Mikrofonauswahl, NT1A, AT2023, NT1000 Black Edition

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DavyJo
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Hallo zusammen,

ich habe mir nach einiger Recherche ein Rode NT1-a und AT2035 bestellt und getestet. Grundsätzlich gefällt mir der Frequenzgang vom AT2035 besser, es klingt "lebendiger" und nicht so in die Höhe verschoben. Das große "aber" sind die für mein Hörempfinden deutlich überbetonten Sibilanten. Das war mir bereits in YouTube-Tests negativ aufgefallen, hat sich in meinem Test bestätigt und macht das Mic für mich so nicht nutzbar. Mit dem NT1-a bin ich grundsätzlich nicht unzufrieden, nur zeigt das AT2035 ja, dass es - bis auf die Sibilanten - besser geht. Gibt es in dem Preissegment noch andere Mikrofone die zu empfehlen sind? Oder macht der "Sprung" auf ein NT1 oder NT1000 Black Edition einen so großen Unterschied, dass ich lieber nochmal 100€ mehr investieren sollte?

Danke und viele Grüße
David
 
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Wenn es „nur“ die s-Laute sind die dich stören, würde ich es wohl erst mal mit einem de-Esser versuchen.
 
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Teste doch mal das sennheiser MK4
 
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Eine weitgehend allgemeingültige Verbesserung bringt ein NT2a. Aber eigentlich würde ich insbesondere die billigen Großmembraner immer nur im Vergleich mit der konkreten Stimme, für die sie benötigt werden, aussuchen. Es gibt da schlicht nichts, was für alle Stimmen förderlich ist, aber ziemlich viel, was gut mit dem ein oder anderen Sänger harmoniert.
 
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whitealbum
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Hallo zusammen,

ich habe mir nach einiger Recherche ein Rode NT1-a und AT2035 bestellt und getestet. Grundsätzlich gefällt mir der Frequenzgang vom AT2035 besser, es klingt "lebendiger" und nicht so in die Höhe verschoben. Das große "aber" sind die für mein Hörempfinden deutlich überbetonten Sibilanten. Das war mir bereits in YouTube-Tests negativ aufgefallen, hat sich in meinem Test bestätigt und macht das Mic für mich so nicht nutzbar. Mit dem NT1-a bin ich grundsätzlich nicht unzufrieden, nur zeigt das AT2035 ja, dass es - bis auf die Sibilanten - besser geht. Gibt es in dem Preissegment noch andere Mikrofone die zu empfehlen sind? Oder macht der "Sprung" auf ein NT1 oder NT1000 Black Edition einen so großen Unterschied, dass ich lieber nochmal 100€ mehr investieren sollte?

Danke und viele Grüße
David

Die Frage ist natürlich auch, wie ist Deine Stimme, produzierst Du starke Friaktivlaute?

In Sachen Siblianten ist das NT1-a der Negativ-Spitzenreiter, schon mehrfach Files zum MIschen erhalten.
Das AT2035 kenne ich auch gut, das ist da nicht so schlimm.

Das AT2035 sollte bei Frikativen besser als das NT1-a sein.

Bei den Rode MIkrofonen stelel ich bei allen Modellen fest, die Kapseln klingen alle etwas eigentümlich hart im Vergleich zu den Vertretern aus derselben Preisklasse.
Eine rühmliche Ausnahme war das Rode Classic II, das war ein gutes Mikrofon (allerdings in der 2000€ Klasse, was es nicht mehr gibt)

Ganz wesentlich ist der richtige Mikrofonabstand und die Position.
Das würde ich als erstes checken, ob Du nicht zu nah dran warst.

Ein guter Startpunkt sind 30cm weg vom Mikrofon.
Bei 10cm Abstand haben die meisten Mikrofone Probleme auch mit Frikativen.
Ganz leicht an der Kapsel vorbeisingen hilft auch.

Wenn das für Dich immer noch nicht passt, dann ist das MK4 die beste Variante.

Aston Origin ist auch nicht so mein Fall, das klingt mir im Vergleich zum MK4 etwas zu "verwischt", die Auflösung ist nicht besonders.
 
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DavyJo
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Vielen Dank für die Antworten!

Tatsächlich bin ich selbst überrascht, bei allem was ich vom NT1-a gelesen habe. Ich habe vor Allem bei s und z Lauten eine etwas zu scharfe Aussprache. Fällt im Alltag nicht/kaum auf. Ich bin mir aber nicht sicher ob das die Ursache ist oder einfach mein Gehör. Wie gesagt: Die Tests des AT2035 hatten nach meinem Empfinden alle dieses Phänomen in unterschiedlichen Ausprägungen.

Die Mikrofone hatten je einen Abstand von ca. 20-30 cm, daran lag es nicht.

Ich werde mir mal das Mk4 bestellen und testen.
 

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