Kathodenfolger vor FX-Weg

von David.K, 12.03.06.

  1. David.K

    David.K Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #1
    Hallo Leute :) Lang her, dass ich hier das letzte mal gepostet habe.

    Naja, kann mir jemand erklären warum ENGL in einigen Modellen (Screamer, Ritchie Blackmore, ...) vor dem FX-Weg die Röhrenhälfte als Kathodenfolger verkabeln ?
    Die Eigenschaften von Kathodenfolgern kenne ich, aber macht das wirklich so viel Sinn (hochohmigkeit) ? Ich habe testweise die schuldige Röhre als (normale) Kathoden-Basis-Schaltung aufgebaut und einen erheblichen Schub an Gain bekommen.

    Ausserdem :
    Warum werden bei meinem ENGL 620 Preamp nur 5-Verstärkungsstufen verwendet ?
    Wenn Ungerade Verstärkungsstufen-Anzahlen relativ üblich sind, warum hat sich dann nie die EC92 als Gitarrenverstärkerröhre durchgesetzt ?


    Grüße : David
     
  2. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 12.03.06   #2
    Frag mal Horst Langer! ;) Den technischen Grund kennst Du ja, aber es geht prinzipiell auch ohne. Trotzdem kann man den Kathodenfolger auch zur Klangformung einsetzen.

    Wenn in einem Amp tatsächlich mal eine halbe Doppeltriode ungenutzt sein sollte (kann ja immer noch sein, daß die andere Hälfte an anderer Stelle eingesetzt wird) geht die Welt eigentlich nicht unter. Einen zusätzlichen Röhrentyp zu verwenden könnte viel komplizierter und teurer sein (andere Bauteile, zusätzlicher R&D Aufwand, sind die Röhren in ausreichender Qualität und Menge verfügbar, stimmt der Preis etc.).
     
  3. David.K

    David.K Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #3
    Das ist ja das dumme an der Sache ... die Hälfte wird nicht anders genutzt. Sie wird GAR nicht genutzt. Die Pins sind angebracht, aber keine Leiterbahn gezogen.
    Das heißt,dass man aus seinem ENGL 620 RICHTIG richtig viel gain rausholen kann wenn man diese hälfte anschließt. Ich glaube damit könnte ich auch richtig viel geld machen ;)

    Grüße : David
     
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