Kawai CA5 andere Elektronik als CA 7 und 9? MP8?

von Trombonist, 13.09.06.

  1. Trombonist

    Trombonist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #1
    Hallo!

    Ich frage mich gerade, ob das CA5 wirklich eine andere Soundelektronik hat als CA7 und CA9?

    Bei allen steht "Harmonic Imaging ® Technologie II", das CA5 hat eben 40 Klänge, die anderen mehr. Und die Lautsprecher sind 13cm x 2, 5cm x 2, Verstärker 45W x 2, das CA7 60W Verstärker, 13cm x 2, 1,9cm x 2 Lautsprecher.

    Also ich denke, die Klangerzeugung ist identisch, die Wiedergabe durch die andere Verstärkung und Lautsprecher ist eine andere.

    Was meint ihr?

    Andere Frage: Zum MP8: Welche Lautsprecher sind dazu zu empfehlen? Wäre ein Monitorpaar (z.B. Yamaha HS50 oder MSP5) ausreichend (evtl. + Subwoofer)? Oder tut es was günstigeres?

    Ich schwanke momentan zwischen dem CA5 als Billigstlösung, die aber standfest ist, dem CA7 als Mittelding mit etwas mehr Klängen, und dem MP8 mit allen Klängen, das aber auf einem wackeligen Ständer aufgestellt werden muss und bei dem die Lautsprecherfrage zusätzlich zu klären ist.

    Ehrlich: Der MP8 wäre mir am liebsten, aber welche Lautsprecher und welcher Ständer? Ich kenne nur wackelige... Und ein CA5 oder CA7 steht einfach massiv, fast wie ein Klavier.

    Gruß
    T
     
  2. pille

    pille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #2
    Habe mich anfangs auch für die CA-Reihe interessiert (mittlerweile ist es ein MP9500 geworden).
    JA, die Klangerzeugung bei den CAs ist dieselbe, lediglich haben die größeren Brüder des CA5 mehr Effekte und mehr Klänge sowie zunehmend bessere Verstärkung und Lautsprecher. Z.B. besitzt das CA5 keine Saitenresonanz, CA7 und CA9 haben dies.

    Das MP8 ist wohl mit dem CA7 oder CA9 ziemlich identisch, was den Umfang an Effekten und Klängen angeht, nur eben transportabel (hat mittlerweile auch Saitenresonanz!).

    Das Problem mit den Lautsprechern kenne ich, ich habe mir kürzlich in einem Musikhaus mehrere Modelle aus verschiedenen Preiskategorien angehört. Testinstrument war ein MP4. Ich war ziemlich enttäuscht! :(
    Wenn Dir der Lautsprecherklang wichtig ist, dann solltest Du mindestens ein CA7 nehmen. Da kommen die externen Aktivboxen einfach nicht heran, was wohl am Resonanzvolumen liegt, das bei den eingebauten Teilen einfach größer ist. Mir hat am Ende so ein Paar Studiomonitore von Yamaha für ca. 500,- Euronen am besten gefallen. Der Klang war zwar ziemlich unspektakulär, hat aber meiner Ansicht nach den echten Klang des Instruments am besten rübergebracht (waren also sehr linear), während die ganzen Home-Aktivboxen entweder oben oder unten unnatürlich intensiv wurden. Persönlich mag ich die Subwover am Piano nicht, die Bässe weren dann zwar sehr beeindruckend, aber eben auch sehr unnatürlich. Ich denke, es ist auch wichtig, was für Musik Du spielen willst. Bei Klassik und Jazz sind sehr lineare Lautsprecher extrem wichtig (find ich jedenfalls), während man im Popbereich auch mal etwas aufdrehen und die Sau rauslassen lann :p .

    Bei den Gestellen gibt es auch mehrere Möglichkeiten, neulich gab es hier mal einen Thread dazu. Ich würde auf alle Fälle von diesen X-Ständern abraten (Es sei denn es ist für die Bühne) und was mit vier Beinen nehmen. Ich finde immer, dass die X-Ständer etwas federn. Selbst habe ich einen von Quicklok, mit vier Beinen. Finde leider gerade kein Bild, sonst würd ich ihn Dir zeigen. Bezeichnung weiß ich auch nicht. Sollte ich noch was fidnen liefer ich es nach. Bin ganz zufrieden damit. So hundertprozentig steht der aber auch nicht (im Vergleich mit einem Klavier), aber das wirst Du bei einem Stagepiano auch nicht hinbekommen. Da sind dann selbst die 32 kg des MP8 einfach zu wenig.

    Cheers,

    Wolf
     
  3. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.09.06   #3
    Ein bisschen wirds meistens federn, das tun selbst schwere Brocken wie ein Rhodes mit 60kg noch minimal. Es sei denn, du baust dir einen Sockel aus Beton, was ich aber eher für unwahrscheinlich halte.

    Wenns ein X-Ständer sein soll, bitte unbedingt was massives. Ich finde z.B. den dicken doppelstrebigen von K&M ganz gut. Der hat mein Rhodes schon mal ein Wochenende getragen - bis auf ein leichtes Federn keine Mucken. Nachteil: Das Packmaß ist unglaublich groß.
    K&M Alu-Keyboardstand
    Es gibt auch noch einen doppelstrebigen aus Stahl von Quiklok, der ist zwar ebenfalls sperrig und vor allem bleischwer, federt aber fast gar nicht mehr.

    Sonstwohl am besten einen Tisch, in der Art wie diese beiden von K&M:
    K&M Keyboard Grundtisch 18880 - schön leicht und steht gut.
    K&M Keyboard-Klapptisch 18950 - der lässt sich auch sehr schön zusammenklappen!!
    Etwas Vorsicht bei billigen Nachbauten, besonders manche Kopien des 18950 sind bei Gewichten über 20kg wirklich kein Spaß mehr. Ich sprech da aus Erfahrung.
     
  4. Trombonist

    Trombonist Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #4
    Nun gut, also mein Eindruck mit dem Federn / Nachgeben ist schon mal bestätigt.

    Ich habe jetzt gerade meinem alten JV30-Synthie einen selbstgebauten Ständer spendiert: beschichtete Spanplatten, aufgebaut wie ein richtiger Tisch, zwei Platten als Beine links und rechts, dazwischen hochkant eine Platte 70 cm breit, 25 cm tief (=> 3/4-Kasten), dann als Oberseite eine Platte 120 cm breit, 30 cm tief.

    Nach unten gibt das ganze überhaupt nicht nach, seitlich federt es ein wenig, könnte ich aber durch eine weitere Querstrebe weiter unten sicher weg bekommen.

    Wenn ich das Instrument ohnehin meist an einem Platz stehen habe, um daran wie an einem Klavier zu üben, dann könnte ich mir so eine Konstruktion für den MP8 bauen - wäre dann etwas größer, 19 und 22 mm Spanplatten, also auch stabiler. Ich habe hier Schreibtische, die halten weit über 100 kg aus und sind genau so aufgebaut. Da vibriert auch praktisch nix. Der Aufbau wäre dann auch einem richtigen Digitalpianoständer sehr ähnlich.

    Das MP8 juckt mich schon gewaltig, ich gebe es zu. Die vielen zusätzlichen Klänge reizen. Es hat ja 100% des CA9 und noch einen ganzen Haufen zusätzlich. Es versucht auch kein "Möbelstück" zu sein wie die anderen, sondern ist, was es ist: Ein elektronisches Instrument. Wäre als Nachteil zu den CAs: zum Teil höherer Preis, inkl. Boxen und Ständer sogar absolut, wenn ich bei den Boxen nicht das Billigste und bei den Ständern keinen Selbstbau wähle. Aber das wäre kompensiert mit der höheren Transportabilität (die ich im Moment nicht brauche).

    Wie wäre denn die Alternative: CA5 + g'scheitem Klangmodul? Was gibt es da?

    Ich bin noch in der Entscheidungsfindungsphase...

    Die Tastatur eines P120 für die Hälfte ich aber auch gar nicht so schlecht..... :cool: Aber ich glaube, Geiz ist hier nicht geil... Nur im Endeffekt beim Kauf dann.

    Gruß
    T
     
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