twulf
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Moin,
in den letzten Tagen hatte ich mich mal verstärkt um meine Gitarren Sammlung gekümmert. Entstauben, einstellen, hier und da Saitenwechsel vornehmen usw.
Dabei viel mir nach längerer Zeit mal wieder eine meiner Customs in die Finger.
Es handelt sich um eine Les Paul Custom BJ 1992 in Tobacco Burst - also mit 490R bzw. 498T Pickups.
Ich besitze die Gitarre seit gut 12 Jahren, habe sie aber nur selten in den Fingern gehabt (wegen Gewicht) also ein echter Sleeper.
Dann noch schnell die Black Beauty aus 1989 mit den Bill Lawrence Pickups daneben gestellt und die Röhren des Headrush Core vorgeheizt ;-)
Mit 60 ist der Rücken nicht mehr soo belastbar und daher spiele ich zu 80% seit 2017 eine Düsenberg Bonneville die neben ihrem geringen Gewicht von 2,7 kg eine phantastische Saitentrennung hat!
Klar - völlig andere Gitarre mit völlig anderem Soundgefüge...
Naja - zuerst die BB an den Headrush gehangen und über einen Headrush FRFR 8" Speaker laut gemacht.
In den letzten Wochen spiele ich gerne eine digitale Kopie des Toneking Imperial und die BB klingt darüber sehr schön.
Überhaupt ist die BB eine tolle Gitarre mit perfekter Saitenlage und einem ordentlich klaren und erstaunlich modernem Sound/Saitentrennung ohne aufdringlich zu klingen.
Um einen direkten Vergleich zu haben habe ich dann schnell die 92er angekabelt und war doch sehr erstaunt, wie druckvoll und dabei bissig der 498er an Steg klingt!
Das Setup der 92er ist dabei dem der BB sehr ähnlich, flache Saitenlage und ordentlich eingestellter Hals.
Zu Hause ist das Eine - im Bandgefüge das Andere...
Gestern dann die 4.5kg Dame mit in den Proberaum geschleppt und den ganzen Abend gespielt.
Klar - der Rücken... aber der Sound hat mich dafür entschädigt!
Ich spiele in der Band einen Kemper mit Profilen eines Marshall JVM 410 um Clean, Crunch, Distorted und Metallisch abzudecken.
Der Kemper geht in einen kleinen 8" Bühnenmonitor und ansonsten direkt ins InEar welches ich Stereo betreibe.
Alle Kanäle waren auf die Bonneville abgestimmt und ich habe die Custom nur eingesteckt und los gespielt.
Holla! Die Custom setzt sich besser duch als die Bonneville! Hätte ich nicht erwartet!
Sie spielt sich sehr ähnlich weil das Halsprofil nicht weit von der Bonnie weg ist.
Das Sustain ist länger, vor allem bei High Gain ist mehr Fleisch auf den Knochen und Clean in Zwischenposition ist ebenfalls mehr Volumen da.
Insgesamt war ich sehr verblüfft wie viel Spaß mir die Paula macht!
Ich habe während der letzten Jahre immer mal wieder eine meiner Pauletten (ich habe drei R8, zwei Standards, zwei Studio, eine GM Signature aus 2001 und eben die beiden Customs in der Sammlung) gespielt aber keine der Anderen hat mich so sehr begeistert...
Ich fürchte die Gute wird mich bei den nächsten Gigs begeleiten
Wie steht das bei euch? Habt ihr auch schon einmal so Erfahrungen mit euren "Sleepern" gemacht?
Grüße
Ralf
in den letzten Tagen hatte ich mich mal verstärkt um meine Gitarren Sammlung gekümmert. Entstauben, einstellen, hier und da Saitenwechsel vornehmen usw.
Dabei viel mir nach längerer Zeit mal wieder eine meiner Customs in die Finger.
Es handelt sich um eine Les Paul Custom BJ 1992 in Tobacco Burst - also mit 490R bzw. 498T Pickups.
Ich besitze die Gitarre seit gut 12 Jahren, habe sie aber nur selten in den Fingern gehabt (wegen Gewicht) also ein echter Sleeper.
Dann noch schnell die Black Beauty aus 1989 mit den Bill Lawrence Pickups daneben gestellt und die Röhren des Headrush Core vorgeheizt ;-)
Mit 60 ist der Rücken nicht mehr soo belastbar und daher spiele ich zu 80% seit 2017 eine Düsenberg Bonneville die neben ihrem geringen Gewicht von 2,7 kg eine phantastische Saitentrennung hat!
Klar - völlig andere Gitarre mit völlig anderem Soundgefüge...
Naja - zuerst die BB an den Headrush gehangen und über einen Headrush FRFR 8" Speaker laut gemacht.
In den letzten Wochen spiele ich gerne eine digitale Kopie des Toneking Imperial und die BB klingt darüber sehr schön.
Überhaupt ist die BB eine tolle Gitarre mit perfekter Saitenlage und einem ordentlich klaren und erstaunlich modernem Sound/Saitentrennung ohne aufdringlich zu klingen.
Um einen direkten Vergleich zu haben habe ich dann schnell die 92er angekabelt und war doch sehr erstaunt, wie druckvoll und dabei bissig der 498er an Steg klingt!
Das Setup der 92er ist dabei dem der BB sehr ähnlich, flache Saitenlage und ordentlich eingestellter Hals.
Zu Hause ist das Eine - im Bandgefüge das Andere...
Gestern dann die 4.5kg Dame mit in den Proberaum geschleppt und den ganzen Abend gespielt.
Klar - der Rücken... aber der Sound hat mich dafür entschädigt!
Ich spiele in der Band einen Kemper mit Profilen eines Marshall JVM 410 um Clean, Crunch, Distorted und Metallisch abzudecken.
Der Kemper geht in einen kleinen 8" Bühnenmonitor und ansonsten direkt ins InEar welches ich Stereo betreibe.
Alle Kanäle waren auf die Bonneville abgestimmt und ich habe die Custom nur eingesteckt und los gespielt.
Holla! Die Custom setzt sich besser duch als die Bonneville! Hätte ich nicht erwartet!
Sie spielt sich sehr ähnlich weil das Halsprofil nicht weit von der Bonnie weg ist.
Das Sustain ist länger, vor allem bei High Gain ist mehr Fleisch auf den Knochen und Clean in Zwischenposition ist ebenfalls mehr Volumen da.
Insgesamt war ich sehr verblüfft wie viel Spaß mir die Paula macht!
Ich habe während der letzten Jahre immer mal wieder eine meiner Pauletten (ich habe drei R8, zwei Standards, zwei Studio, eine GM Signature aus 2001 und eben die beiden Customs in der Sammlung) gespielt aber keine der Anderen hat mich so sehr begeistert...
Ich fürchte die Gute wird mich bei den nächsten Gigs begeleiten
Wie steht das bei euch? Habt ihr auch schon einmal so Erfahrungen mit euren "Sleepern" gemacht?
Grüße
Ralf

