Bei uns heißt das Tischmucke!

Wir sind eine 5 köpfige Top40 Band, machen Tanzmucke mit Songs der letzten 40 Jahre bis aktuellen Songs aus den heutigen Charts. Hin und wieder bespielen wir auch Veranstalatungen, wo vor dem Tanzen gegessen wird, und leise Unterhaltungsmusik zum Essen gewünscht wird. Da orientieren wir uns songtechnisch auch eher an Instrumentalsongs, Jazz-Standards etc.
Als wir früher noch Amps und Wedges auf der Bühne unterwegs waren, war es schon schwierig, leise genug zu spielen, und trotzdem die Musik in vernünftigem Verhältnis rüberzubringen. Vor vielen Jahren sind wir komplett auf In-Ear Monitoring umgestiegen, das hat die Gesamtlautstärke von der Bühne schon mal deutlich reduziert. Als Konsequenz sind wir dann auf total Silent-Stage gegangen, also alle Instrumente ohne Amps direkt in die PA und auch das Drum auf E-Drum umgestellt. Das war genial, weil wir mit voller Dynamik spielen konnten, und die Gesamtlautstärke über Master-Volume wie zu Hause die Stereo-Anlage von Zimmerlautstärke bis Partylautstärke reguliert wurde. Mittlerweile ist der Drummer wieder zu seinem Akustik-Drumset zurückgekehrt, und der Gitarrist hat es sich auch nicht nehmen lassen, seinen Amp auf die Bühne zurückzuholen. Das macht die Sache wieder etwas schwieriger, funktioniert aber immer noch weitestgehend. Drummer und Gitarrist müssen sich bei Tischmucke halt zurückhalten. Der Sound über In-Ear ist super.
Ich sehe aber eigentlich auch nicht das Problem, das ganze bei den gewünschten Lautstärken auch ohne In-Ear hinzubekommen. Das Drumset ist hierbei das am schwierigsten zu regulierende Instrument und gibt im Grunde auch die Grundlautstärke an. Besen oder mindestens HotRods sind natürlich gesetzt. Ich vermute mal, dass dann Piano, Bass und Gitarre über je einen eigenen Amp gespielt werden. Hier ist die Herausforderung, die richtige Position der Amps zu finden, so dass man a. sich selber ausreichend hört, und b. das Publikum mit den richtigen Verhältnissen beschallt.