Bernnt
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Ja, @Tasten und Knöpfe. Da du nicht der erste bist, der darauf hinweist und ich eine Frage zu den Fingersätzen im Bass gekriegt habe, hier meine Version:Die Griffe müssen geübt werden, keine Frage, aber es macht Spaß.
🙂

Der wäre? Jetzt sag nicht, alles mit 3/2Man sieht, dass man mit dem klassischen Bass-Fingersatz nicht weiterkommt.

Hm, warum nicht einfach F-Dur mit dem 5ten?Ungewohnt wird es im zweiten Takt, weil wir nun den Basston mit dem zweiten und den f-Akkordton mit dem 4.ten Finger greifen müssen.
Hm, warum nicht einfach F-Dur mit dem 5ten?
Monte, genauso was ähnliches wollte ich jetzt sagen. Das ist mir diesmal nicht peinlich.🙂 Die meisten hier sind entweder wie ich so alt, dass sie durch die Holzschuh-Schule gegangen ist. Dort musste mit dem Ringfinger der Grundbass, mit dem Mittelfinger der Dur-Bass, dem Zeigefinger der Mollbass, die Septim- und der vermindert Bass gegriffen werden. Prinzipiell, ohne Wenn und Aber. Später sagte man, dass sei unnatürlich. Irgendwann später war 3/2 die einzige Wahrheit, die es gab. Nun weißt du wie ich, dass es solche absoluten Wahrheiten nicht gibt, weil es manchmal besser ist, etwas anders anzugehen, vor allem wenn man die Stücke der "Holzschuh-Welt" verlässt.Der wäre? Jetzt sag nicht, alles mit 3/2![]()
Ertappe mich manchmal im Unterricht dabei, Kinderkram so zu begleiten und habe keine Ahnung, wie ich irgendwelche 7 nen oder 9 nen aus dem Akkord weg machen kann![]()
Was soll man darauf jetzt sagen?Ok, @morino47, du bist der zweite, der mit dem kleinen Finger spielen will. Überlassen wir es dem Publikum hier, den passenden Fingersatz zu wählen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest Du:Dem schließe ich mich an. Zusätzlich: warum im 1. Takt A nicht mit 5?
Ok, ... du bist der zweite, der mit dem kleinen Finger spielen will. Überlassen wir es dem Publikum hier, den passenden Fingersatz zu wählen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, ....
Da bin ich ganz bei dir, @morino47. Das war nie der Plan. Ich schreibe über Fingersätze nicht, weil ich da alles drüber weiß, sondern weil ich unter einer pedantischen Akko-Lehrerin und den praktischen Folgen für die Fingersätze gelitten habe, weil ich auch mit dem Fingersatz für den Vamp gekämpft habe, als ich mit Jazz anfing, und weil Leute hier was drüber wissen wollten, wie man das anstellen könnte, die nicht die Fingerfitness von dir, von Klangbutter oder Monteverdi haben. Wenn es anders rüber gekommen sein sollte, möchte ich an das nochmal erinnern:Meines Erachtens sollte niemand den Eindruck vermitteln, er könne den anderen seine(!) Wahrheit als absolute Wahrheit präsentieren
hier meine Version
Selbstverständlich sind andere Fingersätze möglich.
Überlassen wir es dem Publikum hier, den passenden Fingersatz zu wählen.
Wenn alle, die hier rumlesen, ihren Fingersatz anfangen zu suchen und dann finden, wäre ich total glücklich.Mein Fingersatz wäre: 4-3-4-3|2-5 (also eine Mischung aus denen von @Bernnt und @morino47)
Tja, wo er Recht hat, hat er Recht. So kann man das machen. Als ich noch ein paar Dutzend Jahre weniger zählte, kam gelegentlich der Film "The Glenn Miller Story" aus den 50er Jahren im Fernsehen. Eins der bekanntesten Stücke dieses Big Band Leaders war die "Moonlight Serenade". Die melodietragenden Klarinetten zeigen, dass das mit der Terzschichtung geht, wenn man gelegentlich noch ein paar Sekunden ergänzt:ich dachte immer wichtig ist nur das man die Terzen sauber schichtet und dabei große und kleine kräftig mischt.
Nee, die 9 kommt von der linken Hand. Die Bassakkorde sorgen dafür, dass G9 entsteht. Wenn nur rechts gespielt würde, hättest du recht.Ist das "G9" mit F G H D nicht ein G7?
Ja, Malineck, genau. Da liegst du richtig. Du könntest also, wenn du wolltest, an der Stelle C9 drüber schreiben. Kann man machen, wenn man darauf besteht, dass C9 kommt, oder auch sein lassen. Die meisten spielen sowieso irgendwelche zusätzliche Color Tones dazu. Wenn eine Jazzcombo gut ist, merkt man das auch daran, dass sich die Akkorde der Band ergänzen und nicht wild reiben. Insbesondere der Pianist und der Gitarrist sollten also wissen, was sie (gemeinsam) tun.Aber das "C" mit C D E G müssste dagegen doch ein C9 sein???
Das kann man so machen, muss man aber nicht. Richtig interessant wird es, wenn wir die grundlegenden Jazz-Akkorde im Bass (die Basis-Sept- oder Sextakkorde: s.o.) mit Tönen rechts ergänzen. Auf der rechten Seite werden nun nicht (nur) Terzen geschichtet, sondern Quarten oder auch Sekunden. Dadurch entstehen folgende „berühmten“ Akkorde, die im Nachkriegsjazz der 50er und 60er sehr häufig vorkommen:ach ich dachte immer wichtig ist nur das man die Terzen sauber schichtet und dabei große und kleine kräftig mischt.

na klar, Chef ...So jetzt seid ihr dran. Probiert die neuen Akkorde aus
freu mich auf die Akkordeoneinspielung mit "Schnörkeln" und "Skalenverdopplungen"Hänschen Klein mal ziemlich kräftig reharmonisiert,

Wunderbarna klar
Schön, dass Du Dich damit meldest, @FrankH. Ich werde definitiv mal ausprobieren, was du da gezaubert hast... Auch hier mein Hinweis: Wir sind hier noch im Jazz-Kindergarten ...vielleicht gefällt es Euch ja auch so