Kaufberatung E-Piano mit weiteren Optionen

von DamnedMusician, 27.12.19.

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Casio
  1. DamnedMusician

    DamnedMusician Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.19   #1
    Hallo!

    Mein Freund und ich werden in Zukunft zusammen ziehen und sanieren bereits fleißig an unserer zukünftigen Wohnung in seinem Elternhaus. Leider ist uns nun aber aufgefallen, dass das Treppenhaus zu eng ist, um mein Klavier in die Wohnung zu bekommen. Die einzige Möglichkeit wäre ein Kran und dann über die Terrasse auf der Garage. Das wäre kostentechnisch aber unverhältnismäßig für ein für 350 Euro gebraucht gekauftes Klavier. Ganz abgesehen davon, dass die gleichen Kosten bei einem erneuten Umzug noch einmal auf mich zukommen würden.
    Mein Freund hat nun vorgeschlagen, ich soll mir doch ein E-Piano zulegen. Ich habe mich damit seither noch nie beschäftigt und bin eigentlich ein Freund akustischer Instrumente. Daher hoffe ich auf ein bisschen Hilfe von euch :)

    Budget: Ich finde es schwierig, ein Budget anzugeben, wenn ich mich gar nicht auskenne. Ich möchte etwas, das mir später auch gefällt, andererseits auch keine 3000 Euro dafür ausgeben. Vielleicht ist die richtige Angabe hier 1000 plus minus. Gebrauchtkauf ist möglich, es sollte aber noch auf dem Markt sein wegen diverser Zubehörteile.
    Geräte für den Anschluss gibt es keine.
    Ich spiele seit 21 Jahren Klavier, bin aber kein ausgesprochen guter Pianist. Mit einem Instrument für Fortgeschrittene oder ambitionierte Fortgeschrittene sollte ich klar kommen.
    Das Instrument soll hauptsächlich zu Hause eingesetzt werden, da ich bei einem E-Instrument ja aber auch weitere Möglichkeiten hätte, wäre es ganz praktisch, wenn ich es auch auf der Bühne und im Proberaum einsetzen könnte.
    Der Haupteinsatzzweck ist Klavierersatz. Bewegen werde ich es voraussichtlich nicht allzu oft, es sollte aber gut beweglich sein. Ein geringes Gewicht wäre daher sinnvoll. Gespielt wird Klassik, Barock, Romantik etc. pp. und vielleicht auch mal was Moderneres. Hauptsächlich alleine, vielleicht aber mal in einer Band.
    Klangerzeugung und Tastatur sollte im selben Gerät sein. Es braucht 88 Tasten, Tastatur muss gewichtet sein. Ein guter Klavier-/Flügelsound ist mir wichtig.
    Eingebaute (und laute! soll ja schließlich mein Klavier ersetzen) Lautsprecher sind mir sehr wichtig. Für die Bühne sollte natürlich ein Line Out vorhanden sein. Audio-Recorder fände ich nett, da könnte ich mich dann quasi selbst am Klavier begleiten zu meiner Geige o.Ä. Ist aber kein Muss. Sonst brauche ich nichts.

    So... die Optik und Stabilität ist mir sehr wichtig! Es sollte einen Ständer mit Pedaleinheit geben, aber auch einen stabilen Ständer für die Bühne. Außerdem eine Tasche. Und super wichtig: Eine Abdeckung. Ich will da nicht jedesmal einen billigen Stofffetzen drüberziehen. Es soll schon wertig sein.

    Von der Optik her gefällt mir das Kawai ES 110 gut. Erfüllt wahrscheinlich das meiste von den Ansprüchen, anspielen würde ich es natürlich vorher. Aber keine Abdeckung...

    Ich bedanke mich für die Hilfe :)
     
  2. Koksi01

    Koksi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.19   #2
    Nachdem du schon lange auf einem akustischen Instrument spielst, sollte es wahrscheinlich nicht mehr ganz die Einsteigertastatur sein.

    Ich denke ein Gerät in der Klasse eines Yamaha P-515 mit Holzständer fürs Wohnzimmer und einem praktischen Scherenständer für die Bühne wäre für dich das Richtige:
    [​IMG]
    [​IMG]

    Oder natürlich das Gegenstück von Roland, das FP-90 (Plus Scherenständer):
    [​IMG]

    Ich glaube nicht, dass du mit Geräten der unteren Klassen viel Freude hättest.
    Aber du kannst ja auch mal im Laden das Yamaha P-125 (unschlagbar leicht) oder Roland FP-30 anspielen. Mit diesen Pianos wäre die Sache um knapp € 1.000,- günstiger wie mit den oben genannten.

    Kawai ist natürlich auch eine Option, aber bei denen kenne ich mich überhaupt nicht aus.

    lg Thomas
     
  3. deroni

    deroni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.19   #3
    Transportables Digitalpiano mit Tastaturabdeckung gibt es meines Wissens nicht. Ansonsten die zuvor genannten anspielen. Mit deiner langjährigen Erfahrung weisst du bestimmt selbst, welchen Sound du willst. Da hilft nur probieren.
     
  4. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 27.12.19   #4
    Um die üblichen Kandidaten zu vervollständigen: bei Vorliebe für Kawai wäre das Kawai ES-8 der hochwertigere Vergleichskandidat. Für seinen Preis von rund 1.300 Euro bietet es sehr viel, angefangen bei der sehr guten Klangerzeugung.
    Ein Scherenständer hat sich vor vielen Jahren für mich als Fehlkauf erwiesen, den ich nach einem Umbau mit mäßigem Ergebnis erst in den Keller und vor ein paar Jahren ins Altmetall entsorgt habe.

    Sowohl beim Kawai ES-110 wie beim ES-8 ist ein gutes Dämpferpedal dabei.
    Ein komplettes Set sähe dann so aus:
    Für zu Hause: https://www.thomann.de/de/kawai_es_8_b_deluxe_bundle.htm
    Als Staubschutz könntest Du dich bei passend großen Mikrofasertüchern umsehen, z.B: 180x90cm.

    Für Liveeinsatz ist (außer Kabeln und evtl. PA) einen Softcase mit Rollen sinnvoll, z.B.
    https://www.thomann.de/de/kawai_sc_1_softcase.htm
    Einen Ständer, der zusammenklappbar und trotzdem stabil ist, z.B.
    https://www.thomann.de/de/km_18820_omega_pro_black.htm
    Ggf. Tasche dazu: https://www.thomann.de/de/km_18829_carry_bag_omega_pro.htm
    Einen Hocker, bei mir ein Drumsitz wie z.B.
    https://www.thomann.de/de/gibraltar_9608_drummer_sitz.htm

    Macht dann zusammen nochmal knapp 500 Euro.

    Bei Soft Cases von Fremdherstellern (z.B. Ritter, Boston) sollte man auf gute Verarbeitung, Polsterung, Rollen und natürlich auf die Innenmaße achten.

    Gruß Claus
     
  5. DamnedMusician

    DamnedMusician Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.19   #5
    Hallo!

    Vielen Dank für eure Antworten :) Gelernt habe ich auf einem ziemlich leichtgängigen Sauter-Klavier, das ich aber aufgrund von Problemen beim letzten Umzug (alte Wohnung musste geräumt werden, neue Wohnung war nicht fertig, da hätte es in den Keller gemusst - und das habe ich zum Glück nicht gemacht, denn der Keller ist bei einem Unwetter vollgelaufen) und Mechanik-Problemen verkauft habe. Jetzt habe ich ein Rönisch-Klavier, das eher schwergängig (für mich fast zu schwergängig) ist.

    Ich hatte fast schon geahnt, dass ich mich in einer höheren Preisklasse umschauen muss... Wenn ich mir vorstelle, was ich für den gleichen Preis (gebraucht) an akustischen Klavieren bekommen könnte, macht mich das schon irgendwie ein bisschen traurig. Aber was will man machen...

    Was mich am Yamaha stört (sowohl bei den günstigen als auch bei den teureren Modellen) ist die Pedaleinheit. Das sieht irgendwie nicht sonderlich stabil aus, das könnte durchaus wackeln, wenn man richtig im Flow ist. Kann das jemand dementieren/bestätigen?
    An den teureren Modellen stört mich auch diese Plastik-Notenablage... Warum sieht das denn bei den günstigeren Modellen so viel wertiger und besser aus? Kann man das irgendwie tauschen? Und warum muss da plötzlich so eine doofe Lücke in den Ständern sein? Auch das sieht bei den günstigeren Modellen einfach viel besser aus... Klar, optisch muss ich dann halt zurückstecken, aber sowas nervt mich ziemlich.

    Dass es bei den transportablen Instrumenten keine Abdeckung gibt, ist durchaus nachvollziehbar, aber leider super nervig. Tücher und sowas kommen auf keinen Fall in Frage, find ich echt stressig. Da muss man dann wohl selbst was bauen, wenn das Instrument da ist. Wird dann auch paar Wochen dauern, bis man was Gescheites hat, aber naja... Irgendeinen Tod muss man wohl sterben.

    Die transportierbaren Sachen sehen gut aus :) Das muss ja theoretisch auch nicht gleich sein, da kann ich auch später noch nachrüsten.

    Ich werde dann wohl auf jeden Fall das Yamaha P-125, das Yamaha P-515, das Roland FP-30, das Roland FP-90, das Kawai ES-110 und das Kawai ES-8 anspielen. Schadet ja dennoch nicht, einen Vergleich mit den günstigeren Modellen zu haben :)
     
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  6. Claus

    Claus Brass/Keys Trompete Moderator HCA

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    Erstellt: 28.12.19   #6
    Du machst das schon richtig und es kann durchaus sein, dass Du erst einmal mit einem "Einstiegsinstrument" wie Kawai ES 110 oder Roland FP 30 zufrieden bist, das Yamaha P 125 hat die leichtgängigste Tastatur der Drei.

    Wenn Du das dann in 2-3 Jahren wieder verkaufen willst, z.B. für etwas Besseres - das ist bisher zum fairen Preis gar kein Problem. Die Nachfrage nach Einsteigerdigitalpianos von Markenherstellern ist seit Jahren hoch.

    Weil Du eine besonders leichtgängige Klaviatur ansprichst: da könntest Du noch das Casio PS-S1000 anspielen, das macht auch ausgeschaltet einen besonders guten Eindruck.
    https://www.thomann.de/de/casio_px_s1000_bk_privia.htm
    https://www.casio-music.com/de/digitalpianos/privia/px-s1000/

    Gruß Claus
     
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