Sehe ich auch so. Was wir hören ist eine Rohfassung, ein Demo und die Frage des TE war, ob die musikalische Idee was taugt.
Unbedingtes Ja. Und dann sind für mich die nächsten Schritte, wie auch schon angemerkt, aus der Idee eine Skizze zu machen, in dem Sinne, dass Entwicklungen, Spannungsbögen, Dynamiken erkennbar werden - und sei es zunächst nur auf einem Blatt Papier (falls das die Form ist, die dem TE zusagt). Daraufhin die schon eingespielten Instrumente präzisieren, schauen, wo noch Lücken sind und diese gezielt aufzufüllen. Beim drum beispielsweise ist es auch so, dass ich in der Regel ein sehr einfaches drum an den Anfang setze (es sei denn, der Song basiert von Anfang an auf einem "tricky" drum) und dann für eine Rohskizze die wesentlichen Instrumente einspiele. Wenn diese stehen oder näher ausgeführt sind, spiele ich das drum noch mal ein - weil ich dann weiß, wo es Fills braucht oder einen Übergang oder einen anderen part, wo mehr Druck hinsoll und wo sich das drum eher zurückhält.
Das finde ich, gerade wenn es das klassische one-man-homerecording ist, manchmal etwas aufwändig und komplett anders, als wenn man in einer Band einen Song entwickelt - aber letztlich unerläßlich, damit es wirklich rund wird. Allerdings mache ich Songs mit Gesang und da ist schon recht schnell erfaßbar, wie die Struktur sein soll (Strophen, Refrain, Bridge) - ich persönlich finde da instrumentale Songs herausfordernder.
Also klar: mach weiter @guitar_man31 - und schreib hier ruhig, wo gerade Deine Baustellen sind und welche Art von Hinweisen Du haben möchtest.
x-Riff