 1x Balance, 3-Band-EQ, 1x 2-Wege-Schalter für Mitte.

Dennoch ist es mir ein Rätsel, denn auch wenn ich die Buchse nicht richtig angelötet hätte, sind die Pins in der Klinkenbuchse doch ohnehin offen bei nicht gestecktem Klinkenkabel. Entleeren dürfte ich da so oder so nichts. Oder?

Hatte jemand schon einmal den Fall und kann mir ggf. einen rat geben, wo es sich noch zu suchen lohnt?

Danke und Gruß,
Alex
 

Den Bass immer vom Instrumentenkabel gesteckt hast du?
 
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damit ich prüfen kann, ob ich die Buchse auch wirklich richtig angeschlossen habe?
Hast Du die Elektrik selbst neu verlötet?
Bei Gitarren/Bässen mit aktiver Elektronik wird i.d.R. eine Stereoklinkenbuchse verwendet, die bei gestecktem Mono-Klinkenstecker die Spannungsversorgung der Elektronik freischaltet (Sleeve Kontakt gegen Masse) und ohne Stecker entspr. unterbricht.
Bei Nichtgebrauch sollte entspr. der Klinkenstecker gezogen werden, um die Batterielebensdauer zu verlängern.
Batterieplus geht dazu i.d.R. auf + der Elektronik, - der Batterie auf den Mittelring/Ring der Buchse und -/Masse der Elektronik auf die hintere Masse/Sleeve der Buchse.
 
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  • #4
Danke für die schnellen Antworten.

JA, den Klinkenstecker habe ich immer gezogen - wie auch schon in der Vergangenheit. Ich verwende den Bass zwischenzeitlich nicht mehr so häufig, so dass ich darauf als allererstes achte. Und da das so ist, sind die Kontakte (Tip, Ring, Ground) damit auch alle offen. Somit müsste es doch auch völlig egal sein, selbst wenn ich beim anlöten eine Verwechslung gemacht hätte, da offen. Oder?

Gruß,
Alex
 
Okay, damit fliegt der klassische Anfängerfehler schonmal raus.

Und auch leider meine Ratschlagsfähigkeit. :(
 
ein Multimeter vorhanden?
falls ja den Strom messen, dürfte bei gezogenem Kabel 0mA fliesen
 
Moin.
Multimeter ist ne gute Idee, um Strom zu messen muss die Schaltung aber geöffnet werden. Ich würde vorschlagen die Batteriespannung zu messen. Also einmal nur Batterie und dann im angeschlossenen Zustand. Evtl belastet die Schaltung auch ohne Klinkenstecker schon die Spannung.
Bilder können manchmal schon bei der Fehlersuche helfen.
 
Und da das so ist, sind die Kontakte (Tip, Ring, Ground) damit auch alle offen. Somit müsste es doch auch völlig egal sein, selbst wenn ich beim anlöten eine Verwechslung gemacht hätte, da offen. Oder?
Geht Batterie-Minus direkt an Masse, ist die aktive Schaltung eben immer eingeschalten und zieht Strom.

Grüße
 
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Erstmal das Offensichtliche checken: Bevor du irgendetwas auslötest, schau ob irgendein Kabel oder eine Lötöse das Buchsengehäuse berührt, oder ob die Batterie irgendwo rumliegt und Kontakt macht. Manchmal ist es wirklich einfach.

Wenn nicht, dann herzlichen Glückwunsch zum Klassiker: die Buchse hat drei Kontakte:

Tip = Signal
Ring = wird beim Einstecken mit Masse verbunden, schaltet die Batterie ein
Sleeve = Hauptmasse

Wenn du Batterie-Minus an Sleeve und Hauptmasse an Ring gelötet hast, spielt der Bass erstmal völlig brav, weil beim eingesteckten Kabel sowieso alles zusammenhängt und keiner was merkt.
Der Haken: Batterie-Minus liegt dann dauerhaft auf der Buchsen-Masse. Die Buchse hat über Metallblech oder Abschirmlack im Fach ständig Kontakt zu Potigehäusen und allgemeiner Masse, und schon ist der Stromkreis zu, egal ob Kabel drin oder nicht. Die Batterie arbeitet also fröhlich durch, auch wenn der Bass im Koffer liegt.

Fix ist zum Glück easy: Die beiden Kabel tauschen. Batterie-Minus auf den Ring, Hauptmasse auf den Sleeve. Fünf Minuten Arbeit.
 
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  • #11
Moin,

ich denke, der SR600 ist ebenfalls ähnlich wie der SR650 bestückt...falls das so ist, die Batterie lässt sich bei letzterem dazu schalten (ist für den Equalizer). Vielleicht war der Schalter einfach die ganze Zeit auf an, dann geht der recht schnell leer.
 
  • Ersteller
  • #12
Guten Morgen,
ich musste die Fehlersuche leider etwas unterbrechen aufgrund anderer Themen.
Also der SR600 hat keinen separaten Schalter den EQ oder aktiv/passiv.
Ich habe nun mittels Multimeter geprüft, ob auch bei abgelöteter Klinkenbuchse Strom fließt. Tatsächlich ist das so.
Das Multimeter zeigt mir ziemlich konstant 500uA (DC) an. Offenbar zieht hier der Rest der Schaltung weiter Strom.
Die einzelnen Leiter habe ich bis zu den Potis hin und zu der kleinen PCB verfolgt. Diese sind alle sauber angelötet und ich sehe keinen Kurzschluss oder ähnliches. Die Bauteile auf der kleinen PCB sind ebenfalls sauber verlötet und zeigen keine äußere Beschädigung... Ich bin gerade etwas ratlos, denn soviel ist an der Elektronik ja nicht dran.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Zwischenzeitlich habe ich auch den Verdrahtungsplan erhalten. Rein optisch schein alles soweit ok zu sein... :-(
Bild_2026-06-15_100659051.webp
 
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  • #13
  • #14
Ich habe nun mittels Multimeter geprüft, ob auch bei abgelöteter Klinkenbuchse Strom fließt. Tatsächlich ist das so.
Wie jetzt?
Es fließt ein Strom aus der Batterie, obwohl der schwarze Draht, der von der Batterie zur Klinkenbuchse geht, in der Luft hängt und mit gar nichts mehr verbunden ist?

Grüße
 
  • #15
Das kann nur von der Klinkenbuchse kommen.
Massekabel von der Batterie auf Durchgang zur Masse der Schaltung prüfen.
Ohne Klinkenstecker dürfte es normalerweise hochohmig sein.
Und somit ausgeschaltet.
Widrigen falls die Buchse tauschen., oder neu verkabeln.
 
  • Ersteller
  • #16
Hi Hifi Killer, die Klinkenbuchse ist entlötet, d.h. die 3 Leitungen hängen aktuell in der Luft...
 
  • #17
So dürfte kein Strom mehr fließen.
Die Klinkenbuchse ohmig nachmessen ob die Masse richtig schaltet.
 
  • Ersteller
  • #18
Jetzt wird es ganz wild. Ich hatte tatsächlich noch die Minusleitung, die zur Batterie führt an der Klinkenbuchse. (Rest an der Klinkenbuchse in der Luft).
Nun die Minusleitung weggelötet -> kein Stromfluss

Buchse außerhalb des Elektronik-Schachtes und Minusleitung wieder dran -> kein Stromfluss
Buchse innerhalb des Elektronik-Schachtes und Minusleitung wieder dran -> Stromfluss

Offenbar streut hier irgendetwas in die Mass der Buchse.
 
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  • #19
Ich hatte tatsächlich noch die Minusleitung, die zur Batterie führt an der Klinkenbuchse. (Rest an der Klinkenbuchse in der Luft).
Nun die Minusleitung weggelötet -> kein Stromfluss
Ja, so muss es auch sein.
Buchse außerhalb des Elektronik-Schachtes und Minusleitung wieder dran -> kein Stromfluss
So muss es sein.
Buchse innerhalb des Elektronik-Schachtes und Minusleitung wieder dran -> Stromfluss
Hast du einige gute Bilder vom "Elektronik-Schacht"?
Macht dort irgendetwas einen Kurzschluss oder eine Verbindung zur Buchse, wenn sie dort eingebaut ist?

An welchen Anschluss der Klinkenbuchse hast du die Minusleitung der Batterie angelötet?
An Ring oder an Sleeve?
Bitte richtig überprüfen, nicht lediglich auf die Lötfahnen der Buchse schauen und falsche Schlüsse ziehen.

Wenn du die Minusleitung der Batterie an Sleeve anstatt an Ring angelötet hast, (und die Leitung zur Schaltung an Ring angelötet hast), und eine Abschirmung im "Elektronik-Fach" mehr oder weniger gut Kontakt zum Sleeve-Kontakt macht, fließt stets ein kleiner Strom.

Oder auch, wenn die Minus-Leitung der Batterie an Ring angelötet ist (wie es richtig ist), und wegen "Geraffel" im "Elektronik-Fach" ein mehr oder weniger guter Kontakt von Ring zur Abschirmung besteht, kann stets ein kleiner Strom fließen, der die Batterie entlädt.

Grüße
 
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  • #20
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