Impedanz am Line-Out

von originofsymmetry, 20.10.06.

  1. originofsymmetry

    originofsymmetry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.06   #1
    Hey Leute!
    Bin grade nicht sicher, ob ich im richtigen Forum schreibe, aber ich versuch's einfach mal:D

    Welche Impedanz hat eigentlich der Stereo(line-)-Out an nem Stagepiano(MP4 in diesem Fall) oder einem Mischpult(Tapco MIX-Serie) und wie schaffe ich es, dieses Signal Hochohmig zu bekommen, damit ich damit in einen Röhrenamp gehen kann, dem niederohmige Signale ja nicht so besonders "schmecken"?

    Bin nämlich in folgender Situation: In wenigen Tagen trifft meine Fame GTA 40R Röhrencombo ein, die ich eigentlich nur für die Mundharmonika gekauft habe. Jetz würde es mich aber schon mal interessieren, wie die Orgel- und Rhodes-Sounds vom MP4 darüber klingen, nur will ich mir damit natürlich auch nicht meinen Amp zerschießen, daher die Frage.
     
  2. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.10.06   #2
    Ich glaube, du verwechselst da was. Ein Signal ist nicht hoch- oder niederohmig, sondern Ein- und Ausgänge sind es. Je hochohmiger der Eingang ist, desto weniger Strom fließt zusammen mit deinem Signal rein, und um so weniger Strom muss der davorliegende niederohmige Ausgang liefern. Damit es nicht zu Komplikationen kommt, sind Ausgänge normalerweise wesentlich niederohmiger als Eingänge. Um mal Größenordnungen zu nennen: Ausgänge < 1kOhm, Eingänge > 100kOhm, ganz grob...

    Was vielleicht Probleme macht ist der Pegel, wenn dein Röhrendingsda nicht für Line-Pegel ausgelegt ist. Da hilft zum Ausprobieren aber auch erstmal (gaaanz) leise drehen. ;)
     
  3. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 20.10.06   #3
    Mit wenig Pegel am Keyboard müsste es eigentlich gehen.
     
  4. originofsymmetry

    originofsymmetry Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.06   #4
    @jay: Danke, das war mir so in der Form nicht bewusst.
    In der Röhrenszene, grade unter den Harpern hört man immer wieder, dass es zwei Sachen gibt, die Röhrenamps ziemlich sicher töten - 1. Kein LS oder ein LS mit der falschen Impedanz dran und 2. ein niederohmiges Mikrofon dran
    Und ich dachte mir, was bei Mikros gilt, kann bei Keys ja nicht großartig anders sein und wenn du sagst, dass der Ausgang <1k&#937; ist, klingt mir das etwas grenzwertig, da der Bereich, in dem man von hochohmig spricht, ja erst bei minimal 10k&#937; losgeht.
    Kann ich da irgendwas machen?
     
  5. Fiselgrulm

    Fiselgrulm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.06   #5
    Das ja.

    Das wird gemeinhin völlig übertrieben dramatisiert. Wichtig ist, daß überhaupt eine Last dran hängt! Eine Fehlanpassung steckt jeder Röhrenamp klaglos weg.

    Was soll das denn für ein Unsinn sein? Solange man nicht gerade den Lautsprecherausgang eines anderen Verstärkers daran anschließt, ist es dem Amp völlig egal, was man eingangsseitig mit ihm veranstaltet! Also schließ dein Keyboard einfach an und gut ist. Wenn's verzerrt, dann nimm einfach den Pegel am Piano etwas zurück, bis es paßt.
     
  6. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #6
    Nimm einen Widerstand in Serie zum Ausgang der Quelle und schon hast du deine hohe Impedanz. Ausprobieren, am Besten in einem Stecker einlöten und wenns Hilft freuen.
     
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