Kleinmembran-Anwendungsgebiet?

von Elma, 03.11.09.

  1. Elma

    Elma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #1
    Ich werde mir die woche mein recording-equipment anschaffen. zumidnest die basis. jetzt hab ich nach etwas rechnerei ein problem. ich hab eigtl zu wenig kohle für die mics.
    geplant waren ein kleinmembran-set (mxl603) und ein großmembran ergänzend zu denen die ich bereits habe. fürs großmembran wirds momentan nicht reichen (würd auch gern was "besseres" haben)
    jetzt hab ich folgende möglichkeiten
    a) mir ein rode nt1a zu holen was im prinzip gerade das "in den saueren apfel beißen" ist - vom finanziellen her. auch hätte ich gerne ne kugel, was wohl heißt ich werd wenns wieder geld gibt aufrüsten
    b) mir ein t.bone großmembran für 60€ kaufen.
    c) das kleinmebran übergangsweise hernehmen. neben der tätigkeit als overhead auch als sekundäres amp-mic sowie für gesang.

    kann jemand was dazu sagen was günstige Kleinmembran, besonders das MXL 603s, da bringen. schon mal jemand probiert? ich trau dem ganzen nicht ob ein billig GM-mic wirklich besser ist als das MXL
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 03.11.09   #2
    speziell das MXL 603 ist so universell einsetzbar, dass mir eigentlich grade nichts einfällt wozu es NICHT zu gebrauchen wäre.

    Als Solo Live-Gesangsmikrofon und zum in-die-Hand-nehmen nicht, o.k. - aber das wär das einzigste.

    Dasselbe gilt für die anderen Kleinmembran-Kondensatoren.
    Dasselbe gilt übrigens auch für Großmembraner. Nur mit dem Unterschied, dass Großmembraner meist etwas mehr färben als die Kleinmembraner und daher hier öfter mal der persönliche Geschmack entscheidet.
     
  3. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.11.09   #3
    Ich habe keinen so breiten Erfahrungsschatz wie Harry, kann das mit dem MXLs im Rahmen meiner Möglichkeiten aber bestätigen.
    Klavier, Flügel, Overheads, Cajón, Akustikgitarre, sogar Verstärker - alles geht. Bei richtig lauten Schallquellen nicht zu nahe hin und/oder am Eingang abdämpfen, dann ist alles gut.
     
  4. Elma

    Elma Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #4
    ok, bei instumenten hab ich mir auch nicht so die sorgen gemacht...
    hat jemand vielleicht zufällig explizit erfahrungen mit dem MXL in bezug auf vocal-aufnahme? es soll keine dauerlösung sein, aber naja, ich denke das wird schon passen, oder?
     
  5. slalomsims

    slalomsims Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #5
    Gesang hab ich damit noch nicht aufgenommen, aber die MXL 603 finde ich für den Preis wirklich gut.
    Nehme damit hauptsächlich A-Git auf. Als Overheads habe ich die Dinger schon benutzt und für Stereo-Proberaummitschnitte. Demnächst werde ich damit eine Cajon aufnehmen. Nehme stark an, dass das funktioniert :)
    Als Notlösung für Gesangsaufnahmen vielleicht möglich, aber für den Anwendungszweck würde ich dann doch ein Großmembran-Mikro bevorzugen.
     
  6. 901

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    Erstellt: 03.11.09   #6
    Klar kann man Kleinmembraner auch für Gesang nehmen. Das funktioniert viel besser, als einem von der Industrie und vielen "Wissenden" so gern suggeriert wird!

    Es gibt nur zwei echte Nachteile:

    1. auch mit Poppschutz oft sehr windempfindlich,
    2. dadurch kann man idR keinen Nahbesprechungseffekt erzielen

    und natürlich der unechte Nachteil:

    Es sieht nach nix aus! Selbstwertgefühl von Sänger und Aufnehmendem werden auf eine harte Probe gestellt und führen ggfs zu suboptimalen Ergebnissen. ;)
     
  7. eBill

    eBill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #7
    Zum Thema Kondensator-Kleinmembran vs. Großmembran gibt es bei Youtube eine interessante Vortragsserie von Jörg Wuttke (ehemals Schoeps).

    eBill
     
  8. 1176ln

    1176ln Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.10   #8
    klasse ! & danke für den link !
     
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