Mischen einer Band für Noobs

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Itzow

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Hallo an alle,

wie mein Titel schon beschreibt bin ich ein absoluter Neuling in der ganzen Sache.
Jedoch hab ich Technisches Verständnis wenn ich das behaupten darf (Ing.) und bin bereit alles nötige zu lernen und zu verschlingen.

Zunächst einmal ein par generelle Fragen: Wo und wie kann man sich am besten in die Materie einarbeiten ?
Gibt es par kniffe und Tricks die man allg. beachten sollte ?

Zunächst einmal zu der Band die ich abmischen werde, es ist eine Mittelalterrock Band, 2 Voc, 1 BG voc, Tröte/ Flöte, Geige, E-Gitarre/ Cister / A-Gitarre, Bass, Drumms.

Im Proberaum stehe ich leider nicht im FOH. An Konzerten ist das üblicherweise der fall...
War jetzt auch schon bei par live Auftritten dabei aber bisher nur als Kabelträger.
Die Band ist noch recht neu, jedoch ist Musikalisch einiges geboten.
Da ich selber viel Musik höre die in die Richtung geht weis ich wie es sich anhöhren muss, jedoch stehe ich ziemlich am Anfang, hab jetzt Probe mässig 2 mal abgemischt das lief auch ganz gut... auch mit dem vorgehen wie hier in manchen Thread schon beschrieben hab ich intuitiv genauso gemacht. Also für alle Tipps und Radschläge bin ich über glücklich.. Kennt jmd par gute Bücher hier rüber, oder evtl. über Mischpult Technik? bekommt wan was im allg. aus der Anleitung des Mischpults raus? --- wenns die noch gibt.

Gruß Itzwo

P.S. Erster live auftritt mit mir ist in 2 Wochen ... :eek:
 
the flix

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Ich empfehle die Lektüre dieser Website:
Mix4Munich. Der Autor ist unter dem selben Namen auch hier im Forum unterwegs.
 
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Das PA-Handbuch wird auch oft empfohlen. Ansonsten: Nutze die Zeit, sie ist für dein Vorhaben doch recht knapp :D
Ich würde dir zusätzlich noch die FAQ hier in der PA-Ecke und im Mikro-Unterforum ans Herz legen. Und schau dich ein bisschen im Bereich "Mikrofonierung" um. Ich denke, die Mikro-Stellung und das EQing sind zusammen mit laut und leise die wichtigsten Grundlagen. EQing eben nicht nur sound-angepasst - live kommt noch die Feedback-Problematik dazu.

MfG, livebox
 
Wil_Riker

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Itzow

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Hi an alle,

danke für die prompten Antworten, hab mir jetzt gleich mal das Buch "Das P.A. Handbuch. Praktische Einführung in die professionelle Beschallungstechnik. (Taschenbuch)" bestellt und kommt hoffentlich diesen Samstag schon. Werde mich jetzt erst mal ausführlich mit den FAQs und so manchen Threads beschäftigen.
Wenn ich persönlich von einem Profi eingewiesen werden könnte wäre das natürlich fantastisch, ich komme aus der nähe Stuttgart und hab nächste Woche frei :)

Ich hätte jetzt erst mal vor weg ne kleine Frage: Da die Band bei der ich Mixe ein schon recht unterschiedliches reperutar hat, müssen mache Lieder unterschiedlich abgestimmt werden. Wie kann ich mir das am besten notieren ? Wie macht ihr das ?
Hab mir mal so ne kleine Skizze gemacht mit den jeweiligen EQ Einstellungen und Pegeln , jedoch ist das sehr ungenau und zusätzlich kommt ja noch der Pegel Schiebregler hinzu was das ganze dann ziemlich unsinnig macht.
Habt ihr da ein Kniff wie man da am geschicktesten vorgeht?

Gruß Itzwo
 
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der onk

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Habt ihr da ein Kniff wie man da am geschicktesten vorgeht?

Wenn's wirklich umfangreiche Änderungen zwischen einzenen Titeln sind: Digitalpult - Szenenspeicher. :D
Ansonsten halt vermeiden, daß verschiedene Quellen mit demselben Mikro abgenommen werden. Also jedes Instrument, jeder Singende etc. mit eigenem Abnahmesystem an den Start. Die Kanäle unbenutzter Quellen werden dann gemuted und gut is'.


domg
 
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Itzow

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Ok ich sehe schon dies ist scheinbar eher nicht die Regel dass dies von Nöten ist. Jedoch sind manche Lieder so unterschiedlich eher ruhig die nächsten rocken ordentlich, bei einen ist die Geige der maßgebende Melodiegeber bei anderen wiederum die flöte oder Schalmei oder gar die E- Gitarre.
Naja werds schon hinbekommen, aber evtl. hat ja jmd ein Patentrezept für ^^

Was anderes, kennt einer eine gute Einführung für Mischpulte? Mit den meisten Funktionen komme ich klar wie den EQ und den pegeln, jedoch hab ich keine Ahnung was denn die Fx Effekte bewirken.

EDIT: ok ich hab was tolles gefunden werd mir das erst mal reinziehen .. :
https://www.musiker-board.de/vb/faq-workshop/269092-workshop-mischpulte-teil-1-a.html

Gruß Itzow
 
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Ok ich habs durch, ist sehr aufschlussreich. Jedoch ist mein Problem / Frage hier drinn gar nicht im detail vorgekommen. Wäre super wenn jmd hier noch weitere Tut. kennt, denn das Forum ist doch recht groß. Aber dafür auch super umfangreich:)
 
molti

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Also ich hatte mal ne Irish Folk Band, die zu dritt waren und 17 (!) Instrumente auf der Bühne hatten. Die hatten mir eine wunderschöne Setlist mit den jeweils verwendeten Instrumenten aufgeschrieben. Ansonsten ist es immer gut, die Titel der Band vorher zu kennen und zu wissen, was da wie gewünscht ist. An den Kanal-EQs würde ich im Set nichts ändern, das passt meistens so ganz gut. Wenn der Sänger jetzt in einem Titel z. B. so ne Telefonhörerstimme haben will, dann splitte ich das Gesangsignal und lege es mir für das Lied auf einen extra Kanal, wo ich dann entsprechende EQ-Einstellungen habe.
Wenn ich jetzt mehrere Bands an einem Abend habe, benutze ich solche Zettel -> http://pa-forum.de/downloads/pef.html
Digitalpult wäre da sicherlich schon ne Nummer hilfreicher...
 
mix4munich

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Hallo Itzow,

noch rund eine Woche bis zum Gig - läuft alles bzw. ist alles klar, oder brauchst Du noch was?

Viele Grüße
Jo
 
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Itzow

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hi an alle,

noch mal Danke für die Antworten.
@ molti genau sowas hab ich gesucht danke :)

Hatten jetzt am Samstag Sonntag noch ein Probewochenende, lief soweit ganz gut und die ersten Hilfen bzw. FAQs und Threads konnte ich sinnvoll anwenden, war auch deutlich zu bemerken. Bin jetzt auch um einiges vertrauter mit den Einstellungen. Jedoch haben sich hier auch noch ein paar weitere Fragen aufgetan.
Ich hab ein Problem mit der Mikrofonnierung des Schlagzeugs, wir nehmen es über 7 Mikros ab. 1x Base 2 Tom 1 snare und 2 Overhaed. Das Problem was ich hier habe ist das ich die Becken nicht weit genug runter pegeln kann, denn sie werden mit den anderen Mikros mit übertragen. Hat mir da jemand einen Radschlag? Kann ich evtl. die Frequenzen der anderen runterdrehen so das ich die Becken auch wirklich separat pegeln kann?
Kennt jmd die genauen Frequenzen ?
Ich hoffe es kann mir wer weiterhelfen.

Morgen ist erst mal wieder Probe, da verstärken wir das Schlagzeug nicht, und ich kann mich auf ein weiteres Problem konzentrieren. Das entsteht wenn die Tröte und die Geige ähnlich hohe töne spielen sich die Signale auslöschen. Hab schon mit EQing anpassen versucht jedoch verzichte ich ja dann auf das Spektrum von einem der Beiden Instrumente.
Evtl. hat mir hier ja jmd ein Tipp.

@mix4munich Danke für das Angebot, klar ich hab noch jede menge Probleme:/ ^^ naja ganz so schlimm ist es auch nicht aber wenn du mir ein Tipp zu den oben stehenden sachen hättest wäre das Spitzenmässig.

Gruß Itzow
 
mix4munich

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Es ist oft so, dass die becken sehr laut sind und stark in die anderen Mikros einstreuen. Was kann man tun? Einerseits die Overheads runterdrehen - sind die Becken eh zu laut, muss ich sie nicht auch nicht verstärken. Wenn möglich, hör mal über einen Kopfhörer in deine Tom-Kanäle rein. Wie laut kommen die Becken da mit rüber? Man kann evtl. die Höhen in den Tom-Kanälen bedämpfen, so lange das dem Sound der Toms nicht zu sehr schadet.

Weiter kann man mit der Positionierung etwas probieren: Tom-Mics ganz nah an die Toms ran und soweit wie möglich von den Becken weg. So hast Du viel Tom-Sound auf den Mics und kannst evtl. den Gain (also die Lautstärke) der Tom-Mics runterdrehen, was dazu führt, dass parasitäre (einstreuende) Klänge schwächer übertragen werden.

Dann die Ausrichtung der Mikros: Was für eine Richtcharakteristik haben deine Tom-Mics? Falls Du es nicht weißt, was für Tom-Mics setzt Du ein, bitte nenne Hersteller und Modell. Man kann die Tom-Mics dann evtl. so positionieren, dass sie mit der Seite, an der sie die stärkste Dämpfung haben, in Richtung der Becken zeigen. D.h. da kommt dann wieder etwas weniger von den Becken in die Tom-Mics herüber.

Du könntest auch - aber das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, Du machst damit eine ganz neue Baustelle auf - Gates auf die Tom- und evtl. Snare-Kanäle legen, die frequenzselektiv nur dann öffnen, wenn tatsächlich das Tom oder die Snare angespielt werden. Aber damit handelst Du Dir als Anfänger beim Mixen eine ganze Latte neuer Fragen und Probleme ein. Ich rate davon ab, es sei denn, Du kennst Dich bereits gut mit Gates aus und hast das benötigte Material in ausreichender Anzahl vorrätig.

Zu dem Problem mit Tröte und Geige: Auslöschen können die sich eigentlich nicht, da sie relativ zueinander nicht frequenzstarr sind. Wahrscheinlich kommt hier so eine Art Verdeckungseffekt ins Spiel: Wenn zwei Signale ganz ähnlich klingen bzw. in ganz ähnliche Frequenzregionen angesiedelt sind, überdeckt das lautere das leisere.

Mein Lösungsansatz sähe so aus, dass ich den beiden unterschiedliche Frequenzbereiche zuweise. Ggf. muss man dazu am Kanal-EQ den Natursound der Instrument etwas verfälschen (bitte nicht übertreiben damit!), und bei dem einen betonst Du z.B. mehr die oberen Mitten, bei dem anderen die unteren Mitten. Oder bei dem einen die Höhen, bei dem anderen die "mittleren" Mitten. Die betonten Frequenzbereiche sollten halt mindestens eine Oktave auseinanderliegen (doppelte Frequenz ist eine Oktave höher), das macht die Unterscheidung leichter.

Statt Anhebung kannst Du auch eine Kerbe in den Frequenzgang des überdeckenden (also des lauteren) Instrumentes schneiden. Ein Beispiel: Das leisere (bzw. das überdeckte) Instrument ist bei ca. 1,3 kHz recht stark. Wenn aber das andere Instrument dazu kommt, wird das erste überdeckt. Jetzt kannst Du mit dem EQ beim zweiten Instrument eine leichte Kerbe bei 1,3 kHz im Frequenzgang erzeugen. Plötzlich ist das erste wieder hörbar.

Andere Möglichkeit: Es sind ANDERE Instrumente, welche die verdeckung hervorrufen, aber nur wenn Tröte und Geige beide spielen, ist die Verdeckung zu bemerken. Also evtl. eine Kerbe in den Frequenzgang von Gitarre oder Bass o.ä. schneiden.

Viele Wege führen nach Rom. Probiere aus, was passt. Und wenn alle Stricke reissen - sitzt Tobse nicht in der Nähe von Stuttgart? Der ist oder war hier ein Mod im Forum und ist Profi. Vielleicht hat er ja Zeit. Ich habe aber keine Ahnung, wie teuer er ist.

Viele Grüße
Jo
 
molti

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Hilfreich zum Thema EQ-Einstellungen finde ich das hier.
Irgendwo wird da auch gezielt auf Trommeln eingegangen. Ansonsten auch immer wieder hilfreich.
 
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Itzow

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Hi,
die Mikros für die toms weis ich leider nicht werde nachher mal mit unserem Drummer sprechen evtl. sind das auch welche vom Veranstalter. Im Normalfall haben wir Shure SM 58 aber ich denke das auch der Veranstalter uns sicherlich auch nur Nieren anbieten wird.
Das sind schon mal sicherlich hilfreiche Ratschläge die ich auf jedenfall ausprobieren werde.

Auf lange sicht könnte ich mir das mit den gates vorstellen leider kenne ich mich da echt nicht aus, aber was nicht is kann ja noch werden.

Zur Tröten und Geigen Problematik, hab’s jetzt hinbekommen zumindest so das sie sich nicht mehr komplett überlagern, Frequenzen angepasst und auch den Gain zueinander geregelt das unterschiedlich vom Lied die eine oder die andere den Ton angibt. Das mit der Kerbe werde ich allerdings auch mal ausprobieren ich kann mir auch vorstellen dass da wieder die Becken, welche ja das komplette Frequenzspektrum ausfüllen sollen, mit eine Rolle spielen.

Wir haben allerdings mit der Tröte eh noch ein Großes Mikrofonierungs Problem. Haben extra ein Trompetenmikro gekauft ( laut tech rider YAMAHA MC-7 aber dass stimmt nicht ) welches mit einem T.Bone Wireless System übertragen wird. Bei der Flöte klappt das wunderbar bei der Tröte allerdings reißt immer wieder die Verbindung ab. woran das liegt ka. Haben es mit mit gain und anderen übertragungs- Frequenzen probiert alles erfolgslos.
Nehmen jetzt die Tröte mit dem SM 58 ab, was vermutlich nicht wirklich geeignet ist, da wäre eine Kondensator Kapsel sicher besser, nur welche. Oder gleich ein funktionierendes Handmikro das die Bläserin an der Hand hat und so die Tröte und Flöte wechseln kann.

Es gibt noch genug zu tun also am Freitag in vor dem Auftritt wird mir sicherlich nicht langweilig werden :)

Vielen dank noch mal für die Hilfreichen Antworten, ich hoffe das ihr hierzu auch was wisst.

Grüße Itzow
 
mix4munich

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War der Gig nicht jetzt am Wochenede? Wie war's denn?

Viele Grüße
Jo
 
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Hallo an alle,

also Gig ist vorbei, zum Glück war auch noch ein Profi dabei der mir so manche Sachen sagen konnte, Leider jedoch wurde mein Wissensdurst nicht all zu sehr befriedigt. Mit dem Schlagzeug hat das nicht all zu doll funktioniert, aber aufgrund der Raumhöhe und Größe hat es gereicht allein nur den Basedrum zu verstärken, Leider sind die Mikros des Drummers wohl auch nicht die besten hab ich mir sagen lassen. (T.Bone- Drum set)

Naja zur Trötenproblematik, das Wireless System hat gar nicht funktioniert ... toller weise hat das dann während der Vorstellung komplett den Geist aufgegeben und mussten während der Show improvisieren.... Naja ging noch mal gut :)
Das nächste war die Tröte und die Geige, das hat muss ich sagen absolut perfekt funktioniert, nach dem ich den Tontechniker vor Ort drauf hingewiesen hab das wir das Problem haben hat der mal nach Gehör das soweit eingestellt, hat dann 2 Frequenz Kerben bei der Geige rein gemacht und man hat sie echt beide wunderbar gehört.
War aber auch ein geiles Mischpult 32 Kanäle und jeder Kanal eigens mit LED Anzeige.

Das Mikro welches wir für die Tröte verwenden wollte weis ich immer noch nicht da ich leider noch auf Komplettierung unseres Equipment warte, sollte ich das heute nicht noch bekommen werde ich Morgen Abend mal selber nachschauen.

Das mit den Gates hat er mir auch ein wenig erklärt hab mich jetzt auch ein wenig eingelesen, mit dem Schlagzeug denke ich ist das sicher nicht ganz so einfach zu realisieren jedoch kann man so wenigstens das einstreuen auf die anderen Mikros verhindern.


So weit so gut, Jedoch Monitoring, sau Zeugs elendes ;)
Das Problem war das es bei den Beiden Sängern immer wieder zu Rückkopplungen kam und ich sie noch während der Show runter drehen musste bis sie am Ende gar nichts mehr von sich hörten. Hat mir da jmd eine Hilfestellung wie man das Rückkoppel unterbinden kann ? Unsere Sängerin ist nicht grade sehr groß und ist somit noch näher an der Moni Box dran.

Noch ne andere Frage stimmt es das dieses Pfeifen bei einer Rückkopplung bei etwa 500 Hz liegt ?
Kann ich das durch geschicktes EQing manipulieren?

Hat mir jemand allgemein paar interessante Threads die man hier lesen könnte ?
Naja soweit erst mal... Ich hoff ihr habt mir wieder ein par tolle antworten.

Gruß Itzow
 
Wil_Riker

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Hallo Itzow.

Das Problem war das es bei den Beiden Sängern immer wieder zu Rückkopplungen kam und ich sie noch während der Show runter drehen musste bis sie am Ende gar nichts mehr von sich hörten. Hat mir da jmd eine Hilfestellung wie man das Rückkoppel unterbinden kann ? Unsere Sängerin ist nicht grade sehr groß und ist somit noch näher an der Moni Box dran.

Noch ne andere Frage stimmt es das dieses Pfeifen bei einer Rückkopplung bei etwa 500 Hz liegt ?
Kann ich das durch geschicktes EQing manipulieren?

Zunächst muß man natürlich die Monitorbox anhand der Richtcharakteristik des Mikros aufgestellt werden (bei Niere kann er direkt vor der Sängerin stehen - bei Hyper-/Superniere mußt Du ihn seitlich versetzen, da diese Mikros auch "hinten" aufnehmen).

Dann solltest Du beim Soundcheck die Monitore "einpfeifen": Mikrofon vorsichtig immer lauter drehen, bis es leicht pfeift. Dann am Monitor-EQ probieren, durch Zurückdrehen bestimmter Frequenzbänder das Pfeifen zu beseitigen. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis man den gewünschten Monitor-Pegel erreicht hat.

All dies wird auch in den Standard-Lektüren ausführlich erläutert, die am Anfang dieses Threads empfohlen wurden...
 
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Rockopa

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Dann solltest Du beim Soundcheck die Monitore "einpfeifen": Mikrofon vorsichtig immer lauter drehen, bis es leicht pfeift. Dann am Monitor-EQ probieren, durch Zurückdrehen bestimmter Frequenzbänder das Pfeifen zu beseitigen. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis man den gewünschten Monitor-Pegel erreicht hat.
Vorraussetzung ist natürlich das man für die Monitor Kanäle auch einen EQ hat,natürlich für jeden Kanal einen.
 
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Ah super jo das könnte man mal ausprobieren. Bei der Lektüre bin ich leider noch nicht soweit, zudem ist es auch Interessant mal das ganze aus einer anderen sicht zu sehen.
Also bei dem gesangs Mikro handelte es sich um ein SM 58 müsste ja also eine niere sein ... Und eine MOBO stand vor ihr. Ich vermute mal das dies an der geringen Größe lang oder zumindest erschwärend hinzu kam
 
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