Kleiner Trick um Sampellaenge zu bestimmen

von richy, 14.01.06.

  1. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.01.06   #1
    Hi
    Ist mehr fuer die Programmer interessant. Oder auch mal um zu vergleichen wie lange die Samples enes Rompel Sythesizers sind.
    Am Trito Le gibt es dafuer einen kleinen simplen Trick.
    Dazu waehlt man im Menue BASIC des Programmes die Ausleseform des Samples an. Und stellt dieses einfach auf Reverse ! Voila
    Im Reversemode wird das Sample nicht mehr geloopt und somit kann man dessen Laenge (incl. Loopbereich hoeren).
    Einmal ganz schoen um die Qualitaet der Samples zu beurteilen und zum anderen kann man damit etwa die Delayzeit bestimmen nach der der AEG einsetzen soll.

    Fenstern des Samples
    Einen verzoegerten Einsatz erreicht man indem man fuer die ersten beiden Amplituden gleiche Werte setzt.
    Setzt man diese auf 0 und den naechsten Amplitudenwert erreicht man, dass der EG erst nach einer Verzoegerungszeit oeffnet. Waehlt man diese genau so, dass nur noch ein Knacken zu hoeren ist, so schneidet man das Sample gerade noch an, und die Delayzeit ist ein guter Anhaltswert um das Sample zu fenstern.
    Irgendwelche Zeit oder Ampltudenmodulationen (Beim Triton AMS) dazu zunaechst ausschalten.
    Wert gefunden ? Bein Piano Sample des Triton erhalte ich fuer das mittlere G Attack=58.
    Jetzt ueberpruefen. Dazu den Reverse Mode ausschalten
    Die ersten Aplitudenlevel auf 99 setzen, alle anderen Level auf 0.
    Passt bei meinem Triton fuer den mittleren Tastenbereich schon ganz gut.
    Etwas Releasezeit dazu und fertig waere bereits ein einfacher Pianosound mit Pre Delay Huellenkurve.
    ciao
     
  2. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.01.06   #2
    Advanced.

    Ich habe dazu mal das Initialisierungsprogramm des Triton gewaehlt um daraus Schritt fuer Schritt einen einfachen Piano Sound mit Pre Delay EG zu basteln.
    Wie man ein Sample fenstert habe ich oben schon beschrieben .

    Im naechsten Schritt wird man die Delayzeit Note Number abhaengig machen.
    Tiefe Toene - lang ? (wird man noch sehen)
    Hohe Toene - kurz
    Dafuer kann man die AMS Time Modulation des EG verwenden.
    Und wiederum lauert hier ein Korg "Bug"
    Die Funktion funktioniert naemlich gar nicht ueber die absolute Note Number, sondern stellt eine KEY BIAS Funktion dar ! Der 0 Punkt liegt dabei beim mittleren C4. (3 tes von unten)
    Waehlt man zum Beispiel I=Intensity +10 werden Zeiten ueber dem C4 verlaengert, unterhalb des C4 aber verkuerzt !
    Tja, warum schreiben die da Note Number hin wenn es ein Bias ist ?

    Und noch eine Ueberraschung, Das Sample des tiefsten C1 ist scheinbar sogar kuerzer als das C4. Vielleicht noch als Anmerkung. Solche Bias Punkte werden am Triton bei einem Key Transpose nicht mit beruecksichtig ! Man erlebt dann oft soundmaessige Ueberraschungen. Programmiert man eine Combination , sollte man alle dafuer verwendeten Sounds daher in der Tonlage programmieren, in der sie spaeter auch verwendet werden.

    Jetzt aber mal zum Init Beispiel :
    Mit der NOTE NUMBER AMS TIME MOD Funktion wird man das Problem der ungleichmaessigen Sample Laengen nicht in den Griff bekommen, da die unteren Samples etwa bis zum C3 alle fast gleich lang sind. (Das zeigt auch Abb.1 auf meiner HP)
    http://home.arcor.de/richardon/richy2001/triton/piano/pianoprg.htm
    a)
    Man verwendet gar keinen Note Number abhaengigen TIME MODULATION und nimmt dann Loop Geraeusche in den hohen Toenen in Kauf.
    b)
    Man verwendet Note Number Time Mod Ams und nimmt Loop Geraeusche in den tiefen Lagen in Kauf.
    c)
    Man verwendet eine andere AMS Time Modulationsquelle.
    Zum Beispiel den Filter Key Bias.
    Das wird dann noch etwas komplzierter, dafuer ist man weitaus flexibler.
    Dazu morgen mal mehr.
    ciao
     
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