"Knackpunkt" Hals

von matzefischmann, 10.04.06.

  1. matzefischmann

    matzefischmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #1
    Hallo.

    Ich spiele ja mittlerweile doch schon an die 15 Jahre, habe aber dennoch die etweas komische Eigenschaft, meine Geräte sher pfleglich zu behandeln und bin deshalb auch immer fast "ängstlich", was mögliche Schäden anbelangt.

    Kürzlich in der Probe hatte ich das Gefühl, der Hals hat etwas geknackt. Ich habe daraufhin versucht, den Hals mit leichtem (!!!) Kraftaufwand nach oben und unten zu drücken. Wie gesagt, nicht gedrückt wie ein Büffel, nur leichten Druck ausgeübt. Ab einem gewissen Punkt, kam das Knacken wieder. Ich hab das bei meinen beiden Gitarren mit geschraubtem Hals ausprobiert und bei beiden war das Ergebnis gleich. Ich gehe also mal davon aus, dass der Haken hier generell in der Konstruktion/Verschraubung liegt. Ein geleimter Hals ist dann doch noch mal anders, was die Verbindung mit dem Korpus angeht.
    Nach diesem "Versuch" war die Gitarre übrigens nach wie vor in Stimmung (d.h. sie war gestimmt), ich gehe also davon aus, dass der Hals sich nicht in seiner Aufnahme bewegt.

    Muss ich mir Sorgen machen, dass da am Gerät irgendein Schaden vorliegen könnte, oder kennt ihr das so oder in ähnlicher Form auch?

    Matze

    PS: Die Halsschrauben sitzen fest.
     
  2. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.04.06   #2
    Ich hab bei meiner Ibanez und ESP ein ähnliches "Phänomen".

    Und zwar kann ich durch "leichten Druck" auf die Kopfplatte den Hals sehr stark verbiegen, d.h. richtig in der Krümmung verändern.
    Das kam mir zunächst auch komisch vor, scheint aber normal zu sein.
     
  3. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 10.04.06   #3
    Meine Schraubhalsgitarren Strat und hoss*caster knacken auch und bleiben stimmstabil, ist normal.
     
  4. Blacky

    Blacky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #4
    jo das ist bei gitarren mit geschraubtem hals eig. völlig normal tritt bei meiner rg auch des öfteren auf brauchst dir keine sorgen zu machen :cool:
     
  5. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #5
    Jupp bei meiner einen Gitarre kann ich den Hals auch mit ein wenig Drücken extrem verbiegen...passiert ist aber noch nix...das erspart einem das Tremolo-System ;)
     
  6. Gerhard_Gorefest

    Gerhard_Gorefest Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #6
    wird die trussrod sein, kommt vor, hab ich bei meiner framus auch, und die hat werkssettings
     
  7. matzefischmann

    matzefischmann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #7
    Danke soweit!

    Nur zum Verständnis das Knacken tritt bei folgender Haltung auf:

    Gitarre hängt am Gurt/liegt beim Spielen auf meinem Oberschenkel auf (nur, damit die Richtung des Drucks klar wird) und der Hals wird nach unten (Richtung Boden) oder oben gedrückt.

    Ein Bekannter spielt mit seinem Hals auch ab und an mal Trem (also Kopflatte Richtung Steg - Marsch), und das Ding läuft problemlos. Er übt den Druck also in einer anderen Richtung aus, als das bei mir der Fall war.

    Zusammenfassend würdet ihr sagen, dass ich mir keinen Kopf zu machen brauche?!

    Matze
     
  8. satchali

    satchali Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #8
    Ich hatte dieses problem mit eine YamiRGX820.

    Ein oder zwei stückchen Papier zwiechen den Halstaschenseitenwand sollte Helfen.
     
  9. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #9
    Eine schraubverbindung ist eben nicht homogen. Wenn zwei Flächen gegeneinander "gearbeitet" werden, dann passiert so was, macht aber nicht das geringste.
     
  10. L4cK5

    L4cK5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #10
    ich glaub solang man dann keine dive-bombs macht sollte es nicht weiter schlimm sein.... bei meiner is es nich so, kann aber den hals extrem nach vorne oder hinten biegen, ohne, dass es "ungesund" erscheint....da kann man bis zu 1 ganzton hoch bzw. runter drücken^^

    /edit: sry hab den vorvorletzen post überlesen gehabt...

    MfG
     
  11. Hans_3

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    Erstellt: 11.04.06   #11
    Es gab mal einen früher bekannten deutschen Gitarristen mit einem ziemlich fetten Ton (Karl Allaut, langjähriger Gitarrist bei Udo Lindenberg) der hat das sogar ganz normal als Modulationseffekt eingesetzt.
     
  12. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #12
    Papier??? :eek:
    Nimm lieber Furnier, fein mit dem Cutter zurechtgeschnitten... :great:
     
  13. satchali

    satchali Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #13

    Furnier KÖÖNNTTEE eventuel etwas zu DICK sein.
     
  14. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #14
    dann muss er halt dünnes nehmen! Furniere gibt es in fast allen Stärken ! :great:
     
  15. m~Daniel

    m~Daniel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #15
    und was sollte das für nen sinn machen?
     
  16. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #16
    ich verstehe jetzt deine frage nicht ganz. :confused:

    ich habe ja empfohlen, gar nichts zu unternehmen. aber wenn nun schon jemand vorschlägt, die Seitenstabilität des Halses durch die Unterfütterung mit Papier zu erhöhen, dann... ja dann - und nur für diesen Fall - empfehle ich eben Furnier! Alles klar? ;)
     
  17. matzefischmann

    matzefischmann Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #17
    Vielen Dank nochmal!

    Matze
     
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