Mikrofon für Redner / Podium

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dondan
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Hi!
Ich hätte folgende Frage:
Ich habe des öfteren die Situation, dass ich einen Redner am Pult auf meine PA legen soll, das Problem ist jetzt was für ein Mikrofon ich am besten für diesen Einsatz nehme. Ich habs die ganze Zeit mit einem dynamischen, relativ billigen mic probiert, aber das musste ich bis zur Rückkopplungsschwelle aufdrehen, und das Rauschen war unerträglich:rolleyes:. Jetzt hab ich beschlossen ein gescheites Mikrofon zu kaufen, dass möglichst sowohl für das Sprechen aus ca 50 cm sowie normale Hand-anwendung zu gebrauchen ist. Ich bin in dem Gebiet Anfänger, weiß also nicht ob sich beides (unter 100€) vereinbaren lässt :confused:. Welche Art von Mikrofon macht Sinn (Dynamisch, Kondensator)? Ich hab mir mal das sennheiser e845S ausgesucht, wär das was? Im Voraus besten Dank für eure Antworten:great:
 
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Harry
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es ist grundsätzlich ein Mordsproblem, wenn du eine "normale" PA-Anlage da stehen hast und es kommen dann zwischendrin Redner, die über dieses Equipment eine Rede reden möchten. Es stehen in der Regel nur "normale" Musiker- (Gesangs-) Mikrofone zur Verfügung. Diese Mikros arbeiten nur mit Lippenkontakt einwandfrei.
Die Redner dazu zu bewegen, das Mikrofon an die Lippen zu nehmen kann man getrost vergessen - funktioniert nicht. Und wenn, dann maximal 10 Sekunden lang.
Insofern bist du mit deinem Problem nicht alleine.
Es geht mit empfindlichen Overhead (Kondensator-) Mikrofonen. Wir haben es hier aber nicht mit einer eingemessenen Festinstallations-Anlage zu tun, sondern mit einer PA. Es koppelt sofort, da üblicherweise die Boxen in unmittelbarer Nähe zum Redner stehen.
Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesen beiden (allerdings nicht ganz billigen) Mikrofontypen gemacht:
http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/AKG_C5900_M.htm
http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/AKG_C535_Kondensatormikrofon.htm

die übertragen auch noch bei entsprechendem Rednerabstand sauber, klar und druckvoll


@edit
nur der Vollständigkeit halber: es übersteigt dein Budget bei weitem, nichtsdestotrotz sollte dieses Mikrofon erwähnt werden. Es ist eigentlich der "Klassiker" für diese Anwendung
http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/Sennheiser_MD441_U_Mikrofon.htm
 
Martin Hofmann
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dondan schrieb:
Hi!
Ich hätte folgende Frage:
Ich habe des öfteren die Situation, dass ich einen Redner am Pult auf meine PA legen soll, das Problem ist jetzt was für ein Mikrofon ich am besten für diesen Einsatz nehme. Ich habs die ganze Zeit mit einem dynamischen, relativ billigen mic probiert, aber das musste ich bis zur Rückkopplungsschwelle aufdrehen, und das Rauschen war unerträglich:rolleyes:. Jetzt hab ich beschlossen ein gescheites Mikrofon zu kaufen, dass möglichst sowohl für das Sprechen aus ca 50 cm sowie normale Hand-anwendung zu gebrauchen ist. Ich bin in dem Gebiet Anfänger, weiß also nicht ob sich beides (unter 100€) vereinbaren lässt :confused:. Welche Art von Mikrofon macht Sinn (Dynamisch, Kondensator)? Ich hab mir mal das sennheiser e845S ausgesucht, wär das was? Im Voraus besten Dank für eure Antworten:great:

das Beyerdynamic SHM-88 ist wirklich genial
 
Harry
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Martin Hofmann schrieb:

oha - danke für den Tipp, Martin. Das kannte ich jetzt auch noch nicht.
Das ist dann halt ausschließlich für Rednerzwecke zu gebrauchen. Wenn ich dondan richtig verstanden habe, sucht er ja eher was in Richtung "Allround".
 
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dondan
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@Harry:
Genau das ist das Problem, dass ich eigentlich kein Spezial-Mikro suche, sondern eines, das eben hauptsächlich als normales Gesangsmikro zu gebrauchen ist, aber eben auch einigermaßen für Redner geeignet ist. Ich weiß nicht genau, aber ich mein gesehen zu haben, dass der Papst bei seinen Ansprachen, zumindest der Form nach, über ein SM58 auf nem XLR-Goosneck spricht (möglich :confused: ). Vielleicht wäre die Frage auch mehr nach einem Gesangsmikro, das extrem hohe Rückkopplungssicherheit und wenig Rauschen aufweist, müsste doch auch gehen, oder? Zuviel sollte es halt auch nicht kosten, deswegen kommen die AKG's, die schon genannt wurden, für mich leider nicht in Frage :( . Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die Antworten :great:
 
Harry
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dondan schrieb:
Ich weiß nicht genau, aber ich mein gesehen zu haben, dass der Papst bei seinen Ansprachen, zumindest der Form nach, über ein SM58 auf nem XLR-Goosneck spricht

das wäre durchaus denkbar - nur darfst du nicht vergessen, dass die Lautsprecher sich nicht in unmittelbarer Nähe des Papstes befinden. Somit kann die Anlage bis ultimo aufgedreht werden und das Mikro koppelt nicht.

Die Standard-Alternative wäre z.B. das hier:
http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/Beyerdynamic_TGX58_Mikrofon.htm

oder - noch besser das hier:
http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/Beyerdynamic_TGX60_Gesangsmikrofon.htm

super-rückkoppelungsunempfindlich

das TGX 60 besitzt Hyperniere - d.h. es überträgt auch noch bei etwas weiteren Abständen sehr druckvoll. Allerdings in einem etwas schmaleren Winkel.
 
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Für Reden sind spezielle "Rednerpultmikros" z.B. die von AKG, meistens Kondensatoren, am Besten geeignet. Alles andere bleiben faule Kompromisse, auch wenn George W. Bush sich über zwei SM 57 verlautbart. Bei Nelson Mandela habe ich gestern ein Beta 57 gesehen. Die Päpste sprechen meistens vom Fenster aus, ein wenig zurück gelegen.
 
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dondan
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Die Päpste? :D

Wegen "faule Kompromisse": Ein Kompromiss reicht mir völlig aus. Wie gesagt, es geht um ganz normale Veranstaltungen, nur 1 - 2 mal im Jahr kommt es halt vor, dass ich darum gebeten werde einen Redner zu verstärken. Dafür kauf ich jetzt kein spezielles 400€-Mikro. Ich hab halt nur gadacht, dass es eben "normale" Mikrofone gibt, die für solche Zwecke überdurchschnittlich gut geeignet sind. Sind dafür Kondensatoren allgemein besser geeignet als dyn. Mikros :confused: ?
 
Harry
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dondan schrieb:
Sind dafür Kondensatoren allgemein besser geeignet als dyn. Mikros :confused: ?

die Frage ist zu pauschal und lässt sich nicht so leicht beantworten. Es gibt gute dynamische Mikrofone, die einigen Kondensator-Mikrofonen weit überlegen sind und natürlich umgekehrt.
Es hängt auch vom Einsatzfall ab. Generell lohnt es sich immer, für ein Gesangsmikro ein paar Euro mehr zu investieren, soviel sollte einem die Stimme schon wert sein.
Wenn jemand einen Bass oder eine Gitarre für 100 Euro kaufen würde, der würde sicherlich nur müde belächelt werden. Warum sollte dann für die Stimme so wenig investiert werden?
artcore hat völlig Recht: in deinem Fall und mit deinem Budget wird es nur ein müder Kompromiss werden. Das allerallermindeste wäre das von mir genannte TGX-58 von beyerdynamic. Wir benutzen das in einem Gospelchor für Ansagen und es funktioniert. Nicht mehr und nicht weniger.
Das AKG C5900 dagegen ist ein Unterschied wie Tag und Nacht - kein Problem, wenn der Ansager 80 Zentimeter Abstand hat. Und zum Singen: ein Traum !!! Dasselbe gilt für das AKG C535 - deshalb habe ich sie genannt.
 
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lini
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Hallo zusammen!

Ich verwende seit einigen Jahren ein ME80 in Verbindung mit dem K3U Speisemodul von Sennheiser für Rednerpulte und bin damit sehr zufrieden. Durch die starke Richtcharakteristik braucht der Redner nicht allzunahe ans Mic und man hat trotzdem einen brauchbaren Pegel.
Nachteil: Das ME80 wird nicht mehr angeboten. Man bekommt es aber gelegentlich gebraucht bei ebay. Durch die verschiedenen Wechselköpfe kann man das Mic halt relativ vielseitig einsetzen.
 
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...mit dem K3U Speisemodul von Sennheiser
Mal kurz OT.....

Lini, weißt du wo man noch Batterien für die Teile bekommt ?
Angedachter Einsatz: Micro für Sony Betacam, diese liefert aber keine PP.
Sennheiser verweist mich nur auf Batteriedummys, nützt mir in diesem Fall aber rein garnichts :mad:
Diverse Fotogeschäfte etc habe ich schon abgeklappert......
 
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00Schneider
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Das mit den Batterien schein z.Z. wirklich ein Problem zu sein. Da die Dinger wohl in keinem Fotoapparat mehr drin sind, sieht es in den Fotofachgeschäften sehr schlecht aus. Ich hab zwar noch zwei Stück hier rumliegen, aber ich werde mir am besten einen kleinen Vorrat davon im Netz besorgen... (Allerdings nicht beim Thomann, bei DEM Preis! :eek: )
 

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