Mandoline für Live-Einsatz gesucht

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Hi,

ich spiele Gitarre, E-Gitarre, aber vor allem auch A-Gitarre - siehe unserer Acoustic-Band in der Signatur. Wir sind dort vier Leute und der Live-Instrumenten-Wechsel bei unterschiedlichen Songs wird immer mehr zum Thema bei uns; Markenzeichen mag ich noch nicht wirklich sagen. Aber wir merken, dass sowas im Publikum immer sehr gut ankommt und es hält den Auftritt auch interessant. Nachdem ich zwar schon zum Bass gewechselt bin, will ich nun aber auch mal zur Mandoline greifen. Dafür suche ich ein entsprechendes Instrument.

Ich bin eher Anfänger auf der Mandoline, kann die Saiten aber bedienen, so wie eine Gitarrist eben Mando-Saiten bedienen kann. Ein bisschen reinfuchsen und es wird schon irgendwie laufen.

- Budget: leider begrenzt. Ich bin großer Freund des Gebrauchtkaufs: ergibt für gewöhnlich bessere Qualitätä bei gegebenem Budget. Mir ist bewusst, dass man sich beim P-L-Verhältnis in etwa an der A-Gitarre orientieren kann. Dort spiele ich eine 1000-Euro-Breedlove und eine Yamaha AC3M und mit beiden bin ich sehr zufrieden. Das heißt, eigentlkich sollte ich mich in eienr solchen (ähnlichen) Preisregion auch beid er Mandoline umsehen. Allerdings wird er Einsatz der Mando bei mir eher eingeschränkt bleiben - zunächst mal - und ich will nicht allzu ausgeben: Preisregion zwischen 300 und 400 EUR neu - dies ergibt dann ein entsprechendes Secon-Hand-Budget von rund 250 EUR.

- Nach Möglichkeit - Tonabnehmer inklusive. Oder aber gute Empfehlung für Aufrüst-Pickups, die eine fach zu handlen sind und keine großes Kabelgewusel ergeben.

- Massive Decke ist vermutlich nicht verkehrt, ich kann aber schlecht einschätzen, wie sehr sich das bei einer Mandoline auswirkt.

- Marken - Da bin ich noch recht offen. Der Bandkollege speielt ein 1000-EUR-Breedlove-Mando, die superb ist, aber weit über meinem Budget liegt. "Kentuckky" hab ich hier schon mal aufgeschnappt. Aber gut.... wer weiß, was es noch so alles gibt.

- Achso: Halsbreite - Ich habe kleine dicke Wurschdfinger, weswegen ich auf der A-Gitarre gerne dünne Hälse (43mm) nehme. Hier auf der Mandoline scheint es mir für mioch besser geeignet, wenn der Hals einigermaßen breit ist, damit meine elenden Wurschdfinger auch drauf passen. Am ebsten also 30 mm Breite.




So, nu' bin ich gespannt.


edit:
Die hier macht auf mich einen guten Eindruck, hat aber keinen Pickup mit dabei. Und die Frage ist natürlich: wie wahrscheinlich ist es, dass man sowas gebraucht erhalten kann.
https://www.thomann.de/de/tennessee_mandolin_premium_line_antique.htm

Gruß Jens
 
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Der Bandkollege speielt ein 1000-EUR-Breedlove-Mando, die superb ist, aber weit über meinem Budget liegt.
Hat er die Breedlove denn mit einem Pickup nachgerüstet? Die sind ab Fabrik meistens rein akustische Instrumente.
Falls ja, frag ihn nach dem Pickup, wenn das mit eurer Musik gut klingt und zwecks Rückkopplung gut klappt?
Pickup für Mandoline ist eine schwere Nummer, wo ich auch noch nicht "DIE Lösung" gefunden habe.

Preisregion zwischen 300 und 400 EUR neu - dies ergibt dann ein entsprechendes Secon-Hand-Budget von rund 250 EUR.
Das ist etwas optimistisch, gute Mandolinen in der Preisregion behält jemand und das Angebot ist auch nicht so groß.
Du musst aufpassen, ob die Bünde noch in Ordnung sind, die Mando hat viel Zug und wer etwas stark drückt, hat schnell eingekerbte Bünde. Also kein Online-Kauf ohne Detailaufnahmen!
Wenn du hinterher noch ein Fret-Job machen must, bist du preislich gleich beim neuen Modell.

Bei Thomann in der Preisklasse würde ich vermutlich eine Loar probieren und so etwas wie einen K&K als Pickup nachrüsten.
Über was willst du den spielen? Direkt PA?
 
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Ich habe eine gebrauchte Korea-Washburn für 100€ (ohne PU) gekauft. Einen einfach-PU gibt es für 30€, einen besseren für auch noch unter 100€. eBay Kleinanzeigen oder (in meinem Fall) Foren. Ist völlig bühnentauglich. Bei begrenztem Budget würde ich mehr Wert auf eine gute akustische Qualität legen und mir notfalls einen lowest cost-PU für 5€ kaufen. Nachrüsten (nach der ersten Gage...) geht immer. Unsere Geigerin nutzt gerade ein Korg CM-200 Kontaktmikro für 10€, hat damit ca. 5 Auftritte bestritten. (Notfalls hätte ich noch einen gebrauchtne Fishman-PU zu verkaufen.)
 
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Das mit den günstigen Pickups ist auch eine Frage der Band, Musikart und Lautstärke.
Ein einfacher Piezo auf der Decke klingt bekanntlich durchaus brauchbar, wenn du die richtige Position findest.
Aber der Output bei einer Mandoline ist gering und dann hast du mit einer lauten Folkrock-Band mit Drumset schnell Feedback ohne Ende.
Mit den Butcherfingers dürfte es aber gehen.
 
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Ich danke euch.

Vielen Dank für den Hinweis mit den Bünden. Das ist natürlich wirklich ein Faktor, den man kennen muss.

Ja, wir sind die butcherfingers.de. Die Breedlove ist wirklich ohne Pickup und er hat das nachgerüstet mit so einem Klebe-Teil das Phantomspeisung benötigt. Das ist schon was Hochwertiges (ich glaube 200 EUR oder so), aber ich habe die Marke gerade nicht zur Hand. Die Kabelage dabei finde ich aber nicht so dolle.

Das Korg CM-200 kannte ich noch nicht. Sieht von der Anwendung her schon mal praktisch aus - ohne viel Kabel-Jammer und auch ohne große Klebe-Orgien. Sympathisch. Die 12 EUR kann man bestimmt mal dranhängen. Dann kann man tatsächlich ein bisschen mehr ins Instrument stecken.

Wie sieht es mit dieser Gretsch aus?

https://www.thomann.de/de/gretsch_g9310_ny_supreme_mandoline.htm
 
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Die Breedlove ist wriklich ohne Pickup und er hat das nachgerüstet mit so einem Klebe-Teil das Phantomspeisung benötigt.
Das ist ziemlich sicher das AKG C-411 Deckenmikro. Alle anderen Klebeteile sind Piezos und brauchen keine Phantomspeisung.
Ich besitze das auch. :)
Wirklich ein gutes Teil und besser als alle Pickups. Klar nicht ganz so gut wie ein Mikro vor dem Instrument, dafür hast du aber Bewegungsfreiheit.
Bei Folkrock war bei mir mit dem C-411 aber auch Ende Gelände wegen Feedback - leider.



Oje, große Vorsicht.
Ich habe schon mehrere erlebt und nur bei einer hat sich die Decke nicht gewölbt.
Das Ding mit Saitenbefestigung wie bei der Gitarre ist von Prinzip her eine Fehlkonstruktion, dafür hat eine Mandoline einfach zu viel Zug.
Kann schön klingen, hat aber auch eher einen engen Hals, das will der TE eh nicht.
Und in den Gebraucht-Verkauf kommen immer die mit Deckenwölbung. :bad:
 
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Ja, genau. AKG, das kann gut sein.

Über die Ovations bin ich auch schon gestolpert. Aber wo bekommt amn die denn? Und gebracuht sind die bestimmt auch nicht so weit verbreitet, oder?

Die Fender geht schon in ne Preisklasse, die ich eigentlich (noch) nicht anvisieren wollte.
 
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Und gebracuht sind die bestimmt auch nicht so weit verbreitet, oder?
Doch, hin und wieder die günstigen Modelle mit der von mir beschriebenen Deckenwölbung. :rolleyes:
Es gibt teure und vermutlich stabilere Modelle, die sind aber außerhalb deines Preisrahmens.
 
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Die Fender geht schon in ne Preisklasse, die ich eigentlich (noch) nicht anvisieren wollte.


"A-Style" (die Tropfenform) geht auch bei Fender günstiger:





:hat:



ist von Prinzip her eine Fehlkonstruktion, dafür hat eine Mandoline einfach zu viel Zug.


Autsch... Gut zu wissen...
danoh_saying_thanks_zpsf5ddbb00.png
 
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Autsch... Gut zu wissen...
Zumindest bei den günstigen Celebrity Modellen um 500€ wäre ich sehr vorsichtig.
Die Ovation Mandoline gibt es auch als Adamas im vierstelligen Preisbereich, die scheinen besser konstruiert zu sein, zumindest die eines Bekannten, aber das ist in der Preisregion - hust - auch zu erwarten. So was bekommst du auch nicht angeboten.
 
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Das Korg CM-200 kannte ich noch nicht. Sieht von der Anwendung her schon mal praktisch aus - ohne viel Kabel-Jammer und auch ohne große Klebe-Orgien. Sympathisch. Die 12 EUR kann man bestimmt mal dranhängen. Dann kann man tatsächlich ein bisschen mehr ins Instrument stecken.

Korg verkauft die Dinger als Input für Stimmgeräte, ich hatte sie zum Experimentieren gekauft. Querflöte geht nicht (zu viele Handhabungsgeräusche), Geige geht brauchbar, Montage und Demontage dauern wenige Sekunden. Wie gesagt, nichts für die Ewigkeit, aber zum Einstieg machbar. Andererseits kosten einfache Shadow-Transducer auch nur ca. 30€ bzw. (Thomann made by Shadow) 12€.
 
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Ja, das meint er sicher mit einfachem Transducer.
Wie schon gesagt, mit der Position experimentieren, dann kann es gut klingen.
Ein Preamp oder aktive DI-Box für weitere Wege kann aber nicht schaden, dann noch etwas am EQ drehen ...

P.S.
Günstig und es wird eine extra Halterung für Gurt oder Gürtel mitgeliefert (letztes Bildchen bei T):
Dahinter kannst du dann auch in Verbindung mit schwachem Piezo/Transducer ein längeres Kabel verwenden und eine passive DI-Box reicht für den Weg zur PA.
 
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Ja, das meint er sicher mit einfachem Transducer.<...>

Jupp

Ein Preamp oder aktive DI-Box für weitere Wege kann aber nicht schaden, dann noch etwas am EQ drehen ...

Richtig, aber das kann nachgekauft werden, wenn die Gage geflossen ist;-) Ich selbst arbeite bisher nur mit einer DI-Box (aktive Palmer). Was am Sound nicht mit den Fingern gemacht wird, wird am Mixer geregelt (Anpassung an Umfeld), ich muss (und will) da unterwegs auch nichts verstellen. Es ist aber durchaus erlaubt, das auch ganz anders zu sehen und sich einen Preamp mit Regelung an den Gürtel zu hängen.
 
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Ich selbst arbeite bisher nur mit einer DI-Box (aktive Palmer). Was am Sound nicht mit den Fingern gemacht wird, wird am Mixer geregelt (Anpassung an Umfeld), ich muss (und will) da unterwegs auch nichts verstellen.
Eigentlich sehe ich das auch so. ;)
Der Nachteil ist höchstens, dass der Weg zur aktiven DI-Box kurz bleiben sollte.
Und wer keine aktive DI-Box hat, kommt mit dem günstigen externen Preamp am Gürtel auch gut weg.
Dann kann er auch mal den Ton runterdrehen und ein langes Kabel verwenden .
Hat halt alles sein Vor- und Nachteile.
 
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Hat halt alles sein Vor- und Nachteile.

Mein Trauma ist, dass ich mit meinen Wurstfingern die Regler am Preamp verstelle. Geschieht mir beim A-Bass (werkseitig eingebautes Zargenradio) ständig. Würde ich bestimmt
mit dem breiten Hintern auch beim Gürtel-Preamp hinbekommen. :-/
 
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Mein Trauma ist, dass ich mit meinen Wurstfingern die Regler am Preamp verstelle.
Ich hab den Artec selber nicht, aber wenn das ein Problem wäre, lässt sich der Regler ja mit einem Stück Gaffa fixieren. :ugly:
 
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hairmetal81
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...wenn dann die erste Gage geflossen ist, kann man ja z.B. über eine EQ-DI Kombination à la Tech21 nachdenken...



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...wenn dann die erste Gage geflossen ist, kann man ja z.B. über eine EQ-DI Kombination à la Tech21 nachdenken...
Hmm, jein ...
Das ist eine Option, wenn jemand ein Instrument mit eingebauten passiven Piezo kauft und den aufpolieren will.
Die Jungs von Butcherfingers spielen aber nicht so laut und ohne Drumset, wir haben hier keine Rockband-Situation.

Das Deckenmikro AKG C-411, was sein Kollege spielt, ist ziemlich gut und da musst du mit einem Piezo vergleichsweise viel pimpen, auch um so einen Klang zu bekommen.
Wenn Rückkopplung kein Problem ist, dann lieber das Geld auch in so ein C-411 stecken, bei dem nicht viel gemacht werden muss als an der PA etwas am EQ drehen.
Sonst bleibt der Kollege, der auch noch eine teure Breedlove-Mando spielt, klanglich immer weit entfernt.

Den SansAmp Acoustic DI gibt es neu auch gar nicht mehr.
 
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