Intonation Strat m. Vintage-Bridge - "unnormale" Position E-/A-Saitenreiter

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Hallo,
ich hab Probleme beim Einstellen der Intonation bei meiner Stratocaster. Sie hat eine Vintage Brücke und was mich stresst, ist dass die Saitenreiter der E und A am weitesten vorne sind (siehe Bild). Die müssten ja eigentlich am weitesten hinten liegen. Habe die Saiten gewechselt und einen neuen Satz drauf gemacht (10er Satz dAddario), hat aber nix gebracht. Abgesehen davon, ist es sehr schwer, die Intonation einzustellen, irgendwie springt die Oktave immer wieder von zu hoch nach zu tief.

Bei meiner MIM Fender Strat krieg ich das Einstellen der Intonation ohne Probleme hin, aber die hier macht echt Mühe. Bei der Strat handelt es sich um einer Roger Strat, das war die Vorgängerfirma von Diego. Diego hat mehr oder weniger Teile von Rockinger verbaut. Was ich damit sagen will, es handelt sich hier nicht um ne 99.- € Aldi Gitarre.
Hals schein nicht verzogen zu sein (siehe Bilder).

Wäre froh, wenn mir jemand helfen könnte wo die Probleme bei sowas liegen könnten etc.

MfG

IMG_3484.jpg IMG_3481.jpg
 
SADIC

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Ist das Tremolo schwebend eingestellt?
Wie nah sind die Tonabnehmer an den Saiten?
Sind die Bünde in Ordnung? Keine Dellen, flache Krone oder sowas?
Was für ein Stimmgerät benutzt du dafür?
 
gustavz

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versuche mal die Reiter entsprechend dieses Bildes (die untere Darstellung, bei blanker G-Saite) einzustellen und dann von da aus an die richtige Einstellung annähern.
Wenn du zuweit von dieser Einstellung entfernt bist, kriegst du nicht die richtigen Ergebnisse.
 

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@dubbel und gustavz: Die Intonation schon war richtig, obwohl die Reiter so komisch eingestellt waren.

Habe aufgrund von SADIC Fragen mal die Höhe der PUs gecheckt bzw. die mal ganz runtergedreht. Die Magneten schauen bei den PUs schon stark raus und waren bis auf 3-4mm an den Saiten dran. Musste dann tatsächlich die Intonation neue einstellen. Jetzt sieht es viel besser aus (siehe Bild). Die Reiter von E A und D sind zwar etwas arg nah beieinander (gestaucht), aber die generelle Anordnung sieht richtig aus.

Können die Magneten der PUs dermassen einen Effekt auf die Stimmung/Intonation haben? Und sollte der Effekt eigentlich nicht bei den hohen Saiten stärker sein, da diese viel weniger Masse haben und somit von den Magneten stärker beeinflusst werden?

Vielen Dank für die Tips! auf die PUs wär ich wohl nie gekommen :rolleyes:

PS: messe mit einem Korg LCA-120, Tremolo nicht schwebend, Bünde haben keine Kerben.

IMG_3487.jpg
 
dubbel

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so sieht's doch gut aus
a020.gif
 
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so sieht's doch gut aus
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Ja, damit lässt es sich sehr gut leben :):):)

Trotzdem würde mich interessieren, wie die hohe Lage der PUs die Intonation dermassen beeinflussen kann. Schraube gern an meinen Gitarren rum und lerne gern dazu ;)
 
gustavz

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Na ja, die Magnete können schon starken Einfluss auf die Saitenschwingung haben. Stichwort Stratitis.
 
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Statler

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Die Magnete der Pickups ziehen die Saiten an und hindern sie so am Schwingen.
Das kann in ungünstigen Fällen dann auch Einfluss auf die Tonhöhe haben.
Die Pickups zugunsten von möglichst viel Output möglichst weit nach oben zu drehen, kann damit massiv negative Auswirkungen haben.
 
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Soweit hab ich das verstanden, auch von Stratitis hab ich schon mal gehört. Was mich aber wundert, ist, dass es die Bass PU sind, die so stark beeinflusst werden, obwohl das die Saiten sind, mit der meisten Masse :confused:

Nun denn, ich freu mich, dass das Problem mit wenig Aufwand gelöst ist!
 
Statler

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Viel magnetisierbares Material => große magnetische Anziehung.
 
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ok, krass. Mal wieder was gelernt :)
 
mr.coleslaw

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Strats sind übrigens die empfindlichsten Gitarren bezüglich einer optimalen Einstellung. Da ist von grottig bis superb alles drin bei der selben Gitarre wenn sie falsch / richtig eingestellt ist.
 
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OldRocker

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Hey,

...bleibt die Frage wie sich die PU-Höhe nun klanglich auswirkt.
Hat dir nun der Steg PU zu wenig "Zisch" kann der ruhig n Stück höher. Dafür kann der mittlere meist recht weit rein, und an der Halsposition hat die Saite eh mehr Schwingungsbauch (bei höheren Spiellagen in Soli wird das dann durch die Annäherung an den Pickup durchs Greifen ausgeglichen) weswegen der Halspickup auch recht weit rein kann.
Der ist es auch, der das Phänomen "Stratitis" zu größten Teilen verursacht.
Probier einfach mal Bissle rum mit den Höhen der Pickups und leg die Faustregel zu Grunde, dass der Stegpickup am weitesten draußen sein darf-wenn das klanglich gefällt...

Gruss,
Bernie
 
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SlowGin

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Übrigens eine sehr angenehm zu bespielende und gutklingende Strat, wenn sie gut eingestellt ist.

Ich hatte damals zum Ende der Produktion auch zwei dieser Roger Strats und und eine Tele aus den Restbeständen gekauft.
Eine davon (und die Tele) habe ich sogar immer noch. ;-)
 
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murle1

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Hallo,
ich hab Probleme beim Einstellen der Intonation bei meiner Stratocaster. Sie hat eine Vintage Brücke und was mich stresst, ist dass die Saitenreiter der E und A am weitesten vorne sind (siehe Bild). Die müssten ja eigentlich am weitesten hinten liegen. Habe die Saiten gewechselt und einen neuen Satz drauf gemacht (10er Satz dAddario), hat aber nix gebracht. Abgesehen davon, ist es sehr schwer, die Intonation einzustellen, irgendwie springt die Oktave immer wieder von zu hoch nach zu tief.

Bei meiner MIM Fender Strat krieg ich das Einstellen der Intonation ohne Probleme hin, aber die hier macht echt Mühe. Bei der Strat handelt es sich um einer Roger Strat, das war die Vorgängerfirma von Diego. Diego hat mehr oder weniger Teile von Rockinger verbaut. Was ich damit sagen will, es handelt sich hier nicht um ne 99.- € Aldi Gitarre.
Hals schein nicht verzogen zu sein (siehe Bilder).

Wäre froh, wenn mir jemand helfen könnte wo die Probleme bei sowas liegen könnten etc.

MfG

Anhang anzeigen 697801 Anhang anzeigen 697802

Du hast ja durch die Hilfe anderer User das Problem schon beseitigt.. Nur eine Richtigstelung: Die Roger Gitarren kommen von GÖLDO, Inhaber Dieter Gölsdorf, auch Atze Rockinger genannt.
Göldo ist Großhandel, Rockinger Einzelhandel, nach dem sich die Inhaber von Rockinger vor vielen Jahren entzweit hatten. Irgendwie hängen die beiden Firmen noch zusammen, auch fast die gleiche Postadresse... Die Roger gibt es bei Göldo immer noch. Und die Bezeichnungen Düsenberg oder Diego sind nur Namen der Produkte, die von oder für Göldo hergestellt werden.
 
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Übrigens eine sehr angenehm zu bespielende und gutklingende Strat, wenn sie gut eingestellt ist.

Ich hatte damals zum Ende der Produktion auch zwei dieser Roger Strats und und eine Tele aus den Restbeständen gekauft.
Eine davon (und die Tele) habe ich sogar immer noch. ;-)

Ich mag die Roger :), find sie ist meiner MIM Strat in Haptik und Klang überlegen. Kannst du dich evtl erinnern, wie die Höhenlage der PUs bei dir war? Ich bin jetzt bei meinen total runtergegangen, sind praktisch auf Höhe Schlagbrett (wobei die Magneten bei den PUs doch stark aus den Plastikhalterungen rausschauen). Der Einfluss auf die Intonation kommt ziemlich schnell, wenn ich die etwas hochschraub.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Du hast ja durch die Hilfe anderer User das Problem schon beseitigt.. Nur eine Richtigstelung: Die Roger Gitarren kommen von GÖLDO, Inhaber Dieter Gölsdorf, auch Atze Rockinger genannt.
Göldo ist Großhandel, Rockinger Einzelhandel, nach dem sich die Inhaber von Rockinger vor vielen Jahren entzweit hatten. Irgendwie hängen die beiden Firmen noch zusammen, auch fast die gleiche Postadresse... Die Roger gibt es bei Göldo immer noch. Und die Bezeichnungen Düsenberg oder Diego sind nur Namen der Produkte, die von oder für Göldo hergestellt werden.

Schön da etwas Hintergurndinfo zu meiner Gitarre zu hören. D.h. der Inhaber von Göldo hat Rockinger mitgegründet?
Also entspringen die verbauten Teile an der Roger wahrscheinlich den Göldo Sortiment?
 
murle1

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...der Inhaber von Göldo hat Rockinger mitgegründet?
Also entspringen die verbauten Teile an der Roger wahrscheinlich den Göldo Sortiment?

Hallo, ja, das ist richtig. Deswegen auch der Spitzname "Atze Rockinger". Und die Teile der Roger Gitarren entsprechen den Teilen von Göldo, bis auf die Kopfplatte, welche vermutlich aus rechtlichen Gründen anders sein mussten. Die Qualität ist gut, nicht umsonst baue ich meine "Gut und Günstig" Gitarren (meine ECO Serie) auch aus den Teilen.
 
SlowGin

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Die früheren Modelle unter dem Namen "Diego" hatten noch die Kopfplatte ohne diesen "Knubbel" dran.

Interessant bei der Roger ist die etwas ungewöhnliche Schaltung.
3-Wege Switch und die Möglichkeit den mittleren PU jeweils zum Hals- oder Steg-Pickup zu mischen.
Der Regelweg ist allerdings sehr kurz.

Ich mag die Dinger!
Schade das ich damals nicht auch noch eine Thinline (Tele) gekauft habe.
Die sind auch sehr schnuckelig.

Das es die Roger bei Göldo noch gibt wäre mir jedoch neu?
Es gibt dort im Shop noch die Roger "Saturn", aber das ist eine ganz andere Baustelle.
 
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