Mi-Si Acoustic Trio oder LR Baggs Anthem für meine Sigma SDR-28H?

von thomas!, 09.10.16.

  1. thomas!

    thomas! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.16   #1
    Hallo liebe Forengemeinde,
    Ich habe mir kürzlich eine tolle Dreadnought von Sigma gekauft, die wohl am ehesten der D-28 vom Herrn Martin ähnelt. Nach Bildern, Soundvergleichen und so weiter und natürlich der Nummer nach zu urteilen. Sigma war ja mal Martins Squier / Epiphone...
    Nun hat die keinen Pickup drin und schwanke zwischen 2 1/2 Optionen. Vielleicht könnt ihr mir etwas helfen, aber erstmal der Fragebogen:

    1. Welches A-Instrument soll einen Pickup erhalten?
    Sigma SDR-28H, ähnlich Martin D-28, oder hat jemand einen anderen Eindruck?

    2. Wieviel Geld steht zur Verfügung?
    bis max 350€ (evtl + Einbau)

    3. Werden gewisse Stile (Fingerpicking, Strumming mit Plek etc.) bevorzugt?
    hauptsächich Strumming mit Plek, Liedbegleitung in die Pop/Rock(Worship)-Richtung, gelegentlich Picking, Pluck and Chuck (Body muss gut hörbar sein!)

    4. Welche baulichen Veränderungen an der Gitarre wären für Dich akzeptabel, welche nicht?
    a. Gurtpin durch Kabelbuchse ersetzen (i.d.R. etwas aufbohren nötig)
    b. Piezoeinlage unter dem Steg einsetzen (Steg etwas abschleifen, ganz dünnes Loch durch Decke bohren)
    e. Pickups im Korpus

    5. Soll der Pickup aktiv sein (Batterie) oder wäre auch ein externer Preamp eine Option?
    Aktiv schon, Mi-Si wäre ja allerdings ohne Batterie...
    Wie würde das denn mit einem externen Preamp funktionieren?

    6. Für welchen Anwendungszweck ist der Pickup gedacht?
    b. Solomusiker oder Duo
    c. kleine Band ohne Percussion
    d. Band mit gemäßigter Percussion (schon auch mal mit Drumset)

    7. Wie soll das Instrument Live oder im Proberaum verstärkt werden?
    a. direkt in PA oder Aktivmonitor

    Nun reizt mich am Mi-Si Acoustic Trio VT (Preis ca. 200€) die minimale optische Veränderung am Instrument (die zwei kleinen schwarzne Rädchen im Schalloch). Irgendwo habe gelesen, dass das kein wirklicher Piezo ist, sondern eine andere Technik und dass das piezotypische Kwack wegfällt. Wirklich viele Hörbeispiele habe ich allerdings nicht gefunden :( Zusätzlich ist natürlich besonders interessant, dass das Teil keine Batterie braucht, sondern dass ein Kondensator eine Minute über ein Netzteil geladen wird und ich dann 8-16 Stunden Spielzeit habe! :eek:
    Der Undersaddle-Tonabenehmer, der dort verwendet wird, ist der Element von LR Baggs, den es hier etwas weiter unten zu hören gibt (natürlich von LR Baggs aufgenommen ;) ). Hier klingt er natürlich überragend.

    Am Anthem (Preis ca. 400€, holla die Waldfee..)finde ich die Mischung aus Piezo (für die Basstöne) und Mikro sehr spannend und war von vielen Soundbeispielen einfach nur geflasht. Dieses Video war ausschlaggebend für mein gesteigertes Interesse (auch so sehens- und hörenswert). Die Flexibilität ist hier der große Pluspunkt. Ein Minuspunkt ist für mich das Design. Die Gitarre wird schon etwas entstellt durch den weißen Plastikeinsatz, der ins Schalloch geklebt wird.

    Und dann wurde mir von einem Freund noch der Shadow Nanoflex (~100€ Anschaffungspreis) empfohlen. Ähnlich dem Mi-Si, aber mit Batterie, die über einen Griff zu einer Tasche am Halsblock durchs Schalloch gewechselt werden muss. Das wäre beim Anthem natürlich auch so.

    Bin gespannt, ob ihr mir weiterhelfen könnt, oder mir sogar noch andere Tipps gebt, an die ich noch gar nicht dachte (obwohl... Ich will mich ja auch irgendwann mal entscheiden :) ).

    Bitte nicht die "Nimm doch ein Mikro"-Diskussion aus anderen Threads wiederholen. Das kommt nicht in Frage.

    Vielen Dank,
    Thomas
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 09.10.16   #2
    Nein, das steht bei dir nicht zur Debatte, es geht ja um Live-Anwendung (im Ernstfall mit Drumset) und nicht um Studioaufnahmen. ;)

    Grundsätzlich hast du mit einem Dual Pickup aus Mikro und Piezo natürlich mehr Möglichkeiten, weil sich die Dinger überblenden lasssen.
    D.h bei Solo und Duo kannst du viel Mikro nutzen, wenn es in der Band zu Feedback kommt, einfach mehr Stegtonabnehmer.

    Allerdings ist das Mikro des Anthem offenbar nicht so rückkopplungsanfällig.
    Du kannst dir auch überlegen das Lyric zu nehmen, das besteht nur aus dem Mikroteil und damit ist der Einbau sehr einfach.
    Es gibt ein Review, wo Element gegen Lyric getauscht wurde:
    https://www.musiker-board.de/threads/review-l-r-baggs-element-vs-l-r-baggs-lyric.530743/

    OT
    Den Piezo gibt es MMn gar nicht.
    Ein Tonabnehmer unter dem Steg kann eigentlich gar nichts anders als über Druck zu funktionieren, das nennt sich Piezoeletrizität.
    Es gibt allerdings verschiedene Materialien, mit denen du die Bauelemente dafür herstellen kannst.
    Die Hersteller distanzieren sich mit Transducer o.ä. gerne von dem Wort Piezo, weil das fast ein Schimpfwort ist, die Dinger klangen früher halt meistens scharf.
    Im Grund geht es aber nur darum, anders und besser zu bauen als die Konkurrenz.
    Für mein Verständnis ist ein Drucktonabnehmer trotzdem ein Piezo. :)
     
  3. thomas!

    thomas! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.16   #3
    Hey,
    Vielen dank für deine rasche Antwort. Habe mich nochmal ausgiebiger mit dem Lyric beschäftigt. Der kann (!) ja richtig (richtig!) gut klingen. Bei manchen Demos aber auch sehr boxy.
    Ich bestelle es mir und höre auf einen Tipp, den ich in deinem gelinkten Thread oder irgendwoanders gelesen habe, das Mikro, bevor es fest verklebt wird, an einigen Stellen unter der Decke zu testen. Dann jeweils Testaufnahme, dann fest rein.
    Fürs Aufbohren des Endpins frage ich einen befreundeten Tischler. Das will ich ungern selbst machen.
    Ich berichte dann.
    Grüße!
     
  4. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.10.16   #4
    Ich hab in meiner Sigma SDR-28 den Anthem-Tonabnehmer eingebaut. Bin sehr zufrieden mit dem Klang, und in meinen Augen ist auch das Steuerelement im Schallloch sehr dezent. Offensichtlich hast du dich ja schon für das Lyric-System entschieden, da würde mich dann mal die Feedbackresistenz bei einer lauten Band interessieren, es ist halt doch ein Mikro, und beim Anthem kann man dann halt komplett auf Piezo umschalten,um Rückkopplungen in den Griff zu bekommen. Aber der Preis ist halt tatsächlich nicht ohne.

    Die Energieversorgung bei diesem Mi-Si-System hätte mich auch noch interessiert, die Sache mit dem Kondensator klingt irgendwie recht spannend. Wäre mal interessant, ob das sonst jemand im Forum schon mal ausprobiert hat.
     
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  5. chris_kah

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    Erstellt: 10.10.16   #5
    Das ist so ein Gold Cap, wie der auch in LED Fahrradrücklichtern mit Standlicht zu finden ist.
     
  6. thomas!

    thomas! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.16   #6
    Ich bin auch sehr gespannt aufs Lyric. Da ich kaum in wirklich lauten Szenarien unterwegs bin, glaube ich auch fast nicht, dass es zu Feedbackproblemen kommen wird. Aber das werde ich dann sehen und berichten. Erstmal bin ich darauf gespannt, ob ich da einen guten Sound herausbekomme :)
    Viele Grüße,
    t!
     
  7. thomas!

    thomas! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.17   #7
    *Thread mal wieder ausbuddel*
    Ich habe den Lyric jetzt schon über ein Jahr in der Gitarre und bin jedes Mal wieder begeistert, wie der Charakter der Sigma abgebildet wird und in der PA rüberkommt. Bevor ich das Mikro fest positioniert habe, testete ich verschiedene Stellen an der Unterseite der Decke durch und bin letztlich an der vorgeschlagenen Stelle gelandet. Dort war das Klangbild einfach am realistischsten. Dafür habe ich mir wenig klebendes doppelseitiges Klebeband bei Thomann bestellt, damit ich das Klebepad nicht ständig abfriemeln musste.
    Unsere Techniker sind allerdings schon teilweise sehr gefordert, den EQ vernünftig einzustellen. Auch ein Grund, warum ich noch immer mit der Venue DI von LR Baggs liebäugele. Finanziell ist aber momentan für Gear nichts am Start :nix:
    Die Gitarre verliert ein wenig an Punch (im Gegensatz zu meiner vorherigen Klampfe mit Piezo), weil der Bassbereich nicht mehr so stark betont wird und der Piezo-Quack (, der mMn trotz unangenehmer Betonung einiger Frequenzen für ordentlich Punch sorgt) nicht mehr da ist.
    Einmal hatte ich an einem analogen Board (ohne voll-parametrische Mitten) ein relativ tiefes Feedback bei etwas höherer Lautstärke, ansonsten absolut problemlos.

    Ich bin begeistert und würde den Lyric jedem weiterempfehlen.
     
  8. Flyboy

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    Erstellt: 02.12.17   #8
    Mit Ausnahme von B-Band setzen alle Herssteller bei ihren Tonabnehmern auf den Piezoelektrischen Effekt. Bestimmte Materialien erzeugen unter Druck eine Spannung. Umgekehrt ändern diese Materialien unter Spannung ihre Dicke und können so Töne erzeugen oder im Motor Treibstoff einspritzen.

    Das Problem ist der sogenannte "Klirrfaktor" der besonders bei Piezokristallen sehr hoch ist. Das Signal ist grob gesagt verzerrt. Insbesondere viele passive Systeme arbeiten noch mit Kristallen und klingen entsprechend schräg ..

    Neuere Systeme beruhen auf piezoelektrischen Folien auf Polymerbasis. Dazu gehören der Element und der Sonicore. Innen ein elektrischer Leiter, darum die Folie gewickelt und außen als Masse ein Metallgewebe. Der Klirrfaktor ist geringer aber immer noch vorhanden.

    Es sind wohl neue Materialien in der Entwicklung, die Lufteinschlüsse enthalten und so direkt als Folienmikrofon eingesetzt werden können. Das wird auch für uns interessant .....

    Was das Wundermikrofon im Lyric oder Anthem angeht, da verschaukelt uns LR Baggs ein wenig. Da ist zwar ein "billiges" Elektretmikofon drin, aber es arbeitet eigentlich garnicht als Mikrofon. Das Mikro ist zur Decke gerichtet und nimmt primär deren Schwingungen auf. Dabei spielt übrigens die Klebefolie eine große Rolle, die muss elastisch sein !!! Damit dürfte auch geklärt sein, warum man dieses "Mikrofon" so genau positionieren muss.

    Ich hoffe, ich habe nicht allzu viele Illusionen zerstört ....
     
  9. thomas!

    thomas! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.17   #9
    Haha.
    Kein Problem. Es klingt ja, wie gesagt, super. Unter Studiobedingungen kann ich’s nicht beurteilen, aber mein Livesound profitiert enorm vom Lyric.
     
  10. saitentsauber

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    Erstellt: 18.12.17   #10
    Ich habe so'n Ding mal bei einem Gitarrenbauer im Regal gesehen und gefragt. Er hat schon mehrere davon verkauft und eingebaut und konnte bestätigen, dass sie praxistauglich sind. Ob er auch was zum Klang gesagt hat, weiss ich allerdings nicht mehr.

    Nebenbei: Gratuliere zu dieser Zahl an Keksen. Dass jemand eine solche Punktlandung hinkriegt... :great:
     
  11. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 18.12.17   #11
    Da hat wohl jemand gerechnet und das passend gemacht;) Bei Keksen hat man ja ein wenig Einfluss auf die Zahl (ich mache das auch mal gerne passend, wenn ich Kekse verteile und die Differenz in meiner Keksspanne liegt).
     
  12. Yrrlicht

    Yrrlicht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.18   #12
    Ich habe seit zwei Jahren so ein System in meiner BouGi, man stöpselt für eine Minute das Netzteil dran, einfach über Klinke
    "Ladezeit" ca. eine Minute, (mehr bringt nichts), dann ist wieder Saft für wohl gefühlte 20 Stunden.
    Soundtechnisch würde ich das System als sensibel beschreiben, das Teil hört die Flöhe husten und bildet den Klang des Instruments transparent aber auch schonungslos ab, da wird nichts gefärbt. Die absolut unauffälligen Rädchen für Volume und Klang sind gut erreichbar.
    Vorteil: keine zusätzliche Fräsung für "Zargenradio", keine Batteriewechsel/bevorratung
    Nachteil: man sollte das Netzteil immer dabei haben, zur Not geht auch ein Klinkenkabel mit 9V Batterieanschluss und dann einen Block dran für eine Minute.
    Ich bin von diesem System in jeder Hinsicht überzeugt und würde es weiterempfehlen
     
  13. Flyboy

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    Erstellt: 15.01.18   #13
    Hast du den kapazitiven TA drin? Ich hab das Teil auf der Website von Mi-Si-System gesehen. Mal was ganz anderes .... 6x7 SMD Kondensatoren auf eine Leiterplatte gelötet. Die sind laut Wikipedia schichtweise aufgebaut und reagieren wohl auf Druck mit einer Kapazitätsänderung... ähnlich dem Ansatz von B-Band ...
     
  14. Yrrlicht

    Yrrlicht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.18   #14
    Element Active System™

    Aktives Steg-Tonabnehmer System mit unfassbarer Dynamik

    Im Gegensatz zu typischen Steg-Tonabnehmern für akustische Gitarren, die meistens abhängig von der Saiten-Kompression ihren Sound entwickeln, wurde das Element System dafür entwickelt, um die tatsächliche Bewegung der Gitarrendecke einzufangen.
    Das Herzstück des Pickups ist eine, nur zwei tausendstel Zoll dicke, flexible Sensorfolie, welche auch die zartesten Nuancen der Gitarre einfängt.
    Diese Folie verfolgt selbst kleinste Bewegungen der Decke welche natürlich auch von dem Saitendruck ausgelöst werden. Dadurch entfesselt der Element eine unvergleichliche Dynamik und Kompression, wobei durch die minimalistische Konstruktion des Tonabnehmers keinerlei Einfluss auf die akustischen Eigenschaften der der Gitarre genommen wird. Diese Eigenschaften garantiert einen hohe Wiedergabetreue gepaart mit schier endloser Spieldynamik.
    [​IMG]
     
  15. Flyboy

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    Erstellt: 20.01.18   #15
    Okay, dann hast du also die Version mit dem Element Pickup und nicht die mit dem kapazitiven TA.

    Was für ein Blödsinn! Das Teil sitzt an der gleichen Stelle wie alle anderen Stegpickups und ist genau wie diese druckempfindlich. Und genau wie bei allen anderen besteht das Signal aus einer Mischung aus Saiten- und Deckenbewegung.

    Bisher war ich der Meinung, Dynamik und Kompression stünden im Gegensatz zueinander, aber man lernt ja nie aus. Auch eine entfesselte Kompression kann ich mir nicht so richtig vorstellen ...

    Spass beiseite, das Teil klingt tatsächlich gut. Ich habe einen Nachbau davon in eine Gitarre eingebaut und der Klang ist tatsächlich sehr klar und präzise. Ich habs aber bisher nur passiv betreiben können und warte noch auf einen Preamp, der wegen des niedrigen Ausgangspegels notwendig ist.

    Kompression bedeutet technisch gesehen, dass das Signal nicht linear ist, sondern dass die Zunahme des Outputs bei steigender Intensität immer geringer wird. Und genau das ist bei einer dünnen Folie zu erwarten, die immer schwerer zu komprimieren ist. Und bei Kompression werden die leisen Anteile, wie z.B. die Deckenschwingung, hervorgehoben. Aber einen Kompressor in der Signalkette kann man abschalten, einen im Tonabnehmer nicht .....
     
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