L2 an der HfMDK

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http://www.hfmdk-frankfurt.de/info-...nahmepruefungen/fachb-2/lehramt-l1-l2-l5.html

1. Ist die Aufnahmeprüfung für L2 (Haupt-und Realschule) eingfacher als für Gymnasium oder für die Künstlerische Ausbildung. (Wenn ich nämlich in gewissen Foren darüber lese bekomme ich schon Angst.)

2.Wieviele Bewerber auf einen Studienplatz an der HfMDK?

3.Vorbereitung an einer privaten Musikschule? Könnt ihr etwas in Frankfurt oder ind er Umgebung Darmstadt-Dieburg empfehlen?

4.L2 Musikstudium auch an einer privaten Hochschule in Hessen möglich? Falls ja, wo?

Hauptinstrument Gitarre (6 Jahre) Nebeninstrument Klavier (klassisch nie wirklich gespielt)
 
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Hi TheDaco,

ich werde versuchen, dir zu antworten.

1. Ja, sie ist um einiges leichter. Aber wenn man sich in Frankfurt bewirbt (also an der Muho) sollte man trotzdem gut in seinem Hauptinstrument sein. Darauf wird wert gelegt. Es ist aber wirklich durchaus machbar und man hat viiiiel wenige Konkurrenz als bei L3 ! Soweit ich weiß, hat man automatisch einen Platz, wenn man die Aufnahmeprüfung bestanden hat.
Und keine Angst: Ich war auch sehr verunsichert, als ich diverse Forenbeiträge über Lehramt an Gymnasien gelesen habe. L2 ist wirklich nicht soo schlimm.
2. Insgesamt? Keine Ahnung. Für L1,L2 und Musikpädagogik waren wir bei der Aufnahmeprüfung zum Wintersemester vielleicht ca. 30 Leute. Davon wollten allerdings nur wenige L2 machen. Also ich schätze mal 5-7 Leute. Das ist aber natürlich jedes Jahr anders.

3. Ich kenne jemanden, der sich an einer Musikschule in Frankfurt vorbereitet hat. Diese bieten speziel für die AP Kurse an und diese sollen echt gut gewesen sein. Ich kann dir leider keine Adresse nenne, aber schau dir doch im Net einfach mal die verschiedenen Musikschulen an. Da wirst du bestimmt fündig werden :)

4. Soweit ich weiß nicht. Du hast natürlich die Möglichkeit, Musik an der Uni zu studieren (bspw. Kassel). Dort sind die Aufnahmeprüfungen nochmal einfacher.

Wichtig: Unbedingt sehr viel Klavier üben, sodass du dein Stück perfekt spielen kannst. Dann ist die Jury schonmal besser gestimmt. Kadenzen üben (zumindest einfach I-IV-V-I) ...am Klavier- wird immer gefragt!
Und am wichtigsten: Gehörbildung üben. Dort fallen (neben dem Hauptinstrument) am meisten Leute durch. Du musst die schriftliche Prüfung bestehen! Und dann kommt noch Gehörbildung mündlich: Also auf jedenfall alle Intervalle singen und erkennen könne. Das Gedächtnis trainieren: Rhythmen nachklatschen + Melodien nachsingen und vom Blatt klatschen bzw. singen. Und vor allem: Akkorde singen können. Das kann man nämlich wirklich üben und die Jury merkt, ob sich jemand im Vorfeld die Mühe gemacht hat, sich jeden Tag hinzusetzen und zu üben. Wenn du manchmal im Internet liest, dass die AP "gemein" verlaufen ist, kann ich sagen (natürlich nur auf die Leute bei meiner AP bezogen): Viele wussten nicht einmal, dass sie in Gehörbildung mündlich geprüft werden und haben somit echt nichts gekonnt. Dann war die Jury schon manchmal etwas angenervt (soll natürlich keine Entschuldigung dafür sein).

Also: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Viel Glück
 

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