Kontrabass mit 60+ ?

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Ich hab im letzten Jahr - mit 63 Jahren - angefangen.
[...]
Hören kannst Du was - wenn das interessiert - auf Wikiloops (ich heiß dort 'wjl'), zum Gucken hier:
Hab's nicht bereut, und ja, ich freu mich auch auf mehr Zeit...

Das nenne ich mal eine Motivation. Habe mich bei Wikiloops kreuz und quer durchgehört - sind tolle Stücke dabei. Man hört dabei eine Menge musikalischer Hintergrund und Musikalität.
Finde es toll, wenn man in unserem Alter noch so weit kommt!
Ich wäre froh, wenn ich das in ein paar Jahren so hinkriegen würde.
Wieviel übst Du?

Grüße,

Kokopelli
 
wjl
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Das nenne ich mal eine Motivation. Habe mich bei Wikiloops kreuz und quer durchgehört - sind tolle Stücke dabei. Man hört dabei eine Menge musikalischer Hintergrund und Musikalität.

Danke für das Lob. Ich hatte das Glück dort von sehr guten und erfahrenen Musikern "an die Hand genommen" und begleitet zu werden, das hilft schon sehr.

Finde es toll, wenn man in unserem Alter noch so weit kommt!

Was dort (also bei Wikiloops) auch hilft ist wenn man sich an verschiedene "Stile" heranwagt, also Sachen zu denen man sonst nie gespielt hat/hätte - das hilft :)

Ich wäre froh, wenn ich das in ein paar Jahren so hinkriegen würde.

Nur zu, was hält Dich ab?

Wieviel übst Du?

Ach, bisher viel zu wenig bis gar ncht. Ich hab wie Du eine lange Pause (~25 bis ~60, also 35 Jahre), dann hatte ich mir erstmal einen Fretless P von Squier und im letzten Jahr dann erst den Kontrabass gekauft, beides Wunschinstrumente aus meiner Jugend.

Den Fretless kann ich auch abends noch spielen, mit dem Kontrabass halt ich mich an Ruhezeiten usw., da ist das Zeitfenster wesentlich enger. Wird durch baldigen Eintritt ins Rentenalter - wie bei Dir - hoffentlich bald besser :)

Wenn ich Dir noch einen gut gemeinten Rat zum Instrument geben darf - den gleichen hatte ich von vielen sehr viel erfahreneren Musikern immer wieder bekommen: kauf lieber nicht neu und am unteren Rand des Preisspektrums, sondern eher gebraucht und dafür etwas höherwertig und robuster.

Ich hatte zum Beispiel gemerkt daß Bässe beim Fachhändler (in meinem Fall in Frankfurt) alle wesentlich besser eingestellt waren als solche beim großen Versender in Bayern, wo ich natürlich auch war - dort waren selbst die 5000€ Bässe nicht so gut eingestellt wie 2000€ Bässe beim Fachmann.

Mein Christopher DB200T (das T heißt wohl "Three quarter" und bezieht sich also auf die Größe) hätte neu so um die 1700€ gekostet, er wurde bei Daniel Kreß in Köln (auch so ein Fachmann) eingestellt und das merkt man. Ich hab dann die Kunststoffsaiten des Vorbesitzers gegen normale Spiros getauscht und hab jetzt ein tolles Instrument, mit viel Zubehör für knapp über vierstellig - besser geht's meiner Meinung nach für einen Anfänger nicht (auch wenn mein Wunschinstrument eher der hybride 300er gewesen wäre, wegen Streichen und so).

Gebrauchte Instrumente haben auch den Vorteil daß konstruktiv bedingte Schwierigkeiten bereits aufgetreten/behoben sein sollten, aber das betrifft eher massive Vollholzinstrumente. Holz arbeitet bekanntlich. Ist aber bei einem laminierten Bass weniger wild, Du solltest aber vielleicht Jemand zum Kauf mitnehmen der schon mal Bässe gesehen hat... (Basslehrer wär ein guter Tip)

Hoffe das hilft,
Wolfgang
 
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Nur zu, was hält Dich ab?
Naja, erst mal die Tatsache, dass ich keinen Kontrabass habe :confused:
Ich arbeite dran.
Wenn ich Dir noch einen gut gemeinten Rat zum Instrument geben darf - den gleichen hatte ich von vielen sehr viel erfahreneren Musikern immer wieder bekommen: kauf lieber nicht neu und am unteren Rand des Preisspektrums, sondern eher gebraucht und dafür etwas höherwertig und robuster.
Ja, klar. Die gebrauchten haben auch ihren Wertverfall schon hinter sich. Hab ich bei meinen Saxophonen auch so gemacht... Aber da bin ich auch in der Lage das Instrument zu beurteilen. Bei einem Kontrabass geht mir die Fachliche Kenntnis komplett ab - ich könnte das Instrument ja noch nicht mal anspielen.
Aber immerhin, Dank eurer Unterstützung habe ich jetzt schon mal entschieden, dass es in Richtung Kontrabass gehen soll. Einen Kompromiss habe ich mit dem uBass schon - EUB wäre wieder ein Kompromiss... also geht jetzt die Reise in Richtung Dicke Dame :m_dblbass:
 
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Streichinstrumente haben im Allgemeinen kaum einen Wertverfall, eher eine Wertsteigerung. Da sich Sterichinstrumente offensichtlich "einschwingen", wird bei regelmäßigem und sachgerechtem Spiel der Klang der Streichinstrumente meist besser. Dadurch gewinnen viele Streichinstrumente an Wert im Laufe der Zeit.
 
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... die Kunststoffsaiten des Vorbesitzers gegen normale Spiros getauscht
Kommt darauf an, was man will.
Z.B. habe ich nur im Unterricht und in großen Teilen beim Üben gestrichen, später auch eine Zeit lang im Studentenorchester.
Ansonsten habe ich mich aber mit Jazz-Bass beschäftigt und gezupft. Deshalb hatte ich zur Optimierung des Spielgefühls Solo-Saiten von Thomastik, die aber in Orchesterstimmung gespielt und damit etwas niedrigere Saitenspannung.

Zuletzt war ich vor über 15 Jahren bei den Kontrabässen von Thomann. Meine 2 Kontrabässe hatte ich Anfang der 90er Jahre mit dem Bogen verkauft.
Inzwischen hatte ich aber wieder einen el. Upright und wollte einen einfachen Bogen zum Stimmen und Üben.
Damals sagte mir der Verkäufer, dass ein ausgesuchte Kontrabass nach dem Kauf entsprechend eigenen Wünschen eingerichtet wird.

Gruß Claus
 
Kokopelli
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Ok, ich habe es getan...
einen alten Tschechen, Sperrholz, Ende 1960... ich würde mal sagen, ein Instrument mit Charakter.
Dann habe ich mir gleich einen Bogen dazu gekauft, mit Beratung meines Lehrers. Der Bass geht dann aber erst mal zum Bassbauer, einrichten lassen, ordentliche Saiten drauf.
Aua. Bass-Saiten sind aber teuer... mir scheint der Bass sowieso ziemlich ein Groschengrab.

Ja, und ich muss mir erst einmal ein paar cm Hornhaut wachsen lassen... und noch grob geschätzt 5 Jahre üben, bevor ich mich damit in meine Jazz-Combo traue.
Egal, macht Schbass. :m_dblbass:

Grüße,

Kokopelli
 
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Claus
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Lohnen tut sich vieles oder auch gar nichts im Leben. Das hat primär nichts mit dem Lebensalter zu tun.
Mit zunehmenden Alter bietet sich aber an, sich diese Frage nicht mehr zu stellen und einfach machen.
Ich selbst bin 53 Jahre alt und spiele seit 35 Jahren Gitarre....und das ziemlich bescheiden.
Jeder 16 oder 60 Jährige würde mich mit etwas Talent und zweijähriger Übung in den Schatten stellen.
Die Frage einer Sinnhaftigkeit kann man sich beim Kauf eines Autos stellen, jedoch nicht bei einem Hobby oder allem was Spaß macht.
 
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Antwort: Ja, ist sinnvoll noch anzufangen. Also ich hab Kontrabass (klassisch) mit 14 Jahren angefangen zu spielen. Und musste wg eines Unfalls mit den Saitenistrumenten (so gut wie) aufhören, da mir nur der linke Arm geblieben ist. Hab den Kontrabass verkauft und das war echt mit Wehmut verbunden. Aber das ist ja jetzt erst mal uninteressant für dich. Interessanter wird dies: Bin vor ca zwei Jahren mit Tasteninstrumenten angefangen, und das hat sich echt gelohnt. Ich mache wieder täglich Musik und hab echt Spaß daran. Vor allem an der Weiterentwicklung, die ich jeden Tag mache. Bin bei ungefähr 0 gestartet und jetzt doch n ganzes Stück weiter. Inzwischen hab ich ne ganze "Tastenburg" und genieße die. Daher kann ich echt nur empfehlen: Sich auf die eine oder andere Art weiter zu entwickeln macht auf jeden Fall Sinn und vor allem Spaß. Bin jetzt 59 und es geht. Und Kontrabass ist einfach geil. Natürlich macht es Sinn, erst mal zu größeren Läden zu fahren um zu guggen, zu grreifen und zu hören, denn das Spielgefühl ist ja ein ganz anderes. Also an deiner Stelle wüsste ich, wie meine nächsten Samstagsausflüge aussehen. --- Nicht alle Sperrholzbässe sind schlecht. und die Gefahr, dass eine Decke reißt ist beim Sperrholzbass eher geringer als bei einer massiven Fichtendecke. Hier musst du einfach vergleichen, was für dich klanglich gut ist und was nicht und wie das mit dem Preis passt. Die Entscheidung ob du einen Kontrabass nimmst oder einen elektrischen Upright, ist eher eine Frage des Transportes. Son Bass ist ja dann doch ein ziemlicher Knüppel und wir werden ja alle nicht jünger. Daher würd ich nen Upright E nehmen, wenn du viel damit unterwegs bist und nen Kontrabass, wenn du eher zu Hause spielst. Wobei der Kontrabass ja echt Flair hat, wenn man damit auf der Bühne steht. --- Noch was zum Bogen: Wenn du nur zupfst, kannst du ne niedrigere Saitenhöhe nehmen, als wenn du streichst. Niedriger bedeutet auch, das du anfänglich nicht so drücken musst. Ist also die Frage, ob du dir die Saitenlage, wenn du nur zupfst, erst mal tiefer einstellen lässt. Es macht also Sinn, evtl ne höhenverstellbare Brücke zu nehmen. Auf jeden Fall viel Spaß beim Rantasten un Spielen!
 
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Man soll jederzeit mit allem anfangen, wenn es Freude macht!
Ich war 51, als ich mit dem Saxophon anfing, dreieinhalb Jahre später kam die Trompete dazu. Jetzt, mit 64, beginnt Schlagzeug und Percussion mich zu interessieren. Kein Problem. Kontrabass bewundere ich, weil seine Einflussnahme auf ein Jazz-Stück zB. oft unterschätzt wird. Oft spiele ich den Klavierpart nochmal, nachdem die Basspur da ist und auf einmal was ganz anderes von allen anderen verlangt. Bass prägt. Und bringt die Musik in den Bauch.
 
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Was meint Ihr denn allgemein zum warwick triumph eub?
 
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Was meint Ihr denn allgemein zum warwick triumph eub?

Den Rockbass oder das traditionellere Design?

Von letzeren habe ich anno 2005 mal einige angetestet. Leider wurden damals in vielen Läden EUBs etwas stiefmütterlich behandelt. Zwei lieferten aber wunderschöne Eberhard-Weber-ähnliche Sounds.
 
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Ich meine den rockbass..suche eher den gezupften KB für Swing Jazz.
Eberhard Weber hat, wenn ich mich richrig erinnere mehr die singenden sounds gehabt und hat seinen auch gestrichen, oder?
Kenne ihn eigentlich nur vom united jazz and rock ensemble..
 
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Eberhard Weber hat, wenn ich mich richrig erinnere mehr die singenden sounds gehabt und hat seinen auch gestrichen, oder?

Stimmt.

Kenne ihn eigentlich nur vom united jazz and rock ensemble..

Da kann man ja auch hören, wie er sich beim Ensemble-Spiel verhält.

Er hat bei verschiedenen Projekten mitgewirkt. Legendär natürlich seine Solo-Alben.

(Das Titelstück von "The Colours of Chloë" fand sich sogar zumindest früher mal im Real Book :))
 
Kokopelli
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Ich wäre auch bei einem gebrauchten Bass. Einfach angucken und ausprobieren [...]

.... zu den "frettless Fragen" kannst du mal gucken, was bei den kleineren Streichinstrumenten die Erfolge der erwachsenen Neustreicher:innen sind und welche Probleme auftauchen: https://www.musiker-board.de/threads/streicher-werden-im-erwachsenenalter.635106/ da kannst du auch als KB-Mensch dich gerne beteiligen!

So, ich wollte mal wieder ein Update liefern. Dass die Entscheidung für einen Kontrabass (gegen EUB) gefallen ist, hatte ich ja schon erwähnt... Der Grund ist eigentlich seltsam: Ich habe eine Liste mit Pro und Contra aufgestellt (Techniker... :rolleyes:) Und festgestellt, dass eigentlich die ganzen Vorteile (Transportierbarkeit, Kosten, Abnahme etc.) beim EUB und beim uBass liegen. Für die Oma spricht eigentlich nur der Charakter und das Bühnenbild...
Tja, und nachdem ich gesehen habe, dass EUB wenig weitere Vorteile gegenüber uBass bietet, war die Entscheidung ja klar... Kontrabass.
Geworden ist es jetzt ein gebrauchter Sperrholz-Ungar aus den 60er Jahren. Von billig kann aber nicht die Rede sein. Hab ihn mir beim Bassbauer herrichten lassen. OMG, das schmerzt im Geldbeutel. Und ich dachte, ein Satz uBass-Saiten, flatwound, wäre teuer (60€)... Naja, egal. Jetzt ist er neu eingerichtet und spielt sicher noch einmal so gut.
Obwohl ich bisher mit dem uBass bei einer kleinen Jazz Combo zupfe, lerne ich jetzt erst mal streichen - und bin begeistert was man an unterschiedlichen Sounds aus der dicken Dame rauskriegt.
(wer hat eigentlich das Gerücht aufgebracht, dass ein uBass ähnlich klingt, wie ein Kontrabass?)
Na gut, bis ich gut genug bin, um mit KB in der Combo aufzutreten, wird es wahrscheinlich noch 5 Jahre dauern (höhere Lagen und so... :sick:)
Von daher werde ich von der weiteren Entwicklung wahrscheinlich eher im Streicher-im-Erwachsenenalter-Thread berichten. (Gilt man mit 62 schon als erwachsen, wenn man nochmal so richtig Blödsinn macht? :whistle:)
Nochmal allen herzlichen Dank für die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.

Grüße,

Kokopelli
 
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Vielen Dank für das Update :great:
Ich bin der Ansicht, dass ein gutes Einrichten eines Instrumentes schon die halbe Miete ist - egal, wie billig oder teuer, gut oder schlecht ein Instrument ist.
So, ich wollte mal wieder ein Update liefern.
Von daher werde ich von der weiteren Entwicklung wahrscheinlich eher im Streicher-im-Erwachsenenalter-Thread berichten. (Gilt man mit 62 schon als erwachsen, wenn man nochmal so richtig Blödsinn macht? :whistle:)
Schon jetzt herzlich willkommen im Streicherbereich - und Blödsinn machen und erwachsen muss nichts miteinander zu tun haben ;)
 
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Ich bin zwar noch nicht 60+, aber mit 59 nicht mehr so weit davon entfernt. Und habe erst vor etwas mehr als zwei Jahren mit dem Kontrabass angefangen. Ich hatte allerdings schon reichlich Erfahrung mit anderen Musikinstrumenten. Nach Klavier, Gitarre, Blockflöte, Gambe, Cajon, Klarinette und Harfe ist sogar mein achtest Instrument.

Ich hatte eigentlich zwei gute Gründe speziell mit Kontrabass anzufangen. Einerseits wollte ich es für Popsongs und andere Eigenkompositionen verwenden. Die Kombination Gitarre, Kontrabass und Cajon schien mir schön klassisch.

Und andererseits wollte ich in einem Symphonieorchester mitspielen. Ich spielte schon in einem Amateurorchester Klarinette, aber da waren wir zu dritt, während es keinen einzigen Kontrabass gab. Meine Gambenerfahrung war da sehr nützlich, denn schon nach ein paar Monaten konnte ich auf dem Kontrabass mitspielen.

Seit dem Herbst spiele ich außerdem im Orchester der Universität mit. Als weitaus ältestes Mitglied. Aber das stört mich nicht. Es war irgendwie schon immer ein Wunsch von mir. Und kein Orchesterinstrument ist so nachgefragt wie Kontrabass.
 
Kokopelli
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[...] Und andererseits wollte ich in einem Symphonieorchester mitspielen. Ich spielte schon in einem Amateurorchester Klarinette, aber da waren wir zu dritt, während es keinen einzigen Kontrabass gab. Meine Gambenerfahrung war da sehr nützlich, denn schon nach ein paar Monaten konnte ich auf dem Kontrabass mitspielen.

Das ist sicher eine gute Motivation. Ich habe mit dem Saxophon ein symphonischen Blasorchestern mitgespielt. Es ist absolut großartig, wenn man so mitten drin in dem grossen Klang sitzt. Leider läuft da in den letzten zwei Jahren gar nichts... Corona und Blasorchester. :cry:
Bis ich gut genug auf dem Kontrabass bin, ist Corona sicher vorbei.

Die Kenntnisse von der Gambe helfen sicher... aber wie kommt man eigentlich darauf, Gambe zu lernen? Und wo findet man Gambenlehrer? (Ich bin schon froh, dass ich einen guten Lehrer für Kontrabass habe - ist aber fast eine dreiviertel Stunde Anfahrt.)

Grüße,

Kokopelli
 

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