Klein-PA: fullrange-Boxen wie hoch stellen

Also zur Ehrenrettung der KuM-Schrägsteller:
Wenn man genau von oben draufschaut, sieht man einen silbrigen Punkt (Niet).
Die Skala daran ausrichten und man kann halbgradgenau sehr simpel die Neigung einstellen.
Das muß jetzt nicht praxisrelevant sein;).
 
Meine K&M Schrägsteller habe ich nach dem Kauf mit weißen Eddingstrichen als Skala versehn. Und ja, auch nach 5 Jahren mit ungefähr 30 Benutzungen pro Jahr ist diese noch sichtbar. Der Erste IMG-Schräger sieht ja etwas "naja" aus, 20 Kilo möchte ich dem nicht zumuten. Der letztere gefällt mir sehr gut, vorallem wegen des Preises und der einfachheit. In der Robustheit übertrifft den sicherlich auch niemand.
 
Hallo Leute,

Ich habe mir vor ein paar Tagen deshalb die feste Variante (10°) bestellt:
http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=62&L=0&act=8&act_sub=21&artid=4930&spr=DE&typ=u

Erfahrungsbericht folgt!

die Teile sind eingetroffen und machen einen stabilen Eindruck: Ich habe die Schrägsteller sowohl mit meinen RCF ART 310er (12,4 kg) als auch mit meinen Dynacord E122er (18 kg) auf Stativen von K&M und Millenium :)o) getestet - kein Wackeln, kein "Übergewicht", keine Probleme :)!
Kleiner Schönheitsfehler: Die Schweißnähte sehen nicht besonders sauber aus (wie so oft bei Material dieser Preisklasse), aber damit lässt sich leben ;).
 
Hallo Jo, bitte erkäre mir die Wirkung als Halbraum wenn die Subs auf dem Boden stehen. Wie wirkt es sich aus, wenn es ein Holzboden ist. Kann man da entgegenwirken?

Danke!
Michael
 
Muß es zwingend der Jo erklären, oder darf ich auch? ;):D

In der Theorie stelle Dir mal einen Subwoofer vor, der an einem Kranseil runterhängt. Ewig weit weg von Boden oder sonstigen begrenzenden Flächen. Da der Subwoofer im relevanten Frequenzbereich nicht bündelt, also omnidirektional abstrahlt, verteilt sich die von ihm abgegebene Schallenergie gleichmäßig in alle Richtungen.

Stellt man denselben Woofer jetzt auf den Boden, darf man in Näherung annehmen, daß letzterer als vollkommener Reflektor fungiert und alle vom Woofer Richtung Boden abgegebene Schallenergie 1:1 reflektiert wird. Aufgrund der geringen Distanz von der Mitte des Lautsprechers zum Boden, kommt es zu einer vollkommenen Kopplung zwischen der Schallenergie des Woofers und der vom Boden reflektierten und man erhält die doppelte Energie. Also auf dem Papier eine Erhöhung des Schalldruckpegels um 3dB.

Würde man das Spielchen weitertreiben und den Speaker entlang einer Wand auf den Boden stellen, oder gar in eine Raumecke, so käme man zum Viertel- bz. Achtelraum und entsprechend wieder je 3dB mehr Schalldruckpegel. Aber wir entfernen uns gerade von der Praxis... :D

In der Praxis treffen wir nämlich auf Dinge, wie z.B. "Deinen" Holzboden. Der reflektiert nämlich nicht nur, sondern resoniert auch. Letzteres kann absolut übel sein, weil's dann auf bestimmten Frequenzen dröhnt. Das ist also ein anderes akustisches Phänomen, als die Kopplung des Woofers im Halbraum, aber auch da sind die 3dB Pegelgewinn (zumindest, wenn man das vom Frequenzgang her linear betrachtet) ein theoretischer Wert, denn nicht jeder Boden ist ein 100%iger Reflektor.

Pi mal Daumen kann man aber sagen, daß für maximalen Schalldruckpegel bei gegebenen Anzahl an Subwoofern selbige so bodennah und nahe beisammen, wie möglich aufgestellt werden sollten. Daß man in der freien Wildbahn nun nicht lauter Center-Cluster von Subwoofern antrifft, hat dann wieder andere Gründe (Optik, Platzangebot, Pegelverteilung, Raumnoden...).


domg
 

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