Mandolinensaiten wechseln

von Betonmischa, 05.10.05.

  1. Betonmischa

    Betonmischa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.05   #1
    Hallo,

    ich möchte gern bei meiner Mandoline die Saiten wechseln, weiß aber nicht genau, wie ich das am Besten anstelle. Kann mir da jemand vielleicht helfen und einen Tipp geben?

    Vielen Dank

    Micha
     
  2. jayminor

    jayminor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.05   #2
    Hi Micha,

    ich vermute mal, dass Du eine Bluegrass-Mandoline hast, bei der nicht sofort zu sehen ist, wie die Saiten befestigt sind.
    Der eigentliche Saitenhalter sitzt - siehe Bild - auf dem Korpus und ist mit einer Abdeckung aus Blech abgedeckt. Diese Abdeckung kannst Du bei den meisten Mandolinen dieser Bauart einfach mit "sanfter Gewalt" abnehmen, die ist nicht geschraubt oder geklebt, sondern nur ziemlich knackig draufgeschoben.

    Wenn Du die Abdeckung runter genommen hast, ist der Rest sehr einfach.....
    Meist benötigst Du Saiten mit einer Öse, die dann einfach in den halter eingehängt wird, das andere Ende dann einfach oben in die Stimmwirbel, wie bei der Gitarre auch.

    Hoffe das hilft
     

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  3. Betonmischa

    Betonmischa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.05   #3
    Hallo Jörg,

    vielen Dank für deine Hilfe. Es hat mir schon mal einen besseren Einblick gegeben.
    Ich werd es gleich direkt mal ausprobieren.

    thx a lot.

    Gruß

    Micha
     
  4. partygranate

    partygranate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.05   #4
    Für neue Saiten musst du die Mensur (z.B. 33 oder 36cm) wissen, und ob die Saitenenden eine Schlaufe (loop-end) oder Kringel (ball-end) haben. Dein Geschäft vor Ort wird die die Saiten dann wahrscheinlich hier bestellen: http://www.pyramid-saiten.de/
     
  5. DerBarde

    DerBarde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.06   #5
    Hallo zusammen!

    Ich habe auch ein kleines Problem mit meiner Mandoline, respektive den Saiten.
    Ich habe eine Bluegrass-Mandoline (von Stagg) und in nunmehr anderthalb Monaten drei E-Saiten durch...von den drei Monaten habe ich allerdings die meiste Zeit auf nur einer E-Saite gespielt, bis ich Ersatz hatte.

    Zuerst vermutete ich einen Fehler beim Spannen (war ich zu schnell? zu ruppig?), als mir jedoch dann trotz gaaaaaaaaanz langsamen Anziehen der zweiten E-Saite, diese ebenfalls nach kurzer Zeit beim Stimmen durchging, schaute ich mir den Steg mal an:
    Die Saitenkerben sahen aus wie mit dem Küchenmesser geschnitzt und es standen Grate in alle Richtungen ab.
    Also: Neuen Satz gekauft, jetzt auch mal andere Firma und Stärke (von optima/silver, vorher: Fender Phosphor-Bronze), den kompletten E-Chor gewechselt und die Kerben für die Saiten mit feinem Sandpapier nachgeschliffen. Jetzt hat die betreffende erste E- Saite gehalten, dafür ist mir soeben die andere beim Stimmen gerissen, diesmal aber in der Nähe des "Spannmechanismus", also jedenfalls da, wo man die Saite durch die Öse zieht. (kenn den richtigen Namen leider nicht..:o )

    Ich weiss irgendwie nicht, was diesmal die Ursache gewesen sein kann, vielleicht könnt ihr mir da helfen! (Ich bestell schon mal nen neuen Satz Saiten....)

    Viele Grüße!
     
  6. Atrox

    Atrox Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.06   #6
    würde dir für die a/d/g saiten thomastik (mittel) empfehlen und für die e saite hannabach .11

    is imo die beste kombination, da die hannabach auf der e einfach sauberer klingt.

    versuch nochmal alle stellen durchzufeilen und auch die mechankien (das sind die schrauben am kopf) checken, ob dort in den ösen sich was sträubt.

    das is leider das prblem mit billigen mandolinen, dass da einfach nciht präzise genug gearbeitet wird:mad: :rolleyes:
     
  7. hman

    hman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.06   #7
    Bei der Gitarre habe ich immer versucht, die Länge des aufgewickelten Stücks möglichst kurz zu halten. Empfiehlt sich auch bei der Mandoline, denn dann kann sich dieser Teil nicht verstimmen und die Saiten bleiben besser in Stimmung.
    Wenn die Saiten immer an der gleichen Stelle reißen, sollte man diese mal kontrollieren.

    Mit Thomastik klingt die Stagg sehr Django-mäßig -> Jazz. :great:
    Hab es selbst ausprobiert, aber die Saiten muss ich immer bestellen, so dass ich wieder billige Bluegrass-Strings draufhab.

    Damit die Stagg etwas besser klingt: (Habe eine ME51)
    Steg abflachen. Der Versatz im Steg muss minimiert werden, denn so unterschiedliche Saiten gibt es garnicht. Ich habe den Steg gegen einen geraden von einer älteren Mandoline getauscht und danach war das Teil auch stimmbar.
    Unter die Saitenhalterabdeckung sollte man etwas dickeren Stoff oder dünnen Filz kleben, so dass der Teil der Saite, der nicht schwingen soll auch gedämpft wird.
    Den Pickup sollte man ganz nach oben schrauben. Dazu habe ich die Abstandfedern entfernt, so dass er nun in die Nähe der Saiten kommt, das Instrument aber dennoch spielbar ist.
    Meine Empfehlung: Keine Bluegrass-Mandoline mit Pickup :confused: unter 400€ kaufen, sondern eine ohne PU kaufen und dann einen selbst aufsetzen.:great:
    Das Loch in der Stagg sieht aus, als wäre es mit einem Dosenöffner oder einer Kombizange herausgerissen worden. ... Bilder mach ich mal beim nächsten Öffnen der Mandoline. Empfehlung für E-Mandolinen-Spieler: www.risa-music.de
     
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