Ich habe folgende Mics, welches für was beim Drum-Recording?

von the_moppi, 06.08.08.

  1. the_moppi

    the_moppi Driftwood Amps

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    Erstellt: 06.08.08   #1
    hi

    wir haben vor ein album aufzunehmen, und ich beschäftige mich mit der aufnahme der drums.
    folgende mics sind vorhanden:
    1 x SM57
    2 x CD55 tbone
    2 x CD56 beta tbone
    2 x opus 53
    1 x SM57 kopie
    1 x BD mic
    1 x shure proluqe condenser
    1 x Behringer B1
    1 x AKG gesangsmic für 160 euro

    wie sollte ichdie mics aufstellen bzw für was welches verwenden?

    ich habe mir das so gedacht: das SM57 und die kopie für die snare, die beiden CD55 für die beiden oberen toms, die beiden CD56beta für die standtoms, die opus als overhead, das proluqe für hihat, und dann würde ich gern noch das china und das ride regeln können. dies würd ich mit dem B1 machen, aber wie?? oder habt ihr andere vorschläge?

    ich danke euch schonmal!

    axo, musikrichtung: metalcore

    Mfg Marek
     
  2. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #2
    Mehr Infos!

    Hast du genug Eingänge anner Soundkarte für die 10 geplanten Mics?
    Was solls werden? Demo? EP? Album?
     
  3. soulflyphil

    soulflyphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #3
    Es sind genügend infos da, es geht ja um die Mikrofone.

    Ich würde es auch so machen wie du, the_moppi. Aber am besten du probierst die Miks aus und hörst sie dir an wie sie tönen und wechsle sie unter einander. Hauptsache es klingt auch gut. Probieren geht über studieren :great:

    Wobei für das China und Ride becken ist das B1 nicht so toll, ein grossmembran mik ist da nicht so sehr geeignet, aber wen kein anderes mik dazu kommen soll, dann hast du wohl fast keine andere wahl... vieleicht könntest du das B1 für die Snare verwenden und die beide SM57 für die Becken, muss du ausprobieren.

    greez
     
  4. the_moppi

    the_moppi Threadersteller Driftwood Amps

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    Erstellt: 07.08.08   #4
    hi

    es soll ein album werden...:)

    ich habe 10 line in (vorher aus nem pult, also mic -> pult -> direct out -> karte) und an der karte noch 2 mic eingänge.

    welches meiner mics währe denn für das china geeignet?

    das cina ist ein paiste alpha 18" medium.

    Mfg Marek
     
  5. soulflyphil

    soulflyphil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #5
    eigenen würde sich eines deiner Opus...jedoch brauchst du beide als Overhead mics. Probier mein vorschlag aus... BD1 für die snare und sm57 ans china.
     
  6. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.08   #6
    Dann würde ich aber lieber das Großmembran Kondenser an das China hängen als das dynamische SM57 :-/

    Mein Micing würde im Prinzip so aussehen, wie du es schon geschrieben hast, nämlich SM57 an der Snare Top, SM57-Clone an Snare Bottom, Toms mit den CD55 bzw. Beta56, die Opus 53 als OH's und das BD mic in die Bassdrum (was für ein Mic isses denn?) und das Berhinger Großmembraner ans Resofell der BD oder als Room-Mic (wobei man bei Metal-Core auf ein Room-Mic eher verzichten könnte)

    Die HiHat Seperat aufzunehmen wäre eine Idee, aber meistens nicht zwingend notwendig.

    Gut ausgerichtete OH's und vor allem ein Drummer der die Dynamic seines Drumsets unter Kontrolle hat, machen auch zusätzliche Mic's für Ride/China überflüssig.

    Und mit wegfall dieser Mic's sparst du dir einiges an Phasing und Übersprechungen.


    Hör mal den song Blinded von IntoBlackMirror auf meiner MySpace Site (erster Song)
    www.myspace.com/minimichiproductions


    Das waren DAP PL02 in der BD, SM57 und AKG C1000 an der Snare, CD55 an den Toms und zwei Opus 53 als OH's



    Grüße, Mini
     
  7. the_moppi

    the_moppi Threadersteller Driftwood Amps

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    Erstellt: 07.08.08   #7
    hi

    das bd mic is das von thomann, die shure kopie. die bd wird aber getriggert, so dass es fast egal ist welches mic da drinn hängt, außer unser drummer bekommt seine bd so gut in den griff, das der sound auch gut wird.

    danke für die tips, ich glaube ich werd es einfach an einem lied einmal austesten.

    noch eine frage: wie richtet ihr die tommics aus, und in welchem abstand?

    Mfg Marek
     
  8. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #8
    Also eins ist klar: Mit der ganzen Sache tut ihr euch keinen gefallen.
    Wenn ihr schon so groß seid, dass ein Album für euch Sinn macht, solltet ihr euch auch ne ordentliche Produktion leisten.
    Gerade bei Metalcore ist ein halbgarer Sound ein absolutes No-Go.

    Meine Meinung, euer Bier. ;)
     
  9. the_moppi

    the_moppi Threadersteller Driftwood Amps

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    Erstellt: 08.08.08   #9
    hi

    klar, eine ordentliche produktion soll es schon werden, das versteht sich von selber, allerdings wollen wir dies alleine auf die beine stellen, denn für ein studio haben wir kein geld. ich habe unsere anderen sachen auch selbst aufgenommen, und andere sachen für kumpels auch, das klang zwar nicht nach weltklasse, aber es konnte sich hören lassen, und klar besser als die alten caliban oder as i lay aufnahmen. ich möchte das selbst in die hand nehmen, denn das was ich habe ist zeit und das was wir nicht haben ist geld.

    Mfg Marek

    ich werde auf jeden fall etwas von uns hören lassen im laufe der aufnahmen.
     
  10. XOUND

    XOUND Chefredaktion des Fachmagazins

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    Erstellt: 08.08.08   #10
    Hi,
    wir haben vor ein paar Jahren für unser Magazin Xound mal jede Menge Drum-Mikros - z.T. auch die kompletten Drum-Mikro Sets verschiedener Hersteller im Studio getestet. (Man konnte sich die gesamten Aufnahmen auch in Form einer CD bestellen). Was wir bemerkt haben, war, dass die meisten Mikros, auch die preiswerteren brauchbare Ergebnisse lieferten. Entscheidend war, dass unser Drumkit (ein Yamaha Recording Kit) perfekt gestimmt war und somit schon mal von vorneherein einen guten Sound lieferte. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Mikrofon-Systemen war geringer als wir alle erwartet hatten. Jedes Mikro-Setup lieferte zwar immer einen eigenen Sound, der Unterschied im Gesamtcharakter war jedoch weniger gravierend als der Unterschied zwischen zwei verschiedenen Drum-Kits. Wir haben dann begonnen, die Mikro-Konfigurationen zu tauschen und haben festgestellt, dass hier vieles möglich ist. Wirklich unbrauchbare Ergebnisse gab es in keinem Fall. Vieles ist hier sicherlich auch Geschmacksache. Hier sollte man mit den vorhandenen Möglichkeiten erst einmal herumexperimentieren, bis man ein optimales Ergebnis erzielt. Generell würde ich die Kondensator-Mikros als Overhead- oder Hihat Mikros einsetzen. Man kann auch durchaus Grossmembranmikros als Overheads einsetzen. Je nach Charakter der Mikros muss man halt hinterher mehr oder weniger Bässe wegfiltern, je nachdem, ob die Overheads im Wesentlichen die Höhen der Becken oder das gesamte Drumkit
    einfangen sollen.
    Die dynamischen Mikros würde ich für BD, Sn sowie die Toms einsetzen. Auch hier würde ich möglichst viel experimentieren. Vielleicht beginnst du mal zunächst mit wenigen Mikros, bevor du gleich den Überblick verlierst. Vielleicht beginnst du mal mit den Overheads, als Basis-Image des Drumkits. Dann fügst du nach und nach das nächste Mikro (BD, Sn, Hat, Toms) zu.
    Am besten legst du die Panoramaeinstellungen beim Monitor-Mix gleich so an wie du das Drumkit hören möchtest. dann solltest du zwischenduch immer mal auf Mono schalten, um zu überprüfen, ob dann irgendwelchen Phasenauslöschungen auftauchen. (D.h. bestimmte Sounds werden dann u.U. leiser oder verändern sich im Sound). In solch einem Fall sollte man ein wenig mit den Mikro-Positionen spielen. Gegebenenfalls hilft es auch, die Phase des Mikro-Signals zu drehen. Dafür bieten manche Mikro-Preamps entsprechende Funktionen. Das Ganze geht aber auch in der meist, rein abhörmässig, in der Recording-Software.
    Wichtig ist generell, dass alle eingesetzten Mikros und auch die angeschlossenen Vorverstärker oder Soundkarten die grosse Dynamik der Drums verarbeiten können, ohne zu clippen.

    Ich hoffe, dass waren jetzt nicht zu viele Infos. Wenn du noch Hilfe brauchst melde Dich,
    Hagü
     
  11. the_moppi

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    Erstellt: 09.08.08   #11
    hi

    ich danke dir für die tips.

    ich werd es so machen wie du sagst!
    das einzige problem was ich habe, ich weis noch nicht welchen sound ich eigendlich haben möchte.... aber das wird schon.

    die BD macht mir nur probleme, diese soll getriggert werden, allerdings habe ich noch keinen 100% passenden sound gefunden(also ein sample).

    Mfg Marek

    ihr werdet von mir hören!
     
  12. Klangschärferei

    Klangschärferei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.08   #12
    Da habe ich wieder den Unterschied bei der Drumaufnahme zwischen METALCORE und HARDCORE gefunden: getriggerte Bass Drum! Hört sich vielleicht cool an, aber sowas gibt es bei uns nicht, oder tut Ihr beim LIVE spielen auch triggern.
    Zum Rest den ich gelesen habe, 10 Mikros, sprich 10 Spuren Schlagzeug, Respekt. Also mir reichen 8 dicke aus. Das ganze Beckengeschepper kommt bei guter Positionierung und einem gut gewählten Overheadverfahren (AB ; XY ; ...) mit nur 2 guten Overheads locker aus, da muß ich nicht mal die HiHat einzeln mikrofonieren.
     
  13. ForesterStudio

    ForesterStudio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.08   #13
    Du kannst ja, bzw du solltest sogar das Original (Mikrofon) Signal mit dem getriggerten Sound mischen. Klingt nicht ganz so steril und tackert trotzdem ordentlich und gut hörbar :great:
     
  14. the_moppi

    the_moppi Threadersteller Driftwood Amps

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    Erstellt: 01.09.08   #14
    hi

    die BD wird getriggert, weil wir aus unserem kessel echt keinen orfdentlichen sound rausbekommen. live spielen wir meist über andere sets, wo die BD amtlich rüberkommt. wir wollen damit keine spielunsauberkeiten ausbügeln, sondern einfach einen guten sound.

    Mfg Marek
     
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