Kennt ihr den Carl Verheyens "Resonanz-Test

von Cantetinza, 14.12.18.

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  1. Cantetinza

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    Erstellt: 14.12.18   #1
    Hab zufällig bei einer Beschreibung einer Strat über diesen Test gelesen.
    Klingt einfach aber ist er aussagekräftig?


    """ Carl Verheyens "Resonanz-Test": Gitarrenkopf zwischen Daumen und Zeigefinger hänge, h-Saite anschlagen und mit der anderen Hand den Body anfassen...die THorndal SCHWINGT ohne Ende! """

    Aus der Anzeige heraus kopiert .

    Was genau höre oder spüre ich da und was sagt mir dieser Test ?
    Danke Otto
     
  2. shackenb

    shackenb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #2
    Hi, also wenn ich eine Gitarre kaufe und anspielen kann schlage ich die immer an und lege eine Handfläche oben an die Kopfplatte, an den Body unten und schlage sie an, dann spürt man die Resonanz des Instrumentes und ob die Frequenzen zueinander passen, sprich Hals und Body.
    Das wird man mit der Verheyen Methode ggfs. besser spüren?
     
  3. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #3
    Habs gerade probiert: funktioniert auch bei meiner 200 Euro Squier Jagmaster.
    Der Body schwingt auch lange. Warum auch nicht.
    Hab ich jetzt eine tolle Gitarre? Und klingt eine Gitarre dadurch besser?
    Geht für mich etwas für die Voodoo-Abteilung.

    Gruß
     
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  4. hack_meck

    hack_meck Lounge .&. Co. Moderator RED

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    Erstellt: 14.12.18   #4
    Eine valide Teststrecke mit einer Gitarre :D ... Da muss man sich auch ein wenig "reinfuchsen" um die vorhandenen Unterschiede wahr zu nehmen. Das ist an der Stelle nicht digital - also "spürbar = gut" ... "nicht spürbar = schlecht" ...

    Also erst mal über ganz viele Gitarren deine Sensoren Kalibrieren .. dann sehen wir weiter.

    P.S. ich merke bei meinen 30 Gitarren an der Stelle durchaus Unterschiede in der Art, wie sich die Schwingung in den Korpus überträgt und dort abstirbt, oder ausschwingt ..

    Neben der Hals Korpus Verbindung wirkt da - aus meiner Sicht - besonders die längste Strecke der Holzfaser, die nicht beschädigt ist durch E-Fach und Co.

    Quelle ???

    Gruß
    Martin
     
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  5. Dr_Martin

    Dr_Martin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #5
    Das meine ich ja, warum sollte ich das tun?
    Ich glaube nicht das der Test etwas aussagt bzw. das man über den Amp einen Unterschied hört.
    Das ist was für "corksniffer".

    Gruß
     
  6. hack_meck

    hack_meck Lounge .&. Co. Moderator RED

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    Erstellt: 14.12.18   #6
    Du bist ihm bei der Aussage wahrscheinlich egal gewesen :D. Er hat ja nur gesagt, dass er damit gute Erfahrungen gemacht hat. Er hat die Phase der Kalibrierung hinter sich und wird aus der so gewonnenen Information seine Rückschlüsse ziehen können.

    Ich merke - auch durch viele Gespräche mit Gitarrenbauern in aller Welt, die ihr Wissen geteilt haben - mittlerweile auch Unterschiede im Verhalten. Meine Sensoren sind da in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Meine Gitarren bilden "Grüppchen", die sich da im Verhalten ähnlich sind - und sich dann auch als Gitarre ähnlich sind - nicht absoluter Klang, aber Klangspektrum (EQ) und Schwingverhalten. Das überdecken PU's zwar, aber die Charakteristik bleibt hinter der Fassade erhalten.

    Gruß
    Martin
     
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  7. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #7
    (nur die ersten 30 sekunden)

    "I read somewhere that Carl Verheyen tests resonance like this: with the guitar still on the hanger in the store, pick the open B string while holding the back of the guitar near the controls. He said if you can feel the vibrations, it's a good one.
    It's been my experience that if you can feel the vibrations through the fingerboard in your left hand fingertips while fretting notes, it will be an outstanding instrument."
    (https://www.thegearpage.net/board/index.php?threads/theory-for-simple-resonance-test.1083323/)
    :D lmgtfy:
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...eal-guitars-suhr-kloppmann/1010828375-74-6893
     
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  8. Cantetinza

    Cantetinza Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #8
    Danke dubbel

    Dieser Test kann nicht so schlecht sein, den er läst viele beeinflussende Teile wie Hardware oder pickups weg. Ok das Saitenmaterial vielleicht noch.
    Ich kann wenn ich schon mal in einen Musicstore bin, schon mal Vergleiche ziehen,
    Ohne jedesmal die Gitarre anzustöpseln .
    Warum klopfen die Gitarrenbauer ihr Holz dann ab?
    Ist das dann auch Voddoo ?
     
  9. TE335

    TE335 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.18   #9
    Wer länger durchhält hört etwas über "springs should equal strings" :D
     
  10. hack_meck

    hack_meck Lounge .&. Co. Moderator RED

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    Erstellt: 14.12.18   #10
    Ja ... und das funktioniert bei ihm hervorragend. Er setzt die definierten Intervalle auch sehr häufig als Stilmittel ein.

    Bei mir liegt das Trem auf, da ich häufig ne E oder A Drohne über meine Melodie lege und das nicht funktioniert, wenn Bending das E / A absacken lässt.

    Gruß
    Martin
     
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