Klangoptimierung (Bassbereich) in kleinem Homestudio

  • Ersteller Bacchus#777
  • Erstellt am
Grundsätzlich hängen Nachhall und Frequenzgang/Moden klarerweise zusammen, jedoch nicht so unmittelbar angreifbar.
Vielmehr haben sie die gleiche Herkunft: Reflexion(en).
Wenn man diese dämpft, klingen die Klänge nicht mehr solang nach. (eh klar)
Jedoch bilden sich im tiefen Frequenzbereich die Wellenfelder meist trotzdem hörbar aus, da:
- Eigentlich immer weniger Absoption vonhanden ist
- schon wenig Reflexion reicht um eine örtliche und spektrale Abhängigkeit zu bekommen.

zum 2. Punkt: Schau dir mal diese Wasserfalldiagramme bei hohen Frequenzen an.
Dort gibt es genauso starke Täler und Berge, jedoch liegen diese:
- näher beieinander (auch auf der linearen Achse!)
- hören wir annähernd logarithmisch/exponentiell,
d.h. die Häufigkeit müsste logarithmisch abnehmen um gleich hörbar zu sein.
Das gegenteil ist jedoch ungefähr der Fall. Die Moden nehmen sehr stark zu.

Daher:
Moden sind immer (über alle Frequenzen) da, jedoch ist unser Gehör nur bei tiefen Tönen darauf sensibel
& leider unterstützen alle Räume diesen Umstand noch.

Resultat:
Erste Maßnahmen reduzieren zumindest mal den Nachhall.
Erst bei extrem viel Absorption wird das Gebirge zum Flachland.
Verbesserungen im Frequenzgang (besonders bei den starken Notches)
können aber schon früher zu sehen sein.

LG Jakob
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Bass breitet sich im Raum nicht aus. Sondern es bilden sich Muster von stehenden Wellen. Mach mal einen Sinus drauf und lauf durch den Raum. Dann merkst du dass es Stellen gibt, wo wenig zu hören ist (Wellenknoten) und Stellen wo es richtig extrem ist.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben