Generell wird es natürlich einfacher, einen Sound zu reproduzieren, wenn man möglichst viel des „Original-Equipments“ nutzt. Natürlich kannst du heutzutage mit Effekten, Modelling Amps etc. fast jeden Sound mit fast jedem Bass hinbekommen.
Mile Dirnt ist für mich (als Kind der 90er) ein Vertreter des klassischen Punk-Bass-Sound, den man für diese Art von Mucke braucht. Das ist nicht sehr innovativ, aber einfach „so, wie es muss“.
Preci und Plek gehören da für mich genauso zu wie eine 810er Box und ein Röhrenamp, wahlweise
Fender* oder Ampeg. Effekte braucht es für mich dann eigentlich schon nicht mehr.
Ich würde behaupten, dass ich in meiner Punkband relativ nah an einen solchen Sound komme mit einem Preci mit Quarter-Pounder-PUs, einem Ampeg Kühlschrank und (hier bin ich moderner geworden) einer Ampeg Portaflex Transe (mit voll aufgerissenem Gain). Am Amp bringt für mich der Mittenboost bei 450 Hz den Sound noch einen entscheidenden Teil in die gewünschte Richtung.
Effekte nutze ich keine.
Außerdem bin ich nach langer Suche bei diesen Saiten gelandet, die sehr gut passen (und auch noch günstig sind, auch wenn das absolut nicht Auswahlkriterium war):