Lötkolben "Einstiegs-Set" und Zubehör

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Hallo liebe Gitarrenbastler,

bisher habe ich alle Modifikationen an meinen Gitarren durch meinen örtlichen Händler vornehmen lassen. Nun würde ich gerne mal anfangen etwas mehr selbst zu machen. Vor allem geht es mir hierbei um Tonabnehmer, Poti und Kondensatorwechsel.

Ich habe mich schon ein bisschen eingelesen und auch ein paar Videos angeschaut und denke mal, dass ich so einen Wechsel hinkriegen würde, nur habe ich keine Ahnung bezüglich des passenden Equipments für gelegentliches Löten. Ich habe zwar einen
Elektroniker in Rente griffbereit, der mir bei der Löterei zur Seite steht, allerdings kann er mit keine bestimmten Lötkolben empfehlen, da seine aktive Zeit schon rund 10 Jahre hinter ihm liegt und er einfach benutzt hat was da war:) Außerdem lötet er seit ca. 60 Jahren und
hat eine eher kreative Arbeitseinstellung:)

Ich habe zwar einige Lötkolbenempfehlungen gefunden, aber diese waren auf den amerikanischen Markt beschränkt.



Nun zu meinen speziellen Fragen:

Was für ein Budget ist sinnvoll für eine erste Lötausstattung?

Würdet ihr ein spezielles Lötzinn empfehlen? (auf die bleihaltigen Lötreste meines Schwiegervaters würde ich gerne verzichten XD)

Gibt es eine bestimmte Empfehlung für einen Lötkolben? (Marke/Modell) Einstellbare Temperatur wurde mehrfach empfohlen, es wäre auch gut wenn das Teil nicht allzu groß wäre.

Welche guten Quellen gibt es für Verbrauchsmaterialien und in welcher Größenordnung sollte ich bestellen (vor allem Lötzinn?)



Bisher bin ich in diesem Bereich recht unerfahren, würde dies aber sehr gern ändern. Vom Amp lass ich meine Finger, aber Gitarre sollte schon gehen:)

Gruß und Danke,

Thorsten
 
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Servus,

ich bin auch kein Profi, habe aber schon mehrere Sachen gelötet.

Ich habe derzeit diesen Kolben, seit knapp 1 1/2 Jahren und der macht seinen Job gut:
https://www.conrad.de/de/toolcraft-...-60-w-bleistiftform-200-bis-450-c-588269.html
Allerdings benötigt man da noch einen ordentlichen Halter, das Blech, das dafür mitgeliefert wird ist totaler Schrott.

Die uralte Weller Station meines Vaters läuft natürlich stabiler, aber mit dem Kolben kann man gut löten. Davor hatte ich immer noch billigere Stationen und Kolben von Aldi/Lidl etc. Davon würde ich abraten, mit denen war ich nie zufrieden.

Das bleihaltige Zeug lässt sich aber viel leichter verarbeiten ;)

Wenn du nur ab und zu mal an der Gitarrenelektronik rumlötest brauchst du nicht viel Zinn.
 
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Nach einem Fehlgriff im Baumarkt habe ich mir den hier gekauft, und er verrichtet seit Jahren gute Dienste:
https://www.musikding.de/Loetstation-MLS-48

Auf der Seite findest Du auch alles Andere, was man braucht. Lötzinn sollte bleihaltig sein, wie smello schon bemerkte. Wichtig ist auch eine Entlötpumpe:
https://www.musikding.de/Entloetpumpe
Manche bevorzugen auch Entlötlitze, das mag Geschmackssache sein.
 
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Ich benutze dieses hier... für Potis, Kabel und Co. hat es bisher gereicht:
https://www.amazon.de/gp/product/B01MCRPUNK/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1

Und war auch alles dabei... wobei die Cracks hier gleich sicher mit Lötstationen vorfahren, die waren mit aber zu teuer (für die 2-3x die ich gelötet habe) und zu groß! Das hier kann in jede Schublade!

Edit: Davor hatte ich eine mit Ständer vom Lidl... da ist mir der Ständer etwas angebrochen!
 
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Danke schonmal für eure Tipps. Die sind ja schonmal günstiger als ich dachte:D
 
hi,

hab mir letztens ein set mit nem tempgeregelten kolben für gut 20,- bei amazon gekauft.
funktioniert... ich löte vllt alle 2 jahre mal was, mehr ausgeben wäre imho absolut nicht notwendig.


*edit

ist genau der gleiche wie beim dalmatino :D
 
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@CampFire Hero Vielen DAnk für die Links, da hab ich mal wieder mit dem falschen Schlagwort gesucht:engel:
 
[Entlötpumpe] Oh ja, die macht vieles einfacher und mMn 1000x besser als die Litze. :great:
Nur vorsichtig, wenn auf Platinen damit gearbeitet wird! Speziell bei Ausführungen ohne Stoppmaske.
 
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Danke für eure Ratschläge, ich arbeite mich nun fix durch die oben genannten Threads durch:great:
 
Dann her mit den Keksen ;-)
 
Kekse gibt´s für alle, aber Du kriegst die mit Schokolade:)
 
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*Mampf* Danke!
 
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Gute Wahl!
Auch das Lötzinn dass dabei ist finde ich sehr gut verarbeitbar, habe schon die 2.Pck bestellt.

Danke für die Cookies :great:
 
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Der Kolben schaut gut aus für den Zweck. Ich glaube, den bestelle ich mir auch. Mein olles Ding hat schon viele Meilen auf dem Buckel. Hat mich vor 25 Jahren aber auch nur 10 Mark gekostet:D.

@Captain Knaggs Was das mitgelieferte Zinn angeht: Gerade am Anfang fällt es vielen/manchen schwer, mit bleifreiem Zinn halbwegs vernünftig zu arbeiten. Ich bin überhaupt kein Fan davon und kaufe mir immer klassisches mit Blei. Wenn du damit zurecht kommst ist aber alles gut.

Eine erste Lektion, die man nicht zwingend selbst "erfahren" muss: Lötpunkt nicht überhitzen. Bei einem Pickup schmilzt Dir nur die Litze weg (wenn Du nicht an der Spule bist, sondern am anderen Ende:tongue:), bei einem Poti kannst Du da aber Schaden anrichten.

Rock on: Es geht nichts darüber, schrittweise zu lernen, was man alles selber an seinem Instrument richten kann:great:. Ich hatte Ende der 80er nach der Schule in einem Gitarrenladen gearbeit und hatte das Glück, einen Musiker mit Physikdiplom als Kollegen zu haben, der mich da eingeführt hat.
 
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Gerade am Anfang fällt es vielen/manchen schwer, mit bleifreiem Zinn halbwegs vernünftig zu arbeiten. I
Der Conrad hat leider Sn60/Pb38 auch ausgelistet. Aber es gibt noch Quellen ....
Bleifrei ist für Anfänger wirklich schwieriger zu verarbeiten!
 
Ich habe mir letztens wieder das hier besorgt. Läuft perfekt.

Und den obigen Kolben habe ich mir gerade auch bestellt:).
 

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