Ludwig Zep Set (Musiker-Service Shop)

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Akozz

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Hi,

weiß zufĂ€llig einer von euch, ob der Musiker-Board Shop (Musiker-Service) noch das Ludwig Zep Set anbietet? Auf der Homepage steht: "Muss Nachgeliefert werden..", die Frage ist nur, wird es ĂŒberhaupt noch Nachgeliefert?

Hat jemand evtl. eine Idee wo man das sonst kaufen könnte? (Außer eBay)

Hier nochmal der Link zum besagten Set: http://www.musik-service.de/Drums/Drum-Sets/Ludwig-LR1365ECN-Zep-Set-Natural.html?listtype=search&searchparam=ludwig


________________________________________________________________________________________


Um nicht alles mit Themen zu zukleistern, noch eine Frage, die mir spontan eingefallen ist und die ich gleich hier mit rein schreiben kann, was haltet ihr vom Centennial Maple Set?
Hier ein Link:
http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Drums/Acoustic-Drums/Ludwig-LRC-22-Centennial-Maple-Set-Mahogany-Burst-MB/art-DRU0025804-000

LG Jan
 
Eigenschaft
 

Puh.
Also ich wĂŒrde ehrlich gesagt beide Sets nicht haben wollen. Aber das ist ja ne sehr persönliche Entscheidung.

Die Frage ist halt, wonach du ĂŒberhaupt suchst.
Set Nr.1 ist natĂŒrlich in diesen GrĂ¶ĂŸen in der Preisklasse recht einmalig.
Set Nr.2 hat hingegen Allerwelts-Maße. Da sollte man auf jeden Fall mit anderen Herstellern vergleichen und sich nicht vom Namen Ludwig blenden lassen. Die kochen in der preislichen Liga auch entsprechend dĂŒnnere SĂŒppchen.
 

Das Zep-Set gibt es bei Thomann als Kesselsatz https://www.thomann.de/de/ludwig_rock_kesselsaetze.html

Da muss ich Slim allerdings zustimmen: ich wĂŒrde es mir nicht kaufen.

Nix gegen Ludwig, aber das sind keine. Das sind Ludwigs https://www.thomann.de/de/ludwig_classic_maple_rock_set52.htm
Alles andere sind China-Böller mit Ludwig-Aufkleber. 😉

Wenn ich ein Set mit grosser Bassdrum wollte, (ist zwar "nur" eine 24") wĂŒrde ich das Gretsch Catalina Rock nehmen. Ist vom Holz Ă€hnlich, kostet aber ein paar Scheine weniger. https://www.thomann.de/de/gretsch_catalina_club_rock_wg.htm
Wenn es allerdings unbedingt ein Set mit 26" Bassdrum sein soll, wird es wenig Alternativen geben.

Das andere Ludwig ist wirklich ein "Allerwelts-Set".
Da wĂŒrde ich aber eher ein Sonor, Tama, Pearl oder PDP wĂ€hlen.
 
Militante Sixties- und Seventies-AnhĂ€nger wĂŒrden wohl auch von dem Classic Maple Set sagen, dass es mit seiner 22x18" Bassdrum kein "richtiges" Ludwig ist, sondern modernes Teufelszeug.

Vielleicht sollte man das alles entspannter sehen.
Als Fan von Ringo, Ginger Baker, Ian Paice oder John Bonham hat man natĂŒrlich seine QualitĂ€tsansprĂŒche. Aber es wĂŒrde doch auch niemand behaupten, Export oder Force xy seien keine richtigen Pearl bzw Sonor Sets.

Bei mehr oder weniger legendĂ€ren Herstellern wie Ludwig oder Gretsch werden da mitunter etwas ĂŒbertriebene MaßstĂ€be angelegt.
 
Ich finde auch, dass da oft zuviel Bohei drum gemacht wird.

Ok, es waren gute Drumsets. Allerdings muss man sagen, dass es damals ja auch nicht so diese Vielfalt gab.

Gute Drumsets konnten andere dann auch bauen. Als damals das Yamaha Recordings Custom voll einschlug, fielen denen bei Ludwig, Gretsch und Slingerland schon die Kinnladen runter und fast die Augen raus.
Die "Monopolstellung" war dahin. Die Japaner bauten genau so gut (oder besser), aber meist gĂŒnstiger.

Besondere Fertigungstechniken gab es eigentlich bei den legendĂ€ren Herstellern auch nicht. Verglichen mit heutigen Sets wĂŒrden so mache damaligen Spitzensets heute kaum die QualitĂ€tskontrolle schaffen.

ZerklĂŒftete Gratungen und Kesseltoleranzen im guten Millimeterbereich waren eher Regel als Ausnahme.
Und holzmĂ€ssig hatte man auch keine BerĂŒhrungsĂ€ngste.

Der jetzt bei der Brooklyn-Serie von Gretsch wieder propagierte Pappel/Ahorn Mischkessel war damals wohl eher auf einen Materialengpass zurĂŒckzufĂŒhren, als auf klangliche Aspekte.
Man nahm halt was da war.

Zaubern können die alle auch nicht. Wirklich gute Sets kosten alle (viel) Geld. Was da letztendlich auf dem Label drauf steht ist unerheblich.

Bis auf wenigen Ausnahmen sind fast alle MarktfĂŒhrer eher im östlichen Teil der Welt zu finden.
Die gĂŒnstigen Serien lassen aber alle in Fernost oder anderen BilliglohnlĂ€ndern fertigen.
 
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Als Fan von Ringo, Ginger Baker, Ian Paice oder John Bonham hat man natĂŒrlich seine QualitĂ€tsansprĂŒche. Aber es wĂŒrde doch
Hallo,

wenn man mal nĂŒchtern ist, wird man feststellen, dass es Freunde der Festnagelung des Alten gibt, es aber gerade die Alten irgendwie doch anders gemacht haben. Ok, Bonham ist weg, aber Paice hat Pearl, Baker dw, nur Starr sitzt noch auf Ludwig, aber damals hatte der ja auch so Einiges durchgekaut und eben gerade nicht immer dasselbe gehabt. Gilt auch fĂŒr Bonham im Übrigen.

Was in den 60ern oder 70ern gut war, gibt es ja heute teilweise gar nicht mehr, ich meine sogar ĂŒberwiegend bis ausschließlich.
Solche Retro-Buden sind dann doch eher auf Optik getrimmt. In der Tat ist ein gutes GerĂ€t heute eher teurer. Ein Brauchbares bekommt man heute sogar gĂŒnstiger. Dem Billiglohn und der Umweltverschmutzung sei dank.

GrĂŒĂŸe
JĂŒrgen
 
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  • #8
Wenn ich ein Set mit grosser Bassdrum wollte, (ist zwar "nur" eine 24") wĂŒrde ich das Gretsch Catalina Rock nehmen. Ist vom Holz Ă€hnlich, kostet aber ein paar Scheine weniger.

Danke fĂŒr die Antwort und deine Alternative, gerade fĂŒr diesen Preis... Es geht mir HauptsĂ€chlich um die große Bassdrum, das stimmt. Allerdings liegt der Reiz auch einfach an dem Retro // Vintage Style.
Es soll eigentlich nur als Alternative zu meinem Sonor dienen, aber fĂŒr mich da Heim das andere steht im Proberaum.

LG Jan
 
JĂŒrgen K;6360070 schrieb:
Solche Retro-Buden sind dann doch eher auf Optik getrimmt.

Keine Frage.
Schon Ringo soll sich ja sein erstes Ludwig Set geholt haben, weil kein anderes Set mit der Black Oyster Folie angeboten wurde.
Was die QualitÀt der alten Buden angeht mach ich mir auch keine Illusionen.

Worauf ich eigentlich hinaus wollte war - glaub ich... :D
.. wenn Firma X ne neue Einsteigerserie rausbringt, werden die Sets erstmal mit entsprechenden Modellen der Firmen Y und Z verglichen.
Kommen Firmen wie Ludwig heutzutage aber mit gĂŒnstigen Sets um die Ecke, werden sie immer an den eigenen Spitzenmodellen gemessen.
Dann heißt es ganz schnell: "Kannste knicken. Hat ja mit Ludwig nix zu tun."
 
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  • #12
  • #13
Andere TrommelgrĂ¶ĂŸen bei BD und Standtom und 2 GalgenbeckenstĂ€nder ....
 
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  • #14

Echte Ludwig-Fans werden da zwar auch die Nase rĂŒmpfen, aber ich fand dieses Club Date auch gar nicht schlecht.

Klar das ist auch ein China-Kracher, aber ganz gut gemacht und der Preis ist auch ok.
Ist soundmÀssig wirklich gut an den alten Sets dran.
 
  • #15
Ich bin auch echter Ludwig Fan, fĂŒr geht das voll OK :D

Schon als junger Kerl Fan von Ringos Ludwig, ist zwar nur angelehnt, aber das set taugt was.
Aber, es gibt ja soooo viele die echt OK sind, heutzutage ist es echt einfach, man braucht nur Geld :D
 
  • #16
ich denke mit den musikinstrumenten ist das wie mit allen anderen produkten aus china, gib denen zeit und sie bieten dir die gleiche quali wie in made in usa/germany/.... nur zu nem gĂŒnstigeren preis. Nicht alles was die chinesen inzwischen herstellen sind billige duplikate. es gibt da ĂŒbrigens ne nette gesetzeslĂŒcke meines wissen um ein made in germany zu bekommen, meines wissens muss nur das endprodukt in deutschland zusammen gebaut werden um das "QualitĂ€tssiegel" zu bekommen, von den einzelteilen redet da niemand. d.h. man kann sich munter alle einzelteile aus china schicken lassen hier zusammen schrauben und voilĂĄ made in germany
deswegen bin ich inzwischen auch bei deutschen autos vorsichtig geworden, da steckt meist schon mehr billiglohnland drin als alle denken
 
  • Ersteller
  • #17
Andere TrommelgrĂ¶ĂŸen bei BD und Standtom und 2 GalgenbeckenstĂ€nder ....

Danke 🙂

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Da geb ich dir Recht drum835, es wird nur hier gebaut und die Teile kommen aus China, Japan, etc..
 
  • #18
ich denke mit den musikinstrumenten ist das wie mit allen anderen produkten aus china, gib denen zeit und sie bieten dir die gleiche quali wie in made in usa/germany/.... nur zu nem gĂŒnstigeren preis. Nicht alles was die chinesen inzwischen herstellen sind billige duplikate. es gibt da ĂŒbrigens ne nette gesetzeslĂŒcke meines wissen um ein made in germany zu bekommen, meines wissens muss nur das endprodukt in deutschland zusammen gebaut werden um das "QualitĂ€tssiegel" zu bekommen, von den einzelteilen redet da niemand. d.h. man kann sich munter alle einzelteile aus china schicken lassen hier zusammen schrauben und voilĂĄ made in germany
deswegen bin ich inzwischen auch bei deutschen autos vorsichtig geworden, da steckt meist schon mehr billiglohnland drin als alle denken

FrĂŒher (Ende der 60er/Anfang 70er) hat man japanische Drumsets auch belĂ€chelt und als mehr oder weniger schlechte Kopien der damals beliebten Ludwigs, Gretsch und Slingerlands abgetan.

Heute sind Tama, Pearl und Yamaha MarktfĂŒhrer und jetzt lachen die.

Mit chinesischen Herstellern wird es Àhnlich verlaufen. Einer ist ja schon gut im GeschÀft und stellt auch Oberklasse-Sets her: Mapex.

Das mit dem "made in Germany" im Drumsektor muss man wirklich vorsichtig sehen.
Bei manchen Custombauer ist das fast schon Etikettenschwindel. Da ist höchstens das Design und das Zusammenschrauben was damit in Verbindung gebracht werden kann.
Hardware kommt meist aus Taiwan und die Kessel werden bei Keller in den USA auch fast fliessbandmÀssig gemacht.
 
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