Mikrofone zu lang für ORTF ?

von amateur, 22.02.05.

  1. amateur

    amateur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.05   #1
    Ich habe mir zwei Oktova Mikrofone gekauft, um unseren Chor aufzunehmen.
    Ich möchte die ORTF Aufstellung nutzen.
    Dabei sollten die Mikrofone im Abstand von 15cm und im Winkel von 110 Grad positioniert werden. Das geht aber nicht, da sie mit den Steckern hinten zusammenstoßen.
    Weiß vielleicht ein Experte, was man in diesem Fall macht, bzw. ob das überhaupt so streng zu sehen ist?
    Lieber den Abstand vergrößern - oder den Winkel verkleinern - oder vielleicht den vertikalen Winkel verändern (eins etwas höher, das andere tiefer).
    Ich tendiere dazu, den Abstand zu verändern, auf ca 20 cm.
    Danke für alle Antworten
     
  2. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 22.02.05   #2
    Ohweh: "Dabei sollten die Mikrofone im Abstand von 15cm und im Winkel von 110 Grad "

    Es sind 17cm, sonst heisst es nicht ORTF. - Allerdings sind größere Abstände bishin zu 30cm und verringertem Winkel bei anderen Szenen durchaus sinnvoll.

    Lösung des Montageproblems:
    http://www.studio96.de/art000416 stereoaufnahmeverfahren.html
     
  3. amateur

    amateur Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #3
    Stimmt natürlich, 17cm. Habe mich vertan
    Danke für den Link und die Antwort
     
  4. amateur

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    Erstellt: 28.02.05   #4
  5. engineer

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    Erstellt: 06.03.05   #5
    Das Diszantstück ist eine Verbindung aus zwei Kupplungen:

    1x "1/2" auf "5/8" und wieder zurück!

    Die gibt es bei Thomann! Beide zu etwa 1.50.
     
  6. amateur

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    Erstellt: 07.03.05   #6
    Danke
     
  7. engineer

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    Erstellt: 28.05.05   #7
    Hat es hingehauen ?
     
  8. amateur

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    Erstellt: 30.05.05   #8
    Ja, danke, es hat geklappt, nachdem ich gemerkt habe, dass es doch einige unterschiedliche Innen und Außengewinde dieser Teile gibt.

    Bei meiner ersten Aufnahme habe ich allerdings gemerkt, dass die neue Anordnung mit zwei Mikros, einem Mischpult und einem HD-Minidisk doch deutlich aufwändiger ist, als früher mit nur Minidisk und direkt angeschlossenem Sony Mikro.
    Außerdem war die Aufnahme teilweise übersteuert und raumbedingt der Abstand der Mikros zu nahe. Ich lerne noch.

    Ich werde, sobald ich dazu komme mal einen direkten Vergleich zwischen den alten und den neuen Aufnahmen machen.
     
  9. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 02.06.05   #9
  10. amateur

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    Erstellt: 08.06.05   #10
    Vielen Dank für den Link, aber ich finde das ziemlich kompliziert. Ich muss gestehen, dass ich dieses Programm Image Assistant nicht wirklich verstanden habe.
    Das, was ich glaube verstanden zu haben, ist:
    Bei einer ORTF-Anordnung der Mikros (17 cm Abstand und 110° Winkel) variiert der Aufnahmewinkel je nach Abstand zur Tonquelle.
    Bei 1 m Abstand z.B. beträgt er 94°, bei 4 m = 100° und ab 5 m aufwärts immer 102°.
    Der Chor müsste dann innerhalb dieses Aufnahmewinkels stehen, oder die Mikros zeigen sozusagen rechts und links je 5-8° weiter nach außen???
    Richtig oder falsch?

    Gibt es eine Berechnung oder Tabelle, die mir bei einer gegebenen Choraufstellung, sagen wir 8 m breit, die optimale Entfernung geben würde?

    Nachdenk: Müßte doch eigentlich die halbe Breite geteilt durch den Tangens des halben Winkels sein - hier: 4m / tan (51°) = 3,876 m laut Windows Taschenrechner. Oder ???
     
  11. Reinhard

    Reinhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.05   #11
    "Bei einer ORTF-Anordnung der Mikros (17 cm Abstand und 110° Winkel) variiert der Aufnahmewinkel je nach Abstand zur Tonquelle."

    Das kann ja wohl nicht sein! Der Winkel ist doch gleich, oder? :screwy:
     
  12. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 10.06.05   #12
    Der Aufnahmewinkel ergibt sich durch die Breite und Richtung der Mikros unter Berücksichtigung der Stereoabbildung in Lautsprechern im Stereodreieck, da sich dadurch in den Mikros frequenzabhängige Pegel- und Laufzeitunterschiede einstellen, die nach Wiedergabe zu ganz bestimmten Auslenkungen der gehörten Stimmen auf der Stereobasis führen. Der Imageassistent ermittelt diese Laufzeit- und Pegeldifferenzen anhand normierter Mikrofonkennlinien und Hörkurven rechnet damit auf einen wirksamen Aufnahmebereich zurück.
     
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