Kompressoren: nur beim Fingerspiel sinnvoll oder auch mit Plektrum?

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Hallo zusammen,

ich spiele als nicht sehr versierter Basser (lerne das Instrument erst seit rund 3 Jahren) ohne Kompressor. Mir hat mal am Anfang meiner "Instrumenten-Karriere" der Musiklehrer gesagt, dass es beim Fingerspiel sinnvoll ist, einen Kompressor zu nutzen, um die unterschiedliche Anschlaghärte auszugleichen. Beim Plektrum-Spiel seine saber nicht nötig, weil durch das Plektrum selbst kleine Schwankungen in der "Schlagkraft" durch die Attack des Plastiks auf der Saite praktisch überbügelt würden.
Meine Combo hat zwar eine Kompressor (hatte sie gebraucht gekauft), aber wenn ich ihn zuschalte, brummt der Amp extrem laut, so dass ich denke, der eingebaute Kompressor ist kaputt. Ein Pedal würde ich mir nur kaufen wollen, wenn ich es wirklich benötige. Im Musikstore in Köln hat man mir gesagt, dass jeder Bassist einen Kompressor braucht und wollten mit ein "günstiges und unkompliziertes Pedal" für Einsteiger für über 150,- Euro verkaufen. Das hat mich doch sehr misstrauisch gemacht, so dass ich lieber mal hier in die Runde frage, wie ihr das seht.

Ach ja, ich spiele nur mit Plektrum, weil ich vor rund 10 Jahren mal versucht hatte, Gitarre zu lernen (ich glaube im Gitarrenforum kann man noch Threads zu meinen verzweifelten Versuchen lesen ;-) ), es aber dann nach ein paar Jahren des Misserfolgs an den Nagel gehängt hatte. Aber irgendwie hatte ich mich wohl in den Jahren was an das Stück Plastik gewöhnt :)
 
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Ein Kompressor ist nicht notwendig. Weder beim Zupfen, Slappen oder Plektrumspiel. Besser ist es eine Technik zu beherrschen, die es möglich macht bewusst dynamisch zu spielen.
Wenn man das kann, kann man überlegen einen Kompressor zu verwenden, aber selbst dann ist es nicht nötig.
Wenn der Lehrer wirklich erzählt hat, dass es sinnvoll ist einen Kompressor zu benutzen um unterschiedliche Anschlaghärte auszugleichen, ist dies zwar grundsätzlich richtig, genau das macht ein Kompressor, aber man braucht ihn deswegen trotzdem nicht.
Es gibt zahlreiche Profis, die keinen Kompressor benutzten, das tut allenfalls der Mischer/Techniker, der den Sound bei Liveauftritten oder im Studio mischt oder aufnimmt.
Die 150 € kann man deutlich sinnvoller investieren, z.B. in guten Unterricht.
 
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Mein Hintergrund: Ich spiele seit 40 Jahren Gitarre, phasenweise sogar recht gut, und bin vor ca. 15 Jahren auf Bass als Hauptinstrument gewechselt. Inzwischen bin ich ein mittelmäßiger Gitarrist und ein ebensolcher Basser. Vor ca. 10 Jahren bin ich in eine Band als Bassist eingestiegen. Meine Anschlagtechnik (ich spiele nur Fingerstyle) war wirklich unregelmäßig, so dass ich mir (neben ein paar anderen Effekten) einen EBS-Kopressor als "always-on" zulegte. Der machte das gut, unauffällig, kein Brummen, kein Rauschen, gute Signalqualität. Hier der Nachfolger, meiner hatte damals nur zwei Regler und den Dreifachschalter - als unauffälliger Kompressor oder als Simulation für Röhrenzerre nicht schlecht:


Nach drei oder vier Jahren schmiss ich die Effekte einen nach dem anderen vom Board, weil ich sie eh nie nutzte (bis auf den Kompressor). Und irgendwann schaltete ich auch den ab, und siehe da: Gleichmäßiger Anschlag. Aha, viel spielen bringt also Routine, wer hätte das gedacht.

Mein Rat an Dich wäre: Kauf Dir einen gebrauchten Bass-Kompressor, irgendein Standardgerät. Probiere ihn aus, dann siehst Du, ob Du ihn jetzt brauchst oder nicht. Nutze ihn, und jedes Jahr checks Du nochmal, ob Du ihn verkaufen kannst. So ein Standardgerät wirst Du immer mit geringem Verlust wieder los. Also z.B. den EBS MultiComp oder etwas günstiger den TC Elektronik SpectraComp (https://www.thomann.de/de/tc_electronic_spectracomp_bass_compressor.htm - den habe ich auch, man muss erstmal ein passendes Toneprint aufspielen oder über Computer einrichten, welches den Pegel nicht so krass anhebt, aber für always-on spielt das ja keine Rolle - jedenfalls klingt er gut und ist als MultiBand-Kompressor super-unauffällig).

Und generell: Mit einem Kompressor kann man zweierlei Dinge tun: Sanft die Unregelmäßigkeiten ausgleichen oder aber den Sound beeinflussen z.B.den Anschlagsknack verstärken. Ein richtig guter kann beides, aber die meisten sind besser für das eine oder das andere geeignet. Die beiden oben fallen in die Kategorie "unauffällig".
 
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Ein "Einsteigerpedal" kostet keine 150 Piepen!...

Habe noch den alten EBS multicomp, der war meine ich ungefähr so teuer und der ist schon echt gut.

So ein E-Bass hat schon eine extreme Dynamik und auch mit Plek hat man noch Dynamik und es ist nicht so einfach die Anschlagsstärke bei jedem Anschlag konstant gleich zu halten (insofern es auch gewünscht ist) .Mit Komp klingt man gleich "professioneller" und es wird noch gleichmäßiger...

Man muss mit der Einstellung auch nicht übertreiben, ich schätze wenn man "extrem" komprimiert (kann der EBS IMO nicht wirklich, ist wie erwähnt schon eher unauffälliger) und immer so spielt/übt wird man sich die Anschlagsdynamik spieltechnisch auch nicht wirklich gut aneignen können, das sollte man auch schon noch üben. Anschlagsdynamik und Timing sind sehr wichtig beim Bass.

Ein Komp kann auch hilfreich sein, die Lautstärkeunterschiede der verschiedenen Saiten anzugleichen - hat man ein sehr rundes Griffbrett wie bei älteren Jazzbässen zB ist es nicht so gut möglich die geraden Tonabnehmer passend einzustellen, A und D Saite sind immer bisschen leise, da sie weiter vom Pickup entfernt sind...
 
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Meine Combo hat zwar eine Kompressor (hatte sie gebraucht gekauft), aber wenn ich ihn zuschalte, brummt der Amp extrem laut, so dass ich denke, der eingebaute Kompressor ist kaputt.
Welche Regler hat denn der Kompressor und wie sind die eingestellt?
Benutzt du weitere Effekte? Solltest Du einen Verzerrer benutzen würde ich empfehlen keinen Kompressor zu nutzen. Der verstärkt nämlich die unerwünschten Nebengeräusche. Ein Verzerrer komprimiert bereits, sodass ein weiterer Kompressor nicht notwendig ist.
 
Korken
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Ein Kompressor ist nicht notwendig. Weder beim Zupfen, Slappen oder Plektrumspiel. Besser ist es eine Technik zu beherrschen, die es möglich macht bewusst dynamisch zu spielen.
Wenn man das kann, kann man überlegen einen Kompressor zu verwenden, aber selbst dann ist es nicht nötig.
Wenn der Lehrer wirklich erzählt hat, dass es sinnvoll ist einen Kompressor zu benutzen um unterschiedliche Anschlaghärte auszugleichen, ist dies zwar grundsätzlich richtig, genau das macht ein Kompressor, aber man braucht ihn deswegen trotzdem nicht.
Es gibt zahlreiche Profis, die keinen Kompressor benutzten, das tut allenfalls der Mischer/Techniker, der den Sound bei Liveauftritten oder im Studio mischt oder aufnimmt.
Die 150 € kann man deutlich sinnvoller investieren, z.B. in guten Unterricht.

Ich stimme dir in teilen zu. Manche Spieltechniken sind einfach lauter als andere. Tapping, Slapping/Popping und normales Fingerspiel - hier hast du schon drei unterschiedliche Lautstärke-Level die du nicht ohne weiteres enger zusammen bringst. Spielt man dann noch zusätzlich mit tiefer Saitenlage und sehr perkussiv ist der Wurm entgültig drin.

Bin seit Jahren nur noch mit Kompressor unterwegs und würde den nicht mehr hergeben. Die Tontechniker lieben mich, die Bandkollegen wollen so sein wie ich, und die Bassbox möchte ein Kind von mir.. oder so.

Kannst dich mal nach dem Pumpernickel von Schalltechnik_04 umschauen. Ist ein DIY Gerät, das wird aber auch häufig gebraucht verkauft.
 
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Ich handhabe das so, dass ich ohne Kompressor übe und mit Kompressor in der Bandprobe bin. Es gibt für die Anderen einfach ein gleichmäßigeres rhytmisches Fundament. Kann natürlich auch daran liegen, dass ich einfach nicht gut genug Bass spielen kann ...
 
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cubiskel
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Dankt euch für die ausführlichen Erklärungen. Ich denke, ich werde mir z.B. bei Thonman einen günstigen Kompressor bestellen und habe dann ja weinen Monat Zeit, zu probieren, ob er hilft. Wenn nicht, kann ich ihn ja wieder zurückschicken. Es scheint so - auch wenn es ja hier keine repräsentative Umfrage ist - dass eine Mehrheit eher einen Kompressor empfiehlt...
 
Alex_S.
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Schau doch erst einmal ob der, den du schon eingebaut hast, wirklich defekt ist oder nur falsch bedient. Dazu kannst du ja die Fragen aus #5 beantworten.
 
cubiskel
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Schau doch erst einmal ob der, den du schon eingebaut hast, wirklich defekt ist oder nur falsch bedient. Dazu kannst du ja die Fragen aus #5 beantworten.
Der Kompressor ist direkt neben dem Gain-Regler der Combo. Er hat ein Poti und einen Druckschalter. Sobald der Druckschalter betätigt wird, brummt der Amp laut (vermute 50Hz Netzbrumm), unabhängig von der Potistellung des "Comp" Reglers.

Der Amp rauscht normalerweise etwas und mit einem Kurzschluss-Stecker im Eingang ist er geradezu totenstill. Doch sobald der Comp-Druckschalter betätigt wird brummt er laut und vernehmlich. Mit angeschlossenem Bass wird leises Spiel davon locker überdeckt...
 
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Was für einen Basscombo hast Du denn (Hersteller und Modell)? Würde eine Reparatur sich lohnen? Auf der Bühne bin ich ehrlich gesagt ein Freund der simplen Bedienbarkeit, im Studio oder Proberaum darf der Kompressor gern drölfzig Regler haben, aber live tun es ein oder zwei Knöpfe meist auch ganz gut. Du hörst auf der Bühne eh nicht deutlich genug, um einen Kompressor in allen Details einzustellen.
 
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Dankt euch für die ausführlichen Erklärungen. Ich denke, ich werde mir z.B. bei Thonman einen günstigen Kompressor bestellen und habe dann ja weinen Monat Zeit, zu probieren, ob er hilft. Wenn nicht, kann ich ihn ja wieder zurückschicken. Es scheint so - auch wenn es ja hier keine repräsentative Umfrage ist - dass eine Mehrheit eher einen Kompressor empfiehlt...
Nen Kompressor mal als "Test" zuzulegen ist keine schlechte Idee, und die sind für gar nicht viel Geld zu bekommen. Wie du schon schreibst.

Der Kompressor ist definitiv was praktisches zu haben. Nicht unbedingt, um den "always on" zu haben. Es gibt auch einfach mal Tage, wo die Zupfhand (mit Pick oder Fingerspiel!) einfach nicht so will.

Aber ob "jeder Basser einen unbedingt braucht" halte ich für sehr übertrieben. Ist ne sehr sinnige Anschaffung, ja, aber kein muss.
 
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ist teilweise auch etwas philosophische Geschichte. Clean spiel ich mit nem Röhrenpreamp und einer Markbass 15" Combo. Mehr nicht.

Aber dann sollte es dreckig werden. Mein Lieblingsbaß ist ein Longscale passiv, mit mittelmäßigen Humbuckern ... dann kam mir ein Alpha Omega als Bassdistortion ins Haus und der funzt nicht. Dreht man ihn zuweit auf rauscht er und zerrt immer noch nicht genug. Also einen Preamp davor... Verzerrung ist da aber im Sustain ist mir der Effekt nicht konstant genug, sprich bei langen Noten nahm die Zerre merklich ab. Als was tun? Ein Kompressor mußte her und mit einem Mal klang alles so wie es sein soll.

Aber das ist immer und überall Geschmackssache... gepluckt dreh ich an meim Baß die Lautstärke etwas runter, gezupft dreh ich ihn voll auf, geslappt spiel ich ihn garnicht.. ist für mich eine Fretless bzw Kontrabaßtechnik. Eine die ich auf unserem Kontrabass etwas einstudiert hab. Eins kann auch ein Kompressor "nur" im Limiter Modus - aus einem x-beliebigen Eingangssignal ein konstant lautes Ausgangssignal zu produzieren. Und was macht der dann wenn die Saite ausschwingt? Er dreht auf was dann zwangsläufig zu einem merklichen Rauschen führt. Auf meim Electro Harmonix Platform ist sogar eine LED Anzeige wie stark der Kompressor eingreift und im Limiter bzw Platform Modus (weil die Eingangs zu Ausgangslautstärkekurve horizontal verläuft) dämpft man dann doch besser die Saiten ab :)
 
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Gast299136
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ich spiele als nicht sehr versierter Basser (lerne das Instrument erst seit rund 3 Jahren) ohne Kompressor. Mir hat mal am Anfang meiner "Instrumenten-Karriere" der Musiklehrer gesagt, dass es beim Fingerspiel sinnvoll ist, einen Kompressor zu nutzen, um die unterschiedliche Anschlaghärte auszugleichen. Beim Plektrum-Spiel seine saber nicht nötig, weil durch das Plektrum selbst kleine Schwankungen in der "Schlagkraft" durch die Attack des Plastiks auf der Saite praktisch überbügelt würden.

...eine höchst interessante Sichtweise...

Ok, ich spiele Bass seit mittlerweile ziemlich genau 44 Jahren und den ersten Kompressor, den ich mir leistete, war der "Keeley Compressor pro"... - ...vor ca. 5 Jahren... - ...und ich spiele derweil ausschließlich mit "Fingerpicking"...

All die Jahre / Jahrzehnte davor bin ich ohne einen jeglichen Kompressor ausgekommen...man kann einen Kompressor benutzen, zwangsläufig ist das aber nicht und hängt auch sehr davon ab, welche und wieviele Bässe man spielt. Ich spiele immer 4 Bässe, davon 2 Fretless und 2 Frettet - und Alle über Fussschalter ein- und ausschaltbar. Damit das funktioniert, müssen im Ausgangspegel zwangsläufig alle Bässe identisch im Eingangspegel am Effektboard sein - allein dafür ist ein Kompressor mit seinem Threshold sehr hilfreich.
Die Ausgangspegel unterschiedlicher Instrumente einzupegeln geht auch über das Gehör - aber das dauert einfach länger und ist mühsamer, als mit einem Kompressor. OK, dafür muss man sich keinen Kompressor kaufen.

Aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass bei einem richtig eingepegelten Bass, moderaten Thresholdeinstellungen die Dynamik im Spiel keinesfalls abnimmt - allenfalls klingt der Bass etwas aufgeräumter...(ein bässeres Wort fällt mir dazu leider nicht ein)...

Allerdings nutze ich den Kompressor auch nicht als Effekt (denn das ginge auch), sondern nur, um einen höchst präzisen Klang zu erzeugen.

P.:evil:
 
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ich verwende den spectra comp von TC.
das ist ein multiband kompressor.
da ich meinen tone in der regel ohne metallisches klacken möchte und eher dumpf....ist der spectra so eingestellt, daß er nach links gedreht, den bass boostet, in die mitte gedreht die mitten etwas anhebt und nach rechts gedreht, bass + höhen boostet, aber die mitten herunter nimmt.

so kann man den sound recht nett verbiegen. das ding ist immer an und sorgt für den fetten sound.
 
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so kann man den sound recht nett verbiegen. das ding ist immer an und sorgt für den fetten sound.

..den Sound "verbiegen"...?... - ...kann man sicher machen, aber ist das sinnvoll...?...Sicher nicht für Alle, denn es gibt genug Instrumente, wo eine "Verbiegung des Sounds" kontraproduktiv sein könnte... - ...meine Meinung...(stellt aber sicher auch die Anwendung eines "Multikomps" nicht infrage)...

P.:evil:
 
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....aber ist das sinnvoll...?.......:evil:
nun, wer sich das foto unseres proberaums anschaut, wird feststellen, daß die wände nicht verputzt sind.
das hat seinen grund, die pedale + der kompressor + ampeg sind absolut putzschädlich und sorgen für ein abfallen eines solchen.
 
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das hat seinen grund, die pedale + der kompressor + ampeg sind absolut putzschädlich und sorgen für ein abfallen eines solchen.

...nun, ich bin allerdings bereits in einem Alter, wo der Sound wichtiger denn als die Lautstärke ist...Dynamik hat ja auch Nichts mit "schnell oder langsam" zu tun...😉...

P.:evil:
 
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es ist nicht so sehr die lautstärke, es ist die wellenform:
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