Workshop: Stickhaltung

von zerhacker, 15.05.05.

  1. zerhacker

    zerhacker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #1
    Auf n Limeriks Idee hin, versuche ich hier Anfängern eine korrekte Stickhaltung zu zeigen/beschreiben.

    Zuerst ist zu sagen, dass es diverse Stickhaltungsarten gibt (http://www.vicfirth.com/education/drumset/domfamularo.html einfach zu German Grip usw. herunter scrollen).
    Ich finde, dass alle ganz okay sind, ich mich aber auf eine spezialisiert habe (wie es wohl jeder tut/getan hat), die mir mein Schlagzeuglehrer beibrachte, die in meinen Augen auch am sinnvollsten ist.
    Das ist der sogenannte "German Grip".

    Sieht dann aus verschiedenen Positionen aus so aus:

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Der Vorteil ist, dass man die ganze Spannweite des Handgelenks ausreizen kann!
    Siehe hier:

    Ganz oben:
    [​IMG]

    Ganz unten:
    [​IMG]

    Beim French Grip kann man eben nur die halbe Spannweite des Handgelenks nutzen, ausprobieren!

    Wichtig bei diesem "Grip" ist, dass die Stick beim spielen ca. 90° zueinander stehen:

    [​IMG]

    Der Vorteil hiervon ist, dass man nur die Handgelenke einfach nur hoch und runter bewegen muss, damit die Sticks sich hoch unter runter bewegen, wenn man die enger hält muss man zwangsläufig die Arme benutzen!

    Jo, das ist im Grunde genommen das ganze "Geheimnis" dieses Grips.


    Allgemeines:
    Sticks sitzen locker in der Hand, versteifen is nich! Sonst wirds nix mit Pressern und Doublestrokerolls etc!

    Bei lockerem Spielen kommen alle Bewegungen ausm Handgelenk, lautes Spielen aus dem Arm!

    Wer etwas hinzuzufügen/verbessern/schlauschnacken hat, soll das doch bitte tun! thx ;P
     
  2. JostVonSchmock

    JostVonSchmock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #2
    Bessere Fotos wären gut. :p ;)
     
  3. VoWe

    VoWe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.05   #3
    aber ansonsten denk ich richtig (vond er technik her).

    würde allerdings noch erwähnen, dass man den daumen so "ablegen" soll und nicht so eckig aufstellen, da das schmerzen gibt (nach langem üben).
     
  4. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 15.05.05   #4
    Sorry, aber das ist Quatsch. Ich kenne niemanden der wie von dir gezeigt "ganz unten" schlägt. Man schlägt immer nur bis waagrecht. Dass man nur Handgelenke bewegen muss sehe ich eher als Nachteil, da sind die Fingern eingeschränkter.

    Mit den Fingern kann man den Stick nur bis ca. 60° gut bewegen (Handgelenk fest, nur Finger und die bleiben am Stick). In der Praxis bewegt man da noch weniger. Mit American geht da etwas mehr, mit French am meisten, denn da bis zu 100°, ohne Handgelenk. Deshalb läuft bei French alles mit den Fingern ab und es ist auch fürs Set weniger zu empfehlen, normalerweise spielen Paukisten ihre Wirbel so.

    Insgesamt muss man alles zusammen nutzen, Finger, Handgelenk und Arm. Je mehr die Bewegung aus den Fingern kommt, desto mehr kommt meist der Daumen noch oben, weil man da eine bessere Kontrolle hat.
    Auch sollte man sich nicht beschränken, viele drehen bei schnelleren Ride- und HiHat-Pattern den Daumen nach oben, teilweise auch unbewusst.

    Insgemsamt finde ich German nicht so gut, das ist ein klassicher Griff aus dem Orchester, für Presswirbel super, am Set nicht so. Genauso French, da kommt zu viel aus den Fingern. Deshalb empfehle ich American Grip als Ausgangspunkt.
     
  5. Limerick

    Limerick helpful and moderate Moderator HFU

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    Erstellt: 16.05.05   #5
    ...Ausserdem dürften hier einige gegen deine Stickhaltung im letzten Bild Aufstand bereiten. Ich weiss nicht ob das auf dem Photo schlecht zu erkennen ist, oder du den Daumen an der rechten Hand wirklich gegen unten um den Stick gewickelt hast. Beim Spielen sollte der Daumen die Verlängerung des Armes sein und obenauf liegen (so habe ichs und andere sicherlich auch gelernt. Spielt sich auch am einfachsten). Ebenso bezweifle ich (wie hier auch schon andere) die 90°-Haltung der Sticks. Welche der drei Spielarten nun bevorzugt werden (German, American oder French) bleibt subjektiv dahingestellt. Die Beweglichkeit und die genutzte Dynamik der Bewegungen bleibt mit der French-Technik aber dahingestellt. :rolleyes: Vorerst wird hier nichts in die Workshop-Ecke verschoben. *Sorry!* :o

    Lim
     
  6. zerhacker

    zerhacker Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #6
    dazu zwing ich keinen!

    genauso subjektiv ist dieser post von mir, klar dass es da einwände gibt, jeder sieht das halt etwas anders...

    so habe ichs gelernt und so halte ich es für richtig.

    wollte halt nur ne möglichkeit geben..

    und zum thema 90°... jeder etwas bessere drummer hat diese 90°.... außer halt traditional spieler

    @schneid0r:

    wie gesagt, meine auffassung des idealen grips.
    das muss jede für sich ausprobeieren, bin momentan breuit und weiß eh nich so sehr was ich schreib thxtxhxtxhxtxh
     
  7. scarface

    scarface Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #7
    ich denke, diese äußerungen belegen des verfassers sachverstand, so wie dessen kompetenz...

    ich finde die idee eines solchen workshops gut, dann aber doch bitte richtig.
    mit aussagekräftigen bildern und vielleicht einer bebilderten erklärung der wichtigsten grips!

    ciao
    till
     
  8. Stick Seavers

    Stick Seavers Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.05   #8
  9. Limerick

    Limerick helpful and moderate Moderator HFU

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    Erstellt: 25.05.05   #9
    Sorry darum, aber den kann ich leider so noch nicht ganz in die Workshop-Ecke verschieben! :o Wie auch immer.. Ich überlasse es dir was aus diesem "Noch-nicht-ganz-Musterthread" wird!

    Lim
     
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