J&D Qualitativ minderwertig als Squier???

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Hallo liebe Gemeinde!

Wie man aus meinem Titel entnehmen kann, würde ich gerne wissen ob es viele Unterschied von der Qualität zwischen J&D und Squier gibt. Die YC-ST13 hat es mir irgendwie angetan.
J&D YC ST 13 Blue vom Musictore.de (in Köln)
Farbe spielt jetzt keine Rolle. Nachher kommt noch ein Peavey Rage 158 dazu. Der Preis ist im Gegensatz zu einer Squier Standard Fat Strat deutlich geringer. Wie ist die Verarbeitung der E-Gitarre* und den PUs? Kann man diese Gitarre Anfängern empfehlen?

Brüssel
 

D
  • Gelöscht von Hans_3
  • Grund: Spekulation statt Wissen

Jo, das denk ich auch.


Ich hab noch keine Jack und Danny in der Hand gehabt,
aber die bauen nur billige gitarren, also werden sie wohl nicht so toll sein.
 
Jimmy Pop schrieb:
aber die bauen nur billige gitarren, also werden sie wohl nicht so toll sein.

interessante Schlussfolgerung?!?

2 Gitarren (YC LS 2 und YC LS 3) wurden in der Gitarre Bass 06/2000 getestet und haben dort ziemlich gut abgeschnitten. Ich denke mal das Preis Leistungsverhältnis ist bei den Gitarren völlig in Ordnung!

RAGMAN
 

Vom Preis/Leistungs Verhältnis villeicht ja.


Aber ich mein ja wirklich gute, teurere Gitarren.
Und soweit ich mich erinnere, gabs von Squier auch schon sehr gute GItarren,
und ich denke mal das die sicher Ahnung vom Gitarrenbauen haben.


Das beste wär halt sie mal anzutesten.
 
Eine 200 EUR Gitarre mit einer 2000 EUR Gitarre zu Vergleichen macht ja auch nicht wirklich Sinn..

Wenn man eine gute Gitarre haben will sollte man vielleicht auch bereit sein mehr als 198 EUR zu investieren...

RAGMAN
 
bei den J&D's hast du eine extrem große Streuung,das heißt,du kannst mit Glück eine gute erwischen,aber auch eine extrem schlechte,also müsstest du antesten,was hieße,dass du im Music Store einen Verkäufer damit "belästigen" musst,ob er dir dann ein paar zum testen gibt,ist ne andere Frage,da die an denen kaum was verdienen
 
pingpong schrieb:
bei den J&D's hast du eine extrem große Streuung,das heißt,du kannst mit Glück eine gute erwischen,aber auch eine extrem schlechte,also müsstest du antesten,was hieße,dass du im Music Store einen Verkäufer damit "belästigen" musst,ob er dir dann ein paar zum testen gibt,ist ne andere Frage,da die an denen kaum was verdienen

Macht mein Gitarrenlehrer regelmäßig so, wnen er da ne billige Gitarre kauft. Werd ich diese Woche auch bei meiner neuen machen, mindestens drei Gitarren jeden Modells sollte man vergleichen hab ich gelernt.

Und für den Verkäufer darf(!) es keinen Unterschied machen ob ich was für 200 oder 2000 Euro kaufen möchte.


Zum Thema: Mein Gitarrenlehrer meinte die teuerste Paula von J&D wär schon ziemlich gut für den Preis.
 
*senf*

hm... ich hab ne 6-saitige telecaster von squier, die mich (oder besser gesagt meinem alten :D ) 222 Glocken gekostet hat.
bis auf die tonabnehmer ist die gitte auf jeden Fall sehr sehr gut. Die Gitarre ist ABSOLUT bundrein, super verarbeitet etc.etc. was brauch man denn noch so für kriterien? ka...

wie auch immer, es gibts da eceht nix zu meckern. wer jetzt sehr hohe ansprüche bezüglich der klangquali hat, kann sich ja evtl. andere tonabnehmer einbauen lassen. bei 222,- kann man keine hochwertigen PU's erwarten.

Ich wollte mir vor langer langer zeit nen 7-Saiter von J&D zulegen, aber ich hab nur schlechtes gehört (scheiss-sound, bundunrein, beim auspacken ist die gitarre auseinandergefallen :eek: usw.) insofern hab ich's doch gelassen :rolleyes:
 
also würd nicht immer auf test berichte bei gitarre&bass hören....denn so wirklich objektiv sind die nicht...hab schon oft bemerkt das die alles als äusserst toll bezeichnen...da würd ich mich viel eher auf mein eigenes ohr und das spielgefühl verlassen
 
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  • #10
Hi,

ich glaub net das zwichen J&D sooo grosse welten liegen... hab selbst nen Squier Bass und nen J&D und bin mit beiden zufrieden und vorallem mit dem J&D. Gute Verarbeitet und Sound is auch inordnung für den Preis. Wenn du die möglichkeit hast mal zum Music Store zufahren dann würde ich mal versuchen ne Squier Fat Strat und die J&D Fat Strat zu testen und dann mal sehen welche die eher zusaget.

Das grösste Problem bei der J&D werden wohl die relativ grossen Qualitätsunterschiede sein, aber die gibts ja auch bei Squier und anderen Marken.

Nur weil J&D (fast ausschlislich) Günstige Gitarren baut müssen die ja net gleich alle schlecht sein... also ich find den Satz "aber die bauen nur billige gitarren, also werden sie wohl nicht so toll sein." sowas von vohreingenommen... sowas sollte man net behaupten wenn man sich noch kein eigenes bild gemacht hat.

Also wenn sie dir gefällt und du sie net Testen kannst dann bestell sie eben, falls echt was mit der gitarre sein sollte kannst du sie immernoch zurück schicken ansonsten wirst du sicher deinen Spass damit haben auch wenn Leute hier im Forum dir dauernt sagen wie schlecht sie is :screwy:

btw. Noch ne kleine story von mir. Mein Cousin der auch hier im forum is hat sich auch vor kurzem seine erste Gitarre geholt und hat vorher auch hier gefragt und hat sich Threats über die Gitarre die er kaufen wollte durchgelesen. Er hat sich ne Squier Affinty Fat Strat geholt und war auch net sicher weil er hier im Forum soviel schlechtes drüber gelesen hat... jetzt hat er sie und is mehr als zufrieden damit. Klingt super und is gut verarbeitet. Also auf alles hier im Forum sollte man echt net achten es gibt zwar echt leute die ahnung haben aber es gibt genauso viele die es net haben... Im Endeeffekt entscheidest du was du dir holen willst.

mfg Hoppus
 
  • #11
Ja, schon gut. Ich weiß das der Thread alt ist.

Heute kam sie an, und sieht in Original so aus....
j-und-d-jm-40-sbl-see-thru-blue_1_GIT0058723-000.webp



Doch ich wäre nicht ich, wenn ich diese, doch sehr günstige Gitarre, nicht optimiere.
;)

Warum ?
Nun ja, ich habe auch eine Squier, und dort war mir der Steg Pickup zu zahm. Lag / liegt wohl an deren Verkabelung, denn nach den Umbau(ten), klingen jetzt beide Gitarren besser, druckvoller und das ohne den typischen P90er Klang zu verlieren.

Also, den lahmen Steg Pickup aus der Squier in die J & D eingepflanzt. Den höhenreichen (China) P90 aus der J & D in die Squier (Halsposotion), und den vormals etwas dumpfen P90 der Squier vom Hals auf die Steg Position gesetzt.

Klanglich ein voller Erfolg.
Für meine Ohren muss das genau so sein.

Die Hals Pickups sind etwas wärmer, aber höhenreich, mehr glasig.

Die Steg Pickups liefern von warm bis "Country" alles, je nachdem wie weit man den Ton-Poti aufdreht.

Langer Text, nun Bilder....
20260717_201813.webp




Na, jemanden aufgefallen ? Die J & D hat eine Fender*-Brücke bekommen.
Die passt genau rein. Keine zusätzlichen Arbeiten notwendig.

20260717_201852.webp

20260717_201827.webp


Hier die Squier....
20260717_210848.webp


Zur J & D sei gesagt; ich hatte zuerst etwas Magengrummeln, denn eine Gitarre für unter € 150,00 ....., man weiß ja nie.
Aber das Grummeln ist verflogen.
O.k., der Hals, im Vergleich zur Squier, ist dicker, aber saubere Bünde, verstimmt nicht, alles ordentlich verarbeitet.
Die Saitenlage musste ich einstellen, denn die war verdammt hoch.

Am Mittwoch muss sie dann zeigen was geht, denn da auch mal mit Zerre und lauter.

Ich denke, sie wird sich wacker schlagen.

Mein "Angst" bezüglich günstige Gitarre ist erstmal vorbei.

Mit wenig Aufwand, einige kleineren Verbesserungen, kann es gute Alternative sein.
 
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  • #12
Diese „Angst“ ist nur leider immer erst vorbei, wenn sich das Instrument als Bringer erwiesen hat. :redface:

Bei der Einschätzung „Minderwertig“ oder nicht, gehört neben der Verarbeitung und Ton (was sich IMO generell seit 10 Jahren bei „Billiggitarren“ auf ein Ok-isch bis mit etwas Tuning ok … eingependelt hat) halt noch mehr dazu.
Squier tut sich da IMO in so fern hervor, als dass zumindest die CV Serie auch „Street Credibility“ hat.
Vielleicht zerrt Squier da auch immer noch vom guten Ruf der 80er wo das tatsächlich die besseren Fender* Gitarren waren.
Klug war sicherlich auch die Entscheidung auch den Squier Gitarren die Fender* Kopfplatten zu geben und nicht wie im Falle von Gibson/Epiphone den günstigen Gitarren, dass originale Design zu verwehren.
Dadurch hat IMO Squier im Einsteiger-/Budget-Bereich immer etwas die Nase vorn, was das „Gesamtpaket“ angeht.
 
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  • #13
Zumal eine Squier CV im Falle des Wiederverkaufs wesentlich werthaltiger ist, als die ganzen eher namenlosen Vertreter.
 
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  • #14
Sind jetzt J&D minderwertiger als Squier? Hat sich mir noch nicht erschlossen.
Eine Jazzmaster oder Mustang könnte mir auch gefallen, aber eine Fender* ist mir noch zu teuer.
Die J&D TL Jazz interessiert mich. Dass man noch Arbeit reinstecken muss ist mir klar, aber wenn sie generell minderwertig wäre möchte ich das Risiko eines Onlinekaufes nicht eingehen.
Vielleicht erfährt man ja noch was konkretes.
 
  • #15
Ich fürchte, das findest Du nur durch Probieren raus. Serienstreuung gibt es überall, folglich auch gute wie schlechte Exemplare, egal was auf der Kopfplatte steht.
 
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  • #16
Sind jetzt J&D minderwertiger als Squier? Hat sich mir noch nicht erschlossen.
Eine Jazzmaster oder Mustang könnte mir auch gefallen, aber eine Fender ist mir noch zu teuer.
Die J&D TL Jazz interessiert mich. Dass man noch Arbeit reinstecken muss ist mir klar, aber wenn sie generell minderwertig wäre möchte ich das Risiko eines Onlinekaufes nicht eingehen.
Vielleicht erfährt man ja noch was konkretes.

Nun ja, ich kann nur von der reden, die ich habe.
Die J&D ist gut verarbeitet, die Squier auch. Bei Beiden sind die Bünde ordentlich. Da musste nix nachgearbeitet werden.
Keine Dellen oder Kratzer mit Lack, bei Beiden nicht.

Die Unterschiede....Nur um ein paar Wichtige zu nennen.
J&D Body: Erle / Squier Body: Okoume
J&D Griffbrett: Composite / Squier: Lorbeer
J&D Hals: Ahorn / Squier: Ahorn
J&D Pickups: P-90 Single Coil Soapbar Cover / Squier: von Fender entworfenen Alnico Soapbar P-90
J&D Sattelmaterial: Kunststoff / Squier: Graphit
J&D Schalter: 3-Weg / Squier: 3-Weg plus Push/Pull-Volumenknopf wählt Tonabnehmer in Serie (Up) & Parallel (Down) in Position 2, Push/Pull-Ton-Knauf wählt Pickups in der Phase (ab) und Out-Of-Phase (Up) in Position 2
J&D Brücke: Tune-o-Matic + Saitenhalter: Tremolo / Squier: Kompensierter Wraparound

Minderwertig ...., ist das falsche Wort. Günstige Materialien bei der J&D. Der 3-Weg-schalter ist schwergängig, funktioniert aber. Das Hals ist dicker gegenüber der Squier. Mag man das ? Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Beide Gitarren, jeweils in ihrem Preisbereich, völlig o.k.
Muss sich die J&D verstecken ? NEIN. Muss sich die Squier hinter einer Fender verstecken ? NEIN.
 
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  • #17
interessante Schlussfolgerung?!?

2 Gitarren (YC LS 2 und YC LS 3) wurden in der Gitarre Bass 06/2000 getestet und haben dort ziemlich gut abgeschnitten. Ich denke mal das Preis Leistungsverhältnis ist bei den Gitarren völlig in Ordnung!

RAGMAN

Genau, ganz Deiner Meinung, man kann nicht pauschal sagen, dass Billiggitarren schlecht seien.
Am besten schaut man sich die an und nimmt sich die auch mal in die Hand und spiel die ein Ründchen.
Da gibt es schon Modelle, die gute Basisvoraussetzungen mit sich bringen.

Am wichtigsten: gerader Hals, der sich nicht zu leicht durchbiegt. Gute Bespielbarkeit.
Mechaniken, die die Stimmung halten, bei dem Preis bekommt man natürlich keine Schaller-Qualität.

Ich habe mal eine Schlechtwettergitarre für unterwegs gebraucht.
Es ist eine Tele von Thomann für 189 € geworden.
Toll bespielbarer Hals, der die Stimmung hält. Korpus sogar nur aus 2 Teilen.

Die habe ich von jemandem aufpimpen lassen.
- Schaller-Mechaniken
- Satz Texas Special PUs
- Rockinger Elektronik mit 4-way switch (4. Einstellung: Humbucker-Mode, Anti Hum und mehr Power)
- zusätzlicher Saitenniederhalter für die 3. und 4. Saite (G, D).

Abweichungen vom Original:
- Saiten gehen nicht durch den Korpus (kann man verschmerzen bei dem Preis)
- Dafür sind aber die Saiten an der Brücke einzeln justierbar

Das ist ein prima Instrument geworden.

Anmerkung: Nach dem Kauf sollte man immer zum Gitarrenbauer Deiner Wahl gehen, weil Gitarren vom Werk selten optimal eingestellt ausgeliefert werden. Meistens müssen noch die Enden der Bundstäbchen ordentlich gefeilt werden, was zu einer leichteren und angenehmeren Bespielbarkeit führt.
Und selbst wenn man nun direkt 500 € + ausgegeben hätte, wären die Mechaniken und die Elektronik unter Umständen auch nicht viel besser gewesen. So hat man die Pickups seiner Wahl und das mit vorbereiteter Qualitätsschaltung und Elektronik von Rockinger. Und vor allem, stimmstabile Schaller-Mechaniken mit einem präzisen Schnecken-Getriebe oder wie das heißt, mit guter Übersetzung. Da sind Gibsons leider auch nicht gerade ein leuchtendes Vorbild, keine Ahnung, wie das bei Fender ist.

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  • #18
ich finde den Vergleich J&D und Squier etwas schwieriger mittlerweile als damals. Aber zur Zeit der Thread-Eröffnung hat dieser Vergleich natürlich Sinn ergeben. Mich würde viel eher interessieren wie J&D heutzutage gegen Harley Benton abschneiden. Harley Benton hat einen riesigen Hype, sogar Amis lecken sich die Finger nach HB Gitarren, aber von J&D hört man relativ wenig. Soweit ich weiß verkauft Musicstore seine hochwertigeren Hausmarkenmodelle auch unter Fame? Wo Thomann von 79€-600€ beim Harley Benton Namen bleibt.
 
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