Mein Herzschlag, Der Groove - Genre: Melodic Metalcore Emotionaler Rock

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Iron Bianca
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Mein Herzschlag, der Groove
Genre: Melodic Metalcore Emotionaler Rock
Akkorde: Am, C, F, G, Dm

Strophe 1
Der Bass Drum dröhnt im Takt meines Herzens.
Es ruft nach dir, nur nach dir.
Hi.Hat schlägt und schubst dazu, Ride und Crash schreien auch.

Refrain
Der Groove gerät außer Kontrolle, mein Herz schlägt zu laut.
Lauter als der Bass und Snare, der Groove gerät außer kontrolle.

Strophe 2

Ich sitze im Schatten meiner selbst, es brennt im Herzen.
Direkt vor mir keiner mehr, nicht du, nur Snare und Bass.
Hi-Hat, Ride und Crash.

Bridge
Meine Arme werden schwer, der Schweiß läuft.
Die Muskeln zucken,, mein Herz hebt ab.
Ich frage: " Wie alles schien das erste mal!?"
Jetzt nur Leere, alles schreit.

Outro
Warum bist du gegangen?
Was hast du gedacht, dass wir nicht gut wären, so wie wir sind?
Der Bass Drum dröhnt im Takt meines Herzens.



Kann man das so Singen? Spielen? Ist das was?
 
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Gefällt es denn dir? Das ist mit großen Abstand das Wichtigste.

Was mich betrifft, wenn ich Liebe vermiss, wird sie zu Schmerz.
Wer mag dauerhaft seine Schmerzen? Sie stehlen ein großen Schatz: die eigene Ruhe. Ich liebe beispielsweise tiefes Atmen. Spazieren. Eine Tasse guten Kaffees, schöne Erinnerungen. Mit derartige Vorlieben suche ich Momente der Ruhe.Einige Bilder schaffen es in einen Text und beruhigen einige Wortnachbarn.

Himmel und Hölle fließen in uns allen. Die grosse Liebe bleibt nicht ewig.Der Schmerz auch nicht. Das weiß jeder. Deshalb stören Veränderungen weniger, als der Liebeskummer uns manchmal einredet…

So viel für heute. Zum Text, und damit auch zu den verschiedensten Tönen.
Ich schreibe gern in Bussen. Manchmal reden ich dabei mit fremden Hunden … und warte auf das Zwinkern unpassender Worte…😉
 
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Gefällt es denn dir? Das ist mit großen Abstand das Wichtigste.

Was mich betrifft, wenn ich Liebe vermiss, wird sie zu Schmerz.
Wer mag dauerhaft seine Schmerzen? Sie stehlen ein großen Schatz: die eigene Ruhe. Ich liebe beispielsweise tiefes Atmen. Spazieren. Eine Tasse guten Kaffees, schöne Erinnerungen. Mit derartige Vorlieben suche ich Momente der Ruhe.Einige Bilder schaffen es in einen Text und beruhigen einige Wortnachbarn.

Himmel und Hölle fließen in uns allen. Die grosse Liebe bleibt nicht ewig.Der Schmerz auch nicht. Das weiß jeder. Deshalb stören Veränderungen weniger, als der Liebeskummer uns manchmal einredet…

So viel für heute. Zum Text, und damit auch zu den verschiedensten Tönen.
Ich schreibe gern in Bussen. Manchmal reden ich dabei mit fremden Hunden … und warte auf das Zwinkern unpassender Worte…😉
" Vielen Dank für deine Worte. Es hat mich sehr berührt, dass du den Kern meines Textes so direkt gespürt hast.
Du hast recht, am Ende schreibe ich es für mich selbst, um dem Chaos in meinem Kopf eine Form zu geben. Es ist mein Ventil, damit der Schmerz nicht alles übernimmt. Dass die große Liebe nicht ewig bleibt, ist ein harter Gedanke, aber vielleicht ist es tröstlich, dass der Schmerz es dann auch nicht muss.
Ich versuche gerade, genau diese Insel der Ruhe zu finden, von denen du schreibst- auch wenn der `Herzschlag` manchmal noch viel zu laut dröhnt. Danke für den Zuspruch, das Schreiben hilft mir, die `Wortnachbarn` ein wenig zu beruhigen."
 
Kann man das so Singen? Spielen? Ist das was?

Letztendlich lässt sich alles irgendwe singen und spielen.

Ich hätte eine grundsätzliche Frage:

Du fügst deinen Texten gern Vortrags- und Instrumentierungsinfos hinzu. Das ist okay. Aber die Texte selbst scheinen mir lückenhaft dargestellt zu sein.

So wird in deinen drei Texten der Refrain jeweils nur einmal notiert, was normalerweise nicht der Sinn eines Refrains ist, denn der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "wiederholen". Ist dieses Einmalige wirklich so gedacht oder hattest du nur keine Lust, den Refrain mehrfach einzufügen? Ich für meinen Teil wüsste schon ganz gern, an welchen Stellen ein weiterer Refrain vorgesehen ist. Sofern denn einer vorgesehen ist.

Zum Beispiel hier: Ist das wirkllich der komplette Text? Wird der Refrain nicht wenigstens noch ein- oder zweimal irgendwo wiederholt? Kommt er nicht etwas vefrüht? Wenn der Text so komplett ist, dann dürfte der Song nach 40 Sekunden vorbei sein. Von längeren Soli oder Instrumentalteilen hast du ja in diesem Fall nichts erwähnt.

...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man das so Singen? Spielen? Ist das was?
Generelle Antwort, die sich in jedem Glückskeks findet: Man kann alles ...
Und da ist ja auch was wahres dran ... Aber es ist halt noch nicht alles. Zunächst mal würde ich als auch-drummer sagen: Ja verdammt noch mal, es kommt auf den beat an, ob es funktioniert ... die bloße Beschreibung wird zu nichts führen: Musik vermittelt dann Emotionen und Energie, wenn sie einen packt, auch ganz ohne Worte - gerade, wenn es um so ein basisches Instrument wie drums und/oder Bass geht.

Das führt mich zur zweiten Frage: Wenn die Musik das transportiert - braucht es dann noch die Worte, um auszudrücken oder zu bestätigen, dass es funktioniert? Ich meine damit so Stellen wie:
Der Groove gerät außer Kontrolle, mein Herz schlägt zu laut.
Lauter als der Bass und Snare, der Groove gerät außer kontrolle.
Und die Frage, die ich hier stelle, ist nicht rhetorisch: Man kann mit Sprache viel machen und durchaus die rhythmischen Qualitäten der Sprache nutzen: James Baldwin und Poeten der Beat-Generation haben das hervorragend mit etlichen Gedichten unter Beweis gestellt. Von hier aus ist die Frage: Wozu braucht es die Musik?

Worauf ich hinauswill ist folgendes: Sowohl Text als auch Musik können groove, Kontrolle, Eskalation darstellen und transportieren. Aber: Musik kann nicht transportieren, dass es um die Bewältigung einer verlorenen Liebe geht, um die Beruhigung und das Zu-Sich-Kommen, das Sich-Fühlen durch die Musik (oder das Musikmachen). Diese Konkretion kann nur die Sprache vollbringen.
Für mich sieht es so aus: Wenn beide Ebenen - Text und Musik - das ihre geben und sie zusammenwirken, dann kann etwas ganz Großes entstehen. Und meine Frage an den Text wäre: Wozu braucht es die Beschreibung dessen, was die Musik liefern soll? Entweder sie tut es oder sie tut es nicht ... Allerdings gibt es etliche Rocksongs, in denen auch im Text der Rock oder Rock & Roll oder der Blues oder der heartbeat aufgenommen wird, ohne Schaden, eher mit Nutzen ... Genaugenommen wäre meine Frage also: Was im Text ist "too much" und was funktioniert an welcher Stelle besonders gut? Das würde ich stehen lassen - das bildete der Kern des Songtextes.

Und by the way: Gibt´s schon Musik dazu? Oder einen beat?

Herzliche Grüße

x-Riff
 
Letztendlich lässt sich alles irgendwe singen und spielen.

Ich hätte eine grundsätzliche Frage:

Du fügst deinen Texten gern Vortrags- und Instrumentierungsinfos hinzu. Das ist okay. Aber die Texte selbst scheinen mir lückenhaft dargestellt zu sein.

So wird in deinen drei Texten der Refrain jeweils nur einmal notiert, was normalerweise nicht der Sinn eines Refrains ist, denn der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "wiederholen". Ist dieses Einmalige wirklich so gedacht oder hattest du nur keine Lust, den Refrain mehrfach einzufügen? Ich für meinen Teil wüsste schon ganz gern, an welchen Stellen ein weiterer Refrain vorgesehen ist. Sofern denn einer vorgesehen ist.

Zum Beispiel hier: Ist das wirkllich der komplette Text? Wird der Refrain nicht wenigstens noch ein- oder zweimal irgendwo wiederholt? Kommt er nicht etwas vefrüht? Wenn der Text so komplett ist, dann dürfte der Song nach 40 Sekunden vorbei sein. Von längeren Soli oder Instrumentalteilen hast du ja in diesem Fall nichts erwähnt.

...
" Du hast vollkommen recht, der Text ist tatsächlich recht kurz. In meinem Kopf wiederholt sich der Refrain dazwischen schreiben können, damit die Struktur klarer wird. Ich sehe das Lied auch eher als einen sehr intensiven, kurzen Gefühlsausbruch, aber du hast recht: Mit ein paar Wiederholungen und vielleicht einem instrumentalen Teil bekommt das Ganze mehr Raum zum Atmen. "
 
Generelle Antwort, die sich in jedem Glückskeks findet: Man kann alles ...
Und da ist ja auch was wahres dran ... Aber es ist halt noch nicht alles. Zunächst mal würde ich als auch-drummer sagen: Ja verdammt noch mal, es kommt auf den beat an, ob es funktioniert ... die bloße Beschreibung wird zu nichts führen: Musik vermittelt dann Emotionen und Energie, wenn sie einen packt, auch ganz ohne Worte - gerade, wenn es um so ein basisches Instrument wie drums und/oder Bass geht.

Das führt mich zur zweiten Frage: Wenn die Musik das transportiert - braucht es dann noch die Worte, um auszudrücken oder zu bestätigen, dass es funktioniert? Ich meine damit so Stellen wie:

Und die Frage, die ich hier stelle, ist nicht rhetorisch: Man kann mit Sprache viel machen und durchaus die rhythmischen Qualitäten der Sprache nutzen: James Baldwin und Poeten der Beat-Generation haben das hervorragend mit etlichen Gedichten unter Beweis gestellt. Von hier aus ist die Frage: Wozu braucht es die Musik?

Worauf ich hinauswill ist folgendes: Sowohl Text als auch Musik können groove, Kontrolle, Eskalation darstellen und transportieren. Aber: Musik kann nicht transportieren, dass es um die Bewältigung einer verlorenen Liebe geht, um die Beruhigung und das Zu-Sich-Kommen, das Sich-Fühlen durch die Musik (oder das Musikmachen). Diese Konkretion kann nur die Sprache vollbringen.
Für mich sieht es so aus: Wenn beide Ebenen - Text und Musik - das ihre geben und sie zusammenwirken, dann kann etwas ganz Großes entstehen. Und meine Frage an den Text wäre: Wozu braucht es die Beschreibung dessen, was die Musik liefern soll? Entweder sie tut es oder sie tut es nicht ... Allerdings gibt es etliche Rocksongs, in denen auch im Text der Rock oder Rock & Roll oder der Blues oder der heartbeat aufgenommen wird, ohne Schaden, eher mit Nutzen ... Genaugenommen wäre meine Frage also: Was im Text ist "too much" und was funktioniert an welcher Stelle besonders gut? Das würde ich stehen lassen - das bildete der Kern des Songtextes.

Und by the way: Gibt´s schon Musik dazu? Oder einen beat?

Herzliche Grüße

x-Riff
,, Vielen Dank für deine ausführliche Antwort,
Als Drummer verstehst du genau, was ich mit dem Herzschlag- Beat meine . Du hast recht: Der Text ist kurz, weil er für mich die konkreten Bilder liefert ( die Schatten, das Warten, die Fragenach dem Warum), während die Musik- besonders die Drums und der Bass - den Rest der Geschichte erzählen soll.
Ich sehe es so: Der Text ist der Anker für die Geschichte ( die verlorene Liebe ), und die Musik ist die Eskalation dieser Gefühle. Die Wiederholungen das Refrains habe ich beim Aufschreiben nur weggelassen, weil sie für mich beim Spielen so logisch waren. Einen fertigen Beat gibt es noch nicht.
 
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Iron Bianca schrieb:
„Vielen Dank für deine Worte. Es hat mich sehr berührt, dass du den Kern meines Textes so direkt gespürt hast.“

Naja, bin halt ebenfalls Texter.


Du hast recht, am Ende schreibe ich es für mich selbst, um dem Chaos in meinem Kopf eine Form zu geben. Es ist mein Ventil, damit der Schmerz nicht alles übernimmt. Dass die große Liebe nicht ewig bleibt, ist ein harter Gedanke, aber vielleicht ist es tröstlich, dass der Schmerz es dann auch nicht muss.
Ich versuche gerade, genau diese Insel der Ruhe zu finden, von denen du schreibst- auch wenn der `Herzschlag` manchmal noch viel zu laut dröhnt. Danke für den Zuspruch, das Schreiben hilft mir, die `Wortnachbarn` ein wenig zu beruhigen."
" Vielen Dank für deine Worte. Es hat mich sehr berührt, dass du den Kern meines Textes so direkt gespürt hast.
Du hast recht, am Ende schreibe ich es für mich selbst, um dem Chaos in meinem Kopf eine Form zu geben.
So dachte ich auch viele Jahre… Heute betrachte ich mich.sowohl als Schreiber, als auch als Hörer! Was erzähle ich und was.höre.ich gern? Sprecher und,Hörer, das sind verschiedene,,Welten! Der,Texter sollte,sich besser,in,den, Zuörer rein versetzen … das lass ich mal so stehen …




Es ist mein Ventil, damit der Schmerz nicht alles übernimmt. Dass die große Liebe nicht ewig bleibt, ist ein harter Gedanke, aber vielleicht ist es tröstlich, dass der Schmerz es dann auch nicht muss.
Ich versuche gerade, genau diese Insel der Ruhe zu finden, von denen du schreibst- auch wenn der `Herzschlag` manchmal noch viel zu laut dröhnt. Danke für den Zuspruch, das Schreiben hilft mir, die `Wortnachbarn` ein wenig zu beruhigen."
 
Iron Bianca schrieb:
„Vielen Dank für deine Worte. Es hat mich sehr berührt, dass du den Kern meines Textes so direkt gespürt hast.“

Naja, bin halt ebenfalls Texter.


Du hast recht, am Ende schreibe ich es für mich selbst, um dem Chaos in meinem Kopf eine Form zu geben. Es ist mein Ventil, damit der Schmerz nicht alles übernimmt. Dass die große Liebe nicht ewig bleibt, ist ein harter Gedanke, aber vielleicht ist es tröstlich, dass der Schmerz es dann auch nicht muss.
Ich versuche gerade, genau diese Insel der Ruhe zu finden, von denen du schreibst- auch wenn der `Herzschlag` manchmal noch viel zu laut dröhnt. Danke für den Zuspruch, das Schreiben hilft mir, die `Wortnachbarn` ein wenig zu beruhigen."

So dachte ich auch viele Jahre… Heute betrachte ich mich.sowohl als Schreiber, als auch als Hörer! Was erzähle ich und was.höre.ich gern? Sprecher und,Hörer, das sind verschiedene,,Welten! Der,Texter sollte,sich besser,in,den, Zuörer rein versetzen … das lass ich mal so stehen …
" Vielen Dank für deine tiefgründigen Gedanken, Du sprichst da einen Punkt an, über den ich viel nachdenke: Die Balance zwischen dem Text als persönlichen Ventil und der Wirkung auf den Zuhörer.
Ich würde dich gerne dazu fragen: Findest du, ich sollte den Text noch einmal grundlegend ändern, damit er für Außenstehende zugänglicher wird? Oder ist gerade diese sehr persönliche, fast schon rohe Art das, was die Konkretion ausmacht, von der du gesprochen hast?
Ich schwanke gerade dazwischen, ob ich es so lassen soll, wie es aus mir herauskam, oder ob ich mehr darauf achten muss, was ein potenzieller Zuhörer hören will, Was ist deine Erfahrung als Musiker- wo zieht man da die Grenze?"
 

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