Immer peitschen?

von MistaMosta, 18.11.05.

  1. MistaMosta

    MistaMosta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #1
    Moinsen ihr,
    ich hab bei mir nen Schlagzeugbuch liegen, und in dem wird die Schlagbewegung als wie beim Schlagen mit einer Peitsche beschrieben,

    also
    1.Arm bewegt sich nach oben zum Ausholen, Handgelenk und Stickspitze zeigen nach unten
    2.Arm bewegt sich Richtung Schlagfell, Handgelenk "knickt" nach oben, also Stickspitze zeigt nach oben
    3.Arm bewegt sich weiter zum Schlagfell, Handgelenk "knickt" nach unten und beschleunigt so den Stick weiter Richtung Schlagfell.

    Die Technik durchzuführen ist kein Problem, nur stellt sich mir die Frage: Wie soll man so schnell spielen können?

    Ist es so, das man mit der Zeit diesen Bewegungsablauf so schnell beherscht, dass er genauso schnell wie eine einfache grade Bewegung gespielt werden kann oder ist das nur die optimale Technik und bei schnellerem Spielen macht man automatisch gerade Bewegungen?

    Also soll ich jetzt den üben bis es schnell geht oder wird es nie schnell gehen?
     
  2. !mhm!

    !mhm! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #2
    stimmt eigentlich schon, es ist ein "peitschen-schlag", aber du darfst das nicht so extrem sehen. also nicht mit dem ganzen arm zum peitschen ausholen.;)
    damit ist nur gemeint, das du mit dem arm in die richtung gehst und mit dem handgelenk schlägst. viel falsch kann man da nicht machen, achte mal auf deine bewegung beim spielen, das sieht bestimmt auch bisschen wie "peitschen" aus, ansonsten würdest du deine arme ganz steif halten und mit den ganzen armen trommeln.

    ich würde es anders beschreiben:
    arm holt aus, stockspitzen zeigen nach oben, arm geht runter bis zu einem gewissen punkt, und die handgelenke "klappen nach vorne" zum schlagen..

    ps. hast du so ein gelbes buch ? weiss grad net wies heisst...
     
  3. almost Drummer

    almost Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #3
    Also ich spiel eigentlich nie mit dem Arm, sorry.

    Es geht eigentlich immer aus dem Handgelenk und wenns ganz schnell wird aus den fingern (wenn mans kann :p )

    Dabei halt immer mit lockeren Armen (evtl. hängende schultern), wenn du verkrampfst is ende.

    Mein Lehere erklärt mirs eigentlich so, das die Stockspitze sozusagen die bewegung macht. und der rest dann folgt...also eben locker spielen, rebound mitnehmen und eben ganz locker, so dass der stock vorne "hoch geht".
     
  4. YtseJam

    YtseJam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #4
    Von dieser "Peitschen-Technik" hab ich noch nichts gehört, und ich bezweifle auch, das sie sehr effektiv ist.
    Was mein Schlagzeuglehrer mir beibring ist das, was almost Drummer schon beschrieben hat:
    Arme NICHT mitbewegen - die bewegung kommt aus dem handgelenk und eventuell auch aus den fingern
    Wenn du immer die Arme mitbewegst kommst du viel schneller aus der Puste, erreichst aber nicht mehr dadurch.
     
  5. sanderdrummer

    sanderdrummer Mod Drums Moderator HFU

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    Erstellt: 18.11.05   #5
    Das Peitschen nennt sich Upstroke :D.
    Ich Spiel mit 4 verschiedenen Schlagtypen.
    Einmal gibt es den
    Fullstroke = Lauter Schlag nachdem ein lauter Schlag folgt.
    Downstroke = Lauter Schlag nachdem ein leiser Schlag folgt.
    Upstroke = Leiser Schlag nachdem ein lauter Schlag folgt
    Tap = Leiser Schlag nachdem ein leiser Schlag folgt

    Wie gesagt was du beschrieben hast ist eben ein Upstroke.
    Nur so zu spielen ist selbstverständlich abwegig. Die kombination
    aus den 4 Schlägen gibt optimale Kraft/Reeboundausnutzung.
     
  6. Korg

    Korg Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.11.05   #6
    Hehe, genau des Problem, hab ich im moment auch (was au mein schlagzeuglehrer bemängelt), das ich einfach zu verkrampft spiele, un die schultern anspanne.
     
  7. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #7
    Das mit der peitschenbewegung is down und upstroke.
    Mehr is das nich
     
  8. !mhm!

    !mhm! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #8
    schau dir mal deine arme beim drummen an. du spielst bestimmt auch mit der "peitschen-technik", das ist das ganz normale spielen, nur für anfänger umständlich erklärt :D :screwy:
    nix irgendwie up oder downstroke ...
     
  9. sanderdrummer

    sanderdrummer Mod Drums Moderator HFU

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    Erstellt: 18.11.05   #9
    "nix irgendwie up oder downstroke ..."
    Ähm ja.
    Ist gut man kann es natürlich auch normaler Schlag nennen
    oder auch Otto oder Horst.
    Wisst ihr was scheis auf Technik wer braucht schon Bewegungslehre :D
     
  10. werkfragment

    werkfragment Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #10
    am besten immer nur blasten, da braucht man sich keine sorgen machen dass man es falsch macht
     
  11. YtseJam

    YtseJam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.05   #11
    dem kann ich nicht ganz zustimmen, denn so wie die "peitsch-technik" hier beschrieben wurde benutzt man dabei auch die Arme.
    Ich versuche allerdings, wenn ich spiele, den schwung hauptsächlich aus den handgelenken kommen zu lassen, wobei die arme sich nicht mitbewegen sollten -
    Almost Drummer hat die technik ja schon beschrieben.

    Das frage ich mich auch, denn meine erfahrung ist, dass man nur schneller wird, indem man die schlagbewegung minimiert und das dürfte schwer werden, wenn man die Arme mitbenutzt.
     
  12. TRommelman

    TRommelman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #12
    also mein Schlagzeuglehrer hat mir nur den down und upstroke immer mit der Peitsche erklärt.
    Aber stimmt schon fast alle anderen Schläge sind die "peitsche", ausser natürlich man spielt komplett alles aus dem handgelenk
     
  13. almost Drummer

    almost Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #13
    War gestern auf dem Dave Weckl Workshop und er hat eine "Peitschen-Technik" erklärt.
    War sehr interresant: Wenn man jetz mit dem rechten Arm schlägt. Schlägt man sozusagen nach linksauf das Fell und dann nach links ausschwingen und wenns dann zurück nach rechts geht (in Ausgangs position), kann man evtl. 8tel oder 16tel einfügen...schwer zu erklären.
     
  14. !mhm!

    !mhm! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #14
    ich finde ihr seht das alle viel zu kompliziert...
    natürlich spielt man schnelle schläge am besen aus dem handgelenkt, aber wenn du dann ein crash oder so spielst benutzt du deinen ganzen arm "um in die richtung zu kommen", und das handgelenk um zu schlagen.
    und ausserdem wird das ganze für einen anfänger erklärt, ich möchte mal einen sehen, der nur mit dem handgelenk auf der snare spielt, ohne seinen unterarm nur ein bisschen zu bewegen.
    zitat aus dem "modern drumming 1" schlagzeug buch *heftirgendworaussuch* zum thema bewegunsabläufe (beim spielen):
    "Die eigentliche Schlagbewegung erfolgt aus dem Handgelenk, während der Unterarm die Schlagbewegung ausgleicht. Stell Dir das in etwa wie beim Schlagen mit einer Peitsche vor."
     
  15. sanderdrummer

    sanderdrummer Mod Drums Moderator HFU

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    Erstellt: 19.11.05   #15
    Naja wie gesagt es gibt eben für jeden gewünschten Schlag eine Bewegung.
    Wenn man mit dieser Technik spielt sei vorrausgesetzt dass man auch
    ein bischen "vorrausschauend" spielt :D da man wissen sollte ob man nun als nächstes einen lauten oder leisen Schlag haben will.

    Nehem wir doch mal ein konkretes Beispiel einen Normalen 8tel Beat auf der Hihat
    wobei immer die "und" betont werden soll. Dazu spielt man standard 1 + 3 Bass
    2+4 Snare.

    Die Hihathand spielt jetzt folglich immer einen leisen und dann einen lauten Schlag.
    Da das ganze recht schnell gespielt wird ist die Armbewegung auf ein Minimum reduziert,
    aber dennoch minimal vorhanden. Es ist vergleichbar mit einer Wellenbewegung.

    Auf der Snare spielt man Backbeat nur laute Schläge da diese relativ langsam sind
    und man auch ordentlich Lautstärke braucht kann man je nach platz ruhig ein bischen mit
    dem Arm ausholen.

    Wie man an dem Beispiel sieht kommt es immer ganz darauf an wie was und wie schnell
    und laut man spielt.
    Die kombination der verschiedenen Schläge macht es eben aus.
    Ich finde gerade als Anfänger sollte man sich von einem Lehrer eine solide Technik
    beibringen lassen. Ich hab das nähmlich in meinen jungen Jahren versäumt und erst
    jetzt festgestellt wie hilfreich und nützlich eine gute Technik ist.
    Ziel jeder Technik soltle zumindest sein mit minimalstem Kraftaufwand
    locker spielen zu können und den Rebound voll und am effektivsten ausnutzen zu können.
     
  16. Xcitus

    Xcitus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #16
    ach is auch egal
    Edit: alles gelöscht
     
  17. AintNoTravis

    AintNoTravis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.05   #17
    Für mich gilt genau das gleiche.
    Es ist extrem schwer umzu lernen. Hat mich etwa ein halbes Jahr gekostet. Aber jetzt hab ich dadurch so an Geschwindigkeit gewonnen dass ich mich manchmal über mich selbst wundern muss...
    Ist aber glaub ich eher Newschool mit den Ups, Downs und Taps und Fulls.

    Edit: Mein Post bezieht sich auf den vorletzten.
     
  18. drumfrog

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    Erstellt: 05.12.05   #18
    Hallo zusammen,

    beim "Peitschenschlag" handelt es sich um die Moeller-Technik.

    Diese Technik verwendet so ziemlich jeder professionelle Drummer

    und bedeutet nix anderes als mit einer einzigen Handbewegung

    mehrere Schläge auszuführen, indem man den Rebound des Stockes

    mehrere Male hintereinander ausnutzt. Die Anzahl der Schläge

    hängt somit davon ab mit wieviel Kraft du den ersten Schlag spielst.

    Die Peitschenbewegung hilft dir dabei aus dem Handgelenk heraus die

    grösstmögliche Kraft aufs Fell zu bringen.

    Ich hoffe du kannst damit was anfangen....

    Gruß

    drumfrog
     
  19. Ste_Mo_Lki

    Ste_Mo_Lki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.05   #19
    is ja ne geile sache...... Dann ist es ja so ähnlich wie ein standart Double Stroke nur den ersten Schlag stärker und mehrere Rebounds nutzen oder ?
     
  20. xeon

    xeon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.05   #20
    Und das ist schon die Moeller-Technik?

    Ich dachte das wäre etwas ganz kompliziertes und wollte mich irgendwann damit mal befassen :)
     
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