Kennt jemand diese Epiphone Humbucker?

von Mr-T-Moe, 09.03.16.

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  1. Mr-T-Moe

    Mr-T-Moe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.16   #1
    Hallo,

    ich habe diese merkwürdigen Humbucker bekommen. Kann mir jemand was dazu sagen?

    Vorne war wohl mal ein Gibson Aufkleber drauf.
    Hinten ist Epiphone in der unteren rechten Ecke eingeprägt.
    Sonst sind keine Nummern oder Aufkleber vorhanden.
    Einer hat ein blaues der andere ein rotes Kabel.
    Die Halterungen sind Gibson/Epiphone untypisch in Trapez statt Viereck Form.

    Ich finde keine ähnlichen HB im Netz, meistens ist das Epiphone Logo mittig und die Halterung selbst eckig statt trapezförmig.

    Kann mir jemand sagen wie alt diese sind?

    Welches Modell es sein könnte?

    Wollte die Humbucker meiner Westfield Les Paul damit tauschen, wäre das einen Versuch wert?


    IMAG1450.jpg IMAG1448.jpg IMAG1449.jpg
     
  2. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.16   #2
    ich würde mal sagen das sind Pickups aus einem billigen chinesischem Gibson Fake.
     
  3. Mr-T-Moe

    Mr-T-Moe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.16   #3
  4. Stratz

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    Erstellt: 10.03.16   #4
    Diese Humbucker schon etwas anders aus, als viele andere Modelle.

    Man kann z.B. nicht die Polepieces des Slugcoils sehen. Normalerweise würden diese zwischen Magnet und Spacer zu sehen sein. Es kann gut sein, dass die Polepieces etwas kürzer sind und unter dem Metallspacer liegen (im Bild sind das die unteren glänzenden Quader). Spacer aus Metall sind nicht ungewöhnlich, oft werden auch welche aus Plastik oder Ahorn(?) verbaut.

    Die Baseplate aus Messing deutet auch oft auf günstige asiatische Modelle hin, Markenhersteller wie z.B. DiMarzio benutzten aber auch Messing. Messing "klingt" etwas wärmer und mittiger als z.B. Nickel/Silber.

    Die unterschiedlich farbigen Kabelummantelungen (Rot und Blau) für den Steg- und den Hals-HB deuten auch auf OEM-Pickups aus Asien hin. Das findet man ganz oft bei günstigen Humbuckern. Es soll wohl die Montage vereinfachen. Bei "echten" Gibson-Humbuckern habe ich bis jetzt nur Braided Wire, ein Drahtgeflecht oder graue Ummantelungen gesehen.

    Das Epiphone-Logo auf der Baseplate ist wohl nicht ungewöhnlich, allerdings sieht man es im Netz immer nur mittig, nicht versetzt.

    Eine Kappe mit Gibson-Logo scheint auch eine Seltenheit zu sein. Es gab aber wohl mal Kappen mit graviertem Logo.

    Der Barrenmagnet sieht schwarz aus, was auf einen Keramikmagneten hindeutet. "Klassische" PAFs sind das nicht.

    Hast du mal die Humbucker durchgemessen? Welche DC (kOhm-Widerstand) haben sie?

    Entweder sind das wirklich alte Epiphone-Humbucker oder irgendwelche anderen Humbucker, die billig und in Massen in Asien hergestellt wurden.
    Es spricht nichts dagegen sie zu verbauen. Vielleicht gefallen sie dir ja. Der heißere von beiden an den Steg und den anderen an den Hals. Zu viel würde ich aber nicht erwarten. Heute bekommt man für kleines Geld (z.B. Tonerider ab ca. 70€ ohne Kappen) schon richtig gute Ware. Da muss man nicht mehr mit irgendwelchen Ramschteilen rumhantieren. Aber bevor du sie nicht getestet hast, können wir keine Aussage zum Klang machen.
     
  5. Mr-T-Moe

    Mr-T-Moe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.16   #5
    Hallo, vielen dank für die ausführliche Antwort.

    Der rote hat 8,73 kOhm, der blaue hat auf die schnelle leider keinerlei Wiederstand angezeigt. Vielleicht muss ich die Drähte nochmal überprüfen oder ihn auseinander nehmen.

    Heisst das der blaue ist defekt? Kann man das reparieren?

    Was kann man zu 8.73 sagen?
     
  6. Stratz

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    Erstellt: 10.03.16   #6
    8,73K, das liegt im Bereich eines typischen PAFs für die Stegposition.
    Wenn nichts angezeigt wird, muss nicht unbedingt etwas kaputt sein. Ich habe auch einen Seymour Duncan SSL-3, der nichts anzeigt, aber trotzdem funktioniert.
     
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