MIDI-Floorboard mit großem Display

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Servus,

da sich unsere Musik dazu anbietet, die Presets auf die einzelnen Songs anzupassen, spiel ich mit dem Gedanken meine Nobels MF-1 doch mal gegen ein Dings mit großem Display für Text auszutauschen. Ich hab sonst Angst, dass ich mich irgendwann mal "verlaufe" im Live-Trubel. Stabil und zuverlässig sollte das Ding sein. Und Phantom Power abkönnen. Hab mir das große Teil von Rocktron, den MIDI-Raider angeschaut. Sieht toll aus, ist mir aber ohne triftigen Grund zu teuer. MIDI-Mate kommt dem schon näher, isses aber stabil und zuverlässig?

Bitte nix anbieten, erst sind andere Sachen wichtiger. Ich will mich nur informieren. ;)

Grüße!
 
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Wo liegen denn die Vorzüge bei nem teureren Floorboard, wie du sie vorschlägst? Mein MF-1 hat mich gebraucht 50€ gekostet ...
 
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Ach, mir ging es gar nicht um "teuer" oder "nicht teuer".
Ich habe nur keine günstigere Midi-Leiste mit Display gefunden, bei der du die Namen der Songs einprogrammieren kannst.
 
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Hast du da ein bestimmtes Budget? Evtl wäre ja ein Mark L Custom FX-25 (den gibts auch mit nem Editor) etwas für dich, oder der Fractal Audio MFC-101 (da gibts auch einen Editor aber nicht von Fractal Audio selbst).
Wie von Wüstenpinguin vorgeschlagen sind die FAMC Controller auch noch richtig gut, die können halt schon wirklich einiges.
 
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Ich hatte ja im Eingangspost bereits erwähnt, dass mir der MIDI-Raider von Rocktron schon zu teuer ist. ;) was können diese Teile denn, was den Preis rechtfertigt? Funktional reicht mir mein Nobels MF-1 schon, ich will nur ein ordentliches Display ...
 
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Ich hatte ja im Eingangspost bereits erwähnt, dass mir der MIDI-Raider von Rocktron schon zu teuer ist. ;) was können diese Teile denn, was den Preis rechtfertigt? Funktional reicht mir mein Nobels MF-1 schon, ich will nur ein ordentliches Display ...

Ah sorry, das hab ich überlesen.
Ich selbst hab mir den FX-25 von Mark L Custom gekauft, die Gründe für mich waren hier, dass ich den beliebig erweitern kann, da es ja zwei Expander dafür gibt. Dann hast du beispielsweise Platz für 9 Presets und 27 IA Switches.
Mit dem Fractal Audio hättest du zwar mehr Presets die du speichern kannst, aber weil es keinen Expander gab, fiel der für mich weg.
Wenn es dir wirklich rein ums Display geht, denk ich mal würden meine beiden Vorschläge raus fallen.
Da denke ich wäre der Midi-Raider oder das Ground Control Pro die wahrscheinlich bessere Wahl für dich.
 
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Das da wäre wohl auch zuwenig Platz, oder?

- - - aktualisiert - - -

Zumal günstig etwas anderes ist.
 
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Naja, ich sag mal so: ich würd das Geld schon locker machen, seh aber noch nich wirklich die Vorteile gegenüber dem Nobels. Ich hätt halt gern einfach ein Display, brauche Zuverlässigkeit, Stabilität und Phantom Power. Viele Dinge, die das Nobels nicht hat. :D

Ich brauch nur ne Handvoll Presets pro Song. Da sind die 10 Taster vom Nobels schon zuviel. Ich könnte mir allerdings auch eine der beiden Reihen mit Notfalls-Presets ausstatten und die andere Reihe spezifizieren, kommt mir grad so ...
 
alex_de_luxe
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Also eher so? Anhang anzeigen 360565 :gruebel:

Ist ja gut, ich hör ja schon auf. Aber an sich müsste das mit nem iPad doch irgendwie funktionieren. Dann könntest deine Infos als PowerPoint Slideshow präsentieren ;)
 
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Oh yeah! Kennt jemand nen Beamer im 19"-Format? :D
 
alex_de_luxe
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Aber echt jetzt - Midi Interface und Tablet? Einfach zum bestehenden Setup verwenden.
 
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Ja ne. Das wär schon arg viel Action, nur damit ich meiner Demenz entgegenwirke.
 
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Als ich noch eine Midi-Leiste mit reinem Nummern-Display benutzt habe, lag neben dem Pedalboard am Anfang stets eine laminierte Liste im DIN5-Format, in der ich eingetragen hatte, welche Programmnummer zu welchem Song gehörte. Wenn ich einen Effekt in mehrer Songs benutzt habe, so habe ich ihn auch mehrfach gespeichert, so dass ich keine großen Programmsprünge machen musste. Das hat bei 35 Songs gut gepklappt.

Song 1 = Programm 001 - 005
Song 2 = Programm 006 - 007

Ich hatte sogar mal eine Liste mit weiteren Details erstellt:

Song 1 / Intro = 001
Song 1 / Riff = 002
...

Nach nicht mal einem Monat habe ich aber weder auf die eine, noch auf die andere Liste schauen müssen. Und wenn mans doch mal vergessen hat, so lag die Liste ja immer noch da.

Ist wohl die günstigste Möglichkeit, bei der du deine Midi-Leiste behalten kannst.

Mfg, WüPi
 
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Hi,

das Roland FC-300 hat zwar kein besonders großes Display, aber es kann mit zwei Zeilen auch recht lange Songnamen wiedergeben. Wenn Du nicht extrem kurzsichtig bist und das nur mal zur Rückversicherung nutzt, sollte es reichen. Davon abgesehen ist es 100 € günstiger als das große Rocktron, hat zwei eingebaute Relais zur Steuerung eines Amps und zwei eingebaute EXP-Pedale:


Die Größe finde ich auch noch vertretbar, immerhin sind ja schon die beiden Pedale mit drauf.

Ich persönlich bin allerdings wieder abgekommen vom Song-Preset-Ansatz. Der Aufwand ist schon beträchtlich, und ich fand es nicht wirklich übersichtlicher. Hat man mal neue Songs im Set oder stellt es um, muss man wieder drangehen, selbst wenn es im Grunde Sounds sind, die man schon anderer Stelle verwendet. Und nicht zuletzt: Den Presetnamen siehst Du ja immer erst, wenn es zu spät ist, dann hast Du den Sound ja schon eingeschaltet...:gruebel:

Für mich hat es sich als sinnvoller herausgestellt, da möglichst wenig zu ändern, weil man dann irgendwann die Preset-Nummern einfach mit einem bestimmten Sound verbindet. Und der kommt ja doch wieder in allen möglichen Songs vor. Von daher habe ich meine Bänke immer so organisiert, dass ich an der selben Stelle in jeder Bank einen Lead-, verzerrten Rhythmus-, Crunch- oder Cleansound hatte, und dann in jeder Bank noch die restlichen Presets für "Spezialfälle", meistens mit bestimmten Effekten. Dazu noch etwas Real Time-Steuerung mit dem EXP und einem Taster, der in jedem Preset einen bestimmten Effekt ab- oder zuschaltet, und man kann eigentlich alles abdecken. Als Gedächtnisstütze kann man sich auf die Setlist schreiben, welche Bank für den jeweiligen Titel verwendet wird. Der Rest ergbt sich dann aus der Position auf dem Fußboard, zB 1=Solo, 2=verzerrter Rhythmus, 3=Clean, 4 bis 8 ="Spezialsounds" wie zB Zerre mit Pitchshifter oder Crunch mit Rotary. Wenn Du dann noch einen CTRL-Taster belegst, um zB bei 1 einen Phaser oder bei 3 einen Chorus zuzuschalten, ist das ganze gut organisiert und man kann sich das auch merken. Die Presets bleiben auch dann da, wo Du sie erwartest, wenn Ihr mal eben "Atomic Punk" in den Set nehmt, weil Deine Oma zum Konzert gekommen ist und sich das gewünscht hat :rock:.

Noch eine generelle Überlegung dazu: Ich habe in den verschiedenen Bands eigentlich immer eine Mischung aus eigenen Songs und Covers gespielt. Erst war die Versuchung groß, die Sounds "perfekt" nachzubauen. Geht eh meistens nicht, weil die im Studio erzeugt wurden und nicht einmal die Originalkünstler sie live hinbekommen. Dann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es dem Bandsound auch bei Covers gut tut, wenn er homogen bleibt bzw. eine gewisse eigene Identität behält - man ist schließlich eine Band und kein CD-Player.

Gruß, bagotrix
 
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Vielen Dank für eure Tipps! Das lass ich mal sacken ... Das Roland-Dings wär ja dann was, sollte ich mal ein Rackwah haben wollen, richtig?
 
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... MIDI-Mate kommt dem schon näher, isses aber stabil und zuverlässig?

Ja ist es! ;)

Mit dem 7 poligen Kabel auch super flexibel was Phantomspeisung angeht (kann man auch leicht selber basteln). Ansonsten auch problemlos mit einem 9v Netzteil betreibbar. Ich finde auch die bediehnung sehr einfach, wenns mal "klick" macht und man das System versteht, ist alles relativ logisch aufgebaut und einfach zu editieren. Du hast neben dem Display auch eine Nummer für die Bank. Somit kannst du ganz locker Songs durchklicken und eben auf den Tastern deine Sounds mit dazugehörigen Namen abspeichern. Namen eintragen ist etwas nervig, muss man zugeben, aber soooo oft muss man das zum glück nicht machen.

Ich habe meines um 100€ aus dem Flomarkt und bin derweil zufrieden damit. Falls dir das Display nicht zu klein ist, und nicht allzuviel Geld ausgeben möchtest, wäre die MidiMate-Leiste eine glatte empfehlung :)
 
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Das Roland-Dings wär ja dann was, sollte ich mal ein Rackwah haben wollen, richtig?

Das kommt drauf an - da fällt mir jetzt nur das Rack-Wah von Dunlop ein, das hat allerdings kein MIDI. Dort muss man ein analoges Pedal direkt anschließen. Es gibt aber doch einige FX-Geräte mit MIDI und eingebautem Wah, wie das Boss GT-Pro oder die verschiedenen Line 6 Pod Pro-Varianten. Mit der 4-Kabel-Methode kann man dort das Wah ja auch vorschalten, und dann klingt das mMn auch ziemlich gut. Ein bekennender Vintage-Wah-Fetischist wird natürlich immer analog bleiben wollen, aber ich persönlich ziehe die vielen Einstellmöglichkeiten der Multis vor.

Nicht zuletzt kann man mit den Pedalen aber auch alle möglichen anderen Parameter in Echtzeit steuern, wie das Gain eines Verzerrers, die Delay Zeit oder einen Rotary-Effekt. Selbst bei manchen programmierbaren Preamps oder Amps (H&K Grandmeister) geht das. Mit dem bloßen Umschalten der Sounds ist MIDI ja fast schon unterfordert.

Gruß, bagotrix
 

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