Meine 12 Topteile als NAM Profile - mit Cab (V30 und Greenback) und Ohne - Soldano, Orange, Ampete, Lichtlaerm, Marshall, Sebago, Fryette, Brunetti...

Gewundert habe ich mich allerdings über die meisten Orange Captures. Die klingen im Vergleich zu sämtlichen anderen (die sich theoretisch auch untereinander sehr gut mischen ließen) streckenweise untenrum wirklich extrem mager. Klingen die Amps in echt wirklich so? Ich würde es tatsächlich annehmen, weil du dir ja wirklich Mühe gegeben hast und die anderen Captures auch dementsprechend gut rüberkommen.
Ja, leider lässt sich mein ORS 100 nicht gut capturen.
Der Amp hat abnormal viel headroom und keinen master-volume. Damit das ausgehende Signal nicht clipped musste ich den Amp sehr leise drehen.
Ich war mit den Profilen vom ORS gar nicht zufrieden, der OD120 klingt schon um Welten besser.

Habe mich noch nicht weiter damit beschäftigt den Alten besser zu profilen.
Irgendwie fände ich es auch schön, wenn sich ein paar Amps gegen das profilen wehren/weigern :D

Werde mit etwas Zeit das aber nochmal angehen :)
Und die Pedale sollte man eig. eh einzeln profilen.
Da ich aber gerade den Dimehead NAM Player "aufbohre" um Stereo-Amp zu fahren, kann ich ohnehin nur die Full-Rig NAM files laden.
Da kommen mir die V30/G12 Captures seeeehr entgegen :)
 
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Vielen Dank @Lum für die super NAM Profiles! 😊
Das ist wirklich toll von dir, dass du dir diesen Aufwand machst und das dann auch noch frei zur Verfügung stellst!

Den Neural Amp Modeler habe ich vor einiger Zeit mal getestet und war damals noch nicht 100%ig überzeugt. Dein Beitrag hier hat mich aber dazu motiviert, es nochmal zu probieren. Und siehe da: Ich bin begeistert, wie gut das funktioniert! Einziger "Nachteil": bei der Masse an Profiles bei Tone3000 muss man aufpassen, nicht zu sehr dem Sammeltrieb zu verfallen, sondern auch mal die Gitarre in die Hand zu nehmen 😆
 
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Mächtiges Update!

Da ich mit ein paar Profiles nicht so glücklich war und noch einen Zugang hatte, wollte ich doch nochmal bessere Profile erstellen.

Was ist anders?
  1. Die größte Änderung ist, dass ich dieses mal meine Suhr RL genutzt habe, statt der UAD OX Box. Warum? Weil ich mir damit einen Roundtrip an Transformation zwischen Analog und Digital spare und weil die Meinung im Netz ist, dass die Suhr doch die beste Loadbox ist.
  2. Input Sensitivität nochmal besser eingestellt
  3. Jeder Amp der geprofiled wurde, mit einem kurzen und hochwertigem Kabel angegangen (aka ich habe die Suhr RL und DI Box durch das Zimmer wandern lassen)
  4. Jeder Amp hang an der gleichen Netz-sicherung sodass 0 Brummen/Sirren/irgendwas im Signal war
  5. Ich habe einiges Amps nochmal mit deutlich mehr/verschiedenen Gain-Settings geprofiled
Alles kleine Dinge, aber am Ende vom Tag bilde ich mir ein, einen Unterschied zu hören.
War wieder natürlich einiges an Arbeit, aber zumindest das Training ist dieses mal über tone3000 gelaufen (1000 Epochen, best fit).
Ich habe auch das Superinput gegen Aliasing ausprobiert, mich aber dagegen entschlossen. In den Frequenzbereichen von Gitarrenamps braucht man das nicht.

Ich habe ebenso bei jedem Amp ein Foto der Einstellungen gemacht, was ich hier teile.
Jeder Amp kommt als Amp-Standalone, mit V30 (GGD Cali), mit G12 (GGD Zilla) und neu G65 (etwas mittiger, weniger scooped) auch aus GGD Cali im NAM format.

Die Namens-Formatierung ist Valeton GP5 kompatibel, da diese nur wenige Character zulässt. Können also direkt importiert werden :)

Formatierung ist:

RigMode-AmpName-Gainstufe --> V30-2204-3 --> Full Rig mit V30 Speaker des Marshall 2204

Also here we go: (Bild-Name mit Link-Beschreibung)

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Marshall JMP 2203 1976 - Transition Model (aber ab werk schon cascading gain)
Gainstufen 1-4 sind von 5 bis 10. "f" ist mit meinem Beetronics Fatbee vornedran, "x" ist mit Klon into Fatbee into Amp
Lum's Favorite: G65-2203-f




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Marshall JCM800 2204 von 1982 Vertical Input - Originale Schaltung
Gainstufen 1-5 sind hier Pre-Amp zwischen 5 und 10. Gainstufe 6 ist "dimed" also MasterVol und und Gain voll auf.
Lum's Favorite: V30-2204-05




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Marshall JVM 210H - Mit OD1 Mod (hat den OD1 des JVM410)
Gainstufen sind hier die 6 Stufen des Amps (3 Gainstufen pro Kanal)
Lum's Favorite: V30-MJVM-5




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Ampete One
Gainstufen sind hier die Kanäle: 1 ist Clean Channel, 2 ist Gain Channel, 3 ist Gain Channel mit 2nd Boost, 4 ist Gain Channel mit beiden Boosts
Lum's Favorite: V30-Ampt-3




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Bad Cat Mini Cat
Gainstufen sind 1 Volume & master auf 12 Uhr und 2 und 3 jeweils 15 Uhr und voll aufgerissen.
Lum's Favorite: G12-BadC-1




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Brunetti R-Evo XL 2 100W
Gainstufen sind die 3 Kanäle (Clean, Boost, XLEAD)
Lum's Favorite: V30-Brun-3




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Fryette Deliverance 120
Gainstufe 3 ist wie im Bild, 4 mit etwas mehr Mitten und Treble.
Lum's Favorite: V30-Deli-3




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H&K TriAmp MK2
Gainstufen sind hier die 6 Kanäle.
Lum's Favorite: V30-Tri2-5




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Lichtlaerm Audio Prometheus
Gainstufen sind 1: Clean, 2: Vintage Gain, 3: Modern Gain
Lum's Favorite: V30-Prom-3




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Orange OD120 1975
Gainstufen 1-3 sind hier von 13, 15 und 17 Uhr. 4 ist Master und Gain Cranked. "f" ist "1" mit fatbee vornedran.
Lum's Favorite: G12-OD12-1 / f




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Orange ORS100 1972
Gainstufen 1 wie abgebildet, 2 mit Master-Vol mehr cranked.
Lum's Favorite: G12-ORS1-1




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Sebago Texas Flood 100w
Gainstufe 1 ist der Clean Kanal, 2 ist "FET"
Lum's Favorite: G12-Sbgo-1




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Soldano SLO 100
Gainstufen sind Clean, Crunch und Overdrive
Lum's Favorite: V30-SLO1-3




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THC Sunset
Gainstufen sind das Master-Vol in verschiedenen Stufen + Boost aktiviert. Dieser Amp (mMn) reagiert mit Abstand am geilsten auf EndstufenZerre :)
Lum's Favorite: G12-THC-2


Ich hoffe euch gefallen die Profiles; ich bin sehr zufrieden!
 
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Würde dich gerne bekeksen, darf aber aktuell nicht. Da muss ich mich am Wochenende mal durchspielen. Auf jeden Fall vielen Dank für die Arbeit, die du da reingesteckt hast :rock:
 
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Leider kann ich ebenfalls keine Kekse schicken, daher auf diesem Weg: 1000 Dank für deine tolle Arbeit und die erneute Bereitstellung der Pofiles! 🤘🎸

Ich freue mich schon, sie gleich morgen Abend ausgiebig zu testen ☺️
 
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Ich hab grad mal testweise versucht ein .nam file ins gp-5 zu laden. Es kann zwar importiert und ausgewählt werden, bleibt aber stumm. :nix:
 
@Lum

Du Fleißbienchen!
Nun "muss" ich ja schon wieder deine Profile ausprobieren...

Danke ;-)
 
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Alles kleine Dinge, aber am Ende vom Tag bilde ich mir ein, einen Unterschied zu hören.
Ich glaube, das ist die Untertreibung der Woche ;)

Ich war ja eigentlich gerade wieder auf dem Weg zurück zur wohlklingenden Loungemusik (nach dem Rockintermezzo mit deinen NAM-Dateien), aber damit ist es jetzt wohl wieder für eine Weile vorbei.
Ich hab sie noch nicht alle durch, es sind ja so viele Kombinationen, aber ich finde da gibt es ganz deutliche Unterschiede.

Der V30-Ampt-2 haut mich echt aus den Socken. Das ist der erste NAM-Sound, den ich fast ohne Effekte übernehme, außer ein ganz klein bisschen Chorus zugemischt, mit den Einstellungen, die du vorgibst (danke dafür, das ist wirklich eine sehr gute Idee!). Der klingt hammermäßig, räumlicher als alle NAM-Profile, die ich bisher gehört habe (kein DLY oder REV mehr nötig bei mir), und die Verzerrung ist ja sowas von packend, unglaublich.

Vielen Dank für die Mühe und die professionelle Aufbereitung!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Ich hab grad mal testweise versucht ein .nam file ins gp-5 zu laden. Es kann zwar importiert und ausgewählt werden, bleibt aber stumm. :nix:
Ich bin es zwar mein ganzes Leben gewohnt aber: have you tried turning it off and on again? :)
Hatte den mute-bug mal im GP5 und Neustart hat es getan.
 
Hi,
mein GP-5 tut so, als würde sie das File laden, ist anwählbar, das Preset speicherbar. Ab dem Zeitpunkt wo ich das Handy trenne und mich wieder verbinde ist das File aus dem Speicher verschwunden.
Danke für Deine Hilfe und auch für das Bereitstellen der ganzen Files.
Für mich ist jetzt diese Funktion nicht so wichtig, mir reichen die implementierten Amp und Cab Modelle. Ich hätte es halt gerne mal ausprobiert wie man externe nam files läd.
 
Ich hab jetzt ein paar mehr durch. Der Marshall 2 G65 klingt wirklich fast wie einer Marshalls damals, richtig toll. Auch hier, keine Zusatzeffekte nötig, außer etwas Chorus und evtl. ein TS9 für's Solo. Der BadCat 1 - G12 ist für mich eine Riesenüberraschung. Der ist ja sowas von samt-smooth und trotzdem mit Biss, passt sehr gut zu dem Zeugs was ich sonst so spiele, mit maßvoller Verzerrung und richtig gutem Klang.

Der Sbg2-G12 liefert das perfekte "Ü" im Sound mit dem Halstonabnehmer, sehr schön. Das Gain hab ich bei allen ein bisschen zurückgenommen (Ampero 2 Stomp bei mir), und mit einem TS9 für's Solo mit ganz wenig Gain gepaart. Der FryetteV30-3 ist eine richtige Heavy-Maschine, klingt gut für Rhythmus (ohne TS9) und Solo (mit TS9).

Die klingen alle IMHO deutlich besser als die erste NAM-Ladung, und die waren schon richtig gut. Vielleicht lags auch an meinen Einstellungen, oder daran, dass ich es damals noch auf einem GP200 probiert hab und jetzt mit dem Ampero. Mit dieser neuen Ladung finde ich jedenfalls eine große funktionierende Bandbreite, und auch für den weniger verzerrten Geschmack gibt's richtig gute (maßvolle) Verzerrung. Die sind richtig inspirierend.
 
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Die Sounds sind richtig stark, danke dafür!

Was mir allerdings auffällt ist, dass sie mit Rücknahme des Volumepotis kaum aufklären. Ich arbeite normalerweise mit nem Zerrsound, den ich so auf Crunch runterregle, das funktioniert hier echt gar nicht.

Gibt's da nen Tipp dazu oder fällt das unter works as intended?
 
Noch ein kleiner tipp am Rande zum Nutzen von NAM Profilen auf dem PC, die Genome Software von Two Notes kann die auch benutzen, und dann hat man noch die komplette Peripherie drum rum, wenn man will.
Der NAM Player ist ja doch sehr rudimentär...
 
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Danke fürs deine Mühen! Schön, dass es Leute gibt, die die Stromrechnung nicht für Titten-, Volksverhezungs- und sonstige Müllvideos aus der KI hochjagen.
 
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Gibt's da nen Tipp dazu oder fällt das unter works as intended?
Ich habe ja den 1:1 Vergleich zu den echten Amps und die Profiles folgen da dem Vorbild.

Der THC Sunset, Marshall JMP und Fryette Deliverance sind die Amps, die am besten auf den Vol-Poti reagieren und das spiegelt sich imho auch bei den NAM Profiles wieder.
Ampete, Brunetti oder Lichtlaerm sind da auch in echt nicht so gut :) (achso und NoiseGate deaktivieren ist natürlich dann Pflicht)
 
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Der Bad Cat macht das bei mir auch richtig gut.
 
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Was mir allerdings auffällt ist, dass sie mit Rücknahme des Volumepotis kaum aufklären.
Schau dir mal dein Input-Level an. Wenn das zu hoch ist, geht auch nichts mehr. Ansonsten kann NAM das Verhalten des realen Vorbilds 1:1 nachbilden. Ich spiele ähnlich wie du alles von clean bis Rockbrett via Volume-Poti. Da ist es egal, ob echter Amp, mein Quad Cortex oder NAM auf dem PC; die können das alle gleich gut, richtiges Gain-Staging vorausgesetzt.
 
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