Kurze Frage zum Verständnis -bitte-

von Dominic, 09.10.07.

  1. Dominic

    Dominic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #1
    Hi, wir versuchen jetzt eigene Songs zu schreiben.


    Wenn wir mit dem Ionischen System arbeiten suchen wir uns eine der Tonleitern aus,
    je nach Geschmak.

    Wir haben uns z.B. A-Moll ausgesucht.
    (In Buch Die neue Harmonielehre werden Akkordklischees vorgestellt; z.B. 5Stufe 1Stufe )

    Das würde bedeuten, dass wenn wir einen Song in A-Moll schreiben wollen, dass wir den Song auf der z.B. 5 Stufe beginnen auf " E " ?

    Wird dann A-Moll für den kompletten Song genutzt? Wenn man eine z.B. eine Bridge einbaut ist dann auch in A-Moll geschrieben ?

    Ist die 5 Stufe von A-Moll nicht im Ionischen System die Mixolydische Tonleiter ?

    Gibt es Klischees um einen Refrain z.B. der Intervallabstand vom Verse ?


    Ich würde mich echt um eine konstruktive Antwort freuen und bedanke mich im Vorhaus.

    Grüsse Dominic
     
  2. Roland Kramer

    Roland Kramer Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.10.07   #2
    Was ist das "Ionische System"? Eine Durtonleiter oder das material der Durtonleiter? F Lydisch ist z.B. keine Durtonleiter, hat aber das Tonmaterial von C-Dur.

    Welches A-Moll? Oder meinst Du das "natürliche Moll" aeolisch, der 6. Modus von C-Dur?

    Die fünfte Note von A Moll ist E, der zu A-moll - wie oben gewählt - passende Akkord der 5. Stufe ist E-Moll. (Bei aiem anderen Moll kann's auch E-Dur sein.)

    Nein, nicht zwangsläufig. Warum auch?

    Nein, nicht zwangsläufig. Warum auch?

    Mixolydisch ist der fünfte Modus von Dur (ionisch), also G A H C D E F G.

    Dazu kann ich leider nix sagen!



    Grüße
    Roland
     
  3. Dominic

    Dominic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #3
    Ionische Syste, ja damit meinte ich wenn man von C Dur aus die einzelnen Tonleiten baut und dann auf der 6 Stufe A-Moll hat.

    Man ist das kompliziert !!!!!!

    sorry wenn ich mich unklar ausgedrückt habe.

    Ich hab das so gemeint wenn ich jetzt z.B. A-Moll abcdefga und auf den Tönen meine Akkorde oder Bassline baue für das Lied, der jeweils einzelen Stufenbereiche

    baut man isch das komplette lied aus den akkorden usw auf die man aus a moll bilden kann
     
  4. metallissimus

    metallissimus Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.10.07   #4
    Und warum machst du es dann gleich nochmal? Ich versteh von folgendem "Satz" ungefähr die erste Hälfte, dann ist Schluss:

     
  5. Dominic

    Dominic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.07   #5
    ja ich kann nicht deutlich werden da ich ja selber nicht weiss ob das richtig ist wie ich meine, deswegen frage ich ja. sorry

    Ok jetzt mal ganz von vorne.

    ich will einen song schreiben.

    wie gehe ich nun vor ? ein system wie das ionische von c dur nutzen,

    sodass ich auf den stufen der c dur leiter die kirchentonleitern bilden kann ?

    1 stufe ionisch, 2 dorisch usw.

    ich kann also, da die Tonart des Liedes c dur ist im song alle noten ohne vorzeichen spielen. was c ja so attraktiv macht.




    jetzt was anderes. ich bilde mit den jeweiligen stufen der c dur tonleiter weitere tonleitern die die selbe töne der c dur beinhalten aber einen anderen klag charakter haben (kirchentonleitern).

    kann ich auch so vorgehen? kann ich die 2 Stufe der Ionischen Leiter nehmen(Dorisch) und die als erste Stufe nehmen und von ihr aus eigene Leitern aufbauen?

    man sagt ja immer das Stück ist in F Dur geschrieben oder A Moll.

    Ich möchte endlich durchblicken
     
  6. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 09.10.07   #6
    Moll ist etwas komplexer als Dur, da hier normalerweise drei verschiedene Tonleitern Verwendung finden. Der Grund für die verschiedenen Moll-Tonleitern liegt in dem Wunsch, auch in Moll für die Dominante den Durdreiklang oder Dominant-Septakkord verwenden zu können.

    Demzufolge ergeben sich auch mehr als die 7 Stufenakkorde von natürlich moll.

    Die typischen Kadenzformen der drei Hauptstufen sind:
    I-IV-I
    . . . . . . . Am . . . Dm . . . Am
    I-V-I
    . . . . . . . Am . . . Em . . . Am
    . . . . . . . Am . . . E7 . . . .Am
    I-IV-V-I
    . . . . . . . Am . . Dm . . Em . . Am
    . . . . . . . Am . . Dm . . E7. . . Am

    Über E7 wird harmonisch oder melodisch Moll gespielt.

    Diese Kadenzen können noch mit den drei Nebenstufen (C, F, G = Hauptstufen der Paralleltonart) und dem halbverminderten Akkord auf der Stufe II (= Bm7b5) ausgebaut werden.

    Genauso können auch weitere Stufenakkorde von harmonisch oder melodisch Moll hinzugefügt werden. (z.B. der verminderte Akkord G#°7, oder der übermäßige Akkord C+, beide aus harmonisch Moll)


    EDIT: Die Kirchentonarten würde ich erst mal außen vor lassen.
    Verwende erst mal nur die Grundkadenzen der drei Hauptstufen in Dur und Moll, wie oben für moll schon erklärt.
    Dann kannst du noch die drei Nebenstufen hinzunehmen.

    In Dur gibt es nur eine Tonleiter. Demzufolge hast du es hier auch melodisch einfacher.

    Viel Spaß beim experimentieren

    Gruß
     
  7. Dominic

    Dominic Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #7
    Danke aber ich bin irgendwie immer noch nicht schlauer.

    Dein Vorschlag war jetzt so gemeint das ich die Tonika Dominante und Subdominante verwenden soll ?

    I-IV-I
    . . . . . . . Am . . . Dm . . . Am Die ganze Zeit auf den Akkorden schrubben ?

    Oder soll das heissen das ich mit einem Am Akkort auf die IV Stufe gehe dann auf die I, Dann das selbe Prinzip von Dm aus ?

    Ist das nicht eintönig.

    Ich hab heut schon wieder mehrere Stunde verbracht etwas zu schreiben, jedoch ohne erfolg.

    Ich weiss einfach nicht wie ich vorgehen soll?

    Sucht man sich den eine Tonleiter aus in der man sein Stück schreiben möchte ?

    Im Internet finde ich zum Liedaufbau auch nur Infos wie AABABCD, ich wechsel also zwischen diesen Tönen, aber in welcher Tonart ? A ist das dann ein Grundton von dem Teil des Liedes, oder bleibe ich christlich auf A?

    Mein Basslerer ist der Meinung das ich erstmal die Kirchentonleitern lernen sollte, was bringt mir das jetzt?

    Keine Ahnung wie ich eine Gescheite Melodie basteln kann,,,,,, das nervt total :mad:
    Bin etwas down... entweder denk ich zu kompliziert oder das ist zu hoch für mich :(
     
  8. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.07   #8
    Diese AABABCD hat nichts mit den Akkorden zu tun, sondern stellt vielmehr den "größeren" Aufbau dar. Das heißt, du hast schon vier fertige Teile A, B, C und D mit verschiedenen Akkorden, eigener Melodie, usw und diese werden dann in dieser Reihenfolge aneinander gereiht.

    Gruß,
    Max
     
  9. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 11.10.07   #9
    Sicher kann ein Lied auch nur aus 2 Akkorden bestehen. Ich wollte aber darauf hinaus, daß die Akkordfolgen in den vielen Liedern oft aus mehreren einfachen Kadenzen zusammgesetzt sind.

    Beispiele in C-Dur:
    || C | F | C | G7 ||
    (z.B. abwechselnd IV-I und V-I)
    Wenn dir etwas zu eintönig klingt, kannst du diese Kadenz auch verändern. Zum Beispiel anderer Baßton oder Akkord gegen Parallelklang tauschen. Diese Kadenzen entsprechen immer noch der oberen Kadenz:

    || C | F/A | C/G | G ||
    || C/E | F | C/G | G ||

    || C | F | Am | G ||
    Du kannst eine Akkordfolge auch zwischen Moll und Dur wechseln lassen.
    || C | F | G7 | E7/G# | Am | Dm | Gsus | G7 ||
    Beim E7 wechselt die Akkordfolge in die Moll-Parallele, beim Gsus kehrt sie wieder zurück nach Dur.

    Jetzt fehlen nur noch schöne Melodien. :)

    Gruß
     
  10. HaraldS

    HaraldS Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.10.07   #10
    Du denkst IMHO wirklich zu kompliziert. Eine "gescheite" Melodie ist vor allem vom jeweiligen Stil abhängig, in dem du komponieren willst - Melodien von Beatles-Popsongs sind grundsätzlich anders strukturiert als z.B. im Heavy Metal. Also ist der erste Schritt beim Komponieren die Analyse - du solltest mal herausfinden, welche Gesetze hinter den Melodien stecken, die du als Stilvorlage nimmst.

    Also: schreib' mal ein paar Songs von Aufnahmen ab und analysiere, welches Tonmaterial in welchem Formteil verwendet wird. Dann hast du eine handfeste Grundlage zum Thema "Verwendung von Tonleitern", nämlich ob deine Lieblingssongs bestimmten Kompositionsgesetzen folgen.

    Vielleicht stellt sich ja wirklich heraus, daß im Refrain dorisch, in der Bridge dafür phrygisch verwendet wird - auch die Spannungsbögen und die Dramaturgie der Melodie solltest du analysieren. Von da aus könntest du dann versuchen, eigene Melodien bzw. ganze Songs zu komponieren, die den herausgefundenen Gesetzmäßigkeiten folgen.

    Bis jetzt steckst du IMHO im Dickicht komplizierter musiktheoretischer Themen, und läufst Gefahr, den direkten Bezug zum praktischen Musikmachen zu verlieren. Musiktheorie muß immer als Analyse des praktischen Musikmachens jederzeit vollständig herleitbar sein.

    Gerade am Anfang ist es gut, nicht blind auf "gelernte Gesetze" wie die Verwendung von Kirchentonleitern zu hören, sondern die Existenz von musiktheoretischen Gesetzen zu analysieren und nachzuweisen. Dann versteht man die Tragweite und Bedeutung von musiktheoretischen Systemen viel besser.

    Harald
     
  11. black smily

    black smily Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.07   #11
    Also erstmal was zu den Kirchentonleitern: Die haben nichts mit Dur und Moll zu tun, sondern sind lediglich die "Vorgänger" (sie selbst sind die "Nachgänger" der Griechischen Tonleitern...)
    Die Dorische Tonleiter sieht z.B. so aus: D-E-F-G-A-H-C-D (Grundton ist das D!) (Der 5. Ton (hier das A wir auch "Tenor genannt)
    Du hattest da irgendwas gesagt, von wegen Der 5. Ton ist der Grundton oder so ähnlich. Vielleicht meinst du die Plagalen Tonleitern!?!? Sind auch Kirchentonleitern haben aber nicht den ersten Ton als Finalis (Grundton).
    Z.B. Die hypodorische Tonleiter geht so: A-H-C-D-E-F-G-A, aber der Grundton bzw. der Ton, auf den das Stück enden muss, ist nicht das "A", sonderen wie im dorischen das "D".
    Das könnte allerdings ein wenig fremd für unsere Ohren klingen!!!

    Du solltest nicht versuchen, mit Theorie zu komponieren, sondern dir die Akkorde nach Gehör zusammensuchen! Als Tonarten bieten sich erstmal C-Dur oder a-moll natürlich an, da es dort keine Vorzeichen gibt. Spiel einfach C-Dur oder a-moll und spiel dann einfach mal ein paar Akkorde dazu, die dazu passen. ;)
     
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