Knacken beim Ausstöpseln des Gitarrenkabels verhindern

  • Ersteller howard jones
  • Erstellt am
howard jones
howard jones
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
12.04.24
Registriert
29.02.12
Beiträge
127
Kekse
0
Ort
Im Süden
Hallo!
Man kann es wahrscheinlich als "absolute Anfängerfrage" einordnen. Aber was will man machen wenn googeln keine Antwort bringt.

Was machen Gitarristen auf der Bühne eigentlich, wenn sie das Knacken beim Ausstöpseln des Gitarrenkabels verhindern wollen?
Gibt es da einen Fußtreter der das macht? Sauber trennen ohne Knacken?
Eventuell wird als Lösung vorgeschlagen, dass der Mischpultmann den Kanal muten kann, aber das ist ja auch etwas lästig.
 
Eigenschaft
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8 Benutzer
Und dieses kleine " Wunder " vollbringen eigentlich fast alle Bodentuner :D. Auch in Spielpausen bewährt sich so ein Teil.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Hi,

neben der zwei bereits angesprochenen Optionen (Kabel mit Silent Jack, Tuner Pedal) gibt es noch die Möglichkeit ein "Wireless System" zu benutzen: manche haben den Silent Jack bzw. Mute Schalter bereits integriert, oder einfach kurz ausschalten beim Gitarrenwechsel.

Gruß
P.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ohne weiter Zusatzkosten reicht auch ein Gang zum Amp und das Kabel halb aus der Buchse ziehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
...oder den Amp auf Standby schalten...aber Bodentuner finde ich am komfortabelsten. Von den Silentkabeln war ich nicht sehr begeistert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Drauftreten, Gitarre wechseln, einmal kurz alle Saiten anschlagen, wenn notwendig nachstimmen, drauftreten, fertig
Danke an alle. Es hat sich gezeigt, dass ich doch noch was dazu sagen sollte:
Die Anwendung ist A-Gitarre als Zweitinstrument. Hauptinstrument ist Keyboard. Und meine A-Gitarre hat einen eingebauten Tonabnehmer mit einer Tuning-Funktion.
Der Gang zum Verstärker und dort runterdrehen, ist einge gute Option, jedoch nicht meine Anwendung.
An meiner Gitarre den Volumen-Fader runterdrehen, das ginge auch. Aber daran stört mich, dass die Gitarre dann nicht wirklich gemutet ist und
dass ich den im Normalfall nicht 100% aufdrehen möchte. Also treffe ich vermutlich nie ganz die vorige Einstellung. Und wenn ich den Tuning-Knopf drücke ist zwar auch gemutet,
aber das geht dann auf die Batterie.
Wir reden also über diese Option:
tc electronic Polytune 3 Noir

@neumeister : Du sagst Drauftreten - Stimmen - drauftreten fertig.
In der Artikelbeschreibung steht: "Fußpedal: On-Off-Mute" . Das liest sich jetzt eher so, als ob man einmal drauftritt für "Tune" und nochmal für "Mute" und ein drittes mal für wieder "On"?
Das wäre eigentlich so ziemlich genau so wie ich mir das vorstelle. Außer dem Tuning, den brauche ich eigentlich gar nicht, weil ich ja bereits einen guten eingebauten Tuner habe.
Und noch was............da die Gitarre mein Zweitinstrument ist, gibt es lange Spielpausen für die Gitarre.
Der Grundgedanke war also genau das, nur ohne Tuner. Einen reinen "elektrischen Ausschalter" wie einen normalen "Lichtschalter an der Wand" das geht ja nicht, weil der genauso knacken würde.
.
Bisheriges Fazit: Es sieht so aus, als ob es sowas auf dem Markt nicht gibt.
Vielleicht doch selber bauen. Einen Boss Ein-Ausschalter nehmen und eine elektronische Schaltung überlegen die die Stromspitzen absorbiert (Varistor oder RC-Schaltung).
Boss FS-5L

Aber der kostet ja auch schon 46 Euro.

Danke für eure Hilfe :)
 
ein passives Volume-Pedal z.B. ein Boss FV-500H wäre eine Moglichkeit, die sind halt oft relativ groß und kosten auch ein paar Euro. Damit kannst du dann halt jede Lautstärke einstellen und ist damit wohl etwas overkill. Am einfachsten wäre es doch, einfach einen Schalter mit zwei Klinkenbuchsen in ein Gehäuse zu packen. Im einen Schaltzustand wird das Signal auf Masse gelegt ("Mute") im anderen Zustand wird das Signal einfach normal durchgeschleift. Gehäuse ~5-10 Euro; Schalter ~3-4 Euro; zwei Klinkenbuchsen ~4 Euro (für Ordentliche); bisschen Kabel und Lötzinn etc. ~2-3 Euro. Wenn du keine LED-Anzeige brauchst bräuchte das natürlich auch keinen Strom.
 
Sowas:
 
Da ich live immer mein Ernie Ball Volumepedal im Einsatz hatte, habe ich das dafür genutzt. Ein Tuner passt aber auch (wenn man nicht auf Clip-on umgestiegen ist).
 
Der Polytune hat gegenüber einem eingebauten Tuner schon noch ein paar Vorteile...

Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich deinen Anwendungsfall richtig verstehe:

- Anwendungsfall 1: du möchtest deine Gitarre irgendwie geräuschlos vom Amp trennen um a) Gitarren wechseln zu können oder b) um die Gitarre Stumm zu schalten
- Anwendungsfall 2: du möchtest zwischen Gitarre und Keyboard wechseln und die verwenden (warum auch immer) den gleichen (mono) Input am Amp

Da ich dein Szenario jetzt nicht genau kenne oder verstehe schlage ich jetzt mal folgendes vor:

Mooer Micro ABY Box MKII


Vielleicht trifft das ja deine Vorstellungen (ich hatte meines letztes Jahr für 20€ inkl Versand neu bei Ebay gekauft). Aber ohne genauere Beschreibung deines Problems wird wohl eine Beratung schwer.
Bin eigentlich ursprünglich davon ausgegangen, dass du zwischen E-Gitarren wechseln möchtest....
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Da ich dein Szenario jetzt nicht genau kenne oder verstehe schlage ich jetzt mal folgendes vor:
Hallo neumeister :) Dein Polytune ist fast mein Favorit, deshalb wende ich mich nochmal an dich.

Neuer Anlauf........

Szenario: Ich spiele auf der Bühne oder im Proberaum meine "Furch - mit eingebauten Tonabnehmersyste L.R. Baags Stage Pro Element", die mit einem Klinke-Klinke-Kabel direkt ins Mischpult geht.
Dann kommen Stücke die ich mit dem Keyboard spiele. Also trete ich auf das Pedal - die Gitarre ist gemutet.
Dann spiele ich eine halbe Stunde Keyboard.
Dann kommt wieder ein Stück bei dem ich Gitarre spiele - ich trete auf das Pedal und die Gitarre ist entmutet.
Ich möchte dafür nicht ein Kabel ausstecken und wieder einstecken. Und ich möchte nicht am Laptop das das Mischpult steuert, rumfummeln müssen. (Wir machen das bisschen Mix selbst auf der Bühne)
Und das Mischpult ist ein Behringer XR18 ohne irgendwelche Bedienknöpfe - also nur per Laptop bedienbar.

Und @neumeister: du hast auch überlesen, dass ich nachgefragt habe:
'In der Artikelbeschreibung zum Polytune steht: "Fußpedal: On-Off-Mute" . Das liest sich so, als ob man einmal drauftritt für "Tune" und nochmal für "Mute" und ein drittes mal für wieder "On"?'
Ist das so? Dann ist das zwar für meine Anwendung "1 Drücken" zu viel, was wahrscheinlich ein bisschen nervig ist. Aber ansonsten o.k.

@Minor Tom : In meiner Band habe ich auch einen E-Bass-Spieler, der mit seinem Bass direkt ins Mischpult geht (weil er für alles andere zu geizig ist). Für den trifft eigentlich das gleiche Szenario zu.
Deswegen denke ich, dass das Thema hier nicht grundsätzlich falsch ist.
Das Thema ist ja jetzt auch fast durch. Und im A-Gitarren-Forum würde ich mir kein bisschen mehr an Ergebnis versprechen.

Und auch sonst so. Niemals hätte ich gedacht, dass das hier so kompliziert werden könnte.

Schön dass es das freundliche Miteinander hier gibt :)
 
Nö habe ich nicht überlesen... aber
1) gibt es auch bei TC eine Seite zum Polytune mit Beschreibung und Handbuch
2) hatte ich das ja schon in meinem ersten Post erklärt (Drauftreten = an, nochmal drauftreten = aus)
3) Wäre das alles nicht so kompliziert, wenn du von Anfang an deinen Use Case richtig beschrieben hättest...

Aber ich bin hier raus...
 
@howard jones

hab gerade den hier entdeckt. Wäre das eventuell eine passende Lösung? Gibt's auch mit Winkelstecker und in anderen Längen.

Gruß
P.

 
  • Interessant
Reaktionen: 1 Benutzer
@howard jones

hab gerade den hier entdeckt. Wäre das eventuell eine passende Lösung? Gibt's auch mit Winkelstecker und in anderen Längen.
Das ist in der Tat überlegenswert. Ich könnte mir vorstellen das mal auszuprobieren.
Ein Erklärvideo hab ich auch gefunden. Die bauen das in einer Taster- und in einer Schaltervariante.
Danke das du dir die Mühe gemacht hast danach zu suchen :)
 
Am einfachsten wäre es doch, einfach einen Schalter mit zwei Klinkenbuchsen in ein Gehäuse zu packen. Im einen Schaltzustand wird das Signal auf Masse gelegt ("Mute") im anderen Zustand wird das Signal einfach normal durchgeschleift.
Gut das bekäme ich hin. Bist du elektrisch so versiert, dass du sagen kannst, dass dann der Gitarrenelektronik dann nichts passiert?
"Das Signal auf Masse legen" - das heißt für mich, dass der heiße Pin (Spitze des Klinkensteckers) vom Kabel das von der Gitarre her kommt mit dem hinteren Teil des Klinkensteckers verbunden, also kurzgeschlossen wird.
Sehe ich das richtig? Für die Elektronik des L.R.Bagg Vorverstärkers in der Gitarre ist das ein Kurzschluß - aber trotzdem ohne Folgen?
 
Einen Eingang kann man eigentlich immer kurzschließen. Bei einem Ausgang ist das nicht immer sicher.
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben