Ibanez tiefe E-Saite höher stellen (schnarrt) ?

von Alex_, 21.07.19.

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  1. Alex_

    Alex_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #1
    Hallo Leute,
    bin noch ein absoluter Anfänger, übe erst seit 2 Monaten. Ich habe dafür eine alte Ibanez meines Vaters rausgekramt. Die war wohl vor ca. 8 Jahren schon eine sehr günstige Gitarre, aber für den Anfang reicht es, dachte ich mir. Ich weiß nicht, was für ein Modell es genau ist, aber es steht eine Nummer darauf: GRGR121EX.

    Jedenfalls schnarrt die tiefe E-Saite. Soweit ich das beurteilen kann, weil sie andere Bünder beim Anspielen berührt. Z.B. berührt sie den 7., wenn ich den 6. spiele.

    Kann ich dir mit einfachen Mitteln höher einstellen?

    Viele Grüße
    Alex

    PS: Bilder habe ich angehängt.
     

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  2. DerBoTo

    DerBoTo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #2
    Ja.
    Wenn ich es richtig sehe, kannst du an den Saitenreitern auf der Brücke mit einem winzigen Inbusschlüssel die Madenschrauben ein wenig reindrehen - dadurch kommt der Reiter hoch und mit ihm die Saite.

    Allerdings, wenn ich das so genauer betrachte, sind alle Reiter bereits relativ hoch. Eventuell solltest du mit der Halskrümmung anfangen, was ebenfalls nicht besonders schwer ist. Gute Anleitungen gibt es auf Youtube. Erst Krümmung prüfen und dann in kleinen Schritten anpassen.
    Generell erst Hals, dann Brücke. Danach üblicherweise die Oktavreinheit.
    Alles machbar. Schau dir Videos an - selbst wenn es nicht genau die Gitarre ist, das Prinzip ist meistens das selbe. :great:
     
  3. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #3
    ..vielleicht sollte man da erst mal den ran lassen (falls das möglich ist), Halskrümmung justieren kann bei eher günstigen Gitarren schon mal ins Aus gehen, erst recht, wenn da seit Jehren niemand dran war sind die schon mal nicht so gängig, wie man sich das wünscht ... ok, Lockern ist tendenziell ungefährlich.

    Allerdings gebe ich zu bedenken: wenn's scheppert kann das durchaus an zu heftigem Anschlag liegen, gerade bei Anfängern.
     
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  4. Avalanche

    Avalanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #4
    Schnarrt die leere saite auch?
     
  5. Luckie

    Luckie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #5
    Also ich würde als Anfänger das von einem Profi einstellen lassen. Kostet 50 Euro. Danach hast du dann aber auch eine optimal eingestellte Gitarre.
     
  6. Avalanche

    Avalanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #6
    Oder 10,-
     
  7. Willy58

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    Erstellt: 21.07.19   #7
    Da würde ich als erstes neue Saiten drauf machen.

    Wenn es um die mechanische Justierung geht, sollte man sich schon von einem vorher Fachmann Rat holen.
     
  8. Uhu Stick

    Uhu Stick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.19   #8
    Da schließe ich mich doch mal glatt an.

    Und: Ein gewisses Schnarren ist bei E-Gitarren durchaus akzeptierbar! Die Saitenlage einer E-Gitarre befindet sich immer im Kompromiss zwischen möglichst tief und möglichst schnarrfrei. Möglichst tief bedeutet verbesserte Bespielbarkeit, führt allerdings auch zu besagtem Schnarren. Da man das Schnarren vor allem bei Verzerrung nicht mehr richtig wahrnimmt, liegt der Kompromiss häufig auf Saiten der tiefen Saitenlage.

    Falls das Schnarren nicht akzeptabel sein sollte (wo dieser Punkt ist, legt jeder für sich selbst fest) und falls es nicht am zu harten Anschlag liegt, solltest du die Halskrümmung vergrößern.

    In der Kopfplatte unter der Abdeckplatte befindet der der Zugang für den Halsstab (meistens per Inbusschlüssel oder per speziellem Innensechskantschlüssel erreichbar). Ein bisschen* nach links gedreht (entgegen des Widerstands) sollte dann das Problem lösen. *Ein bisschen bedeutet hier maximal eine komplette Umdrehung des Stabs (die du dann aufteilen musst, weil du nicht auf einmal eine komplette Umdrehung schaffen wirst). Meistens reicht weniger.

    Eine Erhöhung der Saitenreiter des Stegs wird in dem Fall nicht viel bringen (wegen des Winkels) und vor allem zu einer starken Erhöhung der Saitenlage in den oberen Bünden führen.

    Die Faustregel der Einflussfaktoren der Saitenlage ist ungefähr: Saitenlage 0. - 4. Bund: Sattel. 4 - 17. Bund Halskrümmung. 12 - 22/24. Bund Saitenreiter.

    Grundsätzlich kann man solche Sachen von selber einstellen. Es gibt dabei nichts was kaputt gehen könnte (sofern man nicht mit Gewallt rangeht) und alle Einstellungen sind (bis auf die Einstellung der Sattelhöhe) reproduzierbar. Es gibt dazu auch genügend Anleitungen im Netz. Oder man geht zum Gitarrenbauer oder Gitarrenhändler, und lässt das da gegen eine kleinere Summe einstellen.
     
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  9. walross

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    Erstellt: 22.07.19   #9
    Möglicherweise läuft die Saite zu flach über den Sattel - beim Aufziehen der Saiten drauf achten, dass genug Druck auf den Sattel kommt - die Saite sollte sich in Richtung Kopfplatte aufwickeln
     
  10. frankpaush

    frankpaush Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.19   #10
    ...das vestehe ich nicht. oder ...ah, du meinst die Wicklungen auf der Tuner-Achse?
    --- Beiträge zusammengefasst, 22.07.19, Datum Originalbeitrag: 22.07.19 ---
    ...finde ich ganz pragmatisch, setzt aber eine ordentliche Abrichtung der Bünde voraus, oder?
     
  11. Uhu Stick

    Uhu Stick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.07.19   #11
    Tut es. Manche Griffbretter (besonders bei Gitarren der günstigeren Preisklasse) machen ungefähr auf Höhe des Halsfußes einen kleinen Buckel der wegen der Spannung bzw. unzureichender Spannungskompensation entsteht. Bei sowas nutzt einem die Faustregel nur wenig. Da wird so oder so ziemlich viel Schnarren und evtl. sogar Dead Spots entstehen, welchem man nur mit einer starken Erhöhung der Saitenraiter begegnen kann, was einem die Saitenlage leider ziemlich versaut.
     
  12. DerBoTo

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    Erstellt: 22.07.19   #12
    Lustig, dass in anderen Threads Anfängern quasi unisono empfohlen wird, die Einstellungen selbst zu lernen und zu erledigen wenn gefragt wird "muss ich damit zum Profi?" und hier jetzt Stimmen auftauchen, die dagegen sind :D

    Gitarren sind aus Holz. Holz arbeitet und reagiert auf seine Umwelt. Ab und an sind Einstellungen nötig und wenn das Ding längere Zeit ungespielt irgendwo stand, ist es eh ratsam alles mal zu checken. Und ein älteres Instrument, egal ob günstig oder teurer, bedarf ebenso eines regelmäßigen Checks und Einstellungen. Wenn man es lernt und selbst machen kann, kann man einiges an Geld sparen und wird es vermutlich auch häufiger tun, was dem Klang zu gute kommt. Mit ein wenig Verstand und ohne Gewalt sollte das machbar sein. Die meisten Anleitungen richten sich an eben absolute Anfänger und erklären alles im Detail von A bis Z.

    Der Tipp mit den neuen Saiten ist übrigens echt gut. Nicht unbedingt eine Lösung fürs Schnarren (aber nicht ausgeschlossen), aber je nach dem wie alt die aktuellen Saiten sind, wird es mit neuen deutlich angenehmer zu spielen und viel einfacher zu lernen.
     
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  13. walross

    walross Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.19   #13
    Genau :) - hat bei mir geholfen
     

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  14. MrMojoRisin666

    MrMojoRisin666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.08.19   #14
    Kann mich da nur anschließen. Warum sollte man so grundlegende Sachen nicht gleich von Anfang an lernen. Um eine Gitarre einstellen zu können, braucht es weder groß musikalisches Können, noch Wissen in Musiktheorie oder sonstwas. Ein paar kleine Werkzeuge, dazu einen Tuner und ein bisschen handwerkliches Geschick. Aber einfach mal 2-3 Tutorials anschauen oder lesen, gibt ja immer bisschen unterschiedliche Ansätze und dann einfach probieren. Falls du sie total verstellst und ganz verzweifelst, kannst du die Gitarre immer noch einem Fachmann in die Hand drücken und deine Euronen anlegen.
     
  15. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.19   #15
    Eins noch: Die hohe E-Saite ist meist ja nicht der erste Schepperkandidat (einfach weil die dickeren Saiten naturgemäß um genau dieses "dicker" näher an den Bünden sind).

    Aber, und genau diese Gitarre ist dafür prädestiniert:
    Die hohe E-Saite hat hier den steilsten Winkel nach unten zu ihrer Stimmechanik (da am nähesten am Sattel). Dadurch kommt mehr Druck von der Saite auf den Sattel. Und sie ist die dünnste Saite - wenn man die Saite aufzieht, schneidet sie immer ein bisschen in das Plastik vom Sattel hinein. Jetzt sagt der TO, dass es sich wohl um eine nicht unbedingt hochqualitative und noch dazu alte (also vermutlich schon einige Male bespannte und noch viel öfter gestimmte) Gitarre handelt.

    Wenn nur die hohe E-Saite scheppert kann es gut sein, dass sie sich im Laufe der Zeit einen halben mm in den Sattel hineingeschnitten hat - soll heißen es kann gut sein, dass einfach der Sattel zu tauschen ist.

    Grüße :)
     
  16. Avalanche

    Avalanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.08.19   #16
    Nö. Der Abstand sollte im ersten Bund bei allen saiten fast gleich sein.
     
  17. DerBoTo

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    Erstellt: 06.08.19   #17
    Ich habe mir mal erlaubt das wesentiche fett zu markieren.
     
  18. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.19   #18
    Uuuups :embarrassed:
    Tja, da bekommt wohl grad jemand mal wieder seine Lektion, dass genau lesen durchaus sinnvoll ist:o
     
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  19. Silenzer

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    Erstellt: 11.08.19   #19
    Ich würde auch erstmal den Vater oder jemand erfahrenes kurz testen lassen. Einfach um sicherzugehen, dass es nicht an Anfängerfehlern liegt. Solange es nicht über den Verstärker schnarrt, ist alles ok.
     
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  20. Uhu Stick

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    Erstellt: 11.08.19   #20
    +1 Seh ich auch so. :hi5:
     
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