In-Ear-Lösung für Drummer - Muss das so teuer sein?!

von Irsmaier, 26.05.18.

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  1. Irsmaier

    Irsmaier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.18   #1
    Hallo zusammen :)

    Ich suche nach einer In-Ear-Lösung bis max. 400-500€. Mir ist es sehr wichtig, dass ich mein Schlagzeug auch noch relativ gut direkt akustisch hören kann, d.h. ich will auf dem Ohr eine Kombination aus akustischem Drumsound und mikrofoniertem Drumsound haben. 'Herkömmliche' In-Ear-Lösungen (Fischer Amps, Ultimate Ears usw) in dieser Preisklasse dämpfen mir diesbezgl schon viel zu stark ab. Es soll ja In-Ears mit sog. 'Ambience-Bohrungen' geben, aber die sind viel zu teuer.

    Ein In-Ear-Spezialist hat mir folgende, etwas unkonventionelle Lösung vorgeschlagen:

    Otoplastik (die ganz unten): https://www.allyoucanear.de/gehörschutz/musiker/otoplastiken/
    plus Kopfhörer: https://www.allyoucanear.de/inear-monitoring/b-er/ oder https://www.allyoucanear.de/inear-monitoring/hearsafe/hs-one/

    Die Otoplastik hat den Vorteil, zusätzlich zum Eingang für Kopfhörer über eine weitere Bohrung zu verfügen, in die man dann nach Bedarf Filter mit unterschiedlichem Dämpfungsgrad einsetzen kann (oder auch nicht).

    Ich frag mich nur: Warum sind die Otoplastiken so teuer?! Gibt es da nicht evtl günstigere Alternativen? Beim Bekannten betrug der Anteil der Otoplastiken am (Fischer-Amp-)Setpreis gerade mal 100€. Desweiteren freue ich mich natürlich über eure allgemeinen Einschätzungen zu meiner Lösung :)

    Viele Grüße,
    Phil
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.18   #2
    Schlagzeug meist statische Position, also brauchts schon mal kein Funk sein. -> Billiger.
    Angepasste Ohrstöpsel kosten Geld und schirmen sehr ab, brauchts auch nicht. Statt dessen einen guten Kopfhörer als offenes System. Das hat den Vorteil, dass man noch die Umgebung an sich wahrnimmt und doch eine direkten draht zu den wichtigen tonalen Informationen hat.

    Was brauchts dazu? Guten Kopfhörer (offenes System), Kopfhörerverstärker, z.B. Behringer Powerplay o.ä.
    Denk dabei auch mal noch über eine Shaker für den Sitz nach.
     
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  3. Irsmaier

    Irsmaier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.18   #3
    Was gibts denn da?
    Hast du meinen Post überhaupt gelesen?

    Gruß
     
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  4. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.18   #4
    Ja ich habe deinen Post gelesen und Kopfhörer gibt es z.B. bei beyerdynamic.
     
  5. Irsmaier

    Irsmaier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #5
    Ach du meinst die ganz einfachen 'Hifi'-In-Ears - das wurd nicht so ganz klar aus deinem Post :). Die sind mir aber wiederum zu offen; ein bisschen mehr Schallschutz bräuchts ja schon um die Ohren zu schonen, oder ;)?
     
  6. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.05.18   #6
    Nein, ich meine keine InEar Stöpsel, sondern richtige Kopfhörer, z.B. beyerdynamic DT990 Pro. Falls das zu offen wäre, dann eben die geschlossene Variante.
     
  7. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 30.05.18   #7
    DT990? Klar, das sind gute Kopfhörer - keine Frage, für's Studio oder zu Hause sicher mit erste Wahl. Aber hier geht's doch um Live, und da finde ich solche Hörer - auch wenn bei Drummern vielleicht noch akzeptabel - unsexy. Für in-Ear müssen es meiner Meinung nach auch wirklich "in-Ear"-Format sein, also von außen nicht so auffällig.
    Die Preise für Otoplastiken klaffen manchmal ziemlich. Unser Drummer hat bei Kind 120EUR gezahlt, unsere Sängerin hat für ihre 80EUR, ich weiß aber nicht wo. Unsern Basser muss ich mal fragen, der lässt sich auch gerade welche anfertigen.
    Frag einfach mal bei verschiedenen Hörgeräteakustikern nach. Die meisten sind mittlerweile auch fit, was Musikerbedarf angeht. Natürlich brauchst Du erst einmal Hörer, und das hat erst einmal nicht zwingend was mit der Dämpfung zu tun. Es müssen halt Otoplastik-taugliche Hörer sein. Die Shure eignen sich z.B., und hier ist dann auch ein Wechsel zu einem größeren Modell möglich, wo man die selben Otoplastiken weiter verwendet. Bei den Otoplastiken kannst Du dann verschiedene Filter bekommen, die dann festlegen, wie viel von außen an Dein Ohr dringt oder halt nicht.
    Auch der Hinweis mit dem Shaker ist sicher nicht ganz ohne, kann man aber auch nachrüsten, oder testen, und bei Nichtgefallen halt nicht nutzen.
     
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  8. Irsmaier

    Irsmaier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.18   #8
    :D

    Ich frag mich immer noch, wie dann die 315€ in dem Angebot, das mir unterbreitet wurde zustande kommen.
    Shure SE 315 hab ich bisher benutzt, mir leider viel zu groß. Denk auch nicht, dass Otoplastiken das ausgleichen könnten, oder?

    Ansonsten...danke für den ersten nützlichen Beitrag hier :)
     
  9. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.05.18   #9
    Na ja, die In Ear-Hörer, die Du verlinkt hast, sind halt wirklich Einsteiger-Modelle ...

    Gerade für Drummer und Bassisten, die In Ear als EINZIGE Monitor-Lösung verwenden, ist ein Mehrweg-System sinnvoller, da in den Bässen weitaus tiefreichender und "knackiger". Das kostet dann dummerweise ... Da Du auf eine "Mischlösung" setzen möchtest (In Ear plus Umgebungsgeräusche (evtl. plus Shaker)), könnte der einfache Hörer für Dich ausreichend sein. Ich denke, um ein Ausprobieren wirst Du nicht herumkommen ...

    Zum Shure SE 315: wenn die für Dich ausgeformte Otoplastik den Hörer aufnehmen kann, sollte es doch passen, oder habe ich da einen Denkfehler unterm Scheitel?

    Bässte Grüße

    MrC
     
  10. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 31.05.18   #10
    Was meinst Du mit zu groß? Passen nicht in Deine Ohren bzw. halten nicht vernünftig? Das kann sich dann ja nur auf die mitgelieferten Silicon-, Schaumstoff- oder Lamellen-Adapter beziehen. Ohren und Gehörgänge sind bei jedem anders. Manche haben große, manche kleine Ohren, bei manchen (wie bei mir auch) fallen die typischen Hartplastik Hörer, wie sie bei Apple z.B. mitgeliefert werden, überhaupt nicht, andere kommen damit wiederum sehr gut zurecht. Fakt ist, dass gerade ein In-Ear Hörer optimal sitzen muss, sonst entfaltet er nie sein Klangpotential. Otoplastiken haben halt den Vorteil, dass sie auf den jeweiligen Gehörgang angepasst sind, und der Hörer damit optimal sitzt. Und ja, bei dem einen stehen die Hörer dann u.U. weiter heraus als bei anderen.
    Ich würde mit der Wahl eines Hörers starten, für den ich mir (ggf. auch später) Otoplastiken anfertigen lasse. Unser Gitarrist hat z.B. mit einem shure SE215 angefangen, ist später auf ein größeres Modell umgestiegen, für das er seine Otoplastiken aber weiter verwenden konnte. Das grenzt auch die Ausgaben für die Erstbeschaffung ein.
     
  11. Irsmaier

    Irsmaier Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.18   #11
    Die Adapter kann man ja anpassen; ich meinte tatsächlich den äußeren Teil, der in der Ohrmuschel liegen sollte, aber bei mir eben nicht reinpasst.

    Ich werd jetzt erst mal zum Hörakustiker gehen und mich beraten lassen. Dann melde ich mich wieder :)
     
  12. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 02.06.18   #12
    Würde ich an Deiner Stelle auch machen. Dafür sind Hörgeräteakustiker schließlich da, und würden Dir ja auch eh vermutlich die Otoplastiken anfertigen. Vergleich tut hier nicht schlecht, alleine wegen Preis. Zum Glück gibt's da mittlerweile reichlich in jeder Stadt, und In-Ear Hörer für Musiker ist mittlerweile auch nichts unbekanntes für die meisten.
    Unser Bassist hat gestern zum ersten Mal seine Otoploastiken im Einsatz gehabt, und war nach kurzer Eingewöhnung sehr zufrieden damit. Ich hab allerdings zu fragen vergessen, was er bezahlt hat... Hol ich noch nach.
     
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