Mikrofonklassiker zur Bass Drum Abnahme

  • Ersteller SoundGear
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Sehe ich so ziemlich genauso, nur dass einige Hersteller das mit dem spezifiziertem Klang gerne übertreiben:nix: Da gefällt mir persönlich das Audix unter den erschwinglichen am besten.
Bei den teureren fallen mir nur Mics ein, die auch auf anderen Instrumenten noch nichtmal aus dem Bassbereich funktionieren.
 
Sehe ich so ziemlich genauso, nur dass einige Hersteller das mit dem spezifiziertem Klang gerne übertreiben:nix:

Was natürlich auch in Ordnung ist, wenn man damit genau den Sound erreicht, den man haben will.

Momentan bin ich selber auf der Suche nach nem Bassdrum-Mic. Bis jetzt hab ich mich auf zwei Favoriten eingeschossen: Das e901 und das e902. Beide sind wirklich sehr kicklastig, das ist aber nun mal der Sound den ich will.
Welches im Endeffekt das Rennen macht wird sich dann zeigen, wenn ich beide Mics mal auf Herz und Nieren gegeneinander ausgetestet habe (wobei meine Grundtendenz im Moment eher Richtung e902 geht, aber wie gesagt, erst mal ausgiebig testen, dann entscheiden).
 
Primär sollte die Voraussetzunge mal passen. Guter Raum, gestimmtes Kit, wählen der Raumlokation (Jede Ecke etwas anders getreated). Dann natürliuch fließt auch der Wunsch der Band mitein. Nicht zu vernachlässigen sind auch gute Mic Pres. Will man Raum miteinbringen oder nicht. Noch dazu muß auch die DAW Hardware passen. Und da wird man um etwas Besseres nicht umherkommen. Auch die Samplerate ist nicht unwesentlich. Default ist bei mir immer 96k/24bit. Hat man das mal alles analysiert, so geht man ans Mikrophonieren. Und da gibt es schon man gravierende Unterschiede. Will man mehr oder weniger Raum haben. Welches Drumset wird recorded. Wie dynamisch wird gespielt. Etc. etc. etc.
Ich persönlich verwende weder EQ's noch Kompressoren o.Ä. bei aufnehmen. Das alles kommt erst beim Mixing dazu. Das Set muß vom Grundauf schon mal gut klingen. (mit Tom im Raum spazieren und testen, wann der Sound am Besten gefällt)
Hat man oszillierende Frequenzen auf der BASS, (messen) dann sollte man den Raum treaten. (Real Traps z.B.)
Überhaupt sind Real Traps immer eine Wunderwaffe nicht optimale Räume zu verbessern.

Rocksetup mit Grundset (Bsp. letzte Session)
Raum: Mitte (ausgemessener Recordingraum) Weniger LowEnd, mehr Definition
Setup: 22x14,13x9,12x8,14x5(snare),16x16(floor) (4 602 Becken)
Raum: AKG C422 (Stereo für Raum)
Rechts und und Links oben. (C 414 E1) (gleichschenkeliges Dreick mit Bass Drum mic 2)
Hihat: AKG 451 mit CK3 + 10DB Pad
Bass: RE20 Bass2: AKG D20B
Stütze über HiHat: Beyer 260DX (Sank Mod)
Preamps: Telefunken V76 (Mod) + MPX-4Aii (Stoyka OpAMPS)
DAW: Lynx Aurora
Mixer: Acousta


Hope this helps
Reconer
 
Naja, ich denke so das Grundsätzliche einer guten Aufnahmeumgebung wird dem TE und Calaway65 schon bekannt sein ;)

In welcher DAW man aufnimmt tut nichts zur Sache die Quali ist überall gleich und zwar hoch. Durch die zig verschiedenen Ansätze jeder DAW ergeben sich die einen oder anderen Vorteile welche mal passiv und mal aktiv Einfluss auf den Klang üben, aber für die schlussendlich reine Qualität IMO nicht ausschlaggebend sind.
Mit den älteren preamps kriegst du natürlich schicke Ästhetik hin - vorrausgesetzt vorhanden - nur wirklich brauchen tut man son Teil nicht :eek:
Selbst ein guter pre im guten Interface kriegt einen sound hin auf dem aufgebaut werden kann. Oder ein UA 610, ein A-Desings oder GAMA, Manley, API, TubeTech, Avalon, BAE mal von unten nach oben überschlagen tut fantastische Jobs :great:
 
Naja, die Channelstrips sind beim Mischen notwendig, nicht aber bei der Aufnahme. Je besser die Qualität des Recordings, desto weniger muß ich beim Mixing eingreifen. Außerdem lasse ich dem Masterer dann genug Headroom, um mit analogem Equipment das letzte Qnäntchen rauszuholen. Ein guter Preamp ist da schon mal eine Waffe. Der Satz ".... aber für die schlussendlich reine Qualität IMO nicht ausschlaggebend sind" ist genau das, warum wir im Studio hier mehr Rettungsaktionen als gute Aufnahmen reinbekommen. Denn ein gutes Mic->Pre->DAW Setup ist immens wichtig, um im Mixing dann keine bösen Überrraschungen zu erleben. Im letzten Shootout der DAW zwuschen UA, Lynx, Focusrite, Weiss schneiden alle recht gut ab, aber manche eben besser. Man sollte eben sehr genau wissen, ob man doktern oder Anderes will.
 
Hmmm, also mir fehlt hier ,gerade wenn es um ein universelles, auch "oldscooliger" klingendes Mikro für die Pauke geht, das D12....... zugegeben uralt, aber immernoch mein persönliches Klangfärbegerät, wenns um Jazz, oder Sounds der 60/70er geht........ gerne bzw. meistens live eingesetzt.
Wer es nicht kennt, sollte es sich mal leihen und durchtesten. Eventuell habt ihr da was schickes zum recorden.
 
Der Satz ".... aber für die schlussendlich reine Qualität IMO nicht ausschlaggebend sind" ist genau das, warum wir im Studio hier mehr Rettungsaktionen als gute Aufnahmen reinbekommen.
Da habt ihr ziehmlich viel Pech würde ich mal sagen! Die Qualität ist häufig mies das stimmt aber mit der DAW hat das rein gar nichts zu tun! Und nur darauf zielt der Satz ab. Abgesehen davon kriegen einige Leute zu Hause eine enorme Qualität hin. Nicht jedes Homestudio "steht" neben dem Bett ;) Es gibt durchaus richtig gute Projektstudios die eine überdurchschnittliche Qualität abliefern. Alles was sie nicht können, meinetwegen vox oder live drums, wird dann eben im Studio gemacht na und :nix:
Denn ein gutes Mic->Pre->DAW Setup ist immens wichtig, um im Mixing dann keine bösen Überrraschungen zu erleben.
Dem letzten Teil stimme ich zu aber nicht dem ersten! Würdest du sagen: "Denn ein gutes Mic -> Pre -> Wandler Setup ist immens wichtig, um im Mixing dann ..."wäre es (meiner Meinung nach) richtiger.
 
Rocksetup mit Grundset (Bsp. letzte Session)
Raum: Mitte (ausgemessener Recordingraum) Weniger LowEnd, mehr Definition
Setup: 22x14,13x9,12x8,14x5(snare),16x16(floor) (4 602 Becken)
Raum: AKG C422 (Stereo für Raum)
Rechts und und Links oben. (C 414 E1) (gleichschenkeliges Dreick mit Bass Drum mic 2)
Hihat: AKG 451 mit CK3 + 10DB Pad
Bass: RE20 Bass2: AKG D20B
Stütze über HiHat: Beyer 260DX (Sank Mod)
Preamps: Telefunken V76 (Mod) + MPX-4Aii (Stoyka OpAMPS)
DAW: Lynx Aurora
Mixer: Acousta

Die Preamps sind ja schon mal nicht übel, die Wandler auch nicht und ein Acousta Mischer ist auch was Feines.

Was aber immer alle mit den AKG 451 als OH wollen, ist mir schleierhaft. Für mich klingen die einfach nur hart.
Bei der Liste von Preamps, Wandler und Mixer wäre für OH sicher auch ein Pärchen KM84, Josephson C42 oder C617Set drin gewesen, wobei man für Letzteres einen sehr guten Raum braucht.
 
Ihr werdet mich für verrückt erklären, aber ich benutze aktuell ein SM57 (-Kopie) in der Bass-Drum - es schlägt sich gar nicht so schlecht. :D
Nah an den Knöppel und frequenzmäßig ist es fast wie gemacht um den Klick aufzunehmen, hinzu kommt ein Subkick-Eigenbau-Mikrofon für den Wums. Optional hinzu kommt noch ein Großmembraner in 1m Abstand vor dem Kit, etwa 1m Höhe und krankhaft komprimiert.

Ich finde die Kombi schlägt sich für Rock/Metal gar nicht soo schlecht, vor allem wenn man den Preis bedenkt (>50€, habe dieser SM57-Nachbau verwendet). Die Kombi bietet soundgestalterisch mehr Möglichkeiten und gefällt mir zudem besser als ein Sennheiser e602.
 
für die abnahme von einer bass drum verwende ich seit jahren das AKG D 112, ein wahrer klassiker und jeden cent wert
 
Das KKG D112 ist echt gut, ich hatte aber den Besten Sound mit einem Grenzflächenmikro erlebt. Das Mikrofon hatte der Drummer selbst dabei, und ich hab den Namen vergessen :(. Es war aber auf jeden Fall von Shure, wahrscheinlich das Beta 91a. Der Sound war hammer.
 

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