[Kaufberatung] Kontrabass für Einsteiger

Ich möchte auch gerne mit dem Kontrabass spielen beginnen, und wollte kurz fragen, was der Unterschied zwischen den drei Klassen, welche es bei Thomann (Laminierte Sperrholz Kontrabässe, Halbmassive- und Vollmassive Kontrabässe) gibt ist?
Das billigste Model wäre dieser Weisse, der mir jedoch trotz des billigen Preises sehr gut gefallen würde: https://www.thomann.de/at/thomann_kontrabass_rockabilly_weiss.htm
Für was will ich ihn verwenden?
Zuerst muss ich mal schauen, wie ich damit zurecht komme. Grundsätzlich komme ich aus der Dirigier, Klavier und Klarinettenbranche. Ich will vorerst mit dem KB durch zupfen in der Volksmusik begleiten, jedoch vielleicht auch ab und zu klassische Sachen spielen. Wäre da dieser weisse KB geeignet?


zu den Unterschieden gibts von Thomann selber eine gute Erklärung:

https://www.thomann.de/de/onlineexpert_topic_kontrabaesse.html

hast Du diese schon gesehen?

Gruss
Marco
 
Du meinst Breite oder Tiefe...? :gruebel: In "Gitarre&Bass" war vor Jahren mal ein Test von solchen Dingern, die nur einen ca. 10 cm tiefen Korpus hatten. Den dürftest Du über die Archivsuche finden. Ich erinnere mich, daß es dort hieß, daß die Teile anders am Körper lägen als ein normal tiefer K-Baß. Kann ich mir auch vorstellen. Gerade beim Streichen auf der E-Saite wird das wahrscheinlich hakig.

Sorry, die Antwort hab ich jetzt ganz übersehen, bis der Thread auf der Startseite wieder aufgetaucht ist.

Meinte Tiefe, konkret handelt es sich um dieses Modell hier bei dem großen Instrumentenhaus:

Scheint es ziemlich selten auch von anderen Herstellern zu geben - von einem richtigen Kontrabassbauer hab ich das aber noch nie gesehen. Falls jemand so ein Teil hat, mich würde sehr interessieren ob er sich (v.a. gezupft) besser bespielen lässt und natürlich am meisten würde mich interessieren, wie der Ton akustisch ist - natürlich im Vergleich mit anderen günstigen Sperrholzbässen, nicht mit Edelbässen.

Auch interessieren würde mich, ob jemand zufällig so einen "Plastikbass" hat, genauer mit "Korpus, Hals und Griffbrett aus Composit-Carbon-GFK -Verbundmaterial". Sind diese zwei Ausreißer, die ich selbst beim Internet durchstöbern gefunden habe (Duke Composite HG), wobei letzterer durchaus nen Preis hat, bei dem man sich eigentlich auch etwas erwarten können sollte.

Ich weiche nur doch ein bisschen vom Thema ab, entschuldigt bitte und wenn es zu weit weg ist, dann kann natürlich kommentarlos gelöscht werden!
 
Ich kenne solch "flache" Bässe nicht bzw. hatte noch nie einen in der Hand, aber meine Vermutung ist (man möge mich gerne berichtigen! :) ) dass es rein physikalisch schon einen Sinn hat, dass Kontrabässe eine gewisse "Mindesttiefe" aufweisen müssen. Die lange Mensur und die tiefen Frequenzen brauchen halt ein entsprechendes Resonanzvolumen, um richtig zu klingen. (die tiefe E-Saite schwingt mit ca. 42 Hertz, das sind einige Meter Schalwellenlänge)

Ich denke auch, dass ein etwas "flacherer" Kontrabass trotzdem genauso unpraktisch ist wie ein "normaler", also dadurch gewinnt man nichts – die Dinger sind sperrig und nervig zu schleppen, so oder so. Und Bespielbarkeit hat jetzt auch nicht unbedingt etwas mit der Korpustiefe zu tun. Wenn dann könnte sich das vor allem im Bogenspiel bemerkbar machen, dass dort die Ansprache unter Umständen etwas "einfacher" ist, da ein bisschen weniger Korpusmasse in Schwingung gebracht werden muss, um überhaupt einen vernünftigen Ton herauszubringen.

Aber wie gesagt, das ist jetzt nur ins Blaue hinein geraten ;)
 

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