Melodic Punkrock - Wo fängt der Feinschliff an?

von MWKT, 13.05.19.

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  1. MWKT

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    Erstellt: 13.05.19   #1
    Moin,

    bin jetzt seit nem halben Jahr fleißig am Material produzieren und nun ist der erste komplette Mix fertig.
    Songtechnisch sind Elemente vorhanden im Bereich Alternative Rock, Metal sowie (Hardcore-)Punk.

    Der Mix (Qualität ist auf der Soundcloud-Seite besser!):

    https://soundcloud.com/max-wilke/state-of-shock

    Da ich kein Profi bin, würde ich mich über Kritik freuen (Ich weiß, die Gitarren sind teilweise nicht ganz sauber eingespielt aber hier gehts ja um den Mix :tongue:)
    und besonders Hinweise darauf, was noch besser gemischt werden kann im Sinne von:
    • Gibts Songparts die im Mix untergehen oder zermatschen?
    • Sind einzelne Instrumente zu laut?
    • Hat das Drumset genug Hall/Raum?
    • Ist der Gesang richtig im Mix platziert?
    • usw...

    Was hab ich verwendet?


    Den Mix hab ich in Reaper - bis auf die Drums - mit kostenlosen VST-Plugins zusammengeschustert. Gitarre und Bass sind direkt per Kabel ins Scarlett 2i2.
    Darunter sind:

    Gitarren (Lead&Rhytmus, jeweils 2 Spuren 100% L/R Pan + Solo Mono Spur Center):
    TSB-1 (Ignite Amps)
    TSE X50 (TSE Audio) - findet man als nicht aktuelle Version kostenfrei im Netz
    Pulse (Lancaster Audio) - mit einer orange 2 mics Box-Emulation​

    Bass (Eine Spur Center):
    SHB-1 (Ignite Amps) - ohne Boxensimulation​

    Die Drums kommen aus der Dose von zusammengemischten EZdrummer2 Packs:
    Kickdrum: Big Crack Kick (Metal!)
    Snare: Big Crack Snare (Metal!)
    Racktom: 9x12" DW Collector's Maple (EZdrummer 2 Modern)
    Floortom: 16x16" DW Collector's Maple (EZdrummer 2 Modern)
    Hi-Hat: 14" Paiste Reflector Heavy Full (Made of Metal)
    Becken L: 17" Meinl Byzance Traditional Medium Thin Crash (Drums of Destruction)
    Becken R: 19" Meinl Byzance Traditional Medium Thin Crash (Drums of Destruction)
    Ride: 20" Zildjian K Custom Session (Made of Metal)
    Im Mix verteilt finden sich so gut wie überall noch standardmäßig Kompression, EQ, Reverb und Delay.
    Für Saturation hab ich mit "Saturation Knob" (Softube) und "Headcrusher" (Audio Assault) nachgeholfen. Die Dinger machen echt was her.
     
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  2. maex777

    maex777 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.19   #2
    Hi. cooller Song....ich wüede nichts ändern...passt alles
     
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  3. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #3
    Klingt wirklich schon ziemlich gut. Was mir spotan aufgefallen ist:

    1. Der Gesang "liegt" über dem Rest des Mixes "drüber". Hier kannst du locker 2-3 dB zurücknehmen. Möglicherweise ist der Gesang auch noch ein wenig zu trocken, um sich schön in den restlichen Mix einzuschmiegen, dass kann man aber besser sagen, wenn er erst mal nicht mehr so krass zu laut ist.

    2. Drum- und Mix Bus sind unterkomprimiert. Bei dieser Art von Mucke erwarte ich Power und Energie, momentan klingt das aber alles sehr zahm und zurückhaltend. Ich weiß nicht, was du so für Kompressoren am Start hast; kannst ja mal ein bisschen rumexperimentieren; auf jeden Fall würde ich hier mit ner eher langen Attack- und kurzen Release Zeit arbeiten. Gerade der Drum Bus darf in Solo ruhig ein bisschen pumpen, also hier nicht zu zimperlich sein.
     
  4. MWKT

    MWKT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #4
    Zu 1: Da war ich mir nicht sicher mit dem Hall, aber danke fürs Ohr. Hab der Spur noch ein extra Reverb gegönnt. :great:

    Zu 2: Ein bisschen auf den Drums hat gut funktioniert. Das Problem was ich bei mehr Kompression der kompletten Drums jedoch bekomme, sind die pumpenden Becken. Die haben ja eh schon so hohe Frequenzen, dass das (zu) gut hörbar wird.. Gibts da nen besonderen Trick? Oder ganz simpel vom Bus nehmen und separieren?
     
  5. Calaway65

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    Erstellt: 14.05.19   #5
    Das wäre so spontan auch das einzige was mir einfiele. In dem Falle könnte man auch gleich mal versuchen, ob man nicht mit paraleller Kompression zum besten Ergebnis kommt (den Main Drums Bus unkomprimiert lassen, einen weiteren Drum Bus mit dem Kompressor so richtig durch die Mangel nehmen und dann dezent dazu mischen. Hier kann man dann auch die einzelnen Elemente mehr oder weniger stark in die Kompression fahren).

    An der Stelle muss ich aber sagen, dass ich damit selber wirklich noch nie Probleme hatte. Magst du vielleicht mal ne kleine Hörprobe reinstellen, wie das mit den pumpenden Becken klingt?
     
  6. MWKT

    MWKT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #6
    Hab den ganzen Song mal überarbeitet, Gitarren neu eingespielt, Bass neu eingespielt und mehr Kompression drauf gesetzt. Gesang passt jetzt (vielleicht?) auch besser..
    Ich hoffe die tiefen Frequenzen sind nicht zu krass, hab das grade schnell mit Kopfhörern eingespielt und gemischt.

    Pumpende Becken sind hier noch gut im Zaum. Nur obs genug ballert? :D

    https://soundcloud.com/max-wilke/state-of-shock-final-compressed
     
  7. Calaway65

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    Erstellt: 14.05.19   #7
    Das klingt schon deutlich besser als im ersten Versuch. :great: Nimm mal ein Stück vom Drum Bus Kompressor zurück und gib dafür einen Hauch mehr in den Mix Bus Kompressor. ;)

    Edit: Und die Vocals sitzen jetzt zwar gut, müssen aber besser gelevelt und/oder noch mehr komprimiert werden. So gehen jetzt einzelne Silben und Wörter stellenweise etwas unter.
     
  8. MWKT

    MWKT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #8

    Hab den Mix nochmal direkt dort angepasst, danke für die guten Tipps! :great: Rockt echt ne Tonne dicker.
     
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